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Neue Sporthalle der Bierpohlschule begeistert Nutzer*innen und Gäste

25. September 2017 | Minden. Schöner, größer und ganz neu: die Sporthalle der Bierpohlschule stand am Freitag, 22. September, im Mittelpunkt eines besonderen Festaktes.

  • Mit Trommelklängen wurden die Gäste im Forum der Grundschule begrüßt. Durch das anschließende Programm der offiziellen Einweihung führten zwei Schüler: Charlotte und Tom aus der dritten Klasse. Es sprachen Bürgermeister Michael Jäcke, Schulleiterin Marina Bischoff, Konrektorin Kerstin Warnecke, die Leiterin des Offenen Ganztags Kerstin Schmoe und Schülervertreter*innen. Dazwischen begeisterten Julian Moor am Klavier, die Klassen 3a und 4b mit einem Tanz sowie alle Schülerinnen und Schüler mit einem Lied.

    Großen Applaus gab es, als Bürgermeister Michael Jäcke einen großen, symbolischen Schlüssel an Schulleiterin Marina Bischoff (Foto links) übergab. In dem Moment gehört sie offiziell zur Schule. Aber nicht nur die Grundschule selbst, sondern auch der Offene Ganztag und Vereine nutzen die Halle regelmäßig. Nach nur einem Jahr Bauzeit und dem vorangegangenen Abriss der alten Halle konnte die neue jetzt offiziell in Betrieb gehen. „Bespielt“ wird sie schon seit Ende August.

    „Wir alle wissen, dass eine Baustelle nicht schön ist. Sie ist meist mit Einschränkungen, Lärm und Staub verbunden“, weiß Bürgermeister Michael Jäcke. Ein Jahr mussten die Schülerinnen und Schüler der Bierpohlschule ohne Halle auskommen. Dafür gab es Ersatz-Hallenzeiten in der Mehrzweckhalle Stemmer und an der Kuhlenkampschule, zusätzlichen Schwimmunterricht für die dritten Klassen und in der „Hofsportschule“, die die Lehrer*innen kurzerhand erfanden. Bei schönem Wetter gab es Sportunterricht auf dem Außengelände.

    Am Ende der einjährigen Bauphase freuen sich alle 315 Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer und die Kräfte des offenen Ganztags über das Ergebnis, „das natürlich viel schöner ist, als das, was es davor gab“, so Jäcke weiter. Die neue Sporthalle sei moderner, größer, heller und von der Gestaltung her ansprechend sowie nun auch barrierefrei. Alles habe bestens geklappt und auch der Kostenrahmen von 1,75 Millionen Euro sei einhalten worden, freute sich der Bürgermeister. Schon im nächsten Sommer soll eine weitere, neue Halle fertig sein: an der Hohenstaufenschule.

    Großen Dank gab es für die Mitarbeiter*innen der städtischen Gebäudewirtschaft, die nicht nur den eigenen Entwurf erstellt haben (Architekt Eberhard Daske), sondern auch immer ansprechbar waren - hier in erster Linie Bauleiter Michael Graf. Schulleiterin Marina Bischoff lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Stadt – hier die Gebäudewirtschaft und das Sportbüro. „Wir haben viele intensive Planungssitzungen gehabt. Die städtischen Mitarbeiter*innen waren immer top vorbereitet“, so Bischoff. Die Schule konnte bei der Dachkonstruktion, der Außenfassade sowie dem Design der Türen, Farben und Fliesen mitbestimmen. „Wir haben jetzt auch viele neue Geräte. Fast alle Wünsche wurden erfüllt“, fasst die Schulleiterin zusammen. Für die Kinder sei es sehr spannend gewesen, die neue Halle „wachsen“ zu sehen. Sie haben ein Foto-Bautagebuch erstellt, das am vergangenen Freitag feierlich enthüllt wurde und einen „prominenten Platz“ im Eingangsbereich der Halle bekommen soll.

    Improvisationstalent bewies auch der Offene Ganztag (OGT) an der Grundschule, der vor der anstehenden Bauzeit Kinder und Eltern zu möglichen Bewegungs-Alternativen – ohne Sporthalle - befragte. „Daraus wurde ein OGT-Jahresprogramm entwickelt, in dem alle Vorschläge berücksichtigt werden konnten“, so OGT-Leiterin Tanja Schmoe in der „Bierpohl-Talkrunde“. Gut abgeschnitten hat die Halle auch in der Meinungsumfrage unter den Schülern: „Die  Halle ist größer und hat schönere Farben. Man kommt schnell hin. Das Dach sieht wie eine Welle aus. In der Halle gibt es jetzt keine Wasserpfützen mehr. Die Kletterwand und die automatischen Tore sind toll und die vielen Fenster machen die Halle schön hell.“

    Am Ende erhielt Bürgermeister Michael Jäcke noch eine Liste von Moderator Tom mit Wünschen für die Zukunft. „Nicht alle können wir zeitnah erfüllen, aber was finanziell und ohne viel Aufwand realisierbar ist, werden wir auch machen“, so der Bürgermeister mit Verweis auf die Haushaltsplanungen. Spontane Unterstützung gab es vom Förderverein der Schule, der zusagte, sich ebenfalls um die Wünsche zu kümmern und finanziell Mittel beizusteuern.

    Pressestelle der Stadt Minden, Susann Lewerenz, Telefon 0571 89204,

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