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Aktuelle Pressemitteilungen

Informieren Sie sich hier über unsere aktuellen Pressemitteilungen!


    • Öffentliche Führung durch die Kunstausstellung

      Am Sonntag, 26. November um 14 Uhr lädt das Mindener Museum zu einer Führung durch die Ausstellung „KUNST | SZENE | ATELIER  - 25 Jahre Verein für aktuelle Kunst“ ein. Bei der Ausstellung greifen drei Teile ineinander: Zu sehen sind die Fotografien, die Katrin Sandmann-Henkel in über vierzig Ateliers von Künstlerinnen und Künstlern des Vereins aufgenommen hat. Aus ihnen ist das Fotobuch "KUNST | SZENE | ATELIER" entstanden. Besucher begegnen so  einerseits dem fotografischen Werk Katrin Sandmann-Henkels, andererseits den fotografierten Künstlerinnen und Künstlern an ihrer Wirkungsstätte. Der zweite Teil der Ausstellung wird durch vorwiegend plastische Exponate gebildet, die im Verlauf der 25jährigen Geschichte des Vereins im Rahmen verschiedener Projekte präsentiert worden sind. Beteiligt sind: Hans-Joachim Bölling, Günter Dietrich, Ulrich Kügler, Friedgund Lapp, Dietmar Lehmann, Isolde Merker, Birgit Rehsies, Hartwig Reinboth, Lieselotte Scherer, Annelene Schulte, Bernhard Sprute und Magret Thimm. Der dritte Teil wird durch die Präsentation der Jahresgaben für die Fördermitglieder erstellt. Jedes Jahr gestaltet eine Künstlerin oder ein Künstler des Vereins ein multiples Kunstwerk als Dank an die Förderer des Vereins - inzwischen eine ansehnliche Reihe höchst unterschiedlicher Motive, bildnerischer Techniken und künstlerischer Ansätze. Die Künstlerinnen Birgit Rehsies und Katrin Sandmann-Henkel führen durch die Ausstellung und erläutern die vielfältigen Arbeiten. Für Erwachsene beträgt der Eintritt 4,- € inkl. Führungsgebühr.

      Mindener Museum, Di.-So. 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen.

      Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder

       




    • Das Mindener Museum packt Advents-Päckchen

      Das Mindener Museum, gelegen in der malerischen oberen Altstadt, hat einen Geschenktipp zu Weihnachten:

      Verschenken Sie doch einmal etwas Besonderes mit einem kulturellen „Inhalt“. Das Museums-Team hat im Rahmen einer Sonderaktion zwei  Päckchen geschnürt.

      Das erste Advents-Päckchen enthält eine Jahreseintrittskarte für Erwachsene zusammen mit einer Edelvollmilchschokolade und einem aufklappbaren Adventskalender, beides mit winterlicher Museumszeile, zum Preis von 17,50 €. Das gleiche Päckchen mit zwei Jahreskarten gibt es zum Preis von 27,50 €.

      Das zweite Advents-Päckchen enthält eine Familienjahreskarte zusammen mit einer Edelvollmilchschokolade und einem aufklappbaren Adventskalender, beides mit winterlicher Museumszeile, zum Preis von 22,50 €.

      Oder haben Sie Lust, einen Gutschein zu verschenken? Machen Sie Ihren Kindern oder Enkelkindern eine Freude und verschenken sie z. B. einen Gutschein für einen Kindergeburtstag. Zur Auswahl stehen die Programme „ Spione im Museum“, „Feuer und Flamme“, „Leben wie vor 100 Jahren“, „Fotoworkshop“ oder „Wie gedruckt: Das Museum wird zur Druckwerkstatt“.

      Vielleicht möchten Sie den Gutschein für eine Museumsführung oder für einen Shop-Artikel verschenken? Neu im Shop-Angebot sind Magnete mit fünf Motiven aus dem Mindener Museum. Die Magnete sind in Folie verpackt und mit Beschreibungen der Motive versehen.

      Dienstag bis Sonntag von 12 – 18 Uhr können Sie sich im kleinen Museumsshop umsehen und inspirieren lassen.  

