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Aktuelle Pressemitteilungen

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    • Suchspiel im Mindener Museum

      Suchspiel im Mindener Museum

      Vier Wochen lang miträtseln und am Ende das Lösungswort knacken

       

      Familien mit Kindern ab sechs Jahren, die die nächsten vier Ferienwochen zu Hause verbringen und auf der Suche nach Abwechslung sind, können am Suchspiel des Mindener Museums teilnehmen. Jeweils donnerstags veröffentlicht das Museum in den nächsten vier Wochen ein Suchspiel für dessen Lösung die Teilnehmer*innen Lösungsbuchstaben erhalten. Wer nach den vier Wochen alle Buchstaben gesammelt hat, kriegt mit Sicherheit auch das Lösungswort heraus.

      Die Lösungsbuchstaben erhalten die Teilnehmer*innen, nachdem sie die Rätselfrage erfolgreich gelöst haben, direkt im Museum während der Öffnungszeiten von Donnerstag bis Sonntag, jeweils von 12-18 Uhr. Die Suchspiele gibt es auf der Homepage www.mindenermuseum.de, direkt vor Ort im Museum oder in der Tagespresse.

       

      Diese Woche geht es mit folgendem Rätsel los: „Im großen Schaufenster zur Stadtgeschichte findet aus fast jeder Epoche Mindens ein Gegenstand Platz. Doch welches ist der älteste und welches der jüngste?“ Viel Spaß beim Lösen der Aufgabe wünscht das Mindener Museum, Ritterstraße 23-33, 32423 Minden, , 0571-9724020.



      Die Antwort des ersten Rätsels finden die Teilnehmer*innen am Schaufenster zur Stadtgeschichte © Mindener Museum

    • Objekt im Fokus in den Monaten Juli & August

      Wie bereits mit den Kabinettausstellungen begonnen, möchte das Museumsteam die Vielfalt, die Geschichte und den Dokumentationsstand seiner Sammlung vorstellen. Im Rahmen des Projekts „Objekt im Fokus“ soll daher alle zwei Monate ein Objekt der Sammlung frei zugänglich im Foyer des Museums ausgestellt und seine Geschichte erzählt werden.

      Das Objekt im Fokus in den Monaten Juli und August ist ein Erinnerungsteller anlässlich des 100. Stadtjubiläums der Stadt Minden in Iowa.

      Mindener Museum, Di.-So. 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen.

      Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder .


      Erinnerungsteller Minden Iowa, 1875 - 1975

    • Sommerferienwettbewerb – Wer schafft die meisten Rätsel?

      In den letzten Monaten gab es auf der Homepage des Mindener Museums einiges zu rätseln. Jeden Donnerstag erschien ein neues Museumsrätsel für Kinder ab sechs Jahren. Insgesamt 15 Rätsel zu Objekten, Ausstellungen oder der Museumszeile selbst sind so entstanden. Jetzt möchten wir wissen, wer hat die meisten Rätsel geschafft? Die Gewinner*in erhält eine Familienjahreskarte, mit der das Museum ein Jahr lang kostenlos mit der ganzen Familie besucht werden kann, sowie einen Gutschein für eine Kindergeburtstagsfeier im Museum. Der zweite Platz darf sich ebenfalls auf einen Gutschein für ein Kindergeburtstagsprogramm freuen und der dritte Platz gewinnt einen Gutschein für ein Ferienprogramm. Wer auf dem vierten und fünften Platz landet, darf sich ein Kinderbuch aus dem Museumsshop aussuchen.

       

      Und so geht’s: Während der Sommerferien können die Rätsel weiterhin auf der Homepage des Mindener Museums www.mindenermuseum.de als PDF heruntergeladen und eifrig ausgefüllt werden. Bis zum 9. August können die Teilnehmer*innen ihre ausgefüllten Rätsel unter Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer im Museum abgeben oder per Post einsenden. Sollten mehrere Teilnehmer*innen gleich viele Rätsel einsenden, werden die Preise unter diesen ausgelost. Das Museum hat Do. – So. von 11-18 Uhr geöffnet. Mindener Museum, Ritterstraße 23-33, 32423 Minden. Auskunft erteilt Kristin Saretzki, , 0571-9724021.



