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Sondierungen im Bahnhofsumfeld abgeschlossen - Alle Verdachtspunkte negativ

27. November 2017 | Minden. Die am 24. November beendeten Untersuchungen haben ergeben, dass es - anhand der Luftbildauswertungen -  keine Bombenverdachtsflächen mehr in dem Gebiet gibt.

  • Der Stadt Minden liegt seit heute Vormittag (27. November) der Bericht des Kampfmittelbeseitigungs-dienstes der Bezirksregierung Arnsberg vor. Dieser hatte in den vergangenen zwei Wochen drei Blindgängerverdachtspunkte im Bahnhofsumfeld mittels Bohrlochdetektion untersucht.

    Die am 8. November begonnenen Sondierungsarbeiten mussten für eine Woche wegen eines Eilauftrages in Bielefeld unterbrochen werden, wurden am 22. November wiederaufgenommen und liefen bis zum 24. November. Nach dem Ergebnis, das per Mail übermittelt und anschließend noch einmal telefonisch mit dem Bereich Sicherheit und Ordnung besprochen wurde, sind alle drei Verdachtspunkte negativ.

    „Das heißt, es gibt anhand der Luftbildauswertung keine Bombenverdachtsflächen aus dem Zweiten Weltkrieg mehr in dem untersuchten Bereich“, so Bürgermeister Michael Jäcke. Damit ist auch keine großangelegte Evakuierungsmaßnahme erforderlich, die notwendig gewesen wäre, wenn ein Blindgänger hätte ausgegraben und entschärft werden müssen. Die Stadt Minden und der Kreis Minden-Lübbecke hatten bereits interne Vorbereitungen für eine Evakuierungsmaßnahme getroffen.

    Die Stadt Minden will das Rechte Weserufer im Rahmen eines Integrierten städtebaulichen Konzeptes (ISEK) entwickeln und hat dafür Ende 2016 ein 43.000 Quadratmeter großes Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs gekauft. Auf diesem – das ist seit längerem bekannt – und auf dem benachbarten Grundstück der Deutschen Bahn AG gab es insgesamt drei Blindgänger-Verdachtspunkte, die genauer unter die Lupe genommen wurden. Dafür hatten Stadt und Bahn einen Auftrag an den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg gestellt. Diese ist für die Beseitigung von Kampfmitteln aus den beiden Weltkriegen verantwortlich.

    In Minden hat es Ende Juli 2014 und Mitte Februar 2015 zwei Blindgängerfunde gegeben. Die jeweils 1000 Kilogramm schweren Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg mussten umgehend entschärft werden und mehrere Tausend Menschen im Umkreis des Fundes evakuiert werden.

    Pressestelle der Stadt Minden, Susann Lewerenz, Telefon 0571 89204,

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