      Ein weiteres Angebot wartet dort auf Sie: Der aufklappbare Adventskalender mit winterlicher Museumszeile ist in einer Sonderaktion vom 10.11. bis zum 24.11.2017 zum Aktionspreis von 6,00 € erwerben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Info-Kasse freuen sich auf Ihren Besuch.  

      Mindener Museum, Di. – So 12 – 18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen.

      Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571/9724020 oder .


      Adventskalender Sonderaktion, (©  Mindener Museum)

      Adventskalender Sonderaktion, (©  Mindener Museum)



    • Fit in Erster Hilfe im Mindener Museum

      Am Sonntag, den 26. November können interessierte Besucher*innen im Mindener Museum von 14-18 Uhr ihre Erste Hilfe Kenntnisse auffrischen. Im Anschluss an eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Glaube, Liebe, Vaterland? 150 Jahre Deutsches Rotes Kreuz in Minden“ stellt die langjährige Erste Hilfe Ausbilderin Margot Denk des DRK die wichtigsten Erste Hilfe Übungen vor. Welche Erstmaßnahmen müssen bei einer nicht ansprechbaren Person durchgeführt werden? Was muss beim Absetzen eines Notrufes beachtet werden und wie funktioniert die Wiederbelebung?

      Das Angebot richtet sich sowohl an erfahrene Erst Helfer*innen, die ihre Kenntnisse in Kombination mit dem Ausstellungsbesuch auffrischen möchten, als auch an Anfänger*innen, die sich zum ersten Mal mit der Thematik beschäftigen. Im Anschluss erhalten alle Teilnehmer*innen eine Teilnahmebestätigung. Der dreistündige Schnupperkurs ersetzt nicht die Tagesseminare zur Ersthelferausbildung im Rahmen des Führerscheins oder zum Betriebsersthelfer.

      Die Kursgebühr beträgt inklusive Museumseintritt und Kaffeepause mit Kuchen und Getränke 20 €. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 20 Personen begrenzt. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 10 Personen. Um Anmeldung wird unter 0571-9724020 oder gebeten. Weitere Informationen unter www.mindenermuseum.de. Auskunft erteilt Kristin Saretzki, Telefonnr.: 0571-9724021,

       

      Sofortmaßnahmen beim Verkehrsunfall (©DRK)


    • Erste Hilfe früher und heute: Eltern-Kind-Nachmittag im Mindener Museum

      Am Sonntag, den 12. November können Kinder ab sechs Jahren gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern im Mindener Museum an einer Mit-Mach-Aktion zum Thema Erste Hilfe teilnehmen. Auf einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Glaube, Liebe, Vaterland? 150 Jahre Deutsches Rotes Kreuz in Minden“ erfahren die Teilnehmer*innen, seit wann es Sanitäter und Krankenwagen eigentlich gibt und wer die Erste Hilfe erfunden hat. Im kindgerechten Praxistest finden sie heraus, wann ein Pflaster am besten klebt, was sich hinter der stabilen Seitenlage verbirgt und wie man einen Verband richtig anlegt. Im Anschluss an den spannenden Ausstellungsrundgang kann sich jedes Kind ein eigenes Pflastertäschchen gestalten, das, befüllt mit kunterbunten Pflastern, im Notfall schnell griffbereit ist.

      Pro Kind kostet die Aktion 6,50 €, Begleitpersonen zahlen 2 € Eintritt. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf max. 15 Kinder begrenzt. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 5 Kindern. Um Anmeldung wird unter 0571-9724020 oder gebeten. Die weiteren Termine von Dezember bis März finden Sie unter www.mindenermuseum.de. Auskunft erteilt Kristin Saretzki, Telefonnr.: 0571-9724021, .

       

      Wie sich Erste Hilfe Maßnahmen seit der Gründung des DRK bis heute änderten, erfahren die Teilnehmer*innen im Museum. (© Mindener Museum)



    • Neues Objekt im Fokus in den Monaten November & Dezember!

