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Aktuelle Pressemitteilungen

Informieren Sie sich hier über unsere aktuellen Pressemitteilungen!


    • Öffentliche Sonntagsführung  „Die Weser – Eine imaginäre Reise“       

      Am Sonntag, den 16. Juni bietet das Mindener Museum wieder eine Sonntagsführung an. Um 14 Uhr geht es auf eine imaginäre Reise entlang der Weser.
      Während der Rhein sich schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem touristischen Magneten entwickelt hatte, wurden die landschaftlichen Reize der Oberweser nur nach und nach entdeckt und in literarischen Texten und Reiseführen beschrieben. Prototyp für alle folgenden Publikationen war das Buch des in Rinteln geborenen Schriftstellers Franz Dingelstedt, der auch das Weserlied dichtete. In seinem „Das Wesertal von Münden bis Minden“ von 1838 werden romantische Landschaftsbeschreibungen, historische Informationen und praktische Tipps kombiniert. Dampfschiff und Eisenbahn ermöglichten nun immer mehr Menschen, zur Erholung oder zum Freizeitvergnügen zu reisen. Die Ausstellung im Mindener Museum zeichnet diese Entwicklung nach und unternimmt anhand von Grafiken des 19. Jh. und begleitenden Objekten eine imaginäre Reise auf und entlang der Weser. Neben der Darstellung markanter topographischer und städtebaulicher Merkmale zeigt sich in den Grafiken auch die Schwärmerei des frühen 19. Jh. für malerische Landschaften und die Faszination für die neuartige Technik der Dampfschiffe. Die Darstellungen mit ihren hohen Auflagen, sind auch Indiz für den aufkommenden Massentourismus. Zitate aus Literatur und Reisepublikationen begleiten die Ausstellung.
      Kosten inkl. Eintritt pro Erwachsenem 5,- €, Inhaber von Jahreskarten 1,- € pro Person.
      Mindener Museum, Di.-So. 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen auf Anfrage. Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder .


      Ansicht von Hann. Münden um 1830 © Mindener Museum


      Der Weserstein in Münden, Postkarte um 1900 © Mindener Museum

    • Sommerferienprogramm im Mindener Museum         

      In den Sommerferien finden im Mindener Museum verschiedene Mit-Mach-Aktionen für kleinere und größere Kinder statt. Für die jüngeren Besucher*innen ab 5 Jahren dreht sich am 16. Juli von 14-17 Uhr, am 1. August von 9-12 Uhr sowie am 13. August von 14-17 Uhr alles rund um das Thema Schiffe. Gemeinsam finden die Kinder heraus, warum ein Schiff überhaupt schwimmt, begutachten Raddampfer, Segelschiffe und Ruderboote auf über 100 Jahre alten Bildern und bauen schließlich eigene Schiffe. Ob kunstvoll gefaltete Schiffe aus Papier oder mit Heißkleber zusammengeklebt und bunt angesprüht; der Praxistest zeigt, ob die selbst entworfenen Exemplare auch tatsächlich schwimmen.

      Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren können am 18. Juli von 9-12 Uhr, am 30. Juli von 14-17 Uhr sowie am 15. August von 9-12 Uhr eine besondere Drucktechnik ausprobieren. Mit modernen Hilfsmitteln wie Cola, Alufolie und Salatöl fertigen sie kreative und ganz individuelle Bilder. Nebenbei lernen sie die historische Drucktechnik der Lithographie kennen und werden an der großen Druckpresse selbst zu Druckern*innen. Pro Kind fallen für beide Aktionen jeweils 10 € an.

      Kinder ab 8 Jahren können vom 23. bis 26. Juli, jeweils von 9-13 Uhr, vom 6. bis 9. August, jeweils von 14-18 Uhr oder vom 20. bis 23. August, jeweils von 9-13 Uhr an einer Kreativwoche rund um das Thema Papier teilnehmen. Die Kinder schöpfen eigenes Papier per Hand. Verzieren es mit getrockneten Blüten, verfeinern es mit Düften oder färben es bunt ein. Sie mischen eigene Tinte und versuchen sich im Schreiben mit Federkiel. Sie drucken eigene Bilder und halten alle Kunstwerke in einem Werkbuch fest. Pro Kind fallen für die Kreativwoche Kosten in Höhe von 40 € an.

      Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf max. 15 Kinder begrenzt. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 5 Kindern. Um Anmeldung wird unter 0571-9724020 oder gebeten. Weitere Informationen unter www.mindenermuseum.de


    • Abendführung mit Wein im Mindener Museum: Eine imaginäre Reise auf der Weser       


      Ausgestattet mit einem Glas Wein laden wir Sie auf eine imaginäre Reise entlang der Weser ein. In gemütlicher Atmosphäre bieten wir Ihnen eine spannende Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Die Weser – Eine imaginäre Reise“: Der Strom und seine Städte in Bild und Text des 19. und frühen 20. Jahrhunderts“. Genießen Sie unsere Grafiken und Objekte des 19. Jahrhunderts bei einem kühlen Glas Riesling.  
       
      Während der Rhein sich schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem touristischen Magneten entwickelt hatte, wurden die landschaftlichen Reize der Oberweser nur nach und nach entdeckt und in literarischen Texten und Reiseführern beschrieben. Sie boten romantische Landschaftsbeschreibungen, historische Informationen und praktische Tipps. Dampfschiff und Eisenbahn ermöglichten nun immer mehr Menschen, zur Erholung oder zum Freizeitvergnügen zu reisen. Die Ausstellung im Mindener Museum zeichnet diese Entwicklung nach. Neben der Darstellung markanter topographischer und städtebaulicher Merkmale zeigt sich in den Grafiken auch die Schwärmerei des frühen 19. Jh. für malerische Landschaften und die Faszination für die neuartige Technik der Dampfschiffe. Zitate aus Literatur und Reisepublikationen begleiten die Ausstellung. 
      Anmeldung erforderlich! Kosten: 10,00 €/Person (inklusive Eintritt) Dauer: 1 ½ Stunden Teilnehmerzahl: ab 5 Personen, max. 15 Personen Termine: (jeweils von 18:30 bis 20 Uhr) Do., 6.6.19 (Anmeldeschluss 5.6.19) Fr., 5.7.19 (Anmeldeschluss 4.7.19)
       
      Mindener Museum, Di.-So. 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen auf Anfrage. Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder .



       „Gute Reise“, Stahlstich um 1840  © Mindener Museum)

    • Sonderausstellung im Mindener Museum vom 18.5. bis 18.8.2019„Die Weser – Eine imaginäre Reise“: Der Strom und seine Städte in Bild und Text des 19. und frühen 20. Jahrhunderts       

      Während der Rhein sich schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem solchen touristischen Magneten entwickelt hatte, dass in einem Reiseführer bereits von „übersättigtem Reisepöbel“ gesprochen wurde, wurden die landschaftlichen Reize der Oberweser nur nach und nach entdeckt und in literarischen Texten und Reiseführen beschrieben. Prototyp für alle folgenden Publikationen war das Buch des in Rinteln geborenen Schriftstellers Franz Dingelstedt, der auch das Weserlied dichtete. In seinem „Das Wesertal von Münden bis Minden“ von 1838 werden romantische Landschaftsbeschreibungen, historische Informationen und praktische Tipps kombiniert. Dampfschiff und Eisenbahn ermöglichten nun immer mehr Menschen, zur Erholung oder zum Freizeitvergnügen zu reisen. Die Ausstellung im Mindener Museum zeichnet diese Entwicklung nach und unternimmt anhand von Grafiken des 19. Jh. und begleitenden Objekten eine imaginäre Reise auf und entlang der Weser. Neben der Darstellung markanter topographischer und städtebaulicher Merkmale zeigt sich in den Grafiken auch die Schwärmerei des frühen 19. Jh. für malerische Landschaften und die Faszination für die neuartige Technik der Dampfschiffe. Die Darstellungen mit ihren hohen Auflagen, sind auch Indiz für den aufkommenden Massentourismus. Zitate aus Literatur und Reisepublikationen begleiten die Ausstellung.

      Die Ausstellung wird am Samstag, 18. Mai um 16 Uhr eröffnet. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei.
      Mindener Museum, Di.-So. 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen auf Anfrage. Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder .




      Ansicht von Hann. Münden um 1830 © Mindener Museum


       


      Der Weserstein in Münden, Postkarte um 1900 © Mindener Museum

    • „Jugend im Gleichschritt!? Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Realität“ Mindener Museum präsentiert ab 11. Mai Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln       

      „Jugend im Gleichschritt!? Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Realität“

      Mindener Museum präsentiert ab 11. Mai Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln

       

      Minden. Am Samstag, 11. Mai 2019, wird um 16 Uhr im Mindener Museum die Ausstellung „Jugend im Gleichschritt!? Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Realität“ des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln eröffnet. Bis zum 15. September 2019 zeigt die Präsentation die Geschichte der Hitlerjugend, der mitgliederstärksten Organisation im NS-Staat, zwischen 1933 und 1945 an Beispielen aus Westfalen und dem Rheinland. Zur Ausstellungseröffnung ist der Eintritt am Samstag ab 15 Uhr frei.


