Minden gestalten

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Minden ist seit dem 2. April 2009 "Stadt der Weltdekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014". Die Auszeichnung wird für beispielhafte Aktivitäten sowie eine vorbildliche und nachahmenswerte Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung vergeben.

  • Die Akteure der nachhaltigen Bildungsarbeit sind in Minden überwiegend in der Oberen Altstadt ansässig. Von dort aus organisieren Nicht-Regierungsorganisationen, Kirchen und andere Bildungsträger regelmäßig Veranstaltungen. Zudem sind dort fünf Projekte ansässig, die bereits als "Offizielles Projekt der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014" ausgezeichnet wurden: Die Internationalen Projekttage der deutschen UNESCO-Projektschulen, das Kunst- und Bauprojekt "Eine-Welt-Dorf" auf dem Schulhof der Eine-Welt-Schule, das Netzwerk „BOA - Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Oberen Altstadt“, die FernUni mit ihrem interdisziplinären Studium Umweltwissenschaften "Infernum" und die NRW-Schulkampagne "Agenda 21 in der Schule", an dem sich neben der Eine-Welt-Schule die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, das Ratsgymnasium und das Leo-Sympher-Berufskolleg beteiligen.

    Zwei neue BNE-Projekte sind „Klima für Energiewandel“ an verschiedenen Kitas und Schulen sowie das ökologische Landbau-Projekt der Waldorfschule.


  • Einen Überlick über vergangene Projekte und Aktionen finden Sie hier.

    • Fahnenübergabe mit bunten Akzenten - Viele Aktivitäten in der Stadt der Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

      22. Juli 2013 - Stadtentwicklung/Pressestelle

      Minden. Die Stadt Minden ist im Frühjahr dieses Jahres bereits zum dritten Mal als „Stadt der Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen“ ausgezeichnet worden. Anlässlich des Festaktes in Bad Honnef überreichte der Vorsitzende des Nationalkomitees, Professor Gerhard de Haan, erneut eine „BNE-Fahne“. Diese wurde jetzt während eines gemeinsamen Termins von einigen Verantwortlichen des Netzwerks „Bildung für nachhaltige Entwicklung in der oberen Altstadt“ (BOA) an Bürgermeister Michael Buhre und den stellvertretenden Bürgermeister Egon Stellbrink in der Bürgerhalle überreicht und aufgehängt.

      Das nahmen die Aktiven im Netzwerk BOA zum Anlass in kurzen Vorträgen und Präsentationen über die bisherigen BNE-Aktivitäten zu informieren und neue Aktionen anzukündigen. So ist geplant, die Quartiers-Entwicklung für die Obere Altstadt zu unterstützen und zu einem weiteren politischen Nachtgebet im Stadtteil Königstor einzuladen. „Die Aktivitäten in der Oberen Altstadt geben ein gutes Beispiel dafür ab, wie Nachbarschaft gelebt werden kann“, hob Bürgermeister Michael Buhre hervor.

      In einem kurzen Filmvortrag mit Ausschnitten der „Parade der Vielfalt“, die kürzlich während des 4. Obere Altstadtfestes erstmals veranstaltet worden ist, präsentierten die BOA-Aktiven eines der Highlights der vergangenen Monate. Zur „Parade der Vielfalt“ kamen Vertreter/innen aus der Bürgerschaft, als auch aus den vielen Organisationen und Verbänden in der Oberen Altstadt, in denen sich zahlreiche Menschen ehrenamtlich engagieren, zusammen. Mehrere Parade-Teilnehmer/innen verliehen der Fahnenübergabe am vergangenen Freitag im Rathaus einen bunten Akzent.

      Die Aktiven aus dem Kreis des Netzwerks und der Friedenswoche sind ebenfalls im Projekt „Klima für Energiewende“ stark engagiert. Zusammen mit Schülerinnen und Schülern einiger Mindener Schulen wird hier spielerisch und experimentell an Projekten zur Energiewende und zur Nutzung regenerativer Energien gearbeitet. Zum Termin im Rathaus präsentierten die Aktiven unter anderem einen selbstgebastelten Solarkocher und demonstrierten, wie „Seed-Balls“ (Pflanzensamen erhalten mit dieser Technik einen Mantel aus Lehm und Nährstoffen) hergestellt werden.

