Museumszeile in der Ritterstraße

Führung durch die Ausstellung "Grenzerfahrungen"

14. Juli 2017 | Minden. Das Mindener Museum bietet am Sonntag, 16. Juli, eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Grenzerfahrungen" an. Beginn ist um 14 Uhr.


  • Noch nie war die Zahl der Menschen, die vor Konflikten oder Verfolgung fliehen, so hoch wie heute. Aus diesem Grund hat das Mindener Museum die Laborausstellung: „Grenzerfahrungen: Geschichten von Auswanderung, Flucht und Vertreibung aus Minden“ entwickelt. Am Sonntag, 16. Juli um 14 Uhr findet eine öffentliche Führung statt.

    Zwar bilden Interviews die Grundlage des Ausstellungsprojektes, aber es zeigt auch, wie vielfältig die Menschen und die Gründe nach Deutschland und Minden zu kommen sind. Die Ausstellung beschäftigt sich mit vier Migrationsursachen: Suche nach Arbeitschancen/ neuen Lebensperspektiven, politische Verfolgung, religiöse Verfolgung und Krieg. Diakonissen, die im Zweiten Weltkrieg aus Salem-Köslin fliehen mussten kommen ebenso zu Wort wie ein Kriegsflüchtling aus Syrien. Ein „Gastarbeiter“ und ein Politischer Flüchtling aus Iran berichten von Ihrer Heimat, ihrer Motivation zum Aufbruch und zu Ankunft und Leben in Minden. Gegenstände, die für die interviewten Personen von besonderer Bedeutung sind, werden in der Ausstellung gezeigt.

    Trotz der drängenden Aktualität des Ausstellungsthemas sollte auch die historische Perspektive nicht außer Acht gelassen werden. So wurden auch Interviews und Briefzeugnisse aufgenommen, die in die nähere oder weitere Vergangenheit reichen.

    Die Führung dauert ca. 1 Stunde. Für Erwachsene beträgt der Eintritt 5 Euro inkl. Führungsgebühr.

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