Arbeit, Wirtschaft, Standort

    MILEFA (Mindener Lernfirma)

    Der Azubi- und Fachkräftemangel ist auch in Minden ein wichtiges Thema. Junge Menschen, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen, wissen oft nicht, welche Ausbildung die richtige für sie ist. Eine konkrete Vorstellung von Berufsfeldern fehlt häufig ebenso wie Erfahrungen und Kenntisse über innerbetriebliche Abläufe und Prozessketten. Hier setzt das Modellvorhaben MILEFA (Mindener Lernfirma) mit einem innovativen Konzept an. 

  • MILEFA bildet die Arbeitsweisen und Arbeitsabläufe eines Betriebes nach – von der Produktentwicklung bis zum Vertrieb. Das ermöglicht Schülerinnen und Schülern, verschiedene Berufe mit typischen Aufgaben und Tätigkeiten auszuprobieren und Prozessketten innerhalb von Betrieben kennenzulernen.

    Partner in diesem Projekt sind die Stadt Minden (Bildungsplanung und Wirtschaftsförderung), die Unternehmen ABB Automation Products GmbH, MINDA Industrieanlagen GmbH, DS Smith Packaging sowie das Mindener Tageblatt. Organisiert und durchgeführt wird MILEFA durch das Technikzentrum Minden-Lübbecke e.V. in Kooperation mit der Talentfabrik gGmbH. 


    Was ist MILEFA?

    MILEFA wird als Leuchtturmprojekt zur Fachkräftesicherung in Minden gesehen und geht weit über die klassische Berufsorientierung hinaus. Es werden reale Produkte hergestellt, die zunächst entwickelt und dann vermarktet werden sollen. Die MILEFA bietet den teilnehmenden Jugendlichen darüber hinaus die Möglichkeit in Minden ansässige Firmen kennenzulernen - in Gesprächen mit Auszubildenden, Mitarbeiter*innen und Personaler*innen. 

    Bildung ist ein harter Standortfaktor und hat in Minden eine gute Qualität und einen hohen Stellenwert. Die MILEFA bietet Chancen für eine gute Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schule im Bereich Berufsorientierung – mit dem Ziel, Fachkräfte in und für Minden zu sichern.

    Das Projekt ist mit den üblichen Berufsschnuppertagen und Angeboten auf Ausbildungsmessen nicht zu vergleichen. Die MILEFA bringt unterschiedliche Akteure zusammen. Die Jugendlichen probieren unterschiedliche Arbeitsbereiche mit typischen Arbeitsaufgaben der Berufe aus und entdecken dadurch möglicherweise nicht erkannte Talente. 

    Die Auszubildenden der Unternehmen stehen den Schülerinnen und Schülern zur Seite und geben fachliche Tipps – das stärkt das eigene Selbstbewusstsein. 

    MILEFA macht es möglich, dass die Jugendlichen einen Blick hinter die Kulissen werfen und etwas über komplexe Zusammenhänge und Abhängigkeiten in einem Unternehmen lernen.

    Weitere Lerneffekte sind: Plötzlich auftauchende Probleme müssen gelöst und bei Meinungsverschiedenheiten ein Konsens hergestellt werden. Die Mindener Lernfirma schafft darüber hinaus auch Synergien und mehr Bildungsgerechtigkeit, da alle Schüler*innen in einem Unternehmen arbeiten und gemeinsam etwas schaffen, das sie vermarkten müssen.

    In der Woche vom 23. bis 27. September 2019 haben rund 500 Jugendliche der Klassen 9 und 10 von 7 verschiedenden Schulen an der MILEFA teilgenommen. Dabei waren alle Mindener Schulformen vertreten. Mit dabei waren: Freiherr-von-Vincke Realschule, Hauptschule Todtenhausen, PRIMUS-Schule, Ratsgymnasium, Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, Käthe-Kollwitz-Realschule und Förderschule Kuhlenkampschule.

  • Impressionen 2019

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  • Impressionen 2018

  • Im September 2018 haben erstmals fünf weiterführende Schulen der Stadt Minden mit insgesamt 430 Schüler*innen der Jahrgänge 8 bis 10 am bundesweiten Modellprojekt „Mindener Lernfabrik (MiLeFa)“ in der Alten Grundschule Meißen teilgenommen: die Freiherr-von-Vincke-Realschule, die Käthe-Kollwitz-Realschule, die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, das Ratsgymnasium sowie die Förderschule Kuhlenkampschule.

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