      Als das „Volk von morgen“ waren die Jugendlichen Adressat der NS-Propaganda und ein wichtiger Faktor der NS-Innenpolitik. Das öffentliche Bild von der Hitlerjugend als allmächtige Institution, der man sich als Jugendlicher nicht zu entziehen vermochte, ist bis heute geprägt von Propagandaaufnahmen der Nationalsozialisten und „Erfolgsmeldungen“ einer begeisterten „Staatsjugend“. Wie schaffte es die Hitlerjugend, aus diesen jungen Menschen eine – wie es ihre Propaganda suggerierte – „Jugend im Gleichschritt“ zu formen? Erreichte sie dieses Ziel überhaupt? Welchen Herausforderungen und Problemen hatte sie sich zu stellen? Wo fand sie Unterstützung, und wo stellten sich ihr Widerstände entgegen?

      In einem ersten Bereich wird die Hitlerjugend als eine von vier Erziehungsinstanzen der NS-Zeit präsentiert. Die Hitlerjugend konkurrierte mit Elternhäusern, Schule und Kirche um die Vormachtstellung in der Jugenderziehung. Im Vordergrund steht dabei die Frage: Welche Einflüsse die neuen Machthaber auf die Erziehung zu nehmen versuchten? Arbeit und Ziele der Hitlerjugend werden unter den Aspekten Organisation, „Dienst“ und „Führer“ näher vorgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei die Wehrerziehung, die vor allem die Aktivitäten in Jungvolk und HJ wesentlich prägte. Inwieweit die Hitlerjugend den selbst gestellten Ansprüchen gerecht wurde, wird an zahlreichen Beispielen überprüft. Neue Herausforderungen hatte die Hitlerjugend im Krieg zu bewältigen. Sie musste sich weitgehend den Bedürfnissen des Kriegsalltags anpassen. Während sie zunächst nur für Aufgaben an der „Heimatfront“ verpflichtet wurde, kamen in der Kriegsendphase auch direkte Kampfeinsätze hinzu. Die als Wanderausstellung konzipierte Ausstellung zeigt an zahlreichen Beispielen aus Rheinland und Westfalen ein differenziertes Bild der NS-Jugendorganisation – jenseits der bekannten Propagandabilder. Fotos, Dokumente und Zeitzeugenaussagen geben einen Einblick in den Alltag der NS-Jugendorganisationen. In sieben Medienstationen werden zahlreiche zeitgenössische Filme gezeigt. Außerdem schildern hier Zeitzeugen ihre damaligen Erlebnisse.

      Für weiterführende Schulen wird ein Biographie-Workshop angeboten. Mithilfe von Biographien und interaktiven Methoden gehen die Schüler*innen der Frage nach, weshalb HJ und BDM so eine hohe Anziehungskraft ausübten. Der Workshop sensibilisiert die Teilnehmer*innen außerdem für Chancen und Risiken von „oral history“ und setzt sich mit der grundlegenden Frage „Wie funktioniert Erinnerung?“ auseinander. Für die Sekundarstufen I und II können zwei Workshops, angepasst an die jeweilige Jahrgangsstufe, gebucht werden.

      Begleitend zur Ausstellung ist im Rahmen einer Kooperation zwischen dem NS-Dokumentationszentrum und der Bundeszentrale für politische Bildung der Band „‚Macht will ich haben!‘ Die Erziehung des Hitlerjungen Günther Roos zum Nationalsozialisten“ von Martin Rüther erschienen, der im Museumsshop gegen eine Schutzgebühr von 7 € erworben werden kann. Zahlreiche Fotografien und Zeitungsausschnitte, vor allem aber umfangreiche Tagebucheinträge und Feldpostbriefe aus den Kriegsjahren gewähren einen detaillierten Einblick in das Denken und Handeln von Günther Roos und damit in die Sozialisierung und schrittweise Radikalisierung eines Jugendlichen im Nationalsozialismus. Das Buch wird um einen umfangreichen Internetauftritt ergänzt. Die Website www.roos.nsdok.de hält vielfältige Materialien in Form von Filmen, Tonaufnahmen, Bildern, Dokumenten und Zusatzinformationen bereit. Außerdem finden sich dort didaktische Anregungen bis hin zu fertigen Unterrichtsentwürfen.

       

      Mindener Museum, Di.-So. 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen.