    • Minden zum drittel Mal als Stadt der Weltdekade ausgezeichnet

      30. April 2013 - Pressestelle, Susann Lewerenz

      Minden. Die Stadt Minden ist zum dritten Mal für ihre herausragende Bildungsarbeit als Stadt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ausgezeichnet worden. Der stellvertretende Bürgermeister Egon Stellbrink, Falk Bloech und Silke Mackenthun (beide von der Aktionsgemeinschaft Friedenswoche) sowie André Gerling (Stadtentwicklung, Stadtverwaltung Minden) nahmen die Auszeichnung am vergangenen Freitag (26. April) in Bad Honnef entgegen. Die gastgebende Kommune am Rhein wurde zum zweiten Mal als Stadt der Weltdekade und die Gemeinde Dornstadt in Baden-Württemberg zum ersten Mal ausgezeichnet.

      „Die Vielzahl der Aktivitäten in Minden sowie die strukturelle Verankerung und Netzwerkbildung sind vorbildlich“, begründete Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade, die erneute Auszeichnung. Unter der Leitidee BNE arbeiteten mittlerweile viele Einrichtungen, Organisationen, Kirchen und Initiativen - teilweise inzwischen sogar kreisweit - zusammen. Sechs offizielle UN-Dekade-Projekte seien allein in der Oberen Altstadt Mindens angesiedelt, so de Haan in seiner Laudatio weiter.

      Lobend erwähnte der Vorsitzende des Nationalkomitees auch zwei strategische Ziele der Stadt Minden, die ebenfalls dazu beigetragen hätten, dass Minden erneut ausgezeichnet wurde: „Chancengerechtigkeit durch Teilhabe“ und „Nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen“. Im Rahmen der Bildungslandschaft habe sich Minden als Aufgabe gesetzt, diese Ziele auch durch Aktivitäten von BNE zu verwirklichen, fasste de Haan abschließend zusammen.

      Die Auszeichnung wird für beispielhafte Aktivitäten sowie eine vorbildliche und nachahmenswerte Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung vergeben. Sie soll dazu beitragen, die Anliegen der Dekade in Deutschland sichtbar zu machen und gleichzeitig die einzelnen Akteure der Bildung für nachhaltige Entwicklung vor Ort zu unterstützen. Die Auszeichnung gilt jeweils für zwei Jahre. Nach einem einstimmigen Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses hatte sich die Stadt Minden Anfang dieses Jahres erneut beworben.

      „Wir freuen uns sehr, dass Minden nach 2009 und 2010 erneut für zwei Jahre als Stadt der Weltdekade der Vereinten Nationen ausgezeichnet worden ist“, fasste Bürgermeister Michael Buhre zusammen, der an der Übergabe nicht persönlich teilnehmen konnte. „Besonders bedanken möchte ich mich bei dem Bündnis aus zahlreichen Vereinen, Verbänden und Organisationen, welches die BNE-Aktivitäten in Minden trägt“, so Buhre. Ohne diese ehrenamtliche Arbeit wären die vielfältigen Aktivitäten zur Unterstützung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in unserer Stadt nicht möglich. „Wichtig wird es jetzt sein, die Ziele von BNE auch über das Ende der Weltdekade im Jahr 2014 weiter zu tragen, aber hier sehe ich unsere Stadt auf einem guten Weg“, nannte der Bürgermeister ein Ziel.

      Die Akteure der nachhaltigen Bildungsarbeit sind in Minden vor allem in der Oberen Altstadt ansässig. Von dort aus organisieren Nicht-Regierungsorganisationen, Kirchen und andere Bildungsträger regelmäßig Veranstaltungen. Die Projekte, die bereits als "Offizielles Projekt der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014" ausgezeichnet wurden, sind:
      - die Internationalen Projekttage der deutschen UNESCO-Projektschulen
      - das Kunst- und Bauprojekt "Eine-Welt-Dorf" auf dem Schulhof der Eine-Welt-Schule
      - das Netzwerk „BOA - Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Oberen Altstadt“
      - die FernUni mit ihrem interdisziplinären Studium Umweltwissenschaften "Infernum"
      - die NRW-Schulkampagne "Agenda 21 in der Schule", an dem sich neben der Eine-Welt-Schule die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, das Ratsgymnasium und das Leo-Sympher-Berufskolleg beteiligen,
      - das Projekt „Klima für Energiewandel“ an verschiedenen Kitas und Schulen sowie
      - das ökologische Landbau-Projekt der Waldorfschule

      Informationen zum UN-Bildungsprojekt
      Neben Minden gibt es derzeit 15 ausgezeichnete Städte der UN-Weltdekade. Dazu gehören unter anderem München, Hamburg, Frankfurt am Main, Dresden, Erfurt, Bonn und Gelsenkirchen.