      Wie bereits mit den Kabinettausstellungen begonnen, möchte das Museumsteam die Vielfalt, die Geschichte und den Dokumentationsstand seiner Sammlung vorstellen. Im Rahmen des Projekts „Objekt im Fokus“ soll daher alle zwei Monate ein Objekt der Sammlung frei zugänglich im Foyer des Museums ausgestellt und seine Geschichte erzählt werden.

      Das Objekt im Fokus in den Monaten November und Dezember ist eine Teilnahmebescheinigung für den Mindener Turner Hans Wilms (1906- 1998) vom MTV 1860 Minden, der 1927 an einem Handball-Lehrgang der Deutschen Turnerschaft zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 1928 in Amsterdam teilnimmt. Anlass der Präsentation und Auswahl des Objektes ist das 100jährige Jubiläum des Handballspiels.


      Teilnahmebescheinigung für den Handball-Olympia-Lehrgang der Deutschen Turnerschaft, 1927, für den Mindener Hans Wilms , zusammen mit seinem Turnerpass und Stollenschuhen aus der Zeit um 1930.

    • Erste Hilfe Kurse im Mindener Museum

      Angebote für Erwachsene, Kinder und Schulklassen

      Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Glaube, Liebe, Vaterland? 150 Jahre Deutsches Rotes Kreuz in Minden“ können interessierte Besucher*innen im Mindener Museum an verschiedenen Aktionen zum Thema Erste Hilfe teilnehmen.

      Am 22.10. bietet das Museum in Kooperation mit dem DRK Kreisverband Minden e.V. von 14 bis 18 Uhr einen Erste Hilfe Kurs für Erwachsene an. Im Anschluss an einen Rundgang durch die Sonderausstellung führt eine Referentin des DRK in die Grundlagen der Ersten Hilfe ein. Die Kursgebühr beträgt pro Person 20 €, inklusive Museumseintritt und Kaffeepause mit Kuchen und Getränken. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 20 Personen begrenzt. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 10 Personen. Um Anmeldung wird unter 0571-9724020 oder gebeten. Weitere Kurse finden am 26.11.2017 und 14.01.2018 statt.

      Kitas, Schulklassen oder Gruppen des Offenen Ganztages können an museumspädagogischen Angeboten teilnehmen, bei denen sich ebenfalls alles um die Erste Hilfe dreht. In der Sonderausstellung erfahren Kinder und Jugendliche ganz nebenbei, seit wann es Sanitäter und Krankenwagen eigentlich gibt und wer die Erste Hilfe erfunden hat. Im kindgerechten Praxistest finden sie heraus, was sich hinter der stabilen Seitenlage verbirgt und wie man einen Verband richtig anlegt. Die 60 – 90minütigen Angebote kosten pro Gruppe zwischen 20 € und 35 €. Weitere Informationen unter www.mindenermuseum.de. Auskunft erteilt Kristin Saretzki, Telefonnr.: 0571-9724021, .

       

      Im Ernstfall schnell und gekonnt Erste Hilfe leisten. (© DRK)



    • Mit-Mach-Programm für Großeltern, Eltern und Kinder im Mindener Museum 

      Von Oktober bis März können Großeltern und Eltern zusammen mit Kindern ab sechs Jahren wieder an den Eltern-Kind-Nachmittagen im Mindener Museum teilnehmen. Jeden zweiten Sonntag steht von 14 bis 16 Uhr ein anderes Thema auf dem Programm. Los geht es am Sonntag, den 8. Oktober mit einer Reise in die Zeit des Biedermeier. Gemeinsam erfahren die Teilnehmer*innen allerhand über das Alltagsleben von vor 200 Jahren. Sie bestaunen historische Möbel und lassen sich von Gläsern und Porzellan inspirieren, um dann eigene, kunterbunte Windlichter zu gestalten. Pro Kind kostet die Aktion 6 €, Begleitpersonen zahlen 2 € Eintritt. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf max. 15 Kinder begrenzt. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 5 Kindern. Um Anmeldung wird unter 0571-9724020 oder gebeten. Die weiteren Termine von November bis März finden Sie unter www.mindenermuseum.de. Auskunft erteilt Kristin Saretzki, Telefonnr.: 0571-9724021, .