      Rätselwettbewerb im Mindener Museum © Mindener Museum

    • Sonderausstellung "Sommer 1969 - Westfalen im Mondfieber"

      Neue Sonderausstellung „Mondfieber“ im Mindener Museum

      Ab Samstag, 4. Juli ist im Mindener Museum eine neue Sonderausstellung zu sehen, die sich mit der Mondlandung am 21. Juli 1969 beschäftigt. Mit der Wanderausstellung „Sommer 1969 – Westfalen im Mondfieber“ erinnert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe 50 Jahre später daran.

      Das spektakuläre Ereignis verfolgten Millionen Menschen zu Hause, bei Freunden oder in der Kneipe vor den damals noch nicht weit verbreiteten Fernsehgeräten. 28 Stunden dauerte eine Sondersendung im WDR.

      Die kulturgeschichtliche Ausstellung zeichnet den spektakulären Wettlauf zwischen den beiden Großmächten USA und Sowjetunion bis hin zur Mondlandung nach, gibt technisch-naturwissenschaftliche Einblicke in das Thema und arbeitet auf, wie die Mondlandung in Westfalen aufgenommen wurde. An fünf Medienstationen wird das Jahr 1969 wieder lebendig gemacht.

      Die Ausstellung spannt einen Bogen von den Ereignissen des Sommers vor 50 Jahren bis hin zu gegenwärtigen Diskussionen über Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Auch an die dunklen Seiten der Raumfahrtgeschichte wird erinnert, wie an das Leid der Zwangsarbeiter, die im Zweiten Weltkrieg inder deutschen Raketenproduktion eingesetzt waren. Wie hat sich die Raumfahrt bis heute entwickelt? Und wie könnte es weitergehen?

      Es ist ein 148-seitiges Begleitbuch erschienen, das für 14,90 Euro im Mindener Museum erhältlich ist.

      Aufgrund der aktuellen Situation findet keine offizielle Eröffnung der Ausstellung statt. Das Museum hat zurzeit von Do – So von 12-18 Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie, dass Sie das Museum nur mit einem Mund-Nasen-Schutz betreten können.

      Weitere Informationen unter www.mindenermuseum.de.


      Der Pilot der Mondlandefähre Edwin „Buzz“ Aldrin posiert für ein Foto, das Neil Armstrong aufnahm. Foto: NASA

    • Wöchentliche Einblicke in die Arbeit des Mindener Museums: Videos und Rätselbögen auf der Internetseite abrufbar

      Mit zwei neuen Aktionen möchte das Mindener Museum auch während der Schließphase seine Ausstellungen für Besucher*innen zugänglich machen. Ab sofort erscheint jeden Donnerstag auf der Internetseite des Museums www.mindenermuseum.de ein kurzes Video, das die aktuelle Sonderausstellung „Plastic Icons – Aufbruch ins Kunststoffzeitalter“ in mehreren Etappen vorstellt. Geplant sind außerdem weitere Videos zu besonderen Objekten der Dauerausstellung.

      Für Familien mit Kindern ab sechs Jahren stellt das Museum ebenfalls jeden Donnerstag einen Rätselbogen auf seine Homepage. Bisher erschienen sind zwei Rätsel zur aktuellen Plastikausstellung sowie ein weiteres unter dem Titel „Feuer &Flamme“. Die Rätsel können als PDF heruntergeladen und ausgedruckt werden. Lösungen gibt es immer gleich dazu. Für die nächste Woche ist bereits ein Osterrätsel in Planung. Weitere Informationen unter www.mindenermuseum.de, 0571-9724020 oder .


      Bildtext: Haartrockner aus der Sammlung des Deutschen Kunststoff-Museums Düsseldorf, 1960er bis 70er Jahre © Mindener Museum

    • Im Mindener Museum geht die Arbeit weiter: Rätselbogen für Kinder auf der Homepage abrufbar

      Eigentlich könnten Besucher*innen im Mindener Museum zurzeit die Sonderausstellung „Plastic Icons – Aufbruch ins Kunststoffzeitalter“ besuchen. Ein Ferienprogramm für Kinder sowie museumspädagogische Angebote für Kitas und Grundschulen waren ebenfalls geplant. Da das Museum jedoch bis auf weiteres, voraussichtlich bis zum 30. April geschlossen bleibt, geht es nun einen anderen Weg, um vor allem Kinder und Familien zu erreichen. Auf der Homepage des Museums www.mindenermuseum.de steht ein Rätselbogen zum Download bereit, der durch die Sonderausstellung „Plastic Icons“ führt und erklärt, wie lange es Kunststoff überhaupt schon gibt, welche Gefahren die heutige Plastikflut mit sich bringt und wie man auch zu Hause in der Küche mit Mikroplastik experimentieren kann. Natürlich kann der Rätselbogen keinen Ausstellungsbesuch ersetzen. Vielleicht kann er aber aufkommende Langeweile unterbrechen und zu einem zukünftigen Museumsbesuch nach der derzeitigen Schließung anregen. Weitere Informationen unter 0571-9724020 oder .