      Im Jahr 2002 haben die Vereinten Nationen (UN) für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. Die internationale Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Internationale Lead-Agency der Dekade ist die UNESCO. In Deutschland wird die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" von einem von der Deutschen UNESCO-Kommission einberufenen Nationalkomitee unter dem Vorsitz des Erziehungswissenschaftlers Prof. Dr. Gerhard de Haan (Freie Universität Berlin) koordiniert.

      Dem Nationalkomitee gehören rund 30 Institutionen und Experten an, darunter Vertreter der Bundesregierung, der Länder, Nichtregierungsorganisationen, die Medien, die Privatwirtschaft und Vertreter aus der Wissenschaft. Es führt Partner, Projekte und Initiativen zusammen und hat mehr als 100 Bildungsinitiativen an einem  Runden Tisch versammelt und einen nationalen Aktionsplan entwickelt.

    • Bildung für nachhaltige Entwicklung: Workshop in Minden

      4. April 2011 - Pressestelle, Anna Gebauer

      Minden. Die Stadt Minden wurde im vergangenen Jahr erneut als „Modellkommune der Weltdekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Um die gemeinsame Arbeit in Minden voranzutreiben und weiterzuentwickeln, fand jetzt im „Bildungswerk und Forum“ in der Oberen Altstadt ein Workshop mit etwa 50 Akteurinnen und Akteuren aus Bildungseinrichtungen und sozialen Initiativen im Kreis Minden-Lübbecke statt.

      Der Workshop stellt den Auftakt für das Projekt „QuaSi BNE“ (Qualitätssicherung in der regionalen Bildung für nachhaltige Entwicklung) dar. Im Rahmen des Projekts soll ein Aktionsplan entwickelt werden, um die Qualität der Bildungsarbeit in Minden zu sichern und das bereits bestehende Netzwerk auszubauen.

      „QuaSi BNE“ wird von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des „Institut Futur“ an der Freien Universität Berlin begleitet. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. „Als Zukunftsforscher wissen wir, dass Megatrends wie demografischer Wandel, Klimawandel und die zunehmende Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlage besonders Kommunen und Regionen vor große Herausforderungen stellen“, erklärt der Leiter des Projektes, Prof. Dr. Gerhard de Haan. „Um den Herausforderungen einer Welt von morgen zu begegnen, müssen Bürger für die Gestaltung einer nachhaltigen Regionalentwicklung "fit gemacht" werden.“

      Im Workshop wurden daher diskutiert, welche Ziele in den kommenden Jahren erreicht werden sollen und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit sich die Bürgerinnen und Bürger für ihre Kommune engagieren können. „Voraussetzung für die praktische Umsetzung neuer Entwicklungsperspektiven sind Strukturen vor Ort, die ein gemeinsames "Voneinander-Lernen" sowie inhaltliche und konzeptionelle Unterstützung anbieten“, so de Haan. Das Projekt „QuaSi BNE“ unterstütze daher die Netzwerkbildung in den fünf „Weltdekade“-Modellkommunen und biete den involvierten Akteuren ein Qualifizierungs- und Beratungsangebot.

      Im Rahmen des Workshops wurde zudem die Auszeichnung der Stadt Minden als „Modellkommune der UN-Dekade“ in Form eines Banners an Bürgermeister Michael Buhre übergeben. „Ich freue mich vor allem über die Anerkennung für die vielen ehrenamtlich Engagierten, die mit ihrer Arbeit diese Auszeichnung ermöglicht haben“, so Buhre.

      Die Akteure der nachhaltigen Bildungsarbeit sind in Minden vor allem in der Oberen Altstadt ansässig. Von dort aus organisieren Nicht-Regierungsorganisationen, Kirchen und andere Bildungsträger regelmäßig Veranstaltungen. Zudem sind dort fünf Projekte ansässig, die bereits als "Offizielles Projekt der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014" ausgezeichnet wurden: Die Internationalen Projekttage der deutschen UNESCO-Projektschulen, das Kunst- und Bauprojekt "Eine-Welt-Dorf" auf dem Schulhof der Eine-Welt-Schule, das Netzwerk „BOA - Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Oberen Altstadt“, die FernUni mit ihrem interdisziplinären Studium Umweltwissenschaften "Infernum" und die NRW-Schulkampagne "Agenda 21 in der Schule", an dem sich neben der Eine-Welt-Schule, die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, das Ratsgymnasium und das Leo-Sympher-Berufskolleg beteiligen.

