Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung im Mindener Museum zum Bauhaus-Jahr

28. August 2019 | Minden. „Neues Sehen - Neue Sachlichkeit. Fotografische Positionen in Westfalen vom Bauhaus bis heute“.

  • Am Donnerstag, 5. September um 17 Uhr bietet das Mindener Museum eine Führung zur Fotografiegeschichte: In der Wanderausstellung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe zum Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ werden westfälische Impulse auf die klassische Moderne im Bereich der Fotografie aufgezeigt. In drei Zeitabschnitten stellt die Ausstellung dar, wie sich die Fotografie in Westfalen zu einem eigenständigen künstlerischen Medium entwickelte, beginnend bei den Fotografen des Bauhauses und Albert Renger-Patzsch bis zu zeitgenössischen Künstlern. 

    Die Fotografen des Bauhauses gingen bei Darstellungskonzepten mit Aufsicht, Untersicht, Nahaufnahmen und Experimenten mit Licht neue Wege. Albert Renger-Patzsch ging es mit seinen „Ruhrgebietslandschaften 1927-1935“ um absolute Gegenstandstreue, präzise Beleuchtung der Objekte und Detailgenauigkeit. Damit ist die künstlerische Fotografie in Westfalen nicht nur um regionalspezifische Motive bereichert worden, sondern auch um international bedeutende Fotografen, wie Albert Renger-Patzsch (Möhnesee-Wamel), Otto Steinert (Essen) und Erich Angenendt (Dortmund). So wurden Architektur und Landschaft Westfalens zum Thema für die klassische Moderne. Die insgesamt 54 ausgestellten Arbeiten zeigen, dass sich die westfälischen Fotografen im künstlerischen Spannungsfeld von Dokumentation und Abstraktion bewegten. Reproduktionen, vintage prints und modern prints werden durch Bücher und Zeitschriften in Vitrinen ergänzt. Die Führung dauert ca. 1 Stunde. Für Erwachsene beträgt der Eintritt 5 Euro inkl. Führungsgebühr. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. 

    Mindener Museum, Di.-So. 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen. Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder


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