Inhalt
Stadtentwicklung
Übersicht:
1. Was ist Stadtentwicklung?
2. Strategische Ziele
3. Stadtentwicklungsbericht
4. Stadtentwicklungsprojekte
5. Innenstadtentwicklung
6. Projekte der Innenstadtentwicklung
7. Einzelhandelsfunktion
1. Was ist Stadtentwicklung
Stadtentwicklung befasst sich mit der Steuerung der Gesamtentwicklung der Stadt und umfasst neben der baulich-räumlichen auch die gesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Entwicklung. Der Stadtentwicklungsprozess verlangt somit eine ganzheitliche, integrierte und zukunftsgerichtete Herangehensweise.
Die Steuerungswirkung von Stadtentwicklung ist auf langfristige Entwicklungen ausgerichtet und bildet dabei gleichzeitig einen Orientierungsrahmen für kurzfristige Maßnahmen und Investitionen. Im Rahmen der Stadtentwicklungsplanung werden Entwicklungsziele für die Stadt formuliert und gewichtet, Maßnahmen eingeordnet, geplant und umgesetzt und die Zielerreichung überprüft. Dabei ist der dazu gehörige Stadtentwicklungsprozess eine gemeinsame Aufgabe von Bürgerschaft, Wirtschaft, lokalen Einrichtungen, Stadtpolitik und Stadtverwaltung.
2. Strategische Ziele
„Eine Vorstellung von der Zukunft der Stadt…“
Um eine positive Gesamtentwicklung der Stadt Minden, eine grundsätzliche Orientierung für die städtischen Entwicklungsplanungen und einen Maßstab für den Einsatz der Haushaltsmittel zu gewährleisten bzw. zu realisieren, braucht man eine Vorstellung von der Zukunft der Stadt.
Diese Vorstellung wird auf der Grundlage der aktuellen Gegebenheiten und des heutigen Erscheinungsbildes der Stadt durch Ziele beschrieben. Diese Ziele hat die Stadt Minden vor dem Hintergrund der gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen, wie z.B. dem demografischen Wandel, der Globalisierung, dem sozialen Wandel, der technologischen Entwicklung oder dem Umgang mit Energie und Ressourcen, und unter Beachtung der bisherigen Festlegungen von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung in Form eines strategischen Zielkonzeptes entwickelt.
Darin sollen die vom Rat der Stadt Minden im Jahr 2009 festgelegten strategischen Ziele, die auch der Werteorientierung des im Jahr 2000 verabschiedeten Leitbildes der Stadt Minden entsprechen, als Grundsatzentscheidungen in ihrer Wirkung die mittel- bis langfristige Entwicklung der Stadt bestimmen. Die Orientierung an den strategischen Zielen ist auch unter Haushaltssicherungsgesichtspunkten wichtig.
Klarer Standpunkt ist,
- dass es eine konkrete Vorstellung von der Zukunft der Stadt Minden gibt
- dass das Bewusstsein über die geringen Gestaltungsspielräume im Zuge der kritischen Finanzlage vorhanden ist,
- dass die Erkenntnis zu Grunde liegt, dass für die zukünftige Gestaltung auf den Erhalt eines strukturellen Grundgerüsts der kommunalen Daseinsvorsorge einer Mittelstadt zu achten ist.
Im Ergebnis führt der Abwägungsprozess zwischen finanzieller Konsolidierung und Strukturerhalt einer Mittelstadt zu der Konsequenz, dass einzelne Ziele für die Entwicklung der Stadt als besonders bedeutsam und somit als mittelfristige Schwerpunkte herausgestellt werden.
So liegt ein Fokus im Zusammenhang mit der Sicherung und Stärkung der Funktion der Stadt Minden als regionales Zentrum insbesondere auf der Einzelhandelsentwicklung unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen mit den Belangen der Innenstadt.
Strategische Ziele der Stadt Minden
1 Chancengerechtigkeit durch Teilhabe
Der Zugang zu Bildung, Kultur, Sport, Ausbildung, Erziehung, Arbeit und Einkommen ist gewährleistet und die Integration der verschiedenen Gruppen der Stadtgesellschaft verbessert.
