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Integrationskonzept: Bürger*innen können weiter mitwirken

9. September 2019 | Minden. Im Begegnungszentrum Bärenkämpen gibt es am  27. und 28. September vier Workshops.

  • Die Stadt Minden will ein gesamtstädtisches Konzept zur Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte entwickeln und ist auf einem guten Weg dahin. Nach einer allgemeinen Bestandsaufnahme sowie Expert*innen und Experten-Interviews im Frühjahr gab es Ende Mai 2019 eine Auftaktveranstaltung mit großer Resonanz. 200 Mindener*innen aller Generationen und vieler Kulturen waren der Einladung der Stadt Minden gefolgt, am Konzept mitzuwirken. Die Ergebnisse aus der Veranstaltung wurden inzwischen vom begleitenden Ibis-Institut (Duisburg) ausgewertet. Weiter geht es nun am 27. und 28. September mit der ersten Workshop-Phase. Eine Anmeldung ist erforderlich.

    Alle interessierten Mindener*innen sind Ende September erneut aufgefordert in den vier verschiedenen Workshops mitzuwirken. „Ziel ist es, die im Rahmen der Auftaktkonferenz priorisierten Herausforderungen zu bearbeiten, um konkrete Maßnahmen zu entwickeln“, so die Integrationsbeauftragte der Stadt, Selvi Arslan-Dolma. Für ein zukunftsträchtiges, lebendiges und gesamtstädtisches Konzept, sei eine breite Beteiligung der verschiedenen Bereiche an den Workshops „wegweisend und wichtig“.

    Die einzelnen Workshops haben Themenschwerpunkte und finden nicht parallel, sondern hintereinander an zwei Tagen statt, „so dass die interessierten Bürger*innen sich überall einbringen können, wenn sie möchten“, erläutert Arslan-Dolma. Veranstaltungsort ist das Begegnungszentrum in Bärenkämpen (Sieben Bauern 20 A). Der erste Workshop trägt den Titel „Bildung und Sprache“. Er findet am Freitag, 27. September, von 14 bis 16 Uhr statt. Weiter geht es mit dem Workshop „Wohnen“, ebenfalls am 27. September von 17 bis 19 Uhr. Am Samstag, 28. September, läuft von 10 bis 12 Uhr der Workshop „Zusammenleben und Teilhabe“ und im Anschluss von 13 bis 15 Uhr der Workshop „Arbeitsmarktintegration“.

    Jeder Workshop beginnt mit einem Stehcafé für den ersten lockeren Austausch, bei dem es auch einen Imbiss und Getränke gibt. Daran schließt sich der rund 90-minütige Workshop an. Für eine bessere Planbarkeit wird darum gebeten, sich per E-Mail an bis zum 20. September anzumelden. Alle Interessierten sollten bei ihrer Anmeldung bitte auch mitteilen, in welchen Workshops (Teilnahme an mehreren ist möglich) sie mitwirken möchten und mit wieviel Personen.

    Die gemeinsam in den Workshops am 27. und 28. September formulierten Maßnahmenansätze für die ausgewählten Herausforderungen aus den vier Handlungsfeldern werden dann in einer weiteren, letzten Workshop-Phase Ende Oktober/Anfang November weiter ausgearbeitet.  

    Gebündelt werden die Ergebnisse dann in einem konkreten Maßnahmenkatalog, der nicht nur für die Verwaltung, sondern alle im Integrationsprozess Aktiven eine Handreichung zur künftigen Arbeit darstellt. „Ziel des gesamtes Prozesses ist es, unter Beteiligung der Akteure und vieler anderer sowohl die vorhandene Situation zu erfassen, als auch gemeinsame Handlungsstrategien zu erarbeiten“, fasst Erster Beigeordneter Peter Kienzle zusammen. In dem nun laufenden Schritt sollen priorisierte Maßnahmen benannt, konkretisiert und gebündelt werden. Sie fließen abschließend in das zu erstellende Integrationskonzept für die Stadt Minden ein.

    Pressestelle der Stadt Minden, Susann Lewerenz, Telefon 0571 89204,

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