      Früher Holz- heute Plastikperlen, 1960er und 70er Jahre © Mindener Museum

    • Neue Sonderausstellung im Mindener Museum: „Macht der Gefühle“


      Emotionen machen Geschichte: In der neuen Sonderausstellung im Mindener Museum geht es um den Einfluss von Gefühlen auf Politik und Gesellschaft. In Auftrag gegeben von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur illustriert „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 │19“, wie Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut in den vergangenen 100 Jahren geschichtliche Ereignisse geprägt haben. Historische Bilder, Zitate und Kurztexte sowie multimediale Begleitangebote vermitteln prägnant, dass Gefühle Motor von Reform- und Demokratisierungsprozessen waren, aber auch politisch instrumentalisiert und manipuliert wurden.

      Auf 20 Tafeln greift die Ausstellung heutige Erscheinungsformen von 20 Emotionen auf und thematisiert anhand historischer Ereignisse die Gefühlswelten der letzten 100 Jahre. „Starke Gefühle wie Wut und Angst prägen momentan unsere Gesellschaft. Spannend ist, was wir aus dieser Feststellung folgern“, so Andreas Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung EVZ.

      Anlass der Ausstellung sind acht runde Jahrestage im Jahr 2019: unter anderem die Gründung der Weimarer Republik (1919), der Beginn des Zweiten Weltkrieges (1939) und die doppelte deutsche Staatsgründung (1949).

      Die Ausstellung ist bis zum Ende des Jahres zu sehen. Schulklassen können sie selbständig kostenfrei erkunden.

      Mindener Museum, Di-So 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen.

      Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder .


      Hamburg, 6.7.2017, G20-Gipfel© Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur / Regina Schmeken.

    • Elfenbeinminiatur im Fach "Aktuelles!" Ein Selfie aus dem 18. Jahrhundert

        

      Im Schaufenster zur Stadtgeschichte präsentiert das Mindener Museum Dinge aus verschiedenen Epochen der Mindener Historie. Ein Fach mit wechselnden Objekten widmet sich besonderen Themen und aktuellen Fragestellungen.

       

      Bei Nachforschungen in der Sammlung zur Vorbereitung der Laborausstellung zur Schlacht bei Minden ist eine Elfenbeinminiatur in einer kleinen roten Schatulle wiederentdeckt worden. Miniaturmalerei gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Sie war vor der Erfindung der Fotografie im 19. Jahrhundert das, was für uns heute das Selfie oder der Schnappschuss mit dem Smartphone sind. Die kleinen Porträts trugen früher Bilder der Herrschenden wie der preußischen Könige hinaus zum Volk. Als Luxusgut am Hof verbreiteten sich die Miniaturbilder schnell, weil sie leicht zu transportieren waren und sich sehr gut eigneten, einen bildlichen Eindruck von unbekannten Menschen zu vermitteln oder an bekannte Persönlichkeiten zu erinnern. Miniaturen verwendete der Adel bei der Brautwerbung, als Andenken oder Liebesgabe. Im 18. Jahrhundert entdeckte auch das Bürgertum die Miniaturmalerei für sich. Die zierlichen Porträts wurden als Ring, Medaillon, Anhänger, Armband oder Brosche getragen. Größere Formate hängte oder stellte man auf. Im Kunsthandwerk finden sich Miniaturen auch in Form von Dosenbildern, die Behältnisse jeder Art schmückten. Miniaturen waren oft nicht einzigartig: Viele Künstler kopierten vorhandene Porträts und reduzierten sie im Maßstab. Die Größe der Miniaturen ist unterschiedlich, doch 20 Zentimeter gelten als Höchstmaß.  Die Techniken der Miniaturmalerei reichen von Wasserfarben auf Papier, Pergament oder Elfenbein über Ölmalerei auf Kupfer und Gold bis hin zur Emaille-Malerei.

       

      Das wiederentdeckte Miniaturporträt trägt auf der Rückseite die Notiz: „Hans Christian Krüger Königl. [lich] Preussischer Camer- [Cammer-]Gerichts-Rath, und Revisor bey dem General-Ober Finanz-Krieges- und Domainen Directoris, 38 Jahr alt, gemahlet von A: F: König Hofmahler in [B]erlin d: 25ten Apr: 1766. [i]n golde eingefast [vo]n J.P. Remii, Hoffgeheusem[acher] Berlin“.

