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Was tun für das Klima: Zwei neue Angebote für den ÖPNV auf den Weg gebracht

3. Mai 2021 | Minden. Das Ziel ist, dass mehr Menschen den ÖPNV nutzen und vom Auto auf den Bus umsteigen. Jede und jeder leistet damit einen Beitrag für den Klimaschutz.

  • Mindenerinnen und Mindener können ab dem 1. Dezember 2021 mit einem neuen Ticket im Stadtgebiet unterwegs sein – die Stadt hat das Klimaticket auf den Weg gebracht. Das neue Monatsticket wird im Abo 29 Euro kosten, der Normalpreis liegt bei 36 Euro. Damit können die Nutzer*innen ganztägig (365 Tage im Jahr) beliebig viele Busfahrten in Minden unternehmen. 

    „Unser Ziel ist es, dass mehr Menschen den ÖPNV nutzen und vom Auto auf den Bus umsteigen. Jede und jeder leistet damit einen Beitrag für den Klimaschutz. Nur so können wir den Ausstoß von Co₂ verkleinern. Das Klimaticket bietet dafür einen guten Anreiz“, unterstreicht Lars Bursian, Beigeordneter für Städtebau und Feuerschutz. Der durch das neue Angebot bei der Mindener Verkehrs GmbH anfangs entstehende Verlust wird durch die Stadt Minden finanziert, heißt die jährlichen Kosten von circa 130.000 Euro bis 140.000 Euro werden im städtischen Haushalt verbucht. Aber das ist es uns wert, so Bursian weiter. 

    2015 hat eine Haushaltsbefragung gezeigt, dass nur sechs Prozent der Mindener*innen regelmäßig mit dem Öffentlichen Personennahverkehr unterwegs sind. Dieser Anteil soll laut Mobilitätskonzept bis 2030 auf neun Prozent ansteigen. Und das geht nur, wenn der ÖPNV besser und attraktiver wird.  

    In diese Richtung geht ein weiteres neues Angebot – das Schülerticket. Es kommt ab 1. Februar 2022. Kinder und Jugendliche sind damit kostenfrei mit Bus und Bahn unterwegs. Das Ticket gilt dann westfalenweit, ohne zeitliche Einschränkung und das ganze Jahr über. Das bietet die Möglichkeit beispielsweise an Angeboten der Jugendhäuser teilzuhaben, ohne sich Gedanken zu machen, ob das Busticket im Budget ist. 

    „Wir setzen darauf, dass sich damit die Bringdienste der Eltern zu den Schulen verringern und die Kinder und Jugendlichen eigenständig zu ihren Freizeitaktivitäten kommen. Damit verbunden ist auch die bessere Auslastung der Busse“, hebt Karsten Martin-Borrego, Prokurist der Mindener Verkehrs GmbH, hervor. Ziel ist es unter anderem auch, dass durch die ÖPNV-Nutzung eine stärkere Kundenbindung entsteht. 

    Finanziert wird das im sogenannten Solidarmodell. Hier übernimmt der Schulträger, also die Stadt Minden, die gesamten Kosten. Das sind jährlich rund 791.000 Euro. Bisher haben nur 1.763 Schüler*innen einen Anspruch auf ein kostenfreies Busticket, künftig werden es mehr als 6.000 sein.

    Pressestelle Stadt Minden, Katharina Heß, , Tel.: +49 571 89-240.

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