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Letzte öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

15. Oktober 2019 | Minden. Die Fotografen des Bauhauses gingen bei Darstellungskonzepten mit Aufsicht, Untersicht, Nahaufnahmen und Experimenten mit Licht neue Wege. 

  • Am Sonntag, den 20. Oktober um 14 Uhr bietet das Mindener Museum eine letzte Führung durch die Wanderausstellung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe zum Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“. Aufgezeigt werden westfälische Impulse auf die klassische Moderne im Bereich der Fotografie. In drei Zeitabschnitten stellt die Ausstellung dar, wie sich die Fotografie in Westfalen zu einem eigenständigen künstlerischen Medium entwickelte, beginnend bei den Fotografen des Bauhauses und Albert Renger-Patzsch bis zu zeitgenössischen Künstlern. 

    Die Fotografen des Bauhauses gingen bei Darstellungskonzepten mit Aufsicht, Untersicht, Nahaufnahmen und Experimenten mit Licht neue Wege. Albert Renger-Patzsch ging es mit seinen „Ruhrgebietslandschaften 1927-1935“ um absolute Gegenstandstreue, präzise Beleuchtung der Objekte und Detailgenauigkeit. Damit ist die künstlerische Fotografie in Westfalen nicht nur um regionalspezifische Motive bereichert worden, sondern auch um international bedeutende Fotografen, wie Albert Renger-Patzsch (Möhnesee-Wamel), Otto Steinert (Essen) und Erich Angenendt (Dortmund). So wurden Architektur und Landschaft Westfalens zum Thema für die klassische Moderne. Die insgesamt 54 ausgestellten Arbeiten zeigen, dass sich die westfälischen Fotografen im künstlerischen Spannungsfeld von Dokumentation und Abstraktion bewegten. Reproduktionen, vintage prints und modern prints werden durch Bücher und Zeitschriften in Vitrinen ergänzt. Die Führung dauert ca. 1 Stunde. Für Erwachsene beträgt der Eintritt 5 Euro inkl. Führungsgebühr. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. 

    Noch bis zum 27. Oktober ist die Ausstellung "Weimar im Westen" zu sehen; eine multimediale Schau über die erste Demokratie Deutschlands.

    Mindener Museum, Di.-So. 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen. Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder


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