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Mehr als 64.000 Mindener*innen erneut zur Wahl aufgerufen

16. September 2020 | Minden. Es gibt am 27. September eine Stichwahl zur Landrätin oder zum Landrat im Kreis. Die Briefwahl dafür kann jetzt beantragt werden. 

  • 64.346 Mindener*innen ab 16 Jahren mit deutscher oder EU-Staatsbürgerschaft sind erneut zur Wahl aufgerufen. Da am 13. September - im Gegensatz zum Mindener Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) - keiner der vier Landratskandidaten die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht hat, müssen nun die CDU-Kandidatin Anna Bölling (Ergebnis 13. September: 46,3 Prozent) und der SPD-Kandidat Ingo Ellerkamp (Ergebnis: 31,5 Prozent) am Sonntag, 27. September, in die Stichwahl. Dann entscheidet sich, wer für die kommenden fünf Jahre Landrätin oder Landrat im Kreis Minden-Lübbecke ist.

    Ab sofort können für die Stichwahl, die Briefwahlunterlagen online unter www.minden.de/wahlen oder mit der Wahlbenachrichtigung – wenn noch vorhanden – per Post oder Einwurf in den Hausbriefkasten der Stadt Minden, Kleiner Domhof 17 (Eingang Bürgerhalle), beantragt werden. Eine telefonische Antragstellung ist nicht möglich.

    Wer schon auf seinem Wahlscheinantrag für die Hauptwahl am 13. September die Zusendung der Unterlagen für die Stichwahl am 27. September mit angekreuzt und unterschrieben hat oder online das entsprechende Häkchen gesetzt hat, muss nichts weiter mehr unternehmen. „Die Bürgerin oder der Bürger bekommt seine Briefwahlunterlagen automatisch zugeschickt. Der Postversand erfolgt am Freitag dieser Woche“, so das Team Wahlen der Stadt Minden.

    Wer sich nicht mehr sicher ist, ob sie/er die Briefwahl für die Stichwahl auf dem Wahlscheinantrag angekreuzt hat, kann sich telefonisch im Wahlbüro unter 0571 89-287 melden. Wer online Briefwahlunterlagen für die Stichwahl beantragt, obwohl sie/er dieses schon schriftlich mit beantragt hat, erhält eine Fehlermeldung beziehungsweise einen Sperrvermerk. Eine doppelte Zusendung der Unterlagen ist somit ausgeschlossen.

    „Die Briefwahlunterlagen für die Stichwahl sollen Montag oder Dienstag kommender Woche an alle Wähler*innen zugestellt sein“, sagt Ralf Wilkening, Leiter des Teams Wahlen. Wer bis dahin keine Unterlagen erhalten hat, sollte im Wahlbüro anrufen.

    Hinweis: Bei den im August verschickten Wahlbenachrichtigungen können für die Stichwahl weder der QR-Code auf der Vorderseite noch der Barcode auf der Rückseite für die Antragstellung beziehungsweise Schnellerfassung zur Stichwahl genutzt werden. Das sei, so das Kommunale Rechenzentrum in Lemgo, technisch nicht anders möglich, weil in beiden Grafiken die Hauptwahl am 13. September fest kodiert war. Für die Stichwahl wurde nachträglich ein eigenes Wahlereignis und Wählerverzeichnis angelegt.

    Für die Stimmabgabe gibt es erneut drei Möglichkeiten: Zum einen die direkte Wahl am Sonntag, 13. September, von 8 bis 18 Uhr in den 33 Wahllokalen der Stadt. Dazu müssen die Wahlbenachrichtigung (wenn noch vorhanden) und zur Identifikation der Personalausweis oder der Reisepass mitgebracht werden. Auf der Wahlbenachrichtigung befindet sich der Name und die genaue Anschrift des jeweiligen Wahllokals. Wer keine mehr hat, findet Informationen zu den jeweiligen Wahllokalen - nach Straßen und Hausnummern sortiert - auch unter www.minden.de/wahlen .

    Die zweite Variante ist, per Briefwahl zu wählen. Als drittes kann im Wahlbüro direkt gewählt werden. Dazu müssen sich die wahlberechtigten Einwohner*innen aber zuvor telefonisch beim Wahlbüro (0571 89-287) melden und einen Termin vereinbaren. Hintergrund dafür sind die coronabedingten Zugangsbeschränkungen in der Stadtverwaltung. Achtung: Das Wahlbüro befindet sich dieses Mal nicht im Bürgerbüro, sondern im Gebäude der Deutschen Bank, Domstraße 2 (Eingang über Hofeinfahrt). Zum Termin müssen die Wähler*innen ihre Wahlscheinantrag, einen eigenen Kugelschreiber, einen Mund-Nase-Schutz sowie den Personalausweis beziehungsweise Reisepass mitbringen.

    Die Briefwahlunterlagen können kostenfrei zurückgesandt werden. „Für den rechtzeitigen Eingang ihrer Wahlunterlagen bei der Stadt sind die Briefwählerinnen und Briefwähler selbst verantwortlich“. Wer die Unterlagen nicht postalisch bis Donnerstag rechtzeitig auf den Weg bringen konnte, hat auch noch die Möglichkeit, seinen Wahlbrief bis zum Wahltag, 27. September 2020, bis 16 Uhr in den Briefkasten der Stadt Minden (Haupteingang Rathaus, Kleiner Domhof 17) zu werfen.

    Erneut sind für die Stichwahl im Mindener Stadtgebiet rund ehrenamtliche 500 Wahlhelfer*innen im Einsatz – in den 33 Wahllokalen und den 13 Briefwahlvorständen in der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule.

    Pressestelle der Stadt Minden, Susann Lewerenz, Telefon 0571 89204,

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