      Nachhaltige Bildungsarbeit findet sich aber auch in anderen Ortsteilen der Stadt und im Kreis Minden-Lübbecke: So gibt es seit einigen Jahren in Mindener Kirchen Politische Nachtgebete, in denen die Lebenssituation von Randgruppen im Mittelpunkt stehen. Zudem wurden in Bärenkämpen Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen „Jugendarbeit“, „Sicherheit für ältere Menschen“ und „Gründung eines Interkulturellen Gartens“ gebildet. Auch in Rodenbeck gibt es einige Initiativen wie die interkulturelle Frauengruppe, die sich für eine bessere Lebensqualität in dem Stadtviertel engagieren.

    • Minden erneut „Stadt der Weltdekade“

      20. Dezember 2010 - Pressestelle, Anna Gebauer

      Minden. Die Stadt Minden ist erneut für ihre herausragende Bildungsarbeit als Kommune der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ausgezeichnet worden. Der stellvertretende Bürgermeister Egon Stellbrink und Falk Bloech, Vorsitzender der Aktion Friedenswoche (friwo), reisten Ende November nach Neumarkt in der Oberpfalz, um die Auszeichnung in Form einer Urkunde sowie einer Fahne entgegenzunehmen.

      „In Minden trägt ein breites Bündnis von Vereinen und Verbänden die städtische Initiative für Bildungsangebote, die nachhaltiges Denken und Handeln vermitteln. Bürgerschaft und Stadt arbeiten vorbildlich Hand in Hand, um das Engagement über die Kommune hinaus auch in die Region zu tragen“, begründete Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade die erneute Auszeichnung. Die Jury des Nationalkomitees sei von den verschiedenen Projekten in Minden sehr beeindruckt gewesen.

      Die Auszeichnung wird für beispielhafte Aktivitäten sowie eine vorbildliche und nachahmenswerte Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung vergeben. Sie soll dazu beitragen, die Anliegen der Dekade in Deutschland sichtbar zu machen und gleichzeitig die einzelnen Akteure der Bildung für nachhaltige Entwicklung vor Ort zu unterstützen.

      Die Auszeichnung gilt jeweils für zwei Jahre. Nach einem einstimmigen Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses hatte sich die Stadt im September 2010 erneut beworben. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung für unsere Stadt und die Unterstützung der Idee der Bildung für nachhaltige Entwicklung, vor allem aber über die Anerkennung und Wertschätzung für die vielen ehrenamtlich Engagierten“, so Bürgermeister Michael Buhre, der nicht persönlich an der Übergabe teilnehmen konnte. Minden wolle auch in den kommenden Jahren dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung im Bildungssystem zu verankern und Menschen dazu befähigen, globale Probleme vorherzusehen, sich ihnen zu stellen und sie zu lösen.

      Die Akteure der nachhaltigen Bildungsarbeit sind in Minden vor allem in der Oberen Altstadt ansässig. Von dort aus organisieren Nicht-Regierungsorganisationen, Kirchen und andere Bildungsträger regelmäßig Veranstaltungen. Zudem sind dort fünf Projekte ansässig, die bereits als "Offizielles Projekt der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014" ausgezeichnet wurden: Die Internationalen Projekttage der deutschen UNESCO-Projektschulen, das Kunst- und Bauprojekt "Eine-Welt-Dorf" auf dem Schulhof der Eine-Welt-Schule, das Netzwerk „BOA - Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Oberen Altstadt“, die FernUni mit ihrem interdisziplinären Studium Umweltwissenschaften "Infernum" und die NRW-Schulkampagne "Agenda 21 in der Schule", an dem sich neben der Eine-Welt-Schule die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, das Ratsgymnasium und das Leo-Sympher-Berufskolleg beteiligen.

      Informationen zum UN-Bildungsprojekt
      Im Jahr 2002 haben die Vereinten Nationen (UN) für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. Die internationale Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Internationale Lead-Agency der Dekade ist die UNESCO. In Deutschland wird die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" von einem von der Deutschen UNESCO-Komission einberufenen Nationalkomitee unter dem Vorsitz des Erziehungswissenschaftlers Prof. Dr. Gerhard de Haan (Freie Universität Berlin) koordiniert.

      Dem Nationalkomitee gehören rund 30 Institutionen und Experten an, darunter Vertreter der Bundesregierung, der Länder, Nichtregierungsorganisationen, die Medien, die Privatwirtschaft und Vertreter aus der Wissenschaft. Es führt Partner, Projekte und Initiativen zusammen und hat mehr als 100 Bildungsinitiativen an einem  Runden Tisch versammelt und einen nationalen Aktionsplan entwickelt. Mehr als 750 erfolgreiche und innovative Bildungsprojekte wurden vom Nationalkomitee als offizielle deutsche Beiträge zur UN-Dekade bisher ausgezeichnet. Neben Minden wurde in diesem Jahr Neumarkt i. d. Oberpfalz als Kommune ausgezeichnet, außerdem wurden 58 Bildungsinitiativen aus ganz Deutschland zu Projekten der Weltdekade ernannt.

