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Mittagspausenführung am 9. Oktober durch die Bauhaus-Ausstellung zur Fotografie

1. Oktober 2019 | Minden. Zum Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ werden in der Wanderausstellung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe „Neues Sehen – Neue Sachlichkeit“ westfälische Impulse auf die klassische Moderne im Bereich der Fotografie präsentiert. 

  • Das Mindener Museum lädt am kommenden Mittwoch, den 9. Oktober, um 12.45 Uhr wieder zur monatlichen Mittagspausenführung ein. Die halbstündige Führung nimmt die Teilnehmer*innen dieses Mal auf eine Reise in die Geschichte der Fotografie: Zum Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ werden in der Wanderausstellung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe „Neues Sehen – Neue Sachlichkeit“ westfälische Impulse auf die klassische Moderne im Bereich der Fotografie präsentiert. Die Ausstellung zeigt in drei Zeitabschnitten, wie sich die Fotografie in Westfalen zu einem eigenständigen künstlerischen Medium entwickelte, beginnend bei den Fotografen des Bauhauses und Albert Renger-Patzsch bis zu zeitgenössischen Künstlern. 

    Bei ihren Darstellungskonzepten beschritten die Fotografen des Bauhauses mit Aufsicht, Untersicht, Nahaufnahmen und Experimenten mit Licht neue Wege. Albert Renger-Patzsch wollte mit seinen „Ruhrgebietslandschaften 1927-1935“ absolute Gegenstandstreue, präzise Beleuchtung der Objekte und Detailgenauigkeit verwirklichen. Die künstlerische Fotografie in Westfalen erschloss so nicht nur regionalspezifische Motive, sondern Einzelne, wie Albert Renger-Patzsch (Möhnesee-Wamel), Otto Steinert (Essen) und Erich Angenendt (Dortmund), entwickelten sich zu international bedeutenden Fotografen. Dadurch wurden Architektur und Landschaft Westfalens zum Thema für die klassische Moderne. 54 ausgestellte Arbeiten belegen, wie sich die westfälischen Fotografen im künstlerischen Spannungsfeld von Dokumentation und Abstraktion bewegten. Reproduktionen, vintage prints und modern prints werden durch Bücher und Zeitschriften in Vitrinen ergänzt. Die Führung kostet pro Person 3,50 Euro. Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571/9724020 oder . Zur Ausstellung, die noch bis 20. Oktober zu sehen ist, ist ein Katalog erschienen, der im Museumsshop erhältlich ist. 


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