2 Minden als regionales Zentrum
Die Funktion der Stadt Minden als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Region und Sportstadt mit guter Lebensqualität ist gesichert und gestärkt.
3 Familienfreundliche Stadt
Die Stadt ist von Familien-, Kinder und Jugendfreundlichkeit geprägt.
4 Aktivierte Bürgergesellschaft
Mindens Bürger/innen engagieren sich aktiv und übernehmen Verantwortung für ihre Stadt. Die Kommunalpolitik ist transparent gestaltet und bindet die Bürgerschaft frühzeitig in Planungen und Entscheidungen ein.
5 Nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen
Minden schützt seine natürlichen Lebensgrundlagen.
6 Gutes kommunales Management
Das Verwaltungshandeln ist durch gutes kommunales Management geprägt.
3. Stadtentwicklungsbericht
Konkret spiegeln sich die Ziele und Schwerpunkte in den aktuellen Projekten und Entwicklungsprozessen, die im Zusammenspiel von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung in der Stadt umgesetzt und durchgeführt werden, wider. Einen Überblick über die wesentlichen Entwicklungen des zurückliegenden Jahre erlaubt der jährlich erscheinende Stadtentwicklungsbericht.
Stadtentwicklungsbericht 2011
Stadtentwicklungsbericht 2010
Pressemitteilung vom 1. März 2012
Pressemitteilung vom 21. Juni 2011
1. RegioPort Weser – ein Ländergrenzen übergreifendes Projekt für einen neuen Containerhafen mit Gewerbeansiedlung.
Der bestehende Mindener Containerhafen stößt aufgrund der gegenwärtigen und der prognostizierten Entwicklung im Güterverkehr mit Containern an seine Grenzen. Zudem kann der Standort im Industriehafen durch die zukünftig an Bedeutung gewinnenden Großmotorgüterschiffe (GMS, mit einer Länge von 110 m) und übergroßen Großmotorgüterschiffe (ÜGMS, mit einer Länge von 135 m) nicht angefahren werden. Dieses liegt an den zu geringen Größen der vorhandenen Schleusen.
Ein neuer Standort muss – soll er für den Containerumschlag zukunftsfähig sein – über eine trimodale Anschlussqualität (Wasser, Straße, Schiene) in der Nähe zum Wasserstraßenkreuz Weser-Mittellandkanal verfügen. Mit der neuen Weserschleuse ist ab 2013 die Möglichkeit zur Schleusung von GMS und ÜGMS gegeben.
Bis zum Ende des Jahres 2013 soll mit dem neuen Containerhafen im Mindener Osten ein trimodaler Umschlagsplatz für den Containerverkehr mit Anschluss an Straße, Schiene und Wasserstraße, in etwa zeitgleich mit der Fertigstellung der Bauarbeiten an der Weserschleuse, den Betrieb aufnehmen. Fördermittel in Höhe von 16,9 Millionen Euro sind hierfür vom Bund Mitte Dezember zugesagt worden.
Ein weiteres Ziel innerhalb des Gesamtprojektes RegioPort Weser ist die Ertüchtigung des Hafens Bückeburg-Berenbusch auf niedersächsischer Seite.
Sowohl der Neubau der Weserschleuse als auch der neue Containerhafen sind zukunftsweisende Maßnahmen für die Region. Mit diesen Großprojekten soll die Basis geschaffen werden, sich als starke Logistikpartner im Binnenverkehr und darüber hinaus weiterhin zu etablieren und an den Erfolg der bestehenden Anlage anzuknüpfen.