      Windlichter im Museum gestalten

    • „Glaube, Liebe, Vaterland – 150 Jahre Deutsches Rotes Kreuz Minden“ Ausstellung im Mindener Museum zu einem der ersten DRK-Vereine Westfalens  

      Das Mindener Museum präsentiert von Samstag, 30. September 2017, bis zum 21. Januar 2018 unter dem Titel „Glaube, Liebe, Vaterland“ eine Ausstellung zum 150jährigen Bestehen des Ortsvereins Minden des Deutschen Roten Kreuzes, einem der ersten in Westfalen und im damaligen Deutschen Reich. Die Ausstellung beleuchtet anhand zahlreicher originaler Exponate die 150jährige Geschichte der Rot-Kreuz-Bewegung zwischen Kriegs- und Friedensdienst, von der Fürsorge und Wohlfahrtspflege im Kaiserreich bis zum Rettungsdienst, Katastrophenschutz oder der Jugendpflege heute. Die Ausstellung wird am Samstag, 30. September, um 16 h eröffnet. Zur Ausstellungseröffnung ist der Eintritt frei.

      Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz wird 1863 gegründet. Seine Gründung verdankt es Henry Dunant (1828-1910), einem Schweizer Geschäftsmann und Humanisten. Er veröffentlicht ein Buch mit seinen Erinnerungen an die chaotische Versorgung verwundeter Soldaten nach der Schlacht bei Solferino im Juni 1859. 1863 lädt ein „Internationales Komitee“ Genfer Bürger Interessierte zu einer ersten internationalen Konferenz in die neutrale Schweiz ein. Im Anschluss gründen sich 10 Rotkreuzgesellschaften, unter anderem in Italien, Spanien, Frankreich und Preußen. Eine zweite Konferenz findet im August 1864 statt. 12 der 16 vertretenen Staaten, darunter die Großmächte Preußen und Frankreich, vereinbaren in der 1. Genfer Konvention erstmals völkerrechtliche Regeln zum Schutz verwundeter und kranker Soldaten und des Sanitätspersonals.

       In Minden wird 1867 ein Vaterländischer Frauenverein vom Roten Kreuz gegründet, einer der ersten in Westfalen und im damaligen Deutschen Reich. 1885/89 bildet sich eine Sanitätskolonne, die zunächst zum Kriegerverein gehört. Beide Institutionen sind die historischen Wurzeln des heutigen DRK-Ortsvereins. Die Ausstellung zeigt, dass beide Vereine der Gedankenwelt der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstammen, die durch Angst vor drohenden Kriegen in Europa, aber auch von traditionellen Geschlechterrollen geprägt ist. Im Jahre 1917 gründet der Frauenverein ein Kinderheim, das der Vorläufer der heutigen Elsa-Brandström-Jugendhilfe ist. Die wohltätige Arbeit ergänzt die Angebote der städtischen oder kommunalen Armenverwaltung. Im Mai 1933 passt sich das DRK durch eine neue Satzung dem Führerprinzip an und begrenzt seine Aufgaben auf die Unterstützung des militärischen Sanitätsdienstes, den Kern der Genfer Konvention. Fürsorge- und andere „Friedenstätigkeiten“ werden aufgegeben und von NS-Organisationen übernommen. Mit dem Ausschluss von Jüdinnen und Juden aus den Sanitätskolonnen und seinen Schwesternschaften bricht das DRK den Grundsatz der Neutralität, dem es als Teil der internationalen Rotkreuzbewegung verpflichtet ist.

       Im Laufe ihres Bestehens verändern sich die Ziele und Aufgaben beider Vereine ebenso wie das Verständnis der Geschlechterrollen. Lange Zeit sind die verschiedenen Aufgaben des Roten Kreuzes zwischen den Geschlechtern nach traditionellen Rollen verteilt: Männer sind als Krankenträger und Sanitäter im Kriegsfall auch an vorderster Front tätig. Frauen arbeiten meist im Hintergrund. Sie versorgen und pflegen die Verwundeten und Kranken und kümmern sich um Verbandsmaterial und medizinische Instrumente. Heute können sich Frauen und Männer gleichermaßen für den Beruf des Sanitäters oder Krankenpflegers entscheiden.

