Filmpräsentation und Publikumsgespräch: POKA heißt tschüss auf Russisch

11. März 2019 | Minden. Der Film von Anna Hoffmann und Oliver Haller ist ein Beitrag, der eine große Wissenslücke schließen soll.

  • Georgs russlanddeutsche Familie erhält die langersehnte Genehmigung nach Deutschland auszusiedeln. Kurz zuvor verliebt sich der junge Mann beim Ernteeinsatz in der heimischen Kollektivwirtschaft irgendwo in der kasachischen Steppe in Lena, die Tochter des russischen Parteifunktionärs. Nun muss sich Georg entscheiden ob er bei der schwangeren Lena bleibt oder nach Deutschland geht. Sie heiraten und gehen beide einer ungewissen Zukunft in der süddeutschen Provinz entgegen.

    Während die deutsche Wiedervereinigung Anfang der 1990er Jahre politische und gesellschaftliche Debatten bestimmte und der Balkankrieg eine große Flüchtlingsbewegung auch nach Deutschland verursachte, wanderten kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommen Hunderttausende Russlanddeutsche ein. Der Film von Anna Hoffmann und Oliver Haller ist ein Beitrag, der eine große Wissenslücke schließen soll.

    Die Filmpräsentation ist eine gemeinsame Veranstaltung des Kulturreferats für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold, der Stadt Minden und des Deutsch-Russischen Kulturvereins in Minden. Ab 15 Uhr sind Interessierte in das LWL-Preußenmuseum eingeladen. Die Vorführung beginnt um 15.45 Uhr mit dem Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Minden Michael Jäcke und einer Filmeinführung durch den Kulturreferenten Edwin Warkentin. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Publikumsgespräch statt.

    Weitere Informationen gibt: Kulturreferat für Russlanddeutsche, Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, 32756 Detmold, Georgstraße 24, Mobil: 0162 – 3462913, Telefon: 05231 – 921694, E-Mail: .

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