Pressemitteilungen:
22. Juni 2012: Zukunftspotential in den Verkehrsträgern Wasserstraße und Schiene
26. April 2012: Crashkurs „RegioPort“ - Geschäftsstelle des Planungsverbands informierte Studierende vom Campus Minden über das Hafenprojekt
23. April 2012: RegioPort: Ministerium gibt positive Stellungnahme zum Förderantrag ab
25. September 2012: Mindener Hafen GmbH strebt 100.000 TEU an: Containerumschlag 2012 deutlich über dem Vorjahresniveau
2011:
20. Oktober 2011: Flächenreduzierung beim Hafen-Projekt "durchweg positiv zu sehen"
11. Oktober 2011: RegioPort Weser: Neue Studien zu Potenzial und Wirtschaftlichkeit
Zur Internetseite Regio-Port
2. Stadtumbau West – Entwicklung des Areals zwischen Altem Weserhafen und ehemaligem Güterbahnhof
Aus Leerstand, sanierungsbedürftigen Gebäuden, Industrie-Ruinen und ungepflegtem Grün soll ein attraktives Gebiet zwischen Weserwiesen, Bahnhof, Nordbrücke und Kaiserstraße werden. Aus Visionen sollen konkrete Maßnahmen entstehen. Das ist Ziel des am 15. März 2012 im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr vorgestellten Rahmenplanes für das 46 Hektar große Areal auf dem rechten Weserufer.
Die Stadt Minden hat NRW.Urban (vormals LEG Stadtentwicklung) beauftragt, ein städtebauliches Entwicklungskonzept für das Areal "Alter Weserhafen / ehemaliger Güterbahnhof" zu erstellen. Das Ziel des Entwicklungskonzeptes ist, mittels eines Planungsprozesses die erforderlichen Veränderungen im Plangebiet transparent zu machen, um anschließend die Umsetzung von Planinhalten mit Landesförderung zu ermöglichen.
Die Grundlage des Entwicklungskonzepts ist eine Analyse des siedlungsgeografischen Bestands, der Bevölkerungs- und Sozialstruktur sowie des Gewerbe – und Wohnungsmarktes, aufgrund derer eine Chancen-Mängel-Kartierung durchgeführt und verschiedene Entwicklungs- und Mischszenarien entwickelt wurden. Das Ergebnis ist ein Rahmenplan, der für zwölf verschiedene Bereiche des Gebietes Handlungsvorschläge macht und einen Maßnahmenkatalog entwickelt.
Insgesamt ermöglicht das Entwicklungskonzept „Alter Weserhafen / ehem. Güterbahnhof“ mit den vorgeschlagenen Maßnahmen eine ganzheitliche Revitalisierung dieses derzeit mit Brachflächen und funktionalen Schwächen gekennzeichneten Stadtquartiers.
Zur weiteren Entwicklung des Bahnhofsbereichs hat die Stadtverordnetenversammlung darüber hinaus am 01.03.2012 für den Bereich des Güterbahnhofs die
Einleitung der 208. Änderung des FNP und die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 918 beschlossen.
Weiter ...
Pressemitteilung
12. September 2011: Bahnhofsumfeld soll entwickelt werden - Stadt erstellt Exposé
Dokumente
Endfassung Städtebauliches Enwicklungskonzept
3. Entwicklungskonzept Stadtraum Kanzlers Weide
Das rechte Weserufer weiter aufwerten ist das Ziel des Entwicklungskonzeptes Stadtraum Kanzlers Weide. Eingebunden in die gesamtstrategische Ausrichtung der Stadt Minden soll dieser Bereich in mehreren Schritten verbessert werden.
Der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr hat in seiner Sitzung am 18. Januar 2012 einstimmig das Konzept und die weiteren Schritte zur Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität befürwortet.
Weiter...
Entwicklungskonzept "Stadtraum Kanzlers Weide"
Pressemitteilung:
1. Juni 2012: Offizielle Eröffnung der Bar am Weserstrand
5. Innenstadtentwicklung
Um das strategische Ziel „Minden als regionales Zentrum“ zu positionieren und weiter auszubauen wird eine gezielte Innenstadtentwicklung betrieben. Diese soll von einer breiten Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger getragen werden.
Ein Innenstadtforum hat 2008 und 2009 die Eckpunkte für einen Rahmenplan (Masterplan) festgelegt. Der Masterplan ist die Grundlage für das integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept "Aktives Stadtzentrum Minden Innenstadt".
