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Sturmtief "Friederike": Einige Schulen beenden vorzeitig den Unterricht

18. Januar 2018 | Minden. Für den Kreis Minden-Lübbecke gibt es eine Unwetterwarnung. Sturmtief „Friederike“ ist am Mittag mit Wucht in Minden angekommen. Einige Schulen haben deshalb den Unterricht vorzeitig beendet.

  • Der Deutsche Wetterdienst sagt ab 11 Uhr Böen in Orkanstärke voraus. Vor diesem Hintergrund hat das Schulbüro der Stadt Minden heute Morgen per Mail alle Schulen kontaktiert und auf einen Runderlass aus dem Jahr 2015 verwiesen. „Bei extremen Witterungsverhältnissen können die Eltern selbst entscheiden, ob der Weg zur Schule zumutbar ist und sie können auch jederzeit ihre Kinder von der Schule abholen“, sagt der Leiter des Schulbüros, Horst Grüner.

    Es gehe hier in erster Linie um die Sicherheit des Schulweges. Dabei ist vorgeschrieben, dass wer die Klassen 1 bis 6 besucht, nur gehen darf, wenn mit den Eltern Rücksprache gehalten wurde. Diese sollen sich nicht ohne Begleitung, wenn sie zu Fuß oder mit Fahrrad unterwegs sind, bei Orkanböen auf den Weg machen. Alternative ist der Bus. Alle Kinder ab Jahrgang 7 können auch so nach Hause geschickt werden.

    Die Entscheidung über eine Schließung der Schule wegen extremer Witterungsverhältnisse liegt im Verantwortungsbereich der Schulträger, die für die Sicherheit der Schulgebäude und Schulanlagen verantwortlich und für die Schülerbeförderung zuständig sind sowie bei den jeweiligen Schulleitungen. „Zwei Schulen haben den Unterricht bereits am frühen Vormittag beendet: die Grundschule Domschule und die Hauptschule in Todtenhausen. Das Besselgymnasium will den Unterricht nach der vierten Stunde beenden. „Wir gehen davon aus, dass auch die anderen Schulen ähnlich entscheiden“, so Grüner. Das Schulbüro unterstützt die Schulen bei benötigter Schülerbeförderung, die Schulleitung informiert die Eltern.

    Mehr dazu unter diesem Link: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/_topStories/1-Unwetter/Extreme-Witterung/index.html

    Die Orkan-Warnung der Stufe 3 von 4 gilt für den Kreis Minden-Lübbecke voraussichtlich bis 22 Uhr. Bei solch starken Böen können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Auch herabstürzende Äste oder Dachziegel bilden Gefahren, so der Wetterdienst. Sogar vom Aufenthalt im Freien wird abgeraten. Mit schweren Sturmböen bis zu orkanartigen Böen von 90 bis 115 Kilometern pro Stunde muss ab 11 Uhr vor allem in Nordrhein-Westfalen und im südlichen Niedersachsen gerechnet werden.

    Pressestelle der Stadt Minden, Susann Lewerenz, Telefon 0571 89204,

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