2018 waren die Renner Emma und Ben

15. Januar 2019 | Minden. Die Stadt liegt im bundesweiten Trend, was die Wahl der Vornamen für Neugeborene angeht. Die Statistik des Standesamtes liegt vor.

  • Minden liegt – wie schon 2017 - ganz im bundesweiten Trend, was die Statistik der beliebtesten Vornamen für Neugeborene angeht. Das geht aus der jetzt erstellten Statistik des Mindener Standesamtes hervor. Gleich sechs Vornamen bei den Mädchen und vier bei den Jungen finden sich auch in der bundesweiten Top-10-Liste wieder. Spitzenreiter des Jahres 2018 sind in Minden und in ganz Deutschland Emma und Ben.

    War es in 2017 noch Lia, die bei den Mädchennamen vorne lag, hat es im vergangenen Jahr mit großem Abstand Emma auf Platz eins geschafft. Gleich 26 Mal wurde dieser Vorname 2018 von den Eltern beziehungsweise der Mutter gewählt. Platz zwei teilen sich Emilia und Mia mit jeweils 15 Nennungen. Jeweils 13 Nennungen gab es für Hanna und Lina. Lia wurde zwölf Mal als erster Vorname gewählt. Auf den Plätzen sieben bis zehn folgen Ella, Greta, Leni und Clara. Beliebt waren auch Ida und Mila (je 8), Amelie, Frieda, Johanna, Juna, Lea und Marie (je 7). „Insgesamt lässt sich beobachten, dass bei den Mädchen gerne Vornamen mit den Anfangsbuchstaben L, E, M und H gewählt werden“, so die Koordinatorin des Standesamtes, Britta Menne.

    21 Mal wurde Ben bei den Jungen als Vorname gewählt – weit mit Abstand vor Jonas und Theo (beide 14 Nennungen) und Noah (13). Jeweils zwölf Mal nannten Eltern beziehungsweise Mütter ihre männlichen Babys Henri, Leon, Mats und Maximilian. Zehn Nennungen gab es für Elias, Emil, Liam und Luis. Acht Mal wurde Emilio, Felix, Henry, Lukas, Mika und Milan gewählt.

    1425 Kinder, die 2018 in Minden geboren wurden, haben einen Vornamen, 469 zwei und 36 drei. Bei weitem nicht so eindeutig wie bei den Mädchen, wo Sophie und Marie zusammen 54 Mal als zweiter Vorname gewählt worden sind, verhält es sich bei den Jungen. Hier liegen in der Liste des Standesamtes Minden als Zweitnamen Maximilian (7 Nennungen), Joel (6), Alexander (5), gefolgt von Friedrich, Paul und Wilhelm (je 4) vorne.

    Wer zwei oder mehr Vornamen hat, die nicht mit einem Bindestrich verbunden sind, hat einen Vorteil: Für alle, die mit der beurkundeten Reihenfolge ihrer Vornamen unzufrieden sind, ist es seit November 2018 möglich, diese Reihenfolge zu ändern (Neusortierung). Eine Änderung der Schreibweise der Vornamen sowie das Hinzufügen von neuen Vornamen oder das Weglassen von Vornamen ist dabei nicht zulässig. Die Beurkundung ist gebührenpflichtig. Die Erklärung kann bei jedem Standesamt abgegeben werden, wirksam wird sie bei dem Standesamt, das den entsprechenden Geburtseintrag führt, erläutert Britta Menne.

    Pressestelle der Stadt Minden, Susann Lewerenz, Telefon 0571 89204,

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