      Weitere Infos unter www.mindenermuseum  oder 0571 / 9724020 oder www.museum@minden



      Schießübungen von Schülern der Adolf-Hitler-Schule „Thüringen“ während ihrer Russlandfahrt, vom 26. Juni bis 5. August 1942
      Copyright: NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln

       

      Marsch des Jungvolks Lippstadt durch Meiste, um 1944
      Copyright: Stadtarchiv Lippstadt, NL 82, Nr. 3118d44


    • Objekt im Fokus in den Monaten Mai und Juni       


      In den Monaten Mai und Juni steht ein Konvolut von aufwendig gestalteten Meerschaumpfeifen und Zigarrenhaltern im Fokus-.

      Das Kunsthandwerk der Meerschaumschnitzerei soll im Jahr 1753 von Karl Kovacs in Pesth in Ungarn (heute ein Stadtteil von Budapest) „erfunden“ worden sein.

       

      Das Ausgangsmaterial Sepiolith ist ein Magnesium-Schichtsilikat. Der Rohstoff wird noch heute in Anatolien (Türkei) abgebaut. Da das Material aber bei der Förderung so weich wie Wachs ist und erst an der der Luft aushärtet, muss es vor Ort zunächst einen mehrere Schritte umfassenden Trocknungsprozess durchlaufen. Bei diesem werden verfärbte und verunreinigte Bereiche entfernt, das Material getrocknet, das Material gekocht, getrocknet und schließlich für den Verkauf mit einem in Wachs oder Seife getauchten Tuch poliert.

       

      Heute darf dieser seltene Rohstoff nur noch unter Auflagen exportiert werden. Damals gelangte er über Konstantinopel, Triest und Ungarn nach Österreich und Deutschland. Dort wurde er in den Messestädten Wien, Leipzig und Braunschweig verkauft. Interessant ist, dass sich das Meerschaum-Kunstschnitzerhandwerk nicht nur im Umfeld dieser Zentren ansiedelte, sondern auch im nahen Lemgo. Der Überlieferung nach soll 1740 das Rohmaterial zum ersten Mal nach Lemgo gebracht worden sein. Hundert Jahre später – war die Hochzeit der Pfeifenherstellung in Lemgo, nun arbeiteten hier bereits 10 Kunstdrechsler.

       

      Schwierig war es für die Lemgoer Produktion, da sie fern der den modischen Ton angebenden Zentren lag, den aktuellen Zeitgeschmack zu treffen. Man holte sich Inspirationen bei Messen und arbeitete nach Vorlagen. Diese waren aber nur sehr selten und schwierig zu erhalten. Ein weiterer Faktor war, dass nicht alles vor Ort produziert werden konnte und die Handwerker die aufwendigen Etuis aus Papier, Leder und Stoffen sowie Silberbeschläge zukaufen mussten.

       

      Da das Material „Meerschaum“ bei Kontakt mit Feuchtigkeit zu kleben begann, wurden die Mundstücke meist aus Bernstein gefertigt. Diese sind bei einem Teil unserer Pfeifen verloren gegangen – vielleicht zerbrochen oder aus hygienischen Gründen entfernt.

       

      Gegen Ende des 19 Jh. litt die Lemgoer Produktion sehr unter der Konkurrenz aus Wien, Paris, Leipzig und Ruhla, sowie den neuen, preisgünstigen Produkten aus Restwerkstoffen: Massa-Meerschaum und Ambroid-Bernstein. Zudem begannen sich die Rauchgewohnheiten mit der Entwicklung der Zigarre zu Beginn des 19. Jh. zu verändern. Aus Lemgo ist überliefert, dass 1849 10 Menschen in der Zigarrenherstellung arbeiteten; 1878 waren es bereits 140. Pfeifen mit kleinen Öffnungen für Tabak, wie die aus dem Mindener Museum, werden oft auch als Zigarren- oder Zigarillohalter bezeichnet. Dies könnte darauf hindeuten, dass sie aus dieser Umbruch-Phase stammen. Ob die Mindener Pfeifen wirklich in Lemgo produziert wurden ist fraglich und kann aufgrund der mangelnden Überlieferung der Objektgeschichte nicht geklärt werden.

       

      Das Bildthema der Hand, die einen Blumenstrauß überreicht deutet auf die Stilepoche des Biedermeier (1815-1848), die Motiven der Empfindsamkeit und Freundschaft eine große Rolle beimaß. In der bildenden Kunst haben Motive wie der Schmetterling auf dem Hut des Herrenkopfes, das Rauchen einer Pfeife sowie ein Blumenbouquet, neben ihrer abbildenden und dekorativen Funktion, noch die eines Symbols für Vergänglichkeit.



