Leben in Minden

© Paul Olfermann

Spielplätze und Spielmobil

Spielplätze in Minden - ein Freiraum für Kinder

  • Spielplätze

    Das Spiel hat eine immense Bedeutung für die kindliche Entwicklung. Besonders für jüngere Kinder haben Spielplätze vielfältige Sozialfunktionen – sie sind Treffpunkt mit Gleichaltrigen, aber auch ein Ort für Experimente (Motorik entwickeln, Materialien spielerisch ausprobieren, Ort für Rollenspiele). Auch ältere Kinder und Jugendliche brauchen diese öffentlichen Räume.

    In Minden gibt es viele verschiedene Spielplätze. Besondere Highlights unter diesen:

    • Die Niedrigklettergartenanlage an der Weserpromenade ist ein schönes Ausflugsziel. Sie bietet     unterschiedliche Anforderungen für kleinere und größere Kinder, aber auch Platz zum Abhängen und Chillen.

    • Spannend ist die Nähe zum Skatepark. Hier finden auch Jugendliche ihr Terrain.

    • In der Gartenstadt lädt der gemeinsam mit Familien aus dem anliegenden Wohngebiet geplante Spielplatz mit seiner großen Sandseelandschaft und vielen Kletter- und Treffmöglichkeiten ein. Seine naturnahe Gestaltung spricht besonders alle Sinne an.

    Bei der Umgestaltung eines Spielplatzes werden Kinder beteiligt. Ihre Anregungen und Wünsche fließen somit in die Planung ein. 


  • Die Mindener Spielmobile - Bullerjahn, Trullertrine und das Wasserspielmobil

    Ein besonderes Highlight für Kinder in Minden ist es, wenn die Spielplätze von einem der beiden Spielmobile aufgesucht werden. Diese werden durch das Jugendamt der Stadt Minden in Kooperation mit dem Freizeitmitarbeiterclub Minden e.V. betrieben.

    Die Fahrzeuge Bullerjahn und Trullertrine fahren zwischen Mai und Oktober (außerhalb der Ferien) mit einem Team aus drei bis fünf ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen ausgesuchte Spielplätze in ganz Minden an. Sie sind mit verschiedenen Spiel-, Bastel-, Werk- und Kreativmaterialien ausgestattet, die den Kindern im Alltag oft nicht zugänglich sind und viel Spaß bereiten. Hierbei können die Kinder selbst aus den Angeboten auswählen und die Art und Dauer der Aktion bestimmen.

    Angefahren werden vor allem Spielplätze, die außerhalb der Einzugsgebiete der Jugendhäuser liegen, um auch den dort wohnenden Kindern regelmäßige und abwechslungsreiche Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung bieten zu können. Zudem werden viele Spielplätze durch diese Arbeit für die Kinder überhaupt erst attraktiv und erlebnisreich, da die von den Betreuer*innen organisierten Angebote auf jeden Spielplatz individuell zugeschnitten sind und sich an der Lebenswelt und dem Bedarf der Kinder orientieren.

    Dieses Angebot wird durch das Wasserspielmobil ergänzt. Das Wasserspielmobil besteht aus einem Anhänger, der Kisten, Rohre, Wasserpumpen, Gießkannen, Eimer und Schiffchen enthält. Es ist ein mobiler Wasserspielplatz, der ohne großen Aufwand an den meisten Örtlichkeiten errichtet werden kann und den Kindern, nicht nur bei hohen Temperaturen, großen Spaß bereitet.

     




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