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Minden ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

19. April 2021 | Minden. Minden wird in diesem Jahr bereits zum dritten Mal vom gemeinnützigen Verein TransFair e.V. für das Engagement zum fairen Handel ausgezeichnet. 

  • Die Stadt Minden erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2015 durch TransFair e.V. verliehen. 

    Bürgermeister Michael Jäcke freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Minden. Ich finde es sehr gut, dass unsere Weserstadt dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“ 

    Minden wird in diesem Jahr bereits zum dritten Mal vom gemeinnützigen Verein TransFair e.V. für das Engagement zum fairen Handel ausgezeichnet. Dafür müssen nachweislich fünf Kriterien erfüllt sein. Im Rathaus wird fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt, außerdem wird die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss festgehalten, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort. 

    Stadtentwicklerin Ivona Čalić, die sich bei der Stadt Minden unter anderem mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt, weiß dazu: Minden hat ein sehr tragfähiges Netzwerk von Akteuren aus dem Bereich Nachhaltigkeit. Hier nimmt das Thema fairer Handel auf verschiedenen Ebenen einen hohen Stellenwert ein. Um das Engagement weiter zu fördern und zu unterstützen, hat die Stadt Minden neben der Steuerungsgruppe einen Beirat für „Bildung für nachhaltige Entwicklung und kommunaler Entwicklungszusammenarbeit“ gegründet. Das Gremium besteht aus Mitwirkenden aus: Politik, Verwaltung und weiteren Mitgliedern, lokale Initiativen, Vereinigungen, Verbänden oder Organisationen aus der Zivilgesellschaft sowie der evangelischen und katholischen Kirche. 

    Einige Vertreter*innen sind auch Teil der Fairtrade-Town-Steuerungsgruppe, sodass hier ein weiterer Raum geschaffen wurde, um das Thema Fairer Handel möglichst breit in die Stadtgesellschaft zu tragen. Eines der Ziele ist es, die Bereiche Wirtschaft und Nachhaltigkeit eng miteinander zu verweben und gemeinsam weiterzuentwickeln. 

    Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet Minden auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals - SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag.  

    Mit der SDG- Stadtrallye im vergangenen Jahr beteiligte sich Minden an der Fairen Woche von Fair Trade, der größten Aktionswoche des fairen Handels und eröffnete gleichzeitig die Wandeltage. Die SDG-Rallye fand unter Beteiligung zahlreicher Kooperationspartner*innen statt. Die Rallye war in diesem Zusammenhang ein Türöffner, um die verschiedenen Stakeholder zusammen zu bringen. An insgesamt 17 Stationen erfuhren Interessierte mehr über Nachhaltigkeit, darüber, wie fairer Handel den Hunger der Welt bekämpfen kann und wieso fair gehandelte Produkte besser für Klima und Umwelt sind, ergänzt Ivona Čalić.

    Die Stadt ist eine von über 700 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne gibt es online unter www.fairtrade-towns.de

    Pressestelle Stadt Minden, Katharina Heß, , Tel.: +49 571 89-240.

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