Stadt präsentiert neuen Imagefilm im Kino

15. April 2019 | Minden. 140 Gäste kamen zur öffentlichen Premiere ins  „Savoy“. Bürgermeister Michael Jäcke: Ein „emotionales Portrait für Minden ist entstanden“.


  • Ein roter Teppich am Eingang draußen, drinnen stimmungsvolle Beleuchtung und Musik vom Duo „White Coffee“ - damit wurden die rund 140 Mindener*innen im Savoy-Kino am vergangenen Mittwoch (10. April) zur Präsentation des neuen Imagefilms empfangen. Nach Gesprächen im Foyer ging es in den großen Kinosaal. Hier begrüßte Bürgermeister Michael Jäcke die gespannten Zuschauer*innen. „Unsere Motivation, diesen Film produzieren zu lassen, war, Minden nach außen hin als Stadt zum Leben und Arbeiten zu präsentieren“, hob Jäcke hervor. Ziel sei es auch, junge Fach- und Führungskräfte für Minden zu begeistern. „Entstanden ist ein emotionales Portrait unserer Weserstadt“, so der Bürgermeister weiter.

    „Minden muss sich nicht verstecken, wir sollten unsere schöne Stadt nicht kleinreden“, gab Moderatorin und Sprecherin des Films, Lena Tiemann, zu Beginn der Vorführung ein klares Bekenntnis ab. Dann hieß es: „Film ab!“ In 3:30 Minuten und 133 Bildsequenzen, wo vor allem viele Menschen zu sehen sind, wird Minden vorgestellt – von Sport zu Landschaft, über Wirtschaft, Kultur und Freizeit. „Bunt, vielfältig und lebenswert“, wie Sprecherin Lena Tiemann zusammenfasst. Letzter Satz: „Wo leben wir am liebsten? – Genau hier!“ Dann steigen hunderte, bunte Ballons in die Luft – gedreht beim Festival „Minden singt“ im Jahr 2018. Es folgt ein langanhaltender Applaus im Kinosaal.

    In eineinhalb Jahren wurden vom beauftragten Filmproduktionsteam „Cineview“ rund 1040 einzelne Videodateien aufgenommen. Insgesamt entstanden neun Stunden Material, aus dem dann der Film mit einer Länge von 3:30 Minuten zusammengeschnitten wurde. 3,57 Terabyte an Daten wurden für den Film generiert. Eingeflossen sind auch Szenen aus Open-Air-Veranstaltungen, Theateraufführungen und Sportereignissen. Auf die Frage, welches ihre Lieblingsszene ist, antworten die beiden Filmproduzenten Sven Hachmeister und Moritz Beck, in der anschließenden Gesprächsrunde, dieses seien die Dreharbeiten mit dem Besselruder-Team, die „stilistisch tolle Bilder mit viel Tiefe hervorgebracht haben“ und die emotionalen Altstadt-Sequenzen mit den berühmten Stadthühnern gewesen.

    Mitgewirkt hat in dem Imagefilm neben 50 weiteren Statistinnen und Statisten auch Familie Sedlak. Janneke und Ronny Sedlak berichteten, dass sie sich ein bisschen wie Profis vorkamen. Mehrmals mussten sie auf Rädern fröhlich die Weser entlang fahren, bis die Szene stand. Bis auf ein Eis für die Kinder gab es kein Honorar. Finanziell unterstützt wurde das Projekt vom Mindener Chemie-Unternehmen Follmann, das im Film wie die Global Player Melitta und Wago kurz erscheint. Marketingdirektor Andreas Franke sah es als wichtig für sein Unternehmen an, sich daran zu beteiligen. Follmann habe in Minden mehr als 500 Mitarbeiter*innen und ein großes Interesse daran, Fach- und Führungskräfte für den Standort Minden zu gewinnen, so Franke in der Gesprächsrunde.

    Der Dank von Bürgermeister Michael Jäcke richtete sich an die vielen Mitwirkenden, die Filmcrew, die hier „Großes geleistet und einen bewegenden Film erstellt hat“, die Unterstützer*innen, die Familie Ruhs, die für die Präsentation den Kinosaal zur Verfügung gestellt hat, sowie an Lena Arendmeyer (Öffentlichkeitsarbeit) und Andreas Chwalek (Wirtschaftsförderung), die das Projekt für die Stadt Minden beauftragt und federführend begleitet haben. Im Anschluss gab es den Film ein zweites Mal zu sehen – mit Fotos vom „Making of“ und einer lange Liste der gesamten Beteiligten. Erneut gab es langen Applaus.

    Und für alle, die bei der Präsentation nicht dabei waren, gibt es den Film auch im städtischen Youtube-Kanal unter https://www.youtube.com/channel/UC0olo1pjrhZ1kJS17pQU1Mw zu sehen.

    Pressestelle der Stadt Minden, Susann Lewerenz, Telefon 0571 89204,

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