Arbeit, Wirtschaft, Standort

Breitbandausbau

Das Internet ist aus dem privaten und beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Verfügbarkeit entsprechender Anschlussmöglichkeiten ist ein wichtiger Standortfaktor. Breitband-Internet erschließt neue Märkte und Angebote. Es sorgt für wirtschaftliches Wachstum sowie neue Arbeitsplätze.

  • Die Stadt Minden setzte daher in der Breitbandversorgung der Bürger*innen sowie den Gewerbetreibenden einen Schwerpunkt. Deshalb hat die Stadt im Jahr 2010 entschieden, sich um einen bedarfsgerechten Ausbau der Breitbandversorgung zu bemühen, obwohl dies nicht zu den Pflichtaufgaben einer Kommune zählt.

    Seitdem hat die Stadt Minden rund 1.5 Mio. € in den Ausbau der Netze, vorwiegend in den Austausch von Kupfer- durch Glasfaserkabel sowie der Aufstellung von neuen und der Aufrüstung von alten Kabelverzweigern, investiert. So viel wie keine andere Kommune in der Region!

    Mit Abschluss der Maßnahmen nördlich des Mittellandkanals im März 2015 ist Minden flächendeckend mit der VDSL bzw. VDSL2 Technik versorgt. Dank der Vectoring-Technik verdoppelt sich die Geschwindigkeit beim Herunterladen von bisher bis zu 50 auf 100 MBit/s. Beim Heraufladen viervierfacht sich die Geschwindigkeit auf bis zu 40 MBit/s.

    Diese Werte stellen die jeweiligen Höchstwerte dar. Nach zukünftigen Prognosen und wie die Vergangenheit aufgezeigt hat, wird die Entwicklung in Richtung Gigabit erfolgen. Dafür gibt es verschiedene Gründe, wie z.B. die Digitalisierung des privaten Fernseh- und Videokonsums on demand als auch das Cloud Computing und natürlich das Internet der Dinge (die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet).

    Diese Entwicklung muss durch die Wirtschaftsförderung beobachtet und es muss ihr entsprechend Rechnung getragen werden. So wird voraussichtlich der nächste Schritt „Fibre to the basement/building“ – Austausch des Koaxialkabels durch das Glasfaserkabel auf der letzten Meile zwischen Kabelverzweiger und Hausanschluss oder Gewerbestandort.

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