    • „Hut ab“ – Minden feiert UN-Auszeichnung mit Altstadtspaziergang und Feierstunde

      2. Juli 2009 - Pressestelle, Doris Christoph

      Minden. Eine große Menschentraube zog am Mittwoch, 1. Juli, vom Rathaus gen Obere Altstadt. Anlass für den Spaziergang mit anschließender Feierstunde in der St. Simeoniskirche war die Auszeichnung Mindens als "Stadt der Weltdekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014" für den Zeitraum 2009/2010. „Dies ist keine klassische Feierstunde“, meinte denn auch Bürgermeister Michael Buhre bei der Begrüßung der rund 60 Teilnehmer im Laubengang des historischen Rathauses, „wir wollen auch das Engagement der Oberen Altstadt zeigen, dem wir die Auszeichnung zu verdanken haben.“

      Unter den Teilnehmern befanden sich auch Professor Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des nationalen Komitees „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen (UN) sowie Heidi Consentius, die in der Berliner Arbeitsstelle der UN-Dekade die Mindener Bewerbung betreut.'

      Vertreter der Stadt hatten bereits im April die Auszeichnung im Anschluss an die UNESCO-Weltkonferenz "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) in Bonn entgegen genommen. Nun sollte auch in Minden gefeiert und den Besuchern aus Berlin einige der Initiativen vorgestellt werden. An fünf Punkten erfuhren die Spaziergänger Informatives über die Entstehung und Arbeit der Aktionsgemeinschaft Friedenswoche, des Eine-Welt-Ladens sowie des Informationszentrums Dritte-Welt, des Bildungswerk und Forums, der FernUni Hagen und schließlich des Familienzentrums Kindergarten Ritterstraße.
       
      Im Anschluss ging es in die St. Simeonis-Kirche, wo die Gruppe „Margeritkes“ für den musikalischen Rahmen sorgte. „Es ist eine tolle Anerkennung für die in unserer Stadt von vielen Akteuren geleistete Bildungsarbeit“, sagte Bürgermeister Michael Buhre zu der Auszeichnung der Stadt. Nachhaltige Entwicklung sei bereits seit langem ein Thema in der weltoffenen Stadt Minden. Der Bürgermeister wies auf die fünf Initiativen hin, die bereits als „Offizielles Projekt der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 – 2014“ ausgezeichnet wurden: 1. die Internationalen Projekttage der deutschen UNESCO-Projektschulen, die in Minden und Bielefeld 1996 unter dem Motto „10 Jahre nach Tschernobyl“ ihren Anfang nahmen und seitdem alle zwei Jahre durchgeführt werden, 2. das Kunst- und Bauprojekt "Eine-Welt-Dorf" auf dem Schulhof der Eine-Welt-Schule (ehemalige Königsschule). 3. das Netzwerk BOA - Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Oberen Altstadt, in dem zahlreiche Bildungseinrichtungen und außerschulische Organisationen eng zusammenarbeiten. 4. die NRW-Schulkampagne "Agenda 21 in der Schule", an dem sich neben der Eine-Welt-Schule die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, das Ratsgymnasium und das Leo-Sympher-Berufskolleg beteiligen und 5. die FernUni mit ihrem interdisziplinären Studium Umweltwissenschaften "Infernum".

      Von der besonderen Situation, dass die fünf Projekte in engster Nachbarschaft beheimatet sind, habe man auch bei der Bewerbung profitiert. Die Auszeichnung sei nicht nur eine Auszeichnung für die Stadt, sondern insbesondere eine Würdigung derer, die mit ihrem Einsatz dazu beigetragen hätten, so Buhre weiter. Ziel sei es, diese Projekte noch stärker in andere Bereiche der Stadt zu übertragen.

      „Bei Minden waren wir uns sicher, dass sich eine Bewerbung lohnt“, zeigte sich Professor Dr. Gerhard de Haan von der richtigen Wahl des Preisträgers überzeugt. Einen solchen Schwerpunkt, nämlich im sozialen und internationalen Engagement, habe man nicht oft. Das Netzwerk sichere zudem die Langfristigkeit. So beschied der Vorsitzende des nationalen Komitees „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der UN den Mindener Initiativen und Projekten auch gute Aussichten für die Zukunft. In seiner Rede betonte Professor Dr. de Haan die Bedeutung nachhaltiger Bildung. „Was haben wir sonst außer unserer Köpfe?“ Er hoffe, der Kern der Initiativen werde expandieren. „Hut ab vor Ihnen und herzlichen Glückwunsch. Weiter so“, meinte er zum Schluss seiner Rede.
       