Der Plan, der den Rahmen für die Ent-scheidungen in der Mindener Innenstadt für die nächsten zehn bis 15 Jahre bilden soll, wurde zusammen mit einer Zusammenstel-lung der Ziele, Rahmenbedingungen und Handlungsfelder der Stadtentwicklung sowie einem Umsetzungskonzept 2009-2017 als Integriertes Handlungs- und Entwicklungs-konzept „Aktives Stadtzentrum Minden Innenstadt“ am 18. Juni 2009 vom Rat der Stadt auf den Weg gebracht, um Fördermittel für die Umsetzung der verschiedenen Entwicklungsmaßnehmen zu erschließen.
Wesentliche Punkte des Umsetzungskon-zeptes sind die Erneuerung der Fußgängerzone, der Wettbewerb Rathausquartier, die Erneuerung Weserpromenade, ein Entwicklungs- und Pflegekonzept für das Glacis, ein Verkehrskonzept Innenstadt, zwei Pilotprojekte zum Wohnen, Maßnahmen auf Privatgrundstücken und das Mindener Museum (siehe Maßnahmenliste). Im Hinblick auf die Haushaltslage der Stadt Minden und einem verkürztem Förderzeitraum bis 2015 daraus neben der Erneuerung der Fußgängerzone nur noch ein Pilotprojekt zum Wohnen, die Maßnahmen auf den Privatgrundstücken, die Einrichtung eines Verfügungsfond, der Umbau des Mindener Museums und das Konzept für eine barrierefreie Innenstadt erarbeitet bzw. umgesetzt werden.
Der Masterplan sieht weiter vor, vorhandene Profile zu vertiefen und weiter zu entwickeln. Räumlich unterscheidbare Quartiere (siehe Karte oben) sollen jeweils eigene Funktionen übernehmen. Aus der gegenseitigen Verknüpfung und Funktionsergänzung der Quartiere erwächst dann eine gegenseitige Förderung der einzelnen Bausteine mit dem Ergebnis einer lebens- und liebenswerten Innenstadt.
Masterplan „Aktives Stadtzentrum“
Maßnahmenliste
Integriertes Handlungskonzept
Plan Profilbereiche (Zusammenwirken)
Pressemitteilungen
9. November 2011: Stadt vergibt Fördermittel für Sanierung von Fassaden und Gestaltung von Innenhöfen
28. Oktober 2011: „1a-Lagen profitieren von einem Einkaufszentrum“ - Planungsgrundlage ist die Stärkung der Mindener Innenstadt
6. Projekte der Innenstadtentwicklung
6.1 Wesertor/HertieMit großer Mehrheit hat der Rat der Stadt Minden Ende November 2012 die Bauleitplanung für die Entwicklung des Wesertor-Quartiers „auf den Weg gebracht“. 42 Stadtverordnete stimmten für und neun gegen die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 920 im Stadtbezirk Innenstadt, die Änderung des Flächennutzungsplanes – hier Sanierungsrahmenplan – und die Erweiterung des „Zentralen Versorgungsbereiches Innenstadt“.
Hintergrund hierfür sind Planungen des Hamburger Investors ECE, in diesem Areal ein Einkaufcenter zu errichten und das Quartier insgesamt aufzuwerten.
Pressemitteilungen
11. Dezember 2012: Professor Christ stellt städtebauliche Analyse vor
28. November 2012: Wesertor-Quartier am Beginn des Planungsprozesses - Weitere Informations-Veranstaltungen
27. November 2012: Gute Noten für den Beteiligungsprozess
9. November 2012: Ausschuss bringt mit großer Mehrheit Bauleitplanung „auf den Weg“
26. Oktober 2012: Mit Beteiligungsprozess „Maßstäbe gesetzt“ - Stadt und ECE wollen am Konzept zur Entwicklung des Wesertor-Quartiers gemeinsam mit den Mindenern weiterarbeiten
6.2 FußgängerzoneVor dem Hintergrund einer notwendigen Kanalsanierungs-Maßnahme in Mindens in der Bäckerstraße und am Scharn soll die Fußgängerzone neu gestaltet werden. Hierzu hat die Stadt einen Wettbewerb ausgelobt, an dem sich 21 Planungsbüros beteiligt haben.
