Donnerstags-Führung zur Festungsgeschichte im Mindener Museum

31. Januar 2019 | Minden. Diese hat eine lange Tradition als befestigte Stadt mit eigenem Militär oder als Garnison von Truppen der jeweiligen Landesherren.

  • Am Donnerstag, 7. Februar, findet um 17 Uhr im Mindener Museum wieder eine öffentliche Führung statt. In der gut 45-minütigen Führung geht es diesmal um die Festungsgeschichte der Stadt Minden. Diese hat eine lange Tradition als befestigte Stadt mit eigenem Militär oder als Garnison von Truppen der jeweiligen Landesherren. Aufgrund der strategisch wichtigen Lage an einem zentralen Weserübergang mit einer Brücke und an zwei sich hier kreuzenden Fernhandelsstraßen war Minden in der Geschichte wiederholt das Ziel von Belagerungen und Heereszügen. Die mittelalterliche Stadtbefestigung entstand um 1230, allerdings nur an den besonders gefährdeten Landseiten. Mitte des 15. Jahrhunderts veränderte sich das Befestigungswesen durch den Fortschritt in der Waffentechnik, besonders der Artillerie. In Minden begann der Umbau der Befestigungen aber erst um 1500. Während der schwedischen Besetzung von 1634 bis 1648 wurde die Stadt nach modernen Gesichtspunkten systematisch befestigt. Friedrich der Große befahl 1763 die Festung aufzuheben, weil sie sich im Siebenjährigen Krieg (1756-1763) als schwach und veraltet erwiesen hatte. Die Festungswerke verfielen. Minden blieb aber Garnisonstadt mit vielen Soldaten, die vor allem in Bürgerhäusern untergebracht waren. Im 19. Jahrhundert baute der preußische Staat Minden systematisch zu einer modernen Stadtfestung aus, ehe diese 1873 aufgehoben wurde. Museumsleiter Philipp Koch zeigt diese Entwicklungsphasen während der Führung am multimedialen Stadtmodell. Der Eintritt kostet pro Person inkl. Führungsgebühr 5 Euro.

    Taschenlampen-Führung durch das Mindener Museum
    Am Donnerstag, 7. Februar, startet ab 18.15 Uhr die vorläufig letzte Taschenlampen-Führung vor der Frühjahrs- und Sommerpause durch das dunkle Mindener Museum. Kinder von 6 bis 12 Jahren können dann auf eine spannende Entdeckungstour durch das Mindener Museum gehen. Nur im Licht der Taschenlampen sind die Objekte und Räume zu sehen. Die Kinder entdecken dabei auch den 450 Jahre alten historischen Gewölbekeller, der sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist und nur bei Hausführungen betreten werden darf. Gemeinsam mit einer erwachsenen Begleitperson gehen die Kinder auf eine gut 45-minütige Reise durch das Museum. Taschenlampen sind bitte selbst mitzubringen! Der Eintritt kostet pro Kind mit einer Begleitperson 3 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Kinder mit je einer Begleitperson begrenzt. Die nächste Taschenlampen-Führung findet dann erst wieder am 7. November um 18.15 Uhr statt.

    Mindener Museum, Di.-So. 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen.
    Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder .


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