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Aktuelle Pressemitteilungen

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    • Sonntagsführung im Mindener Museum

      Am Sonntag, 19. September bietet das Mindener Museum wieder eine öffentliche Führung an. Der Rundgang führt durch die aktuelle Ausstellung des Mindener Kunstvereins „Hans-Reinhard Lehmphul (1938-2009): Ein Münchener Maler aus Minden“.

      Hans-Reinhard Lehmphul wurde 1938 in Minden geboren, begann hier seine schulische Ausbildung und zog 1955 mit seiner Familie nach Münster, später nach München. Über die folgenden Jahrzehnte entwickelte er eine ganz eigene und eigensinnige Kunstsprache. Von Bild zu Bild entstand ein Lebenswerk von überraschender künstlerischer Reinheit. Lehmphuls Malerei ist ein bemerkenswerter Beitrag zu einer Farbflächenmalerei, die ihre Wurzeln in der informellen Nachkriegskunst hat. Sie stellt eine künstlerische originäre Position innerhalb der abstrakten Malerei Deutschlands dar. Lehmphul war und blieb ein Einzelgänger, der sich von künstlerischen Strömungen und Gruppierungen fernhielt. Ein Teil des künstlerischen Nachlasses, verwahrt in Privatsammlungen in München und der Bremer Galerie Ohnesorge, wird zum ersten Mal in Minden gezeigt.

      Die Führung beginnt um 14 Uhr, dauert 45 Minuten und kostet pro Person 5,- Euro. Das Museum bittet um Anmeldung unter 0571 / 9724020 oder . Bitte beachten Sie, dass Sie das Museum nur mit einer FFP2-Maske oder einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz betreten dürfen!

      Aktuelle Informationen erhalten Sie auch unter www.mindenermuseum.de



      H.-R. Lehmphul © Galerie Ohnesorge

    • Synagogen in Deutschland – Eine virtuelle RekonstruktionWanderausstellung der TU Darmstadt in Minden zeigt ab 9. Oktober Pracht jüdischer Gotteshäuser 

      Darmstadt, Minden. Das Mindener Museum zeigt ab Sa, 9. Oktober die Ausstellung „Synagogen in Deutschland – Eine virtuelle Rekonstruktion“. Die Wanderausstellung der TU Darmstadt entstand zum Jubiläumsjahr „#2021 JLID – Jüdisches Leben in Deutschland“. Sie war zuvor im NS-Dokumentationszentrum in Köln zu sehen und macht nun in Westfalen Station. Die Präsentation lässt die zumeist unbekannte Pracht von Synagogen, die in der NS-Zeit zerstört wurden, virtuell wiederauferstehen. Unweigerlich fragt man sich, warum es diese prachtvollen Gotteshäuser nicht mehr gibt? Die Ausstellung macht neugierig auf die vielfältige 1700jährige jüdische Kultur in Deutschland. Zugleich sensibilisiert sie für die Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte und dem jüdischen Leben heute. Anlässlich des Festjahres „1700 Jahre“ wird die Wanderausstellung durch Bundesmittel des Vereins "321 - 2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V." gefördert. Die Ausstellung soll einen wichtigen Beitrag leisten, Barrieren des Kennenlernens von jüdischer Kultur und Alltagsleben abzubauen. In Minden ergänzen Rekonstruktionen und 3D-Drucke der 1938 zerstörten Mindener Synagoge und der 1846 erbauten, bis heute noch erhaltenen Landsynagoge Petershagen die Ausstellung. Außerdem werden Objekte aus der 750jährigen jüdischen Kultur der Region präsentiert. Die regionale Ergänzung wird als Projekt von der LWL-Kulturstiftung gefördert. Es ist eines von 24 Projekten, die im Rahmen des Förderschwerpunktes der LWL-Kulturstiftung zum diesjährigen Festjahr „#2021 JLID – Jüdisches Leben in Deutschland“ unterstützt werden.


      Rekonstruierte Seitenansicht der 1865 erbauten Mindener Synagoge von Norden, 2021.

