Parkplatz Großer Domhof wird als Baustellenfläche gebraucht

22. Mai 2019 | Minden. Die Rathaussanierung beginnt Anfang Juni. Der Parkplatz Großer Domhof wird ab dem Zeitpunkt nicht mehr zum Parken zur Verfügung stehen.

  • Das Mindener Rathaus wird saniert – der erste Bauabschnitt beginnt Anfang Juni. Das bedeutet, dass Bauunternehmen für ihr Material und ihre Fahrzeuge Platz benötigen. Außerdem werden Baucontainer und Sanitäranlagen aufgestellt. Aus diesen Gründen wird der Parkplatz Großer Domhof für die kommenden drei Jahre überwiegend nicht für die Mindenerinnen und Mindener zur Verfügung stehen. Er wird als sogenannte Baustelleneinrichtungsfläche gebraucht. „Wir wissen, dass das sowohl für die Einzelhändler als auch für die Bürgerinnen und Bürger erhebliche Einschränkungen mit sich bringt.

    Als Ersatz für das Kurzzeitparken auf dem Großen Domhof (maximale Höchstparkdauer eine Stunde) wird im Parkhaus Marienwall ab dem 3. Juni das Parken unter einer Stunde kostenfrei sein“, unterstreicht Kämmerer Norbert Kresse. Kurzparker haben außerdem im beschränkten Umfang von 12 Stellplätzen weiterhin die Möglichkeit, vor dem Gebäude der Deutschen Post einige Stellflächen zu nutzen. Der Parkplatz vor der Buchhandlung Otto mit 16 Stellplätzen, davon sechs Behindertenplätze und zwei Stromtankplätze, bleibt erhalten. Die Rathaus-Tiefgarage kann während des ersten Bauabschnitts halbseitig genutzt werden.

    Parken im Umfeld der Mindener Innenstadt ist weiterhin an der Schlagde, dem Wesertor und auf Kanzlers Weide möglich. Auf Kanzlers Weide stehen beispielsweise 2000 Plätze kostenfrei zur Verfügung. „Sollte sich während der Sanierung abzeichnen, dass nicht die gesamte Fläche am Großen Domhof gebraucht wird, geben wir einzelne Bereiche zum Parken frei“, so Kresse.

    Die Sanierung des Mindener Rathauses verläuft in drei Bauabschnitten. Der erste beginnt am 3. Juni und soll Mitte 2020 fertiggestellt sein. In der Zeit werden die Räume in den Gebäudeteilen A und B (Verwaltungstrakt am Scharn und Historisches Rathaus am Markt) saniert. Von Mitte 2020 bis Mitte 2021 wird das „Neue Rathaus“/Deilmannbau saniert. Im Fokus steht die Umgestaltung der Bürgerhalle für die gemeinsame Nutzung mit der Minden Marketing GmbH (Tourist-Information). Das Bürgerbüro und die Gebäudeteile am Großen Domhof werden im dritten Bauabschnitt, von 2021 bis Mitte 2022, neugestaltet. Für die Beratung der Kundinnen und Kunden des Bürgerbüros entstehen dort Einzelberatungsbüros.

    Das Rathaus ist die zentrale Anlaufstelle der Mindener Bürger*innen für über 130 Dienstleistungen. Die Aufgaben und Abläufe haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert, genau wie die Anforderungen an den Arbeitsplatz. „Damit unsere Mitarbeiter*innen die komplexen Aufgaben schnell, effizient und in einer gesunden Arbeitsatmosphäre erfüllen können, wird das Rathaus in den kommenden Jahren von Grund auf saniert“, fasst Kresse zusammen.
     
    Das Rathaus der Stadt Minden besteht aus insgesamt sechs Gebäudeteilen verschiedener Bauepochen mit einer Gesamtfläche von ca. 20.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche (ohne Tiefgarage), die alle direkt miteinander verbunden sind. Es handelt sich um eine gewachsene Struktur, die durch den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und die Gebietsreform der 1970er-Jahre geprägt ist. Die Gebäudeteile haben unterschiedliche Bau- und Sanierungsstände, es gibt unterschiedliche Geschosshöhen und technische Ausrüstung. All das führt dazu, dass es für Bürger*innen noch schwierig sein kann, sich zu orientieren. Viele Büro- und Arbeitsplatzsituationen genügen bislang den Anforderungen an moderne Arbeitsplätze nicht.
     
    Informationen zur Rathaussanierung gibt es online auf der Internetseite www.minden.de/rathaussanierung.

    Pressestelle Stadt Minden, Katharina Heß, , Tel.: +49571 89-204.

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