Von der Neugestaltung der Fußgängerzone sind wichtige Impulse zur Stärkung der Innenstadt zu erwarten. Profitieren sollen davon vor allem die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Minden und Umgebung sowie der örtliche Einzelhandel. Auch auf das Stadtbild soll sich die Erneuerung positiv auswirken und der unteren Altstadt Mindens zu neuer Attraktivität verhelfen.
Projekte
Kanalsanierung und Neugestaltung Bäckerstraße
Pressemitteilungen
17. August 2012: Ausschuss beschließt Entwurfsplanung zur Neugestaltung der Fußgängerzone – Baum-Gutachten in Auftrag gegeben
22. Juni 2012: Entwurf zur Neugestaltung der Fußgängerzone wird vorgestellt
27. Juni 2012: Probepflaster ausgelegt – Bürger/innen sind gefragt
1. Juni 2012: Bäckerstraße: Baumaßnahmen im zweiten und dritten Bauabschnitt stehen bevor
19. Januar 2012: Start der Kanalbaumaßnahme in der Bäckerstraße - "Weserspucker" muss weichen
7. März 2011: Neugestaltung der Mindener Fußgängerzone: Büro aus Stuttgart gewinnt den Wettbewerb
6.3 Rathaus / RathausquartierAuf der Grundlage des Masterplans und unter Einbeziehung der Vorplanungen für ein Einkaufcenter am Wesertor soll nach derzeitigem Stand im Rathausquartier eine „kleine Lösung“ angestrebt werden. Diese sieht vor, neue Geschäftsflächen am Scharn in der Größe von bis zu 10.000 Quadratmetern zu schaffen bzw. neu zu gestalten - unter Einbeziehung des Rathauskomplexes sowie hinterliegender Flächen. Die Immobilien im Rathaus-Quartier sollen grundsätzlich zum Verkauf bereit stehen.
Nach der Versendung eines Exposés an Projektentwickler und Investoren Mitte 2011 haben nun 4 Interessenten Ideen-Skizzen für das Rathaus-Quartier eingereicht.
Die Skizzen wurden am 14. Dezember 2011 im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr vorgestellt. Die Verwaltung wurde beauftragt, das Projekt weiterzuführen und die Teilnehmer aufzufordern, die eingereichten Arbeiten
zur weiteren Beurteilung auf ein gleiches Maß der Planungstiefe zu bringen.
Auswertung der eingereichten Planungskonzepte zur Bebauung Rathausquartier
Exposé Rathausquartier
Entwicklung des Rathausquartiers
6.4 Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) - Neugestaltung
Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) am Klausenwall ist im Rahmen eines vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe geförderten Projektes in neunmonatiger Bauzeit neu errichtet worden. Den Anlass für die Neugestaltung bot der Bau einer Tiefgarage unter dem Platz, die im Herbst 2010 fertiggestellt wurde.
Der neue ZOB ist am 6. Januar 2012 von Bürgermeister Michael Buhre eröffnet worden. Der Busverkehr ist seit 7. Januar vom Dreiecksplatz wieder auf den ZOB zwischen Lindenstraße und Klausenwall umgestellt. Der Dreiecksplatz steht als Parkplatz wieder zur Verfügung.
7. Einzelhandelsfunktion
Im strategischen Zielbereich „Minden als regionales Zentrum“ soll vor allem die Funktion der Stadt Minden als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Region gesichert und gestärkt werden. Der Prozess zur Erstellung eines Einzelhandelskonzeptes, der durch intensive Diskussionen geprägt war, begann im Jahre 2005 und mündete in den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 2009. Ende 2010 sind weitere Ergänzungen verabschiedet worden.
Das Einzelhandelskonzept legt die zentralen Versorgungsbereiche im gesamten Stadtgebiet sowie die zentren- und nicht zentrenrelevanten Sortimente fest und definiert die Innenstadt als Hauptzentrum, was auch mit den Ergebnissen der Beratungen zum Masterplan Innenstadt bestätigt worden ist. Der Grundgedanke des Einzelhandelskonzeptes (EHK) ist die Stärkung der Innenstadt und eine dezentrale Sicherung der Nahversorgung.
Einzelhandelsgutachten
Ergänzungen und Pläne (Stand: November 2010)
Sitzungsdrucksache BUV und HFA vom 29.9.2010