      © Architectura Virtualis GmbH, Kooperationspartner der Technischen Universität Darmstadt


      Die Technische Universität (TU) Darmstadt rekonstruiert seit über 25 Jahren virtuell Synagogen, die von den Nationalsozialisten 1938 zerstört wurden. Das Ziel ist es, die zerstörten Synagogen in ihrer Schönheit und Vielfältigkeit wieder sichtbar zu machen. Sie sollen in das Bewusstsein heutiger Generationen zurückgeholt werden. Virtuelle Rekonstruktionen gibt es bereits von Synagogen aus Bad Kissingen, Berlin, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Köln, Langen, Leipzig, Mannheim, Mutterstadt, München, Nürnberg, Plauen und Paderborn. Weitere, darunter Minden und Petershagen, befinden sich in der Realisierung bzw. Planung.

      Projektionen, Animationen und Virtual-Reality vermitteln die zerstörte Pracht der Gotteshäuser. Die Geschichte jüdischer Sakralbauten vom Tempel bis zur Synagoge wird auf analogen Wandelementen erzählt. Verordnungen und Gesetze, die von 1933 bis 1938 gegen Jüdinnen und Juden erlassen wurden, zeigen den Prozess der sich schrittweise verschärfenden Ausgrenzung und Verfolgung. Eine mediale Wandinstallation widmet sich den Ereignissen im November 1938 und zeigt eindringliche Bilder brennender und verwüsteter Gebetshäuser. Die Namen von über 1.000 deutschen Städten, in denen Synagogen zerstört wurden, belegen das Ausmaß des Verlusts. Zum Abschluss werden Synagogen präsentiert, die nach 1945 gebaut wurden, als jüdisches Leben vorsichtig wieder in deutsche Städte einzog. In Minden wird die Präsentation um die lokale Geschichte des jüdischen Lebens ergänzt.


      Virtuelle Rekonstruktion der Synagoge Dortmund

      © Technische Universität Darmstadt, FG Digitales Gestalten


      Virtuelle Rekonstruktion der Synagoge Hannover

      © Technische Universität Darmstadt, FG Digitales Gestalten

      Kontakt: Mindener Museum:  Philipp Koch, www.mindenermuseum.de

      Weitere Informationen: https://www.dg.architektur.tu-darmstadt.de/forschung_ddu/digitale_rekonstruktion_ddu/synagogen/index.de.jsp

    • Objekt im Fokus „Pferde-Moorholzschuh, um 1850“

      In der Sammlung des Mindener Museums werden rund 60.000 Objekte bewahrt. Trotz Dauer- und Sonderausstellungen oder Leihgaben an andere Museen lagern 95% der Sammlung verborgen im Magazin. Die Vielfalt und die Geschichte der Sammlung und das Wissen über die Objekte stellt das Museumsteam regelmäßig in Kabinettausstellungen vor. Alle zwei Monate wird außerdem ein „Objekt im Fokus“ im Foyer des Museums ausgestellt und dort seine Geschichte erzählt.

                                                                                      

      Das Objekt im Fokus in den Monaten September und Oktober ist ein hölzerner Pferdeschuh. Er wurde im Moor oder bei anderen weichen Böden eingesetzt. Der aus einem Stück geschnitzte Schuh gehört zu einer Spezialsammlung des Mindener Museums. In den 1960er Jahren erhielt das Museum zwei Nachlässe von August Stürenberg und von Fritz Sierig. Beide betrieben Hufbeschlag–Lehrschmieden in Minden.


      Pferde-Moorholzschuh aus dem Mindener Museum

    • „Escape from the Museum“ – Studierende der Universität Bielefeld entwickeln Online Experience für das Mindener Museum

      Die Corona-Pandemie treibt die Digitalisierung der Gesellschaft – und vor allem der Wissensgesellschaft – aktuell sehr dynamisch voran. Auch wenn es in der öffentlichen Diskussion beispielsweise zum Homeschooling noch vielfach um Fragen der technischen Infrastruktur geht, stehen wir bei der Vermittlung von Wissensbeständen, bei Fragen der Authentizität und Verlässlichkeit von Informationen vor neuen inhaltlich-didaktischen Herausforderungen.