       Die Ausstellung im Mindener Museum präsentiert einen spannenden Überblick über die 150jährige Geschichte, die auch zentrale Aufgabenfelder wie die Erste-Hilfe-Ausbildung, Rettungsdienst oder den Katastrophenschutz umfasst.

       Am Donnerstag, 5. Oktober, 17 Uhr und am Sonntag, 15. Oktober, 14 Uhr finden erste öffentliche Führungen durch die neue Sonderausstellung statt. Am Mittwoch, 11. Oktober, können Interessierte zwischen 12:45  und 13:15 an einer halbstündigen Mittagspausenführung durch die Präsentation teilnehmen.

       Am Di, 7. November, hält die Historikerin Verena Lauhoff um 19 Uhr im Museum einen Vortrag zur Geschichte des Vaterländischen Frauenvereins in Minden.

      Mindener Museum, Di - So 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen.

      Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder .


       Kriegersanitätskolonne Minden, um 1900 (Foto: © Mindener Museum)

    • Neues Mit-Mach-Angebot für Kinderfeuerwehren im Mindener Museum  

      Das Mindener Museum bietet ab sofort unter dem Titel „Feuer und Flamme“ ein Programm an, dass sich speziell an Kinderfeuerwehren richtet. In einer kleinen Ausstellungssequenz erfahren Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, welche Gefahren in früheren Jahrhunderten mit Feuer verbunden waren. Historische Ledereimer, Feuerhaken und eine Feuerordnung der Stadt Minden aus dem Jahr 1747 zeigen, welche Maßnahmen die Menschen einst ergriffen, um sich vor Feuer zu schützen und mit welchen Mitteln sie versuchten, Brände zu löschen. Spielerisch erfahren die Kinder, wann die erste freiwillige Feuerwehr gegründet wurde und wie sich Uniformen und Ausrüstungen veränderten. Eine über 100jährige Feuerwehruniform darf bestaunt werden.

      Auf der Suche nach Feuerlöschern, Brandmeldern und Notausgängen können die angehenden Feuerwehrmänner und –frauen ihr Wissen in Sachen Brandschutz unter Beweis stellen. Zum Schluss wird es noch einmal kreativ: Jedes Kind kann sich ein eigenes kleines Andenken, passend zum Thema, gestalten. Neben einem Tonlämpchen können lustige Kerzen aus Knetwachs modelliert oder Bienenwachskerzen gerollt werden.

      Pro Gruppe kostet das zweistündige Angebot 75 €. Zusätzlich fallen 1 € Materialkosten pro Kind an. Das Mindener Museum ist Di – So von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Für Gruppen werden Sonderöffnungszeiten eingerichtet. Um Anmeldung wird unter 0571-9724020 oder gebeten. Weitere Informationen unter www.mindenermuseum.de. Auskunft erteilt Kristin Saretzki, Telefonnr.: 0571-9724021, .


      Ein Tonlämpchen im Museum modellieren (© Mindener Museum)

    • Mindener Museum zeigt Plakatausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" der Bundesstiftung Aufarbeitung

      Minden. Vom 1. April 2017 bis zum 5. März 2018 präsentiert das Mindener Museum die Plakatausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur "Der Kommunismus in seinem Zeitalter". Die Ausstellung präsentiert auf 25 Plakaten über 200 zeithistorische Fotos, Dokumente, Schaubilder sowie QR-Codes. Mit letzteren können Besitzer von internetfähigen Mobiltelefonen zeitgenössische Filmdokumente zu den Ausstellungsthemen abrufen.

