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Kinder- und Jugendkulturland NRW: Preis für Gesamtkonzept Kulturelle Bildung

16. November 2017 | Minden. Insgesamt 90.000 Euro für innovative Ansätze - Minden, Gütersloh und Kamp-Lintfort mit kommunalen Gesamtkonzepten erfolgreich.

  • Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat bei einer Festveranstaltung im Landestheater Neuss drei Kommunen und sechs Projekte mit dem Preis "Kinder- und Jugendkulturland NRW" ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung würdigt die Landesregierung sowohl einzelne Kultureinrichtungen und -akteure als auch Städte und Kreise, die Kindern und Jugendlichen in modellhafter Weise die Teilhabe am kulturellen Leben in Nordrhein-Westfalen eröffnen.

    Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft vergibt den Preis gemeinsam mit dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

    "Alle Kinder und Jugendlichen müssen Zugang zu kulturellen Angeboten erhalten. Dafür braucht es die Zusammenarbeit und das Engagement vieler Akteure", sagte die Ministerin bei der Preisverleihung. "Die Preisträger stehen für kreative Ideen und Kooperationen. Sie fördern die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen und ermutigen andere, sich auch auf diesen Weg zu begeben."

    Der mit jeweils 15.000 Euro dotierte Preis für kommunale Gesamtkonzepte geht an die Städte Minden, Gütersloh und Kamp-Lintfort. Ausgezeichnet werden Konzepte, die einen Schwerpunkt auf die Einbeziehung aller Akteure vor Ort legen und interkommunale Verbünde, die den kulturellen Bewegungsraum von Kindern und Jugendlichen nachhaltig erweitern.

    Die Gewinner des mit je 7.500 Euro dotierten Projektpreises sind:
    •#BookChallengeMonheim
    Ulla-Hahn-Haus, Monheim am Rhein
    •PUSH-Festival / PUSH im Park / PUSH yourself
    PUSH e. V., Hilchenbach
    •Mein Dorenkamp – mit dem Mobilen Kunst-Container
    Manfred Webel, Rheine
    •Unter meiner Haut
    LAG Kunst und Medien NRW e. V., Dortmund
    •DAS GUTE DING
    Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e. V., Schmallenberg
    •Let´s Play
    UZWEI_Kulturelle Bildung im Dortmunder U

    Die sechs Projekte wurden in einem zweistufigen Verfahren von einer Fachjury ausgewählt. Die Gewinner zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl ästhetisch als auch künstlerisch neue Wege gehen. Zudem verbinden sie Methoden und Ansätze der Kunst- und Kulturvermittlung mit denen der kulturellen Jugendarbeit.

    Ausschnitt aus der Rede für Preisverleihung an Stadt Minden/Kulturbüro:

    "Auch Minden hat sich schon zum zweiten Mal erfolgreich beworben - und wenn man die ,Meilensteine' in ihrem Konzept betrachtet, wird auf den ersten Blick klar: es ist jedes Jahr etwas Neues passiert, seit der Rat der Stadt im Jahr 2008 das erste Kulturkonzept verabschiedet hat. Inzwischen gibt es für alle Altersstufen gute und spannende Angebote, zu denen auch die vom Land Nordrhein-Westfalen initiierten und geförderten Programme (Kultur und Schule, Kulturstrolche, Kulturrucksack, JeKits) gehören.
    Besonderes Gewicht legt die Stadt Minden auf die nachhaltige Verankerung der kulturellen Bildung in den Schulen. Ob ,Minden singt' oder ,Community Dance' - Schulen sind dabei, kooperieren miteinander und mit anderen Kultur-, Jugend- und Bildungseinrichtungen. Regelmäßige Projektbörsen erleichtern das Kennenlernen und die Kontaktaufnahme, sodass Lehrer, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Eltern, Künstlerinnen und Künstler miteinander ins Gespräch kommen.
    Das planvolle und konsequente Vorgehen von Politik und Verwaltung hat die Jury überzeugt. Dazu gratuliere ich der Stadt Minden ganz herzlich."


    Pressemeldung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
    Pressesprecher
    Hermann Lamberty
    Tel.: 0211/ 896-4790
    Fax: 0211/ 896-4575
    E-Mail: /

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