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Termine im Bürgerbüro weiter sehr gefragt – Doppelte Reservierungen werden gelöscht

18. Juni 2020 | Minden. Leiter Daniel Schollmeyer appelliert an gegenseitige Rücksichtnahme: Nur ein Termin pro Anliegen buchen!

  • Nachdem zum 15. Juni die Reisewarnungen für viele EU-Länder vom Auswärtigen Amt aufgehoben wurden, ist die Nachfrage nach neuen Ausweisdokumenten – Personalausweis und Reisepass – weiter gestiegen. Die seit Anfang Mai online und telefonisch vergebenen Termine im Bürgerbüro der Stadtverwaltung Minden sind „sehr gefragt“.

    Der Leiter der Bereiches Bürgerdienste Daniel Schollmeyer appelliert daher erneut an die Bürgerinnen und Bürger Mindens, nur bei dringenden Angelegenheiten einen Termin zu reservieren. Außerdem weist er darauf hin, dass pro Person nur ein Termin reserviert werden soll. „Hier können durchaus auch mehrere Anliegen reserviert werden“, erläutert Schollmeyer.

    Aufgrund des enormen Drucks, der momentan auf den Dienstleistungen des Bürgerbüros lastet, hat Schollmeyer nun alle doppelten oder teilweise auch noch mehr Reservierungen, die von ein und derselben Person vorgenommen wurden, gelöscht. „Hier ist gegenseitige Rücksichtnahme gefordert. Denn die Wartezeit auf einen persönlichen Termin im Bürgerbüro beträgt momentan bis zu drei Wochen und viele Einwohner*innen wollen einen neuen Ausweis beantragen oder brauchen beispielsweise ein Führungszeugnis für Ihre Arbeit oder Ausbildung“, so der Bereichsleiter.

    Bis einschließlich 10. Juli sind 1.200 Termine bereits reserviert. Durch Absagen und die „Bereinigung“ der doppelten Buchungen wurden jetzt wieder einige Termine frei. Jeden Montag können neue Termine online gebucht werden. Schollmeyer bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die einen reservierten Termin nicht wahrnehmen können, schnellstmöglich zu stornieren, damit auch andere Mindener die Möglichkeit bekommen, das Bürgerbüro aufzusuchen.

    Die telefonische Erreichbarkeit des Bürgerbüros ist bereits in der letzten Woche aufgestockt worden und auch weitere Verstärkungen sind geplant, sodass die Wartezeiten in der Leitung verkürzt wurden und mehr Anfragen bearbeitet werden konnten. Es werde auch daran gearbeitet, die Zahl der möglichen persönlichen Gespräche durch Optimierungen im Ablauf noch zu erhöhen. Jede Bürgerin/jeder Bürger muss an der Tür abgeholt und auch wieder rausgelassen werden. Die Mitarbeiter*innen seien mehr oder weniger pausenlos im Einsatz, und „wo wir können werden auch die Arbeitszeiten noch einmal erhöht“, so Schollmeyer.

    Unter www.minden.de/terminvereinbarung gibt es neben freien Terminen auch hilfreiche Tipps. So ist es für eine Reise nicht zwingend notwendig einen Personalausweis und einen Reisepass mitzunehmen. In den meisten Ländern sei es ausreichend, wenn man eines der beiden Ausweisdokumente dabei hat, erklärt Schollmeyer. Druck gibt es derzeit auch bei der Bundesdruckerei. Auch hier muss mit längeren Wartezeiten kalkuliert werden.

    Das Bürgerbüro ist aus Gründen der bei Andrang nicht zu gewährleistenden Abstands- und Hygienevorschriften weiter nicht frei zugänglich. Darauf weist die Stadtverwaltung hin. Alle Dienstleitungen werden dennoch angeboten – nach Terminvergabe bei einem persönlichen Anliegen, per E-Mail oder auch telefonisch. Viele wertvolle Informationen gibt es auch auf der Internetseite des Bürgerbüros unter www.minden.de.

    Pressestelle der Stadt Minden, Susann Lewerenz, Telefon 0571 89204,

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