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Der Kabarettpreis Mindener Stichling

Die Stadt Minden prämiert:   "...gesellschaftskritisch, auf die Spitze getrieben, einseitig, etwas bösartig – witzig, respektlos und nah an der Realität. Das Lachen muss auch schon mal im Halse stecken bleiben – weil die Wirklichkeit ähnlich ist ... bzw, so nah, aber nie hasserfüllt, ehrabschneidend, niederträchtig oder verletzend..." - eben politisch-literarisches Kabarett ...

  • Alle zwei Jahre wird im Rahmen einer Gala im Stadttheater Minden der nationale Kabarett-Förderpreis der Stadt Minden verliehen. Seit 1994 haben namhafte Künstlerinnen und Künstler sowie Gruppen aus der gesamten Bundesrepublik die Skulptur aus Bronze erhalten. Namensgebend für den Preis ist das seit 1966 aktive, älteste Amateurkabarett Deutschlands, die "Mindener Stichlinge".

    Mit dem Preis zeichnet die Jury unabhängiger Medienfachleute und Experten alle zwei Jahre Kabarettist*innen aus dem deutschsprachigen Raum aus, deren inhaltliche Arbeit neuartig und bereichernd für das Genre ist. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf politisch-literarisches Kabarett gelegt.

    Unter der Schirmherrschaft der Stadt Minden und unterstützt von den Sponsoren Melitta und Sparkasse Minden-Lübbecke ist der Preis, der je Kategorie mit 4.000 Euro ausgestattet ist, erneut am 17. November 2018 vergeben worden.

    Hinweis: Die Preisverleihung ist am Samstag, 5. Januar 2019, ab 15.05 Uhr auf WDR 5 (Unterhaltung am Wochenende) zu hören.

    Pressemitteilung vom 21. November 2018: Mindener Stichling: „Gewichtige“ Auszeichnung zum 13. Mal vergeben
    Pressemitteilung vom 7. März 2018: Slammer und Duo mit dem Kabarettpreis „Mindener Stichling“ ausgezeichnet

    • Preisträger*innen von 1994 - 2018

      1994

      Lars Reichow, Wiesbaden              

      Phrasenmäher, Berlin – Armin Ballert, Frank Lüdecke

      1996

      Volker Pispers, Düsseldorf             

      Ganz schön Feist, Göttingen – Matthias Zeh, Rainer Schacht, Beo Brockhausen

      1998

      Lioba Albus, Dortmund                  

      Pigor und Eichhorn, Berlin – Thomas Pigor, Benedikt Eichhorn

      2000

      Uwe Steimle, Dresden          

      Queen Bee, Hamburg – Ina Müller, Edda Schnittgard

      2002

      Luise Kinseher, München    

      Pause und AlichBonn – Rainer Pause, Norbert Alich

      2004

      Bodo Wartke, Berlin              

      Kom(m)ödchen,   Düsseldorf – Nicole Ankenbrand,Volker Diefes, Heiko Seidel, Kay Sebastian Lorentz

      2006

      HG. Butzko, Gelsenkirchen

      Weber-Beckmann, Essen – Christiane Weber, Timm Beckmann

      Sonderpreis: Erstes Deutsches Zwangsensemble, Würzburg – Mathias Tretter, Philipp Weber, Claus von Wagner

      2008

      Moritz Netenjakob, Köln

      Annamateur und Außensaiter, Dresden – Anna Maria Scholz, Stephan Braun, Reentko Dirks

       2010

      Marc-Uwe KlingBerlin

      Schwarze Grütze, Potsdam – Dirk Pursche, Stefan Klucke

       2012

      Christoph Sieber, Köln

      Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie, Hannover - Wiebke Eymess, Friedolin Müller

       2014

      Anny Hartmann, Köln

      Michael Krebs und die Pommesgabeln des Teufels - Berlin

       2016

      Nils Heinrich

      Suchtpotenzial, Julia Gamez Martin und Ariane Müller

      Sonderpreis: Bernd Gieseking

      2018

      Nektarios Vlachopoulos

      Simon & Jan, Simon Eickhoff und Jan Traphan

    • Stichling-Jury

       


      Elke Frühling              Kultur-Journalistin, Mainz

      Birger Hausmann       Kabarett Mindener Stichlinge

      Hans Jacobshagen      Kultur-Journalist und Kritiker, WDR, Köln

      Gabriele Killert           Publizistin, Berlin

      Andrea Krauledat       Intendantin Mindener Stadttheater

      Michael Laages          Dramaturg und Journalist, Berlin

      Peter Ludwig              Kulturzentrum BÜZ (Besuchervotum)

      Uschi Umbach            Kabarett Mindener Stichlinge


       

      Die Arbeit der Jury (aus den Statuten)

      "Die Preisträger werden durch eine unabhängige Fachjury ermittelt. Bei der Ermittlung der Preisträger sollen vor nehmlich die Bereiche des politisch-satirischensowie des politisch-literarischen Kabaretts berücksichtigt werden. In diesem Sinne soll eine Auseinandersetzung mit den Zeitläufen, den Tatbeständen,seinen Verursachern und Betroffenen auf kabarettistische Weise stattfinden. Für die Wahl kommen Solisten und Gruppen aus dem deutschsprachigen Raum in Frage sowie solche, die vorwiegend in diesem Sprachraum arbeiten. Als förderungswürdig werden Solisten und Gruppen angesehen, deren inhaltlicheArbeit neuartig und bereichernd für dieses Genre ist.

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