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Familien-Hebamme oder -Kinderkrankenschwester werden

20. Juni 2018 | Minden-Lübbecke. Die "Frühen Hilfen" im Kreis Minden- Lübbecke bieten in Kooperation mit dem Institut „Leben-Lernen-Wandeln“ aus Bochum Fortbildungen an.

  • Für Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen werden Fortbildungen zur Familienhebamme bzw. Familien- Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in wohnortnah in OWL angeboten. Auch Entbindungspfleger können teilnehmen.

    Das Berufsfeld der Familienhebamme hat sich in den letzten Jahren zunehmend etabliert und erfährt umfangreiche bundespolitische Unterstützung. Der Einsatz von Familienhebammen ist hier vor Ort aber auch bundesweit kontinuierlich gestiegen. Gerne wollen die Fachdienste Frühen Hilfen der örtlichen Jugendämter weiterhin möglichst vielen Familien bei Bedarf diese besondere Form der Unterstützung anbieten.

    Voraussetzung für eine Teilnahme ist ein Examen in einem der oben genannten Arbeitsbereiche, eine zweijährige Berufserfahrung und das Interesse an einer Arbeit mit Familien mit Kindern im Altern von null bis drei Jahren.

    In der Fortbildung erwerben die Teilnehmer*innen zusätzliche Kompetenzen, um Familien in der Schwangerschaft und mit (kranken) Kindern von null bis Jahren in ihrer Lebenssituationen zu unterstützen und zu fördern. Sie vertiefen und erweitern Ihre beruflichen Handlungskompetenzen und erschließen sich ein neues interdisziplinäres Arbeitsfeld.

    Die Inhalte der Fortbildung richten sich nach dem Landescurriculum NRW und beinhalten Einheiten zur Entwicklung von Kindern, Stärkung von Elternkompetenzen, Kommunikation und Gesprächsführung, präventive Arbeit in den Frühen Hilfen und ressourcenorientiertes und systemisches Arbeiten.

    Die Fortbildung startet im Frühjahr 2019 wohnortnah in OWL, eventuell sogar im Kreis Minden-Lübbecke, und richtet sich an Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen sowie Hebammen/Entbindungs-pfleger*innen mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung, die ihre Expertise im Bereich der Frühen Hilfen ausbauen möchten.

    Das Land NRW übernimmt eine finanzielle Förderung für die Teilnehmer*innen, die jeweilig zuständige Kommune bezuschusst ebenfalls interessierte Teilnehmer*innen. Bei Interesse oder für detailliertere Fragen können sich Interessierte an die Mitarbeiterinnen der Frühen Hilfen in den örtlichen Jugendämtern (siehe unten) wenden.

    Auf dem Foto zu sehen sind die derzeit tätigen Familienhebammen im Kreis Minden-Lübbecke (von links):
    Sabine Ostermann, Gabriele Rausch, Manuela Becker, Wiebke Stumme Schäfer. Es fehlt: Gabriele Gurgel- Gieras

    Ansprechpartnerinnen:
    Stadt Minden,
    Mirjam Frömrich,
    Tel: 0571 89 263, E-Mail: und
    Bianca Kanning
    Tel: 0571 89 609, E-Mail:

    Stadt Bad Oeynhausen
    Gudrun Klinke
    Tel: 05731-14 41 05, E-Mail:

    Stadt Porta Westfalica und Kreis Minden- Lübbecke
    Edda Heinrichsmeier-Roth
    Tel: 0571-807 23701, E-Mail:

    Angebote und Anbieter*innen im Bereich der Frühen Hilfen finden Interessierte unter www.runduminformiert.info

    Pressestelle des Kreises Minden-Lübbecke, Telefon 807-22120

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