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Wesertor: Ampelanlage ist ausgeschaltet

11. Juli 2017 | Minden. Wegen der am Montag begonnenen Bauarbeiten an der Weserbrücke – hier einspurige Verkehrsführung für Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen – muss am Mittwochmorgen (12. Juli) die Ampelanlage an der Kreuzung Wesertor ausgeschaltet werden.

  • Für den Kraftfahrzeugverkehr kommen Baustellenampeln zum Einsatz. „Diese können wir aber nicht für Fußgänger*innen beschaffen, weil solche Ampeln derzeit bundesweit Mangelware sind“, erklärt Peter Wansing, Beigeordneter Städtische Betrieb Minden (SBM). Und weiter: „Die große Ampelanlage, die am Mittwoch ausgeschaltet wird, nur für Fußgänger weiter zu betreiben, würde einen sechsstellen Betrag kosten.“ Hierfür müsste eigens eine ganz neue Schaltung aufgebaut werden. Für die drei Ampelbrücken am Wesertor mit ihren Lichtsignalen muss außerdem in den Ferien eine komplett neue Steuerung eingebaut werden.

    Aus diesem Grund gibt es ab morgen, 12. Juli, Umleitungen auch für Fußgänger am Wesertor, die ab dann weder den Klausen- noch den Grimpenwall, noch die Kaiserstraße (Brücke) sicher queren können. Hier wird es auch Beschilderungen für die Umleitungswege geben. „Die Städtischen Betriebe unterstützen hier das Unternehmen, welches die Arbeiten ausführt“, so Dipl.-Ing. Friedrich Lange, (Bereich Abwasser und Straßen).

    Fußgänger haben zum einen die Möglichkeit, wenn sie von der Bäckerstraße kommen, die Unterführung an der Tränke zu nutzen, hier die Weserbrücke an der Schlagde zu unterqueren, um Denkmal „Großer Kurfürst“ wieder zur Weserbrücken-Südseite und an den Klausenwall zu kommen. Die Ausweich-Möglichkeit zur Klausenwall-Querung besteht an der Kreuzung Tonhallenstraße. Hier geht es dann auf der Ostseite weiter zur Brücke. Der Grimpenwall kann an der Kreuzung Hermannstraße/Abfahrt zur Schlagde gekreuzt werden. Hier geht es dann für Fußgänger über den Parkplatz, die Brückenunterführung und am „Großen Kürfürsten“ vorbei wieder hoch zur Südseite der Brücke.  

    Im ersten Bauabschnitt der Brückensanierung ist nur die Nordseite für Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger gesperrt. „Die Südseite kann von Fußgängern in beide Richtungen weiter genutzt werden“, so Friedrich Lange. Für Radfahrer, die von der rechten Weserseite kommen, ist bereits seit Montag eine Umleitung über die Hausberger Straße, Kanzlers Weide und die Glacisbrücke ausgeschildert.

    Radfahrer können, die von der Innenstadt kommen und in Richtung Bahnhof fahren wollen, können als erste Möglichkeit am Klausenwall bis zur Kreuzung an der Tonhallenstraße fahren und dann über die Glacisbrücke und Kanzlers Weide zum Bahnhof oder zur Kaiserstraße kommen. Die zweite Möglichkeit ist, an der Ampelanlage Tonhallenstraße auf die Ostseite des Klausenwalls zu wechseln und hier bis zur Weserbrücke zu fahren.

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