      Nach einer von Bürgermeister Michael Buhre moderierten Diskussion, bei der die Gäste an Professor Dr. de Haan Fragen stellen konnten, zog die Gruppe weiter zum Eine-Welt-Dorf. An dieser letzten Station des Spaziergangs wurde die Entwicklung des Dorfes vorgestellt, bevor die Besucher, begleitet von der Musik des Saxophon-Quartetts der Musikschule die Veranstaltung in lockerer Atmosphäre ausklingen lassen konnten. Professor Dr. de Haan, der sich noch am Abend auf den Rückweg nach Berlin machte, zog gegenüber Bürgermeister Michael Buhre ein äußerst positives Fazit: „Eine tolle Veranstaltung. Ich habe einen wunderbaren Eindruck von der Stadt, den Projekten und den engagierten Menschen gewinnen können. Auch hierfür: Hut ab.“

    • Minden zeigt Flagge für nachhaltige Bildung

      16. Juni 2009 - Pressestelle, Doris Christoph

      Minden.
      Minden zeigt Flagge für nachhaltige Bildung: Ihre Auszeichnung als „Stadt der Weltdekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 – 2014“ prangt seit Montag, 15. Juni, in Form einer Fahne in der Bürgerhalle des Rathauses. Dadurch werde die Arbeit der Projekte sichtbarer, lobte Frank Bloech von der Aktionsgemeinschaft Mindener Friedenswoche das Hissen der Flagge. Lob gab es auch von Bürgermeister Michael Buhre für das Engagement der Ehrenamtlichen: „Der Einsatz für das Zusammenspiel von Bildung und Nachhaltigkeit hier vor Ort ist ein wichtiger Baustein bei diesem globalen Thema. Aber das ist ja schon seit Jahrzehnten Tradition in Minden.“
       
      Gefeiert wird die Auszeichnung am Mittwoch, 1. Juli, mit einem Altstadtspaziergang sowie einer Feierstunde. Interessierte sind zusammen mit beteiligten Aktiven und Verantwortlichen zum Rundgang eingeladen, der um 16 Uhr im Laubengang des historischen Rathauses startet. Erwartet wird zu der Feier auch Professor Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des nationalen Komitees „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen (UN). De Haan hatte am 2. April einer Delegation der Stadt Minden die Auszeichnung in Bonn überreicht. Er wird während der Feierstunde eine Rede halten und außerdem als Ansprechpartner für Fragen zur Weltdekade zur Verfügung stehen.
      Interessierte können sich bis zum 26. Juni im Bürgermeisterbüro unter Telefon (0571) 89-201 oder per E-Mail an anmelden.
       
      In der Oberen Altstadt sind bereits fünf Initiativen ansässig, die als „Offizielles Projekt der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 – 2014“ ausgezeichnet wurden: 1. die Internationalen Projekttage der deutschen UNESCO-Projektschulen, die in Minden und Bielefeld 1996 unter dem Motto „10 Jahre nach Tschernobyl“ ihren Anfang nahmen und seitdem alle zwei Jahre durchgeführt werden, 2. das Kunst- und Bauprojekt "Eine-Welt-Dorf" auf dem Schulhof der Eine-Welt-Schule (ehemalige Königsschule). 3. das Netzwerk BOA - Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Oberen Altstadt, in dem zahlreiche Bildungseinrichtungen und außerschulische Organisationen eng zusammenarbeiten. 4. die NRW-Schulkampagne "Agenda 21 in der Schule", an dem sich neben der Eine-Welt-Schule die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, das Ratsgymnasium und das Leo-Sympher-Berufskolleg beteiligen und 5. die FernUni mit ihrem interdisziplinären Studium Umweltwissenschaften "Infernum".
       
      Die Stadt Minden hatte sich nach einstimmigem Ratsbeschluss vom 18. Dezember 2008 um den Titel beworben, der vom nationalen Komitee „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen (UN) vergeben wird. Schirmherr ist Bundespräsident Horst Köhler, Internationale Lead-Agency der Dekade ist die UNESCO. Die Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Ausgezeichnet wird deshalb für beispielhafte Aktivitäten sowie eine vorbildliche und nachahmenswerte Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Erst zehn bundesdeutsche Städte haben diesen Titel erhalten.