       

      Hans ist eine Kurzform von Johann(es), daher dürfte es sich bei der hier abgebildeten Person um Johann Christian Krüger [23.11.1727-22.6.1798], Berlin, handeln. Seine Lebensdaten entsprechen dem Alter, das im Text auf der Rückseite der Miniatur mit 38 Jahren angegeben wird. Unter Berücksichtigung des Entstehungsdatums der Miniatur - 25. April 1766 - und vor allem der genannten Funktionsbezeichnung „Königlich Preussischer Kammergerichtsrat und Revisor beim General-Ober-Finanz-Kriegs- und Domainen-Direktorium (kurz: Generaldirektorium) lässt sich die abgebildete Person eindeutig identifizieren. Das Generaldirektorium war eine zwischen 1723 und 1808 bestehende preußische Zentralbehörde mit Sitz in Berlin für die Innen- und Finanzverwaltung.

       

      Die Miniatur stammt vom Miniaturmaler Anton Friedrich König, dem Älteren [1722-1787], aus Berlin. König malte u.a. Miniaturportraits Friedrich des Großen [1712-1786], der ihn 1767 zum Hofmaler für Miniaturporträts ernannte. König war bis zu seinem Tod Ehrenmitglied der Akademie der Künste. Die verlorene, offenbar ursprünglich goldene Einfassung stammt vom Taschen-Uhrgehäusemacher und Graveur Jean Pierre Remy (*ca. 1717- gest. 16.3.1796), der aber entgegen der Inschrift doch kein Hof-, sondern nur Gehäusemacher war.

       

      Wie und wann das Objekt in die Sammlung des Mindener Museums gelangte, konnte bisher leider nicht herausgefunden werden. Sehr wahrscheinlich ist aber ein Bezug zur Schlacht bei Minden. Krüger war seit 1761 Freimaurer und lernte über seine Loge den Herzog von Braunschweig kennen. Einen direkten Bezug zur Schlacht bei Minden und der Person Krügers gibt es bislang nicht.

       

      Mindener Museum, Di.-So. 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen.

      Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder .



      Vorder- und Rückseite der Elfenbeinminiatur von Johann Christian Krüger


    • Pressemitteilung der Günter-Cassel-Stiftung Minden Neuerwerbung von zwei Gemälden von Wilhelm Busch

      Minden, 21.2.2018. Die Günter-Cassel-Stiftung präsentierte heute zwei Neuerwerbungen von Wilhelm Busch (1832–1908.), die am 10. November auf einer Auktion der Münchener Galerie Carl & Faber ersteigert wurden. Zugleich verabschiedete Vorstand Jan-Nicolai Klement das langjährige Kuratoriumsmitglied Dr. Volker Schäferbarthold, der seit Gründung der Stiftung 1996 die Mindener Wirtschaft im Kuratorium vertrat und nun auf eigenen Wunsch ausschied.

      Bei den erworbenen Gemälden handelt es um zwei von insgesamt sechs Werken, die das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover an die Erben des jüdischen Sammlers Rudolf Neugass zu restituieren hatte. Wie eine systematische Provenienzforschung des Museums 2011/2012 ergab, war das Museum um 1938/39 in den Besitz von acht Ölbildern des Bad Homburger Sammlers gelangt, die die Gestapo bei ihm beschlagnahmt hatte. Neugass starb 1942 im Konzentrationslager. Nach der Restituierung an die Erben 2017 ließen diese die Werke über die Galerie Carl & Faber in München versteigern. Bei den durch die Stiftung erworbenen Werken handelt es sich um die Gemälde „Herbstlicher Waldrand mit sitzender Rotjacke“ (Werkverzeichnis GM Nr. 726) und „Studie eines stehenden Bauern“ (Werkverzeichnis GM Nr. 314):

      „Studie eines stehenden Bauern“, 1885-1890

      Lost Art-ID 438496

      Öl auf Papier / Pappe, 13,2 × 7,0 cm

      Malerei

      Motiv: Halb von rückwärts gesehen steht ein Bauer in einer knapp angedeuteten Raumecke und zündet sich eine Pfeife an.

