Minden gestalten

Einzelhandelsentwicklung

Die Stärkung Mindens als Einzelhandelsstandort für einen Einzugsbereich von bis zu 500.000 Menschen ist vorrangiges Ziel der Stadtentwicklung. Genauso wichtig ist die flächendeckende Versorgung der Mindener Bevölkerung durch funktionierende Einzelhandelsstandorte der Nahversorgung.

  • Das Einzelhandelskonzept der Stadt Minden ist das Steuerungsinstrument für die Einzelhandelsentwicklung. Auf der Grundlage der vorhandenen Einzelhandelsangebote und –ansiedlungen sind die getroffenen konzeptionellen Aussagen Ausdruck der Entwicklungsabsicht. Im Rahmen einer verbraucherorientierten Einzelhandelspolitik ist die Erhaltung dieser Versorgungsstruktur nicht nur unter dem Aspekt der wohnortnahen Angebotsbereitstellung sinnvoll, sondern auch im Hinblick auf eine qualitätsvolle Angebotsverbesserung.

    Das ergänzende Einzelhandelsgutachten zu den zentralen Versorgungsbereichen 2008, erstellt durch die CIMA Beratung + Management GmbH, wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 26.02.2009 auf Basis des Einzelhandelsgutachten (CIMA GmbH 2006) beschlossen. Zusammen dient es als umfassende, grundsätzliche Orientierungs- und Beurteilungsgrundlage für die Bauleitplanung und für die Genehmigung von Ansiedlungsvorhaben.

    Am 20.03.2014 beschloss die Stadtverordnetenversammlung zudem die Teilfortschreibung des Einzelhandelskonzeptes (CIMA GmbH 2012), mit dem Ziel im Bereich des ehemaligen Klinikum I (Ringstraße) unter Einbeziehung nördlich und südlich befindlicher Einzelhandelsbetriebe einen zusätzlichen zentralen Versorgungsbereich (Nahversorgungszentrum 1. Ordnung) auszuweisen.

    Die Teil-Fortschreibung des Konzeptes dient zusammen mit dem Einzelhandelskonzept 2008 als Planungs- und Beurteilungsgrundlage für einzelhandelsspezifische Fragestellungen.

  • Für das gesamte Stadtgebiet Minden wurden die Zentralen Versorgungsbereiche (ZV) räumlich und funktional festgelegt. Diese unterliegen einem besonderen Schutz des Gesetzgebers. Nur hier ist künftig die Ansiedlung von großflächigen Einzelhandelsbetrieben mit zentrenrelevanten bzw. nahversorgungs-relevanten Sortimenten zulässig. In der „Mindener Sortimentsliste“ sind die Sortimente näher bestimmt.

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