    • Neue Sonderausstellung im Mindener Museum: „Macht der Gefühle“       


      Emotionen machen Geschichte: In der neuen Sonderausstellung im Mindener Museum geht es um den Einfluss von Gefühlen auf Politik und Gesellschaft. In Auftrag gegeben von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur illustriert „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 │19“, wie Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut in den vergangenen 100 Jahren geschichtliche Ereignisse geprägt haben. Historische Bilder, Zitate und Kurztexte sowie multimediale Begleitangebote vermitteln prägnant, dass Gefühle Motor von Reform- und Demokratisierungsprozessen waren, aber auch politisch instrumentalisiert und manipuliert wurden.

      Auf 20 Tafeln greift die Ausstellung heutige Erscheinungsformen von 20 Emotionen auf und thematisiert anhand historischer Ereignisse die Gefühlswelten der letzten 100 Jahre. „Starke Gefühle wie Wut und Angst prägen momentan unsere Gesellschaft. Spannend ist, was wir aus dieser Feststellung folgern“, so Andreas Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung EVZ.

      Anlass der Ausstellung sind acht runde Jahrestage im Jahr 2019: unter anderem die Gründung der Weimarer Republik (1919), der Beginn des Zweiten Weltkrieges (1939) und die doppelte deutsche Staatsgründung (1949).

      Die Ausstellung ist bis zum Ende des Jahres zu sehen. Schulklassen können sie selbständig kostenfrei erkunden.

      Mindener Museum, Di-So 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen.

      Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder .


      Hamburg, 6.7.2017, G20-Gipfel© Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur / Regina Schmeken.

    • Scriptorium: Schulklassen schreiben im Mindener Museum mit Feder und Tinte        

       

      Im Mindener Museum können Schulklassen an einer spannenden museumspädagogischen Sonderaktion teilnehmen und ausprobieren, wie es sich mit echter Gänsefeder und Tinte schreiben lässt. Die Schüler*innen erfahren allerhand über die Geschichte der Schrift, finden heraus, wie lange es im Mittelalter dauerte, ein Buch fertig zu stellen und woraus Tinte eigentlich früher hergestellt wurde. Historische Handschriften aus Pergament geben einen Einblick in die karolingische Minuskel und zeigen, dass nicht immer Papier als Beschreibstoff diente. Schließlich werden die Schüler*innen selbst zu Kalligraphen*innen, probieren mittelalterliche Schriften aus und versiegeln die selbst geschriebenen Kunstwerke mit einem echten Siegel.

      Das Programm richtet sich an Grundschulklassen ab Klasse 3 sowie an die 5. und 6. Jahrgangsstufe weiterführender Schulen. Das 90minütige Programm kostet 35 € pro Schulklasse zuzüglich 1 € Materialkosten pro Schüler*in. Bis zum 16. Juni kann das Programm unter 0571-9724020 oder gebucht werden. Weitere Informationen unter: www.mindenermuseum.de

       

       

      Friedrich Hoffmann am Pult mit Tintenfass und Feder, Graphik, 1741 (© Mindener Museum)

       


    • Elfenbeinminiatur im Fach "Aktuelles!" Ein Selfie aus dem 18. Jahrhundert      

        

      Im Schaufenster zur Stadtgeschichte präsentiert das Mindener Museum Dinge aus verschiedenen Epochen der Mindener Historie. Ein Fach mit wechselnden Objekten widmet sich besonderen Themen und aktuellen Fragestellungen.

       

      Bei Nachforschungen in der Sammlung zur Vorbereitung der Laborausstellung zur Schlacht bei Minden ist eine Elfenbeinminiatur in einer kleinen roten Schatulle wiederentdeckt worden. Miniaturmalerei gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Sie war vor der Erfindung der Fotografie im 19. Jahrhundert das, was für uns heute das Selfie oder der Schnappschuss mit dem Smartphone sind. Die kleinen Porträts trugen früher Bilder der Herrschenden wie der preußischen Könige hinaus zum Volk. Als Luxusgut am Hof verbreiteten sich die Miniaturbilder schnell, weil sie leicht zu transportieren waren und sich sehr gut eigneten, einen bildlichen Eindruck von unbekannten Menschen zu vermitteln oder an bekannte Persönlichkeiten zu erinnern. Miniaturen verwendete der Adel bei der Brautwerbung, als Andenken oder Liebesgabe. Im 18. Jahrhundert entdeckte auch das Bürgertum die Miniaturmalerei für sich. Die zierlichen Porträts wurden als Ring, Medaillon, Anhänger, Armband oder Brosche getragen. Größere Formate hängte oder stellte man auf. Im Kunsthandwerk finden sich Miniaturen auch in Form von Dosenbildern, die Behältnisse jeder Art schmückten. Miniaturen waren oft nicht einzigartig: Viele Künstler kopierten vorhandene Porträts und reduzierten sie im Maßstab. Die Größe der Miniaturen ist unterschiedlich, doch 20 Zentimeter gelten als Höchstmaß.  Die Techniken der Miniaturmalerei reichen von Wasserfarben auf Papier, Pergament oder Elfenbein über Ölmalerei auf Kupfer und Gold bis hin zur Emaille-Malerei.