      2017 jährt sich die Russische Revolution zum 100. Mal, die mit dem Sturz des Zaren im Februar 1917 ihren Ausgang nahm. Doch die Hoffnung auf eine Demokratisierung Russlands sollte sich nicht erfüllen. Im Oktober 1917 griffen in Petrograd, dem heutigen Sankt Petersburg, die Bolschewiki unter der Führung Lenins nach der Macht. Ihr Putsch, der später zur Oktoberrevolution mystifiziert werden sollte, war die Geburtsstunde des Kommunismus, der zur größten und tiefgreifendsten Massenbewegung des 20. Jahrhunderts wurde. In der ganzen Welt entstanden Parteien, die als Teil der „Kommunistischen Internationale“ von ihren Mitgliedern totale Hingabe und absolute Disziplin verlangten. Sobald eine kommunistische Partei die Macht errungen hatte, mussten sich alle Bürgerinnen und Bürger ihrem Regime aktiv unterordnen.
      Dieser gewaltsam durchgesetzte totalitäre Anspruch auf die Gestaltung aller Lebensbereiche hat zahllose Existenzen zerstört und Abermillionen Menschenleben vernichtet. Und er hat immense geistige sowie soziale Verwüstungen hinterlassen. Zugleich aber konnten die Kommunisten in ihren Hochzeiten einen erstaunlichen jugendlichen Enthusiasmus sowie bedeutende intellektuelle und künstlerische Energien mobilisieren – bis die permanenten Überspannungen in Erschöpfung, Passivität, Zynismus oder Dissidenz mündeten.
      Trotz dieser Entwicklung kam der jähe Kollaps des „Sozialistischen Lagers“ und der UdSSR nach 1989 unerwartet – ebenso unerwartet wie der Aufschwung Chinas unter der ungebrochenen Diktatur der Kommunistischen Partei. Beides lässt die historische „Karriere“ des Weltkommunismus seit 1917 umso erklärungsbedürftiger erscheinen.

      Die Ausstellung lädt insbesondere Schulen zur Auseinandersetzung mit dem Kommunismus und seinen Diktaturen ein, die das 20. Jahrhundert weltweit prägten und die in der historischen Bildungsarbeit bislang zu wenig Aufmerksamkeit finden. Herausgeber der Ausstellung sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Deutsche Historische Museum Berlin. Ihr Autor ist der Frankfurter Historiker Gerd Koenen.

      Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung am Samstag, 1. April 2017, 16 Uhr im Mindener Museum ist frei.

      Weitere Informationen auch unter: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/kommunismus-zeitalter-6020.html bzw. www.mindenermuseum.de

       

      Pressefoto Bundesstiftung Aufarbeitung / picture-alliance / akg-images


    • Stiftung der Fielmann AG setzt Förderung des Mindener Museums fort

      Minden. Die Gesellschaft zur Förderung des Mindener Museums und das Mindener Museum freuen sich über eine großzügige Schenkung der Stiftung der Fielmann AG. Die Leiterin der Fielmann Niederlassung in Minden Ina Rinsche übergab heute ein wertvolles Gemälde an die Fördergesellschaft und das Team des Mindener Museums. Das Portrait zeigt den aus altem preußischen Adel stammenden Oberst Maximilian August von Kracht (1803-1862). Der Offizier war von 1859 bis zu seinem Tod 1862 Kommandeur des in Minden stationierten 15. Infanterieregiments Prinz Friedrich der Niederlande. In dieser Funktion besaß er eine herausragende Stellung im gesellschaftlichen und politischen Leben der Stadt Minden. Zu dieser Zeit gab es in Preußen eine Verfassungskrise, die den Aufstieg des späteren Reichskanzlers Bismarck ermöglichte. Der junge König Wilhelm I. stritt in dieser auch als Heereskonflikt bezeichneten Krise mit dem liberal dominierten Abgeordnetenhaus über die zur Reorganisation der preußischen Armee und Landwehr notwendigen Finanzmittel. Auf dem Höhepunkt des Konflikts löste der König am 11. März 1862 das Parlament auf. Von Kracht, der bei der Krönung Wilhelms I. als persönlicher Adjutant des Prinzen Friedrich der Niederlande anwesend war, starb nur wenige Tage später, am 29. März 1862, an einem Halsleiden in Minden. Als hoher Repräsentant des preußischen Militärs stellt von Kracht die eine Seite dieses für die preußische Geschichte zentralen Konfliktes dar und veranschaulicht die Bedeutung des Militärs für die Mindener Stadtgeschichte.