      Gerade die Geisteswissenschaften und insbesondere die Geschichtswissenschaft beschäftigen sich in ihrem Kern mit der Produktion von verlässlichen Wissensbeständen für die Gesellschaft. Das Wissen um die Vergangenheit spielt in vielerlei Hinsicht eine zentrale Rolle in politischen, ideologischen und gesellschaftlichen Diskussionen. Sie spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle auch bei Fragen der Wissensvermittlung in und durch Museen.

      Studierende der Geschichtswissenschaften an der Universität Bielefeld sollen vor diesem Hintergrund in interdisziplinären, zweisemestrigen Praxisseminaren projektorientierte Erfahrungen an der Schnittstelle zwischen historischer Wissenschaft und Praxis sammeln. Im Projektseminar „Escape from the Museum“ ging es seit dem Wintersemester 2019/20 darum, Grundfragen der digitalen Geschichtswissenschaft zu klären. In Zusammenarbeit mit dem Mindener Museum wurde unter dem Titel „Attack On time – The Museum Files“ ein Online-Rätselspiel entwickelt.

      Dabei begleiten die Spieler*innen die Zeitreiseagentin Alex bei ihrer Spurensuche durch das Mindener Museum. Drei spannende Fälle aus der Mindener Stadtgeschichte warten darauf, gelöst zu werden. Dabei sind Zeitanomalien aufgetreten, die die Geschichte verändert haben. Die Spieler*innen reisen mit Alex ins Jahr 1829 und untersuchen den Vorfall in der abgebrannten Zuckerfabrik der Gebrüder Weddigen. Aus irgendeinem Grund hat ihre Firma drei Jahre zu früh Konkurs angemeldet. Im Jahr 1636 ist die Witwe Anna Maßmann wegen Hexerei angeklagt und soll verurteilt werden. Teilnehmer*innen können ihre Geschichte verfolgen und herausfinden, was mit ihr passiert ist. Im letzten Abenteuer begibt man sich mit Alex ins Jahr 1970 zu einer archäologischen Ausgrabung. Dort kann ein bedeutender Fund gemacht werden.

      Während des Abenteuers werden die Spieler*innen immer wieder ins Mindener Museum geführt. Mithilfe des 360°-Rundgangs können sie sich virtuell im Museum bewegen und nach Objekten in der Dauerausstellung suchen, mit denen die Rätsel gelöst werden können. Das Online-Rätselspiel ist unter https://escape-mindenermuseum.de erreichbar.

      „Attack On Time – The Museum Files“ Logo © Mindener Museum

    • Pressemitteilung der Günter-Cassel-Stiftung Minden Neuerwerbung von zwei Gemälden von Wilhelm Busch

      Minden, 21.2.2018. Die Günter-Cassel-Stiftung präsentierte heute zwei Neuerwerbungen von Wilhelm Busch (1832–1908.), die am 10. November auf einer Auktion der Münchener Galerie Carl & Faber ersteigert wurden. Zugleich verabschiedete Vorstand Jan-Nicolai Klement das langjährige Kuratoriumsmitglied Dr. Volker Schäferbarthold, der seit Gründung der Stiftung 1996 die Mindener Wirtschaft im Kuratorium vertrat und nun auf eigenen Wunsch ausschied.