    • Minden eine von zehn Städten und Gemeinden der Weltdekade - UN-Auszeichnung in Bonn erhalten

      3. April 2009 - Pressestelle, Susann Lewerenz

      Minden. Minden darf sich seit gestern (2. April) "Stadt der Weltdekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014" nennen.  Eine sechsköpfige Gruppe nahm die Auszeichnung am Nachmittag im Anschluss an die UNESCO-Weltkonferenz "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) in Bonn entgegen. Professor Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des deutschen Nationalkomitees der UN-Dekade, und seine Stellvertreterin, Prof. Lenelis Kruse-Graumann, überreichten Urkunde, Stempel und Fahne an die stellvertretende Bürgermeisterin Waltraud Winter, Falk Bloech und Birgit Schwenker (beide Aktionsgemeinschaft Friedenswoche e.V. ) sowie Heidrun Spanier (FernUni Hagen, Studienzentrum Minden), Sieghilde Winkelmann (Bildungswerk und Forum Minden) und Daniela Basti (Eine-Welt-Dorf).
       
      In seiner Laudatio betonte Professor de Haan den einstimmigen Beschluss der Fachjury, mit dem das vorbildliche Engagement der Stadt Minden für BNE gewürdigt wurde. Weiterhin bezeichnete er als bemerkenswert, dass alle Projekte im relativ kleinen Areal der oberen Altstadt Mindens angesiedelt sind. Waltraud Winter bedankte sich im Namen der Stadt Minden, insbesondere von Bürgermeister Michael Buhre sowie der beteiligten Projekte, für die große Ehre der Auszeichnung. Sie lud de Haan nach Minden ein, um die Projekte vor Ort kennen zu lernen.
       
      "Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die Minden als ingesamt zehnte Stadt in der Bundesrepublik erhält. Nachhaltige Entwicklung ist seit langem ein Thema in der weltoffenen Stadt Minden", hebt Bürgermeister Michael Buhre hervor, der nicht persönlich an der Übergabe teilnehmen konnte. Minden wolle weiter dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung im Bildungssystem zu verankern und Menschen dazu befähigen, globale Probleme vorherzusehen, sich ihnen zu stellen und sie zu lösen, so der Bürgermeister.
       
      Minden hatte sich Anfang 2009 nach einem einstimmigen Ratsbeschluss vom 18. Dezember 2008 als "Stadt der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014 beworben. "Die Stadt ist damit einem Aufruf des Deutschen Nationalkomitees für die UN-Dekade gefolgt", so Buhre. Insofern sei dies nicht nur eine Auszeichnung für unsere Stadt sondern insbesondere eine Würdigung derer, die die bereits ausgezeichneten UN-Projekte in Minden, wie zum Beispiel das "Eine-Welt-Dorf ", ins Leben gerufen und umgesetzt haben. Treibende Kraft für den Antrag war die Aktionsgemeinschaft Friedenswoche e.V. (Friwo).
       
      Die Grundlage für die Bewerbung Mindens wurde bereits im Jahr 2007 gelegt: In diesem Jahr hatte sich das Info-Zentrum Dritte Welt an den Ältestenrat gewandt, um die Verwirklichung der UN-Millenniumsziele in Minden anzuregen. Nachdem daraufhin die Informationen und Initiativen zu den UN-Millenniumszielen, zur Kommunalen Entwicklungszusammenarbeit und zur Bildung für nachhaltige Entwicklung gebündelt aufgezeigt wurden, war ein Ergebnis der Vorschlag der Friwo einer Bewerbung Mindens als "Stadt der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014".
       
      "Bildung für nachhaltige Entwicklung steht in Deutschland nicht erst am Anfang. Es gibt bereits viele gute Ideen. Sie sind allerdings oftmals – trotz des großen Engagements derer, die in den Initiativen mitmachen – noch nicht sehr bekannt", so Falk Bloech von der Friwo. Daher zeichne das Nationalkomitee entsprechende Projekte als offizielle Projekte der Weltdekade aus.
       
      Stadt und Friwo sehen in der Auszeichnung einen positiven Standortfaktor, der den Bekanntheitsgrad Minden weiter erhöht. Mit der Auszeichnung ist außerdem die Hoffnung auf eine weitere Unterstützung der Arbeit der Dekadeprojekte über die Obere Altstadt hinaus sowie ein erfolgversprechendes Einwerben von bundesweiten Fördermitteln verbunden.
       