      Die Stiftung der Fielmann AG setzt mit der Schenkung des Portraits von Krachts ihre seit Jahren großzügige Förderung des Mindener Museums und seiner Fördergesellschaft fort. So stiftete die Fielmann AG in den Jahren 2014 und 2015 drei wertvolle Portraits der Familien Pogrell und Harten, des 1828 in Minden geborenen Malers Friedrich Wilhelm Graupenstein.

      Die Leiterin der Fielmann Niederlassung in Minden, Ina Rinsche, überreicht das Gemälde an den Leiter des Mindener Museums Philipp Koch.

    • Sprachförderprogramm für Flüchtlinge im Mindener Museum

      Spracherwerb und Sprachkompetenz sind wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration. Sprachförderung mit Kulturvermittlung zu verbinden, ist ein vielversprechender Ansatz die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung zu unterstützen. Darum entwickelten das Mindener Museum und das Mindener Profilingbüro Glaser das museumspädagogische Programm „Stadt, Land, Fluss“. Das Büro Glaser ist eine der Institutionen vor Ort, die vom Bundesamt für  Migration und Flüchtlinge (BAMF) zertifizierte Deutsch- und Integrationskurse anbietet. Die Ausgangsidee war, das in den Deutschkursen erlernte Sprachwissen durch kulturelle Bildung im Mindener Museum zu unterstützen. Dafür sollten Aspekte aus der Geschichte der Stadt Minden und seiner Region genutzt werden. Das Konzept wurde niedrigschwellig und bedarfsorientiert ausgerichtet. Und hier lag die große Herausforderung: Wie vermittelt man Sprachanfängern mit geringen Deutschkenntnissen in nur drei Zeitstunden Wissen zu wichtigen Bauten wie dem Dom oder zur Gründungslegende Mindens? Entstanden ist ein Programm, dass sich aus drei aufeinander aufbauenden Einheiten zusammensetzt, die an verschiedenen Orten stattfinden: Schulungsraum, Museum und Stadtrundgang. Vorbereitend erhalten die Teilnehmer eine Woche vor Programmbeginn eine nach Themen und nach Wortgruppen geordnete Vokabelliste.

      Nach einer rund sechsmonatigen Erprobungsphase, an dem neun Deutschkurse  des Profilingbüros Glaser teilnahmen, wurde das Programm abschließend von den Museumspädagogen des Mindener Museums und den sprachpädagogischen Lehrkräften des Profilingbüros Glaser evaluiert. Ein Ergebnis dieser Evaluation ist die Beobachtung, das Sprachförderprogramm an die individuellen Bedarfe der Kursteilnehmer weiter zu entwickeln und zu diversifizieren. Dabei sollen die vom BAMF für Integrationskurse vorgegebenen Lehrinhalte noch gezielter als bisher Berücksichtigung finden. Die vorgegebenen allgemeinen Lehrinhalte zu Geschichte, Kultur und Rechtsordnung in Deutschland aus dem letzten Kursabschnitt von Integrationskursen - dem Orientierungskurs – sollen aufgegriffen und im lokalen politisch-historischen Kontext behandelt werden. Diese Themen werden vom BAMF als wesentlich für die gesellschaftliche Integration von Zugewanderten gesehen.

      Das Sprachförderprogramm „Stadt, Land, Fluss“ kann ab sofort im Mindener Museum gebucht werden. Es kostet mit drei Terminen pro Gruppe insgesamt 100 € plus 1 € Materialkosten pro Teilnehmer. Die Teilnehmerzahl richtet sich nach den jeweiligen Sprachkenntnissen. Um Anmeldung wird unter 0571-9724020 oder gebeten. Inhaltliche Auskunft gibt Necaattin Arslan, Telefonnr.: 0571-9724012, .

       


      Teilnehmer Deutschkurs vor dem Mindener Museum

      Stadtrundgang vor dem Dom

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