      Bei den erworbenen Gemälden handelt es um zwei von insgesamt sechs Werken, die das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover an die Erben des jüdischen Sammlers Rudolf Neugass zu restituieren hatte. Wie eine systematische Provenienzforschung des Museums 2011/2012 ergab, war das Museum um 1938/39 in den Besitz von acht Ölbildern des Bad Homburger Sammlers gelangt, die die Gestapo bei ihm beschlagnahmt hatte. Neugass starb 1942 im Konzentrationslager. Nach der Restituierung an die Erben 2017 ließen diese die Werke über die Galerie Carl & Faber in München versteigern. Bei den durch die Stiftung erworbenen Werken handelt es sich um die Gemälde „Herbstlicher Waldrand mit sitzender Rotjacke“ (Werkverzeichnis GM Nr. 726) und „Studie eines stehenden Bauern“ (Werkverzeichnis GM Nr. 314):

      „Studie eines stehenden Bauern“, 1885-1890

      Lost Art-ID 438496

      Öl auf Papier / Pappe, 13,2 × 7,0 cm

      Malerei

      Motiv: Halb von rückwärts gesehen steht ein Bauer in einer knapp angedeuteten Raumecke und zündet sich eine Pfeife an.

       

      “Herbstlicher Waldrand mit sitzender Rotjacke”, um 1890

      Lost Art-ID 438501

      Öl auf Papier / Pappe, 17,5 × 20,9 cm

      Malerei

      Motiv: Auf feuerrotem Gelände sitzt vor dünn strukturiertem  braunem Buschwerk und einer nach rechts hängenden Birke eine Rotjacke in Rückenfigur. Vorne rechts liegen zwei Findlinge am Boden.

      Günter-Cassel-Stiftung

      Die Stiftung ist benannt nach dem Privatier Günter Cassel (geboren am 15. September 1915 in Minden, gestorben am 13. November 1990 in Berlin). Zweck der Stiftung ist die Förderung der Kunst und Kultur durch die Förderung des Kunstbesitzes des Mindener Museums. Der Stiftungszweck wird insbesondere durch die Anschaffung von Kunstwerken namhafter deutscher Maler des 19. Jahrhunderts, von Darstellungen mit Bezug auf die Stadt Minden und deren Umgebung sowie – vom Jahre 2015 an – durch die Anschaffung auch anderer Kunstwerke für das Mindener Museum verwirklicht.

      Weitere Informationen unter: www.guenter-cassel-stiftung.org

      Vorstand:
      Jan-Nicolai Klement, (Städtischer Rechtsdirektor)

      Kuratorium:
      N.N., (Vertreter Mindener Wirtschaft)

      Hans Peter Korth, (Vorsitzender Mindener Kunstverein)

      Philipp Koch, (Leiter Mindener Museum)

       

    • Stiftung der Fielmann AG setzt Förderung des Mindener Museums fort

      Minden. Die Gesellschaft zur Förderung des Mindener Museums und das Mindener Museum freuen sich über eine großzügige Schenkung der Stiftung der Fielmann AG. Die Leiterin der Fielmann Niederlassung in Minden Ina Rinsche übergab heute ein wertvolles Gemälde an die Fördergesellschaft und das Team des Mindener Museums. Das Portrait zeigt den aus altem preußischen Adel stammenden Oberst Maximilian August von Kracht (1803-1862). Der Offizier war von 1859 bis zu seinem Tod 1862 Kommandeur des in Minden stationierten 15. Infanterieregiments Prinz Friedrich der Niederlande. In dieser Funktion besaß er eine herausragende Stellung im gesellschaftlichen und politischen Leben der Stadt Minden. Zu dieser Zeit gab es in Preußen eine Verfassungskrise, die den Aufstieg des späteren Reichskanzlers Bismarck ermöglichte. Der junge König Wilhelm I. stritt in dieser auch als Heereskonflikt bezeichneten Krise mit dem liberal dominierten Abgeordnetenhaus über die zur Reorganisation der preußischen Armee und Landwehr notwendigen Finanzmittel. Auf dem Höhepunkt des Konflikts löste der König am 11. März 1862 das Parlament auf. Von Kracht, der bei der Krönung Wilhelms I. als persönlicher Adjutant des Prinzen Friedrich der Niederlande anwesend war, starb nur wenige Tage später, am 29. März 1862, an einem Halsleiden in Minden. Als hoher Repräsentant des preußischen Militärs stellt von Kracht die eine Seite dieses für die preußische Geschichte zentralen Konfliktes dar und veranschaulicht die Bedeutung des Militärs für die Mindener Stadtgeschichte.