       

      Das wiederentdeckte Miniaturporträt trägt auf der Rückseite die Notiz: „Hans Christian Krüger Königl. [lich] Preussischer Camer- [Cammer-]Gerichts-Rath, und Revisor bey dem General-Ober Finanz-Krieges- und Domainen Directoris, 38 Jahr alt, gemahlet von A: F: König Hofmahler in [B]erlin d: 25ten Apr: 1766. [i]n golde eingefast [vo]n J.P. Remii, Hoffgeheusem[acher] Berlin“.

       

      Hans ist eine Kurzform von Johann(es), daher dürfte es sich bei der hier abgebildeten Person um Johann Christian Krüger [23.11.1727-22.6.1798], Berlin, handeln. Seine Lebensdaten entsprechen dem Alter, das im Text auf der Rückseite der Miniatur mit 38 Jahren angegeben wird. Unter Berücksichtigung des Entstehungsdatums der Miniatur - 25. April 1766 - und vor allem der genannten Funktionsbezeichnung „Königlich Preussischer Kammergerichtsrat und Revisor beim General-Ober-Finanz-Kriegs- und Domainen-Direktorium (kurz: Generaldirektorium) lässt sich die abgebildete Person eindeutig identifizieren. Das Generaldirektorium war eine zwischen 1723 und 1808 bestehende preußische Zentralbehörde mit Sitz in Berlin für die Innen- und Finanzverwaltung.

       

      Die Miniatur stammt vom Miniaturmaler Anton Friedrich König, dem Älteren [1722-1787], aus Berlin. König malte u.a. Miniaturportraits Friedrich des Großen [1712-1786], der ihn 1767 zum Hofmaler für Miniaturporträts ernannte. König war bis zu seinem Tod Ehrenmitglied der Akademie der Künste. Die verlorene, offenbar ursprünglich goldene Einfassung stammt vom Taschen-Uhrgehäusemacher und Graveur Jean Pierre Remy (*ca. 1717- gest. 16.3.1796), der aber entgegen der Inschrift doch kein Hof-, sondern nur Gehäusemacher war.

       

      Wie und wann das Objekt in die Sammlung des Mindener Museums gelangte, konnte bisher leider nicht herausgefunden werden. Sehr wahrscheinlich ist aber ein Bezug zur Schlacht bei Minden. Krüger war seit 1761 Freimaurer und lernte über seine Loge den Herzog von Braunschweig kennen. Einen direkten Bezug zur Schlacht bei Minden und der Person Krügers gibt es bislang nicht.

       

      Mindener Museum, Di.-So. 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen.

      Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder .



      Vorder- und Rückseite der Elfenbeinminiatur von Johann Christian Krüger


    • Pressemitteilung der Günter-Cassel-Stiftung Minden Neuerwerbung von zwei Gemälden von Wilhelm Busch  

      Minden, 21.2.2018. Die Günter-Cassel-Stiftung präsentierte heute zwei Neuerwerbungen von Wilhelm Busch (1832–1908.), die am 10. November auf einer Auktion der Münchener Galerie Carl & Faber ersteigert wurden. Zugleich verabschiedete Vorstand Jan-Nicolai Klement das langjährige Kuratoriumsmitglied Dr. Volker Schäferbarthold, der seit Gründung der Stiftung 1996 die Mindener Wirtschaft im Kuratorium vertrat und nun auf eigenen Wunsch ausschied.

      Bei den erworbenen Gemälden handelt es um zwei von insgesamt sechs Werken, die das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover an die Erben des jüdischen Sammlers Rudolf Neugass zu restituieren hatte. Wie eine systematische Provenienzforschung des Museums 2011/2012 ergab, war das Museum um 1938/39 in den Besitz von acht Ölbildern des Bad Homburger Sammlers gelangt, die die Gestapo bei ihm beschlagnahmt hatte. Neugass starb 1942 im Konzentrationslager. Nach der Restituierung an die Erben 2017 ließen diese die Werke über die Galerie Carl & Faber in München versteigern. Bei den durch die Stiftung erworbenen Werken handelt es sich um die Gemälde „Herbstlicher Waldrand mit sitzender Rotjacke“ (Werkverzeichnis GM Nr. 726) und „Studie eines stehenden Bauern“ (Werkverzeichnis GM Nr. 314):

      „Studie eines stehenden Bauern“, 1885-1890

      Lost Art-ID 438496

      Öl auf Papier / Pappe, 13,2 × 7,0 cm

      Malerei

      Motiv: Halb von rückwärts gesehen steht ein Bauer in einer knapp angedeuteten Raumecke und zündet sich eine Pfeife an.

