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Das Vergangene nicht vor der Zukunft schützen: Minister Garrelt Duin zur wirtschaftlichen Entwicklung in OWL

23. September 2016 | Minden. Wirtschaftsförderung der Stadt Minden lud zum 10. Unternehmerfrühstück ein

  • Das Mindener Unternehmerfrühstück feierte zum einen ein kleines Jubiläum – es fand zum zehnten Mal statt – zum anderen war das Rednerpult hochkarätig besetzt, denn NRW-Wirtschaftsminister Garralt Duin sprach vor rund 70 heimischen Unternehmerinnen und Unternehmern. Die Veranstaltungsreihe bietet die Gelegenheit, regelmäßig mit Verwaltung, Verbänden und der Politik zu aktuellen Themen ins Gespräch zu kommen. Hier sollen Ideen ausgetauscht, Trends und Entwicklungen diskutiert und neue Impulse gesetzt werden.

    Über neue Impulse sprach auch Garrelt Duin. Sein Thema war „Die wirtschaftliche Entwicklung Nordrhein-Westfalens – Schwerpunkt Ostwestfalen-Lippe“. Der Minister stellte heraus, dass OWL im Regionen-Vergleich überdurchschnittlich gut aufgestellt ist. So sei das Cluster „It´s OWL“ eine wichtige Klammer der Region, die große und mittelständische Unternehmen mit der Wissenschaft verbindet. Dieses Modell ist weder national noch international vergleichbar, so der Minister. Aus diesem Grund votierte auch der Landtag einstimmig für eine Fortführung.

    Der Wirtschaftsminister sprach sich ebenfalls dafür aus, neue Leitlinien zu entwickeln, die das ganze Bundesland weiter nach vorne bringen sollen. Ziel kann es nicht sein „das Vergangene vor der Zukunft zu schützen, sondern zu neuen Ufern aufzubrechen und klare Schritte in Richtung Zukunft zu gehen“. Ostwestfalen-Lippe könne dabei die Rolle einer Benchmark zufallen – ein Vorbild, das andere Regionen mitzieht. Aus diesem Grund sei es wichtig Synergien zu nutzen und Netzwerke aufzubauen, zu pflegen und stetig weiterzuentwickeln. „Nutzen Sie die Möglichkeit beim Mindener Unternehmerfrühstück ihre eigenen Netze neu zu spannen“, appelliert Duin an die heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer.

    Für die Region wichtige Themen, wie Infrastruktur und Digitalisierung, wurden auch diskutiert. Vor Kurzem gründete sich das „Bündnis für Infrastruktur“. Die Idee ist, eine gesellschaftliche Debatte der Notwendigkeit für verschiedene Projekte in Gang zu setzen. „Wir müssen den Bürgern die ganze Geschichte erzählen, ihnen verdeutlichen, warum ein Projekt wichtig und richtig ist“, unterstreicht Duin. Dafür sei ein breites Bündnis zur Durchsetzung von Zielen notwendig. Das Bündnis solle Bürger und Verwaltungen einander näher bringen und vor Ort unterstützen. Wichtig sei die Kooperation von Wissenschaft und heimischen Wirtschaftsunternehmen, damit nordrheinwestfälische Ideen auch in nordrheinwestfälische Produkte münden und letztlich zu einer NRW-Erfolgsgeschichte werden, fasste der Wirtschaftsminister zusammen, denn OWL habe ein riesiges Potenzial, sich an die Spitze der Digitalisierungswelle zu setzen.

    Seit 2012 lädt die Mindener Wirtschaftsförderung zweimal im Jahr zu diesem Netzwerktreffen ein. „Ich freue mich, wenn möglichst viele Mindener Unternehmerinnen und Unternehmer diese Plattform für sich nutzen und ich kann nur jeden ermutigen daran teilzunehmen“, unterstreicht Bürgermeister Michael Jäcke. Wenn der Wunsch besteht zu einem der nächsten Unternehmerfrühstücke eingeladen zu werden, ist die Wirtschaftsförderung der Stadt Minden – Andreas Chwalek, E-Mail: oder Sigrun Lohmeier, E-Mail: , der richtige Ansprechpartner. 

    Pressestelle Stadt Minden, Katharina Heß,

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