      Die Stiftung der Fielmann AG setzt mit der Schenkung des Portraits von Krachts ihre seit Jahren großzügige Förderung des Mindener Museums und seiner Fördergesellschaft fort. So stiftete die Fielmann AG in den Jahren 2014 und 2015 drei wertvolle Portraits der Familien Pogrell und Harten, des 1828 in Minden geborenen Malers Friedrich Wilhelm Graupenstein.

      Die Leiterin der Fielmann Niederlassung in Minden, Ina Rinsche, überreicht das Gemälde an den Leiter des Mindener Museums Philipp Koch.

    • Sprachförderprogramm für Flüchtlinge im Mindener Museum

      Spracherwerb und Sprachkompetenz sind wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration. Sprachförderung mit Kulturvermittlung zu verbinden, ist ein vielversprechender Ansatz die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung zu unterstützen. Darum entwickelten das Mindener Museum und das Mindener Profilingbüro Glaser das museumspädagogische Programm „Stadt, Land, Fluss“. Das Büro Glaser ist eine der Institutionen vor Ort, die vom Bundesamt für  Migration und Flüchtlinge (BAMF) zertifizierte Deutsch- und Integrationskurse anbietet. Die Ausgangsidee war, das in den Deutschkursen erlernte Sprachwissen durch kulturelle Bildung im Mindener Museum zu unterstützen. Dafür sollten Aspekte aus der Geschichte der Stadt Minden und seiner Region genutzt werden. Das Konzept wurde niedrigschwellig und bedarfsorientiert ausgerichtet. Und hier lag die große Herausforderung: Wie vermittelt man Sprachanfängern mit geringen Deutschkenntnissen in nur drei Zeitstunden Wissen zu wichtigen Bauten wie dem Dom oder zur Gründungslegende Mindens? Entstanden ist ein Programm, dass sich aus drei aufeinander aufbauenden Einheiten zusammensetzt, die an verschiedenen Orten stattfinden: Schulungsraum, Museum und Stadtrundgang. Vorbereitend erhalten die Teilnehmer eine Woche vor Programmbeginn eine nach Themen und nach Wortgruppen geordnete Vokabelliste.

      Nach einer rund sechsmonatigen Erprobungsphase, an dem neun Deutschkurse  des Profilingbüros Glaser teilnahmen, wurde das Programm abschließend von den Museumspädagogen des Mindener Museums und den sprachpädagogischen Lehrkräften des Profilingbüros Glaser evaluiert. Ein Ergebnis dieser Evaluation ist die Beobachtung, das Sprachförderprogramm an die individuellen Bedarfe der Kursteilnehmer weiter zu entwickeln und zu diversifizieren. Dabei sollen die vom BAMF für Integrationskurse vorgegebenen Lehrinhalte noch gezielter als bisher Berücksichtigung finden. Die vorgegebenen allgemeinen Lehrinhalte zu Geschichte, Kultur und Rechtsordnung in Deutschland aus dem letzten Kursabschnitt von Integrationskursen - dem Orientierungskurs – sollen aufgegriffen und im lokalen politisch-historischen Kontext behandelt werden. Diese Themen werden vom BAMF als wesentlich für die gesellschaftliche Integration von Zugewanderten gesehen.

      Das Sprachförderprogramm „Stadt, Land, Fluss“ kann ab sofort im Mindener Museum gebucht werden. Es kostet mit drei Terminen pro Gruppe insgesamt 100 € plus 1 € Materialkosten pro Teilnehmer. Die Teilnehmerzahl richtet sich nach den jeweiligen Sprachkenntnissen. Um Anmeldung wird unter 0571-9724020 oder gebeten. Inhaltliche Auskunft gibt Kristin Saretzki, Telefonnr.: 0571-9724021, k.saretzki@minden.de

        


       


      Teilnehmer Deutschkurs vor dem Mindener Museum

      Stadtrundgang vor dem Dom

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