       

      “Herbstlicher Waldrand mit sitzender Rotjacke”, um 1890

      Lost Art-ID 438501

      Öl auf Papier / Pappe, 17,5 × 20,9 cm

      Malerei

      Motiv: Auf feuerrotem Gelände sitzt vor dünn strukturiertem  braunem Buschwerk und einer nach rechts hängenden Birke eine Rotjacke in Rückenfigur. Vorne rechts liegen zwei Findlinge am Boden.

      Günter-Cassel-Stiftung

      Die Stiftung ist benannt nach dem Privatier Günter Cassel (geboren am 15. September 1915 in Minden, gestorben am 13. November 1990 in Berlin). Zweck der Stiftung ist die Förderung der Kunst und Kultur durch die Förderung des Kunstbesitzes des Mindener Museums. Der Stiftungszweck wird insbesondere durch die Anschaffung von Kunstwerken namhafter deutscher Maler des 19. Jahrhunderts, von Darstellungen mit Bezug auf die Stadt Minden und deren Umgebung sowie – vom Jahre 2015 an – durch die Anschaffung auch anderer Kunstwerke für das Mindener Museum verwirklicht.

      Weitere Informationen unter: www.guenter-cassel-stiftung.org

      Vorstand:
      Jan-Nicolai Klement, (Städtischer Rechtsdirektor)

      Kuratorium:
      N.N., (Vertreter Mindener Wirtschaft)

      Hans Peter Korth, (Vorsitzender Mindener Kunstverein)

      Philipp Koch, (Leiter Mindener Museum)

       

    • Mindener Museum und Domschatz Minden kooperieren im Ticket-Bereich – Ermäßigungen für Besucher beider musealen Einrichtungen

      Minden. Das Mindener Museum und der Domschatz Minden kooperieren ab dem 1. Februar im Ticket-Bereich. Besucher, die in einer der beiden musealen Einrichtungen eine Eintrittskarte erwerben, erhalten innerhalb eines Zeitraums von drei Monaten einmalig 50 Cent Ermäßigung beim Kauf eines Tickets im anderen Museum.

       „Beide Museen verfolgen das gleiche Ziel“, erklärt der Leiter des Mindener Museums, Philipp Koch: „Wir wollen unseren Besucherinnen und Besuchern die Geschichte der Stadt Minden und ihre Bedeutung in all ihren Facetten nahebringen.“ Dazu gehöre die Entwicklung des Mindener Gemeingefüges ebenso, wie die Einflüsse, die das ehemalige Bistum Minden über mehr als acht Jahrhunderte genommen habe, betont der Vorsitzende des Dombau-Vereins Minden, Hans-Jürgen Amtage. Der Förderverein ist seit Neugestaltung und Wiedereröffnung im März 2017 Betreiber der Domschatzkammer am Kleinen Domhof.

       Das Mindener Museum an der Ritterstraße zählt mit seinen sechs Häusern aus dem 16. Jahrhundert im Stil der Weserrenaissance zu den traditionsreichsten westfälischen Museen. Der Domschatz Minden mit seinem modernen Äußeren gilt mit seinen Exponaten aus elf Jahrhunderten als eine der bedeutendsten Sammlungen christlicher Kunst in Deutschland. „Diese Stärken wollen wir mit der Kooperation im Ticket-Bereich gemeinsam nutzen“, so Philipp Koch.

       

    • Stiftung der Fielmann AG setzt Förderung des Mindener Museums fort

      Minden. Die Gesellschaft zur Förderung des Mindener Museums und das Mindener Museum freuen sich über eine großzügige Schenkung der Stiftung der Fielmann AG. Die Leiterin der Fielmann Niederlassung in Minden Ina Rinsche übergab heute ein wertvolles Gemälde an die Fördergesellschaft und das Team des Mindener Museums. Das Portrait zeigt den aus altem preußischen Adel stammenden Oberst Maximilian August von Kracht (1803-1862). Der Offizier war von 1859 bis zu seinem Tod 1862 Kommandeur des in Minden stationierten 15. Infanterieregiments Prinz Friedrich der Niederlande. In dieser Funktion besaß er eine herausragende Stellung im gesellschaftlichen und politischen Leben der Stadt Minden. Zu dieser Zeit gab es in Preußen eine Verfassungskrise, die den Aufstieg des späteren Reichskanzlers Bismarck ermöglichte. Der junge König Wilhelm I. stritt in dieser auch als Heereskonflikt bezeichneten Krise mit dem liberal dominierten Abgeordnetenhaus über die zur Reorganisation der preußischen Armee und Landwehr notwendigen Finanzmittel. Auf dem Höhepunkt des Konflikts löste der König am 11. März 1862 das Parlament auf. Von Kracht, der bei der Krönung Wilhelms I. als persönlicher Adjutant des Prinzen Friedrich der Niederlande anwesend war, starb nur wenige Tage später, am 29. März 1862, an einem Halsleiden in Minden. Als hoher Repräsentant des preußischen Militärs stellt von Kracht die eine Seite dieses für die preußische Geschichte zentralen Konfliktes dar und veranschaulicht die Bedeutung des Militärs für die Mindener Stadtgeschichte.