       

      “Herbstlicher Waldrand mit sitzender Rotjacke”, um 1890

      Lost Art-ID 438501

      Öl auf Papier / Pappe, 17,5 × 20,9 cm

      Malerei

      Motiv: Auf feuerrotem Gelände sitzt vor dünn strukturiertem  braunem Buschwerk und einer nach rechts hängenden Birke eine Rotjacke in Rückenfigur. Vorne rechts liegen zwei Findlinge am Boden.

      Günter-Cassel-Stiftung

      Die Stiftung ist benannt nach dem Privatier Günter Cassel (geboren am 15. September 1915 in Minden, gestorben am 13. November 1990 in Berlin). Zweck der Stiftung ist die Förderung der Kunst und Kultur durch die Förderung des Kunstbesitzes des Mindener Museums. Der Stiftungszweck wird insbesondere durch die Anschaffung von Kunstwerken namhafter deutscher Maler des 19. Jahrhunderts, von Darstellungen mit Bezug auf die Stadt Minden und deren Umgebung sowie – vom Jahre 2015 an – durch die Anschaffung auch anderer Kunstwerke für das Mindener Museum verwirklicht.

      Weitere Informationen unter: www.guenter-cassel-stiftung.org

      Vorstand:
      Jan-Nicolai Klement, (Städtischer Rechtsdirektor)

      Kuratorium:
      N.N., (Vertreter Mindener Wirtschaft)

      Hans Peter Korth, (Vorsitzender Mindener Kunstverein)

      Philipp Koch, (Leiter Mindener Museum)

       

    • Mindener Museum und Domschatz Minden kooperieren im Ticket-Bereich – Ermäßigungen für Besucher beider musealen Einrichtungen

      Minden. Das Mindener Museum und der Domschatz Minden kooperieren ab dem 1. Februar im Ticket-Bereich. Besucher, die in einer der beiden musealen Einrichtungen eine Eintrittskarte erwerben, erhalten innerhalb eines Zeitraums von drei Monaten einmalig 50 Cent Ermäßigung beim Kauf eines Tickets im anderen Museum.

       „Beide Museen verfolgen das gleiche Ziel“, erklärt der Leiter des Mindener Museums, Philipp Koch: „Wir wollen unseren Besucherinnen und Besuchern die Geschichte der Stadt Minden und ihre Bedeutung in all ihren Facetten nahebringen.“ Dazu gehöre die Entwicklung des Mindener Gemeingefüges ebenso, wie die Einflüsse, die das ehemalige Bistum Minden über mehr als acht Jahrhunderte genommen habe, betont der Vorsitzende des Dombau-Vereins Minden, Hans-Jürgen Amtage. Der Förderverein ist seit Neugestaltung und Wiedereröffnung im März 2017 Betreiber der Domschatzkammer am Kleinen Domhof.

       Das Mindener Museum an der Ritterstraße zählt mit seinen sechs Häusern aus dem 16. Jahrhundert im Stil der Weserrenaissance zu den traditionsreichsten westfälischen Museen. Der Domschatz Minden mit seinem modernen Äußeren gilt mit seinen Exponaten aus elf Jahrhunderten als eine der bedeutendsten Sammlungen christlicher Kunst in Deutschland. „Diese Stärken wollen wir mit der Kooperation im Ticket-Bereich gemeinsam nutzen“, so Philipp Koch.

       

    • Stiftung der Fielmann AG setzt Förderung des Mindener Museums fort

      Minden. Die Gesellschaft zur Förderung des Mindener Museums und das Mindener Museum freuen sich über eine großzügige Schenkung der Stiftung der Fielmann AG. Die Leiterin der Fielmann Niederlassung in Minden Ina Rinsche übergab heute ein wertvolles Gemälde an die Fördergesellschaft und das Team des Mindener Museums. Das Portrait zeigt den aus altem preußischen Adel stammenden Oberst Maximilian August von Kracht (1803-1862). Der Offizier war von 1859 bis zu seinem Tod 1862 Kommandeur des in Minden stationierten 15. Infanterieregiments Prinz Friedrich der Niederlande. In dieser Funktion besaß er eine herausragende Stellung im gesellschaftlichen und politischen Leben der Stadt Minden. Zu dieser Zeit gab es in Preußen eine Verfassungskrise, die den Aufstieg des späteren Reichskanzlers Bismarck ermöglichte. Der junge König Wilhelm I. stritt in dieser auch als Heereskonflikt bezeichneten Krise mit dem liberal dominierten Abgeordnetenhaus über die zur Reorganisation der preußischen Armee und Landwehr notwendigen Finanzmittel. Auf dem Höhepunkt des Konflikts löste der König am 11. März 1862 das Parlament auf. Von Kracht, der bei der Krönung Wilhelms I. als persönlicher Adjutant des Prinzen Friedrich der Niederlande anwesend war, starb nur wenige Tage später, am 29. März 1862, an einem Halsleiden in Minden. Als hoher Repräsentant des preußischen Militärs stellt von Kracht die eine Seite dieses für die preußische Geschichte zentralen Konfliktes dar und veranschaulicht die Bedeutung des Militärs für die Mindener Stadtgeschichte.

