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Kulturexkursion zum Festival der Künste

1. August 2016 | Minden. Die Jugendhäuser Juxbude und Westside fahren mit dem Kulturrucksack NRW zur RuhrTriennal.

  • Der Kulturrucksack NRW ist nicht nur in Ostwestfalen unterwegs, mit ihm reisen Kinder und Jugendliche durch ganz Nordrhein-Westfalen. In diesem Sommer gibt es neben den vielen spannenden Stopps in Minden auch einen im Ruhrgebiet. Halt wird bei der RuhrTriennale gemacht. In ehemaligen Kraftzentralen, Kokereien, Gebläsehallen, Maschinenhäusern und Kohlenmischanlagen, auf Halden und Brachen von Bergbau und Stahlindustrie zeigt das Festival jeden Sommer Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Installationen und Konzerte. „Wir waren im vergangenen Jahr auch schon mit dem Kulturrucksack NRW bei der RuhrTriennale und es war großartig“, schwärmt Julia Raphaela Müller vom Kulturbüro der Stadt Minden. In diesem Jahr steht das Outdoor-Familientheaterstück „Sumpfland“ auf dem Programm.

    Das Stück handelt von Menschen, die voller Mut und Kraft aufrecht bleiben. Es geht um Trost und wie man ihn anderen Menschen geben kann. Es geht um Träumer. Aufgeführt wird es von der Schauspieltruppe Studio Orka. Es ist wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen über den kulturellen Tellerrand hinausschauen und sich auf neue Dinge einlassen und sich dafür auch begeistern, verdeutlicht Julia Müller.

    Die Kulturexkursion startet am Samstag, 27. August 2016 um 12 Uhr und geht voraussichtlich bis 1 Uhr nachts. Mitfahren können Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren. Die Fahrt findet mit einem Reisebus statt und wird von den beiden Jugendhäusern Juxbude und Westside begleitet. Die Teilnehmenden werden an den Jugendhäusern eingesammelt und später dort auch wieder abgesetzt. Die Teilnahme kostet zwei Euro. Die Anmeldung erfolgt über den Jugendbereich der Stadt Minden bei Melanie Kruse, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden, Tel.: 0571-89678 oder per E-Mail: .
    Doch es wird nicht „nur“ die RuhrTriennale besucht. Da es von Minden bis nach Bottrop rund 200 Kilometer sind, hat sich das Kulturbüro noch etwas Besonderes einfallen lassen: Auf der ehemaligen Halde der Schachtanlage Prosper steht die ungewöhnlichste Pyramide im Ruhrgebiet: Das Tetraeder. Der außergewöhnliche Aussichtspunkt bietet einen fantastischen Blick über das Ruhrgebiet. Für den Aufstieg zum Tetraeder sollten die Jugendlichen festes Schuhwerk mitbringen.

    Bereits seit 2014 gibt es im Rahmen des Landesförderprogramms Kulturrucksack NRW eine Kooperation mit dem Internationalen Festival der Künste, der RuhrTriennale im Ruhrgebiet. Über sechs Wochen wird die Einzigartigkeit dieser nachindustriellen Orte mit aktuellen Entwicklungen der internationalen Kulturszene verbunden. Uraufführungen, Weltpremieren und neue Werke prägen den Spielplan und machen einen Besuch der RuhrTriennale zu einem unvergleichlichen Ereignis. NRW hat einfach so unglaublich viel zu bieten, weiß Julia Müller.

    Weitere Informationen zum Kulturrucksack NRW gibt es unter www.kulturrucksack.nrw.de

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