      Die Stiftung der Fielmann AG setzt mit der Schenkung des Portraits von Krachts ihre seit Jahren großzügige Förderung des Mindener Museums und seiner Fördergesellschaft fort. So stiftete die Fielmann AG in den Jahren 2014 und 2015 drei wertvolle Portraits der Familien Pogrell und Harten, des 1828 in Minden geborenen Malers Friedrich Wilhelm Graupenstein.

      Die Leiterin der Fielmann Niederlassung in Minden, Ina Rinsche, überreicht das Gemälde an den Leiter des Mindener Museums Philipp Koch.

    • Sprachförderprogramm für Flüchtlinge im Mindener Museum

      Spracherwerb und Sprachkompetenz sind wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration. Sprachförderung mit Kulturvermittlung zu verbinden, ist ein vielversprechender Ansatz die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung zu unterstützen. Darum entwickelten das Mindener Museum und das Mindener Profilingbüro Glaser das museumspädagogische Programm „Stadt, Land, Fluss“. Das Büro Glaser ist eine der Institutionen vor Ort, die vom Bundesamt für  Migration und Flüchtlinge (BAMF) zertifizierte Deutsch- und Integrationskurse anbietet. Die Ausgangsidee war, das in den Deutschkursen erlernte Sprachwissen durch kulturelle Bildung im Mindener Museum zu unterstützen. Dafür sollten Aspekte aus der Geschichte der Stadt Minden und seiner Region genutzt werden. Das Konzept wurde niedrigschwellig und bedarfsorientiert ausgerichtet. Und hier lag die große Herausforderung: Wie vermittelt man Sprachanfängern mit geringen Deutschkenntnissen in nur drei Zeitstunden Wissen zu wichtigen Bauten wie dem Dom oder zur Gründungslegende Mindens? Entstanden ist ein Programm, dass sich aus drei aufeinander aufbauenden Einheiten zusammensetzt, die an verschiedenen Orten stattfinden: Schulungsraum, Museum und Stadtrundgang. Vorbereitend erhalten die Teilnehmer eine Woche vor Programmbeginn eine nach Themen und nach Wortgruppen geordnete Vokabelliste.

      Nach einer rund sechsmonatigen Erprobungsphase, an dem neun Deutschkurse  des Profilingbüros Glaser teilnahmen, wurde das Programm abschließend von den Museumspädagogen des Mindener Museums und den sprachpädagogischen Lehrkräften des Profilingbüros Glaser evaluiert. Ein Ergebnis dieser Evaluation ist die Beobachtung, das Sprachförderprogramm an die individuellen Bedarfe der Kursteilnehmer weiter zu entwickeln und zu diversifizieren. Dabei sollen die vom BAMF für Integrationskurse vorgegebenen Lehrinhalte noch gezielter als bisher Berücksichtigung finden. Die vorgegebenen allgemeinen Lehrinhalte zu Geschichte, Kultur und Rechtsordnung in Deutschland aus dem letzten Kursabschnitt von Integrationskursen - dem Orientierungskurs – sollen aufgegriffen und im lokalen politisch-historischen Kontext behandelt werden. Diese Themen werden vom BAMF als wesentlich für die gesellschaftliche Integration von Zugewanderten gesehen.

      Das Sprachförderprogramm „Stadt, Land, Fluss“ kann ab sofort im Mindener Museum gebucht werden. Es kostet mit drei Terminen pro Gruppe insgesamt 100 € plus 1 € Materialkosten pro Teilnehmer. Die Teilnehmerzahl richtet sich nach den jeweiligen Sprachkenntnissen. Um Anmeldung wird unter 0571-9724020 oder gebeten. Inhaltliche Auskunft gibt Necaattin Arslan, Telefonnr.: 0571-9724012, .

       


      Teilnehmer Deutschkurs vor dem Mindener Museum

      Stadtrundgang vor dem Dom

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