      Die Stiftung der Fielmann AG setzt mit der Schenkung des Portraits von Krachts ihre seit Jahren großzügige Förderung des Mindener Museums und seiner Fördergesellschaft fort. So stiftete die Fielmann AG in den Jahren 2014 und 2015 drei wertvolle Portraits der Familien Pogrell und Harten, des 1828 in Minden geborenen Malers Friedrich Wilhelm Graupenstein.

      Die Leiterin der Fielmann Niederlassung in Minden, Ina Rinsche, überreicht das Gemälde an den Leiter des Mindener Museums Philipp Koch.

    • Sprachförderprogramm für Flüchtlinge im Mindener Museum

      Spracherwerb und Sprachkompetenz sind wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration. Sprachförderung mit Kulturvermittlung zu verbinden, ist ein vielversprechender Ansatz die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung zu unterstützen. Darum entwickelten das Mindener Museum und das Mindener Profilingbüro Glaser das museumspädagogische Programm „Stadt, Land, Fluss“. Das Büro Glaser ist eine der Institutionen vor Ort, die vom Bundesamt für  Migration und Flüchtlinge (BAMF) zertifizierte Deutsch- und Integrationskurse anbietet. Die Ausgangsidee war, das in den Deutschkursen erlernte Sprachwissen durch kulturelle Bildung im Mindener Museum zu unterstützen. Dafür sollten Aspekte aus der Geschichte der Stadt Minden und seiner Region genutzt werden. Das Konzept wurde niedrigschwellig und bedarfsorientiert ausgerichtet. Und hier lag die große Herausforderung: Wie vermittelt man Sprachanfängern mit geringen Deutschkenntnissen in nur drei Zeitstunden Wissen zu wichtigen Bauten wie dem Dom oder zur Gründungslegende Mindens? Entstanden ist ein Programm, dass sich aus drei aufeinander aufbauenden Einheiten zusammensetzt, die an verschiedenen Orten stattfinden: Schulungsraum, Museum und Stadtrundgang. Vorbereitend erhalten die Teilnehmer eine Woche vor Programmbeginn eine nach Themen und nach Wortgruppen geordnete Vokabelliste.

      Nach einer rund sechsmonatigen Erprobungsphase, an dem neun Deutschkurse  des Profilingbüros Glaser teilnahmen, wurde das Programm abschließend von den Museumspädagogen des Mindener Museums und den sprachpädagogischen Lehrkräften des Profilingbüros Glaser evaluiert. Ein Ergebnis dieser Evaluation ist die Beobachtung, das Sprachförderprogramm an die individuellen Bedarfe der Kursteilnehmer weiter zu entwickeln und zu diversifizieren. Dabei sollen die vom BAMF für Integrationskurse vorgegebenen Lehrinhalte noch gezielter als bisher Berücksichtigung finden. Die vorgegebenen allgemeinen Lehrinhalte zu Geschichte, Kultur und Rechtsordnung in Deutschland aus dem letzten Kursabschnitt von Integrationskursen - dem Orientierungskurs – sollen aufgegriffen und im lokalen politisch-historischen Kontext behandelt werden. Diese Themen werden vom BAMF als wesentlich für die gesellschaftliche Integration von Zugewanderten gesehen.

      Das Sprachförderprogramm „Stadt, Land, Fluss“ kann ab sofort im Mindener Museum gebucht werden. Es kostet mit drei Terminen pro Gruppe insgesamt 100 € plus 1 € Materialkosten pro Teilnehmer. Die Teilnehmerzahl richtet sich nach den jeweiligen Sprachkenntnissen. Um Anmeldung wird unter 0571-9724020 oder gebeten. Inhaltliche Auskunft gibt Kristin Saretzki, Telefonnr.: 0571-9724021, k.saretzki@minden.de

        


       


      Teilnehmer Deutschkurs vor dem Mindener Museum

      Stadtrundgang vor dem Dom

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