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Quartiersfonds Rodenbeck unterstützt das Projekt „Nähtreff"

13. November 2018 | Minden. Seit Anfang August gibt es im Quartier Rodenbeck ein neues Angebot: den Nähtreff im Mutterhaus der Diakonie Stiftung Salem gGmbH.

  • Hier kommen an zwei Tagen in der Woche Menschen aus Rodenbeck zusammen, um gemeinsam an Hand – oder Näharbeiten zu werkeln. Damit Nadel und Faden auch weiterhin zum Einsatz kommen können, hat der Quartiersfonds für Rodenbeck mit 600 Euro das Projekt finanziell unterstützt. Dieser wird vom Land Nordrhein Westfalen (durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung) mit 90 Prozent gefördert. 10 Prozent steuert die Stadt Minden bei.

    Für die 600 Euro sind vier neue Nähmaschinen angeschafft worden. „Die Maschinen sind gut angekommen“, betont der Quartiersmanager in Rodenbeck, Christian Niehage. Nach einer professionellen Einführung durch eine Fachkraft, sind die Nähmaschinen von der Leiterin des Nähtreffs Nihad S. und den Teilnehmerinnen in Betrieb genommen worden.

    „Wir freuen uns immer auf neue Gesichter, die bei unserem offenen Angebot vorbeischauen“, sagt Nihad S. Sie steht mit Rat und Tat zur Seite, wenn eine Naht nicht richtig klappt oder der Knopf nicht an der Hose halten will. Sie kümmert sich auch um neue Nähprojekte und leitet die Besucherinnen an. Momentan nehmen vor allem geflüchtete Frauen und Frauen mit Migrationshintergrund das Angebot wahr. Um die Integration und das interkulturelle Zusammenleben zu fördern, ist ein Ziel, weitere Personengruppen anzusprechen, damit sich verschiedene Kulturen treffen. Nihad S. hat das Projekt ins Leben gerufen, um das bürgerschaftliche Engagement in Stadtbezirk zu fördern. Es gibt jetzt bereits einen regen Austausch zwischen den Teilnehmenden aus der Nachbarschaft.

    Und der Stadtbezirk Rodenbeck profitiert ebenso von dem Projekt, denn es gibt einen Ort, an dem kreative, sinnstiftende und aktive Handarbeit gemacht wird. Das steigert die Attraktivität des Quartiers, ist sich Christian Niehage sicher. „Bisher sind schon einige Stoffspenden abgegeben worden, die Nihad mit den Teilnehmer*innen verarbeiten konnte“, unterstreicht der Quartiersmanager. Der Nähtreff wird durch den Sozialarbeiter Siegmar Lindel der Diakonie Stiftung Salem gGmbH begleitet und unterstützt. Die Fahrtkosten, Arbeitsmaterialien und die Miete der Räume werden durch den Träger übernommen.

    Pressestelle der Stadt Minden, Katharina Heß, Telefon 0571 89204,

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