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"Nicht nur die Städtischen Betriebe, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger haben in diesem Winter großen Einsatz gezeigt", lobte SBM-Betriebsleiter Gerald Schüler. Es sei überwiegend gut geräumt und gestreut worden. Dank sprach er auch mehreren Landwirten aus, die bei den heftigen Schneefällen um Weihnachten kritische Stellen und Straßen in Hanglagen freiwillig schnell geräumt hätten.
Auch die Müllabfuhr hatte in den vergangenen Wochen schwer mit dem harten Winter zu tun. So dauerten Touren aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse, die die Teams sonst in acht Stunden erledigen bis in den späten Abend (bis zu 12 Stunden), berichtet Betriebshof-Leiter Horst Lehning. Lediglich an einem Tag - als Anfang Januar plötzliches Blitzeis aufkam - ist die Müllabfuhr ausgefallen. Die Abfuhr wurde in den folgenden beiden Tagen nachgeholt.
Lob und Tadel hielten sich bei den zahlreichen Anrufen, die Ende Dezember und Anfang Januar bei den SBM eingingen, die Waage, so Schüler. "Wir können bei Schnee und Eis nur reagieren und brauchen Zeit für das Räumen und Streuen", machte der Betriebsleiter deutlich. So dauere es bei größeren Schnee-Mengen beispielsweise allein rund drei Tage bis alle Bushaltestellen befreit sind. Kritik habe es vor allem zu nicht geräumten Anwohnerstraßen und Seitenstraßen gegeben.
Dachlawinen, Eiszapfen und Tauwetter sorgten ebenfalls für mehrere Einsätze bei den SBM. So mussten bei acht Sporthallen die Dächer von Schnee befreit werden, um größere Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Vom Haus am Dom (Eigentümer Kirchegemeinde) drohte eine Dachlawine abzugehen, die die Feuerwehr beseitigt habe. Einzig das Stadttheater habe von den städtischen Gebäuden einen nennenswerten Schaden zu beklagen. Hier waren Abflüsse auf Dachterrassen verstopft, was zu Wasserschäden geführt hat, und Leitungen seien geplatzt, berichtete Schüler abschließend.
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Räumfahrzeuge an 38 Tagen im Einsatz - Rückschau auf den bisherigen Winter
13. Januar 2011 - Pressestelle, Susann Lewerenz
Minden. Mit nur wenigen Unterbrechungen waren die Räumfahrzeuge der Städtischen Betriebe Minden (SBM) vom 2. Dezember bis 11. Januar 38 Tage lang im Dauereinsatz. Der ungewöhnlich früh begonnene und harte Winter 2010/2011 habe die Mitarbeiter stark gefordert, berichtete der Leiter des Betriebshofes Horst Lehning gestern in einem Pressegespräch. Der Dienst habe nahezu jeden Tag zwischen 3 und 5 Uhr begonnen. An allen Feiertagen gab es Einsätze. Einige Mitarbeiter seien sogar aus dem Urlaub zurückgeholt worden, so Lehning.Auch die Müllabfuhr hatte in den vergangenen Wochen schwer mit dem harten Winter zu tun. So dauerten Touren aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse, die die Teams sonst in acht Stunden erledigen bis in den späten Abend (bis zu 12 Stunden), berichtet Betriebshof-Leiter Horst Lehning. Lediglich an einem Tag - als Anfang Januar plötzliches Blitzeis aufkam - ist die Müllabfuhr ausgefallen. Die Abfuhr wurde in den folgenden beiden Tagen nachgeholt.
Lob und Tadel hielten sich bei den zahlreichen Anrufen, die Ende Dezember und Anfang Januar bei den SBM eingingen, die Waage, so Schüler. "Wir können bei Schnee und Eis nur reagieren und brauchen Zeit für das Räumen und Streuen", machte der Betriebsleiter deutlich. So dauere es bei größeren Schnee-Mengen beispielsweise allein rund drei Tage bis alle Bushaltestellen befreit sind. Kritik habe es vor allem zu nicht geräumten Anwohnerstraßen und Seitenstraßen gegeben.
Dachlawinen, Eiszapfen und Tauwetter sorgten ebenfalls für mehrere Einsätze bei den SBM. So mussten bei acht Sporthallen die Dächer von Schnee befreit werden, um größere Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Vom Haus am Dom (Eigentümer Kirchegemeinde) drohte eine Dachlawine abzugehen, die die Feuerwehr beseitigt habe. Einzig das Stadttheater habe von den städtischen Gebäuden einen nennenswerten Schaden zu beklagen. Hier waren Abflüsse auf Dachterrassen verstopft, was zu Wasserschäden geführt hat, und Leitungen seien geplatzt, berichtete Schüler abschließend.