      Die Stadt erhielt am 1. April 2008 einen Brief vom Vorsitzenden des Deutschen Nationalkomitees, Prof. Gerhard de Haan, der Minden aufforderte, sich für die Auszeichnung "Stadt der Weltdekade" zu bewerben. Bisher wurden neun Kommunen ausgezeichnet: die Stadt Hamburg (1,7 Millionen Einwohner/innen), die Stadt Bonn (316.000),  die Stadt Gelsenkirchen (265.000), die Stadt Erfurt (202.000), die Stadt Heidelberg (145.000), die Stadt Frankfurt am Main (660.000), die Stadt Neumarkt in der Oberpfalz (39.000), die Gemeinde Alheim in Hessen (5.300), und die Gemeinde Hellenthal in der Eifel (8.600).
       
      In der Oberen Altstadt Minden sind bereits fünf Initiativen ansässig, die als "Offizielles Projekt der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014" ausgezeichnet wurden: 1. die Internationalen Projekttage der deutschen UNESCO-Projektschulen, die in Minden und Bielefeld 1996 unter dem Motto „10 Jahre nach Tschernobyl“ ihren Anfang nahmen und seitdem  alle zwei Jahre durchgeführt werden, 2. das Kunst- und Bauprojekt "Eine-Welt-Dorf" auf dem Schulhof der Eine-Welt-Schule (ehemalige Königsschule). 3. das Netzwerk BOA - Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Oberen Altstadt, in dem zahlreiche Bildungseinrichtungen und außerschulische Organisationen eng zusammenarbeiten. 4. die NRW-Schulkampagne "Agenda 21 in der Schule", an dem sich neben der Eine-Welt-Schule die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, das Ratsgymnasium und das Leo-Sympher-Berufskolleg beteiligen und 5. die FernUni mit ihrem interdisziplinären Studium Umweltwissenschaften "Infernum".

      Informationen zur Auszeichnung
      Die Auszeichnung wird vergeben für beispielhafte Aktivitäten sowie eine vorbildliche und nachahmenswerte Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Auszeichnung trägt dazu bei, die Anliegen der Dekade in Deutschland sichtbar zu machen und gleichzeitig die einzelnen Akteure der nachhaltigen Bildung für nachhaltige Entwicklung vor Ort zu unterstützen. Dies ist bisher in einem Maße geschehen, das alle Erwartungen übertroffen hat: Seit dem Beginn der Dekade haben sich rund 1250 Initiativen um eine Auszeichnung beworben und es konnten mehr als 800 offizielle Dekade-Projekte prämiert werden.
       
      Neben dem Aufruf an Akteure und Organisationen sich mit ihren Initiativen als Dekadeprojekte zu bewerben, ruft das Deutsche Nationalkomitee für die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" seit 2007 alle Städte, Gemeinden und Landkreise auf, sich um die Auszeichnung als Stadt, Gemeinde beziehungsweise Landkreis der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014 zu bewerben. Mit den Auszeichnungen soll gezeigt werden, wie "Nachhaltigkeit Lernen" vor Ort beispielhaft verwirklicht wird, so die UNESCO.
       
      Informationen zum UN-Bildungsprojekt
      Im Jahr 2002 haben die Vereinten Nationen (UN) für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. Die internationale Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Internationale Lead-Agency der Dekade ist die UNESCO. In Deutschland steht die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler und wird von einem von der Deutschen UNESCO-Kommission einberufenen Nationalkomitee unter dem Vorsitz des Erziehungswissenschaftlers Prof. Dr. Gerhard de Haan (Freie Universität Berlin) koordiniert.
       
      Dem Nationalkomitee gehören rund 30 Institutionen und Experten an, darunter Vertreter der Bundesregierung, der Länder, Nichtregierungsorganisationen, die Medien, die Privatwirtschaft und Vertreter aus der Wissenschaft. Es führt Partner, Projekte und Initiativen zusammen und hat mehr als 100 Bildungsinitiativen an einem  Runden Tisch versammelt und einen nationalen Aktionsplan entwickelt. Mehr als 750 erfolgreiche und innovative Bildungsprojekte wurden vom Nationalkomitee als offizielle deutsche Beiträge zur UN-Dekade bisher ausgezeichnet. Am 2. April kamen 50 neue Projekte hinzu.

      Ausgezeichnet werden:
      Offizielle Dekade-Projekte
      Beiträge zur UN-Dekade
      Kommunen/Landkreise der UN-Dekade
      Die Auszeichnungen machen den Wachstumsprozess der Dekade nach und nach in ganz Deutschland sichtbar. Durch das Nationalkomitee werden die ausgezeichneten Projekte national und international präsentiert. Die Auszeichnung erfolgt immer für zwei Jahre. 

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