Leben in Minden

Ukraine-Hilfe

Hier finden Sie aktuelle Informationen für Betroffene und Menschen, die unterstützen möchten. 

  • Kontakt bei der Stadt Minden

    Die Stadt Minden hat eine Hotline (+49 571 89-5164) und eine E-Mailadresse () für Anfragen eingerichtet. Von der Anlaufstelle werden die Anliegen an die zuständigen Stellen weitergeleitet (Unterbringung, Integration, Ausländerbehörde).  


    Wohnraum und ehrenamtliche Unterstützung

    Wer eine Wohnung oder ein Zimmer bereitstellen möchte, kann dieses Formular nutzen: 

    Formular Wohnraum anbieten 

    Die Stadt Minden sammelt die Wohnungsangebote innerhalb des Stadtgebietes und vermittelt diese an die Hilfesuchenden. 

    Wer ehrenamtlich unterstützen möchte, kann sich mit diesem Formular bei der Stadt Minden melden. 

    Formular ehrenamtliche Unterstützung

    Uns haben bisher schon viele Angebote erreicht, die nacheinander bearbeitet werden. Das nimmt Zeit in Anspruch. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir uns nicht sofort zurückmelden. Wir bitten, vorerst von Sachspenden abzusehen. Zunächst muss der Bedarf gesichtet werden.


  • Anmeldung von Geflüchteten

    Wir bitten alle Bürger*innen, Familien und Einrichtungen, die Flüchtlinge aufgenommen haben, diese registrieren zu lassen. Das ist wichtig, damit die Verwaltung weiß, wie viele Personen sich bereits in Minden aufhalten. 

    Zunächst erfolgt die Aufnahme in das Melderegister. Daran anschließend können Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beantragt werden. Bitte nutzen Sie die Online-Terminvereinbarung. Die Registrierung erfolgt dann zum vereinbarten Termin im ehemaligen Sparkassengebäude (Kleiner Domhof 6.) 



  • Aufwandsentschädigung erhalten

    Wenn Sie ehrenamtlich Personen aufgenommen haben, diese auch bei Ihnen angemeldet sind und Leistungen beziehen, kann Ihnen eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden.

    Das Antragsformular können Sie formlos per E-Mail an den Fachbereich Soziales anfordern.

    Bitte beachten Sie, dass für die Auszahlung die Vorlage eines behördlichen Führungszeugnisses aller volljährigen Personen Ihres Haushalts vorgesehen ist. Dieses ist für Sie gebührenfrei.

    Einen Termin zur Beantragung eines Führungszeugnisses können Sie hier vereinbaren:

    Online einen Termin für die Beantragung eines Führungszeugnisses vereinbaren


  • Spendenkonto der Stadt Minden

    Geldspenden können auf das Spendenkonto für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe der Stadt Minden unter dem Stichwort „Spende für die Flüchtlingshilfe in Minden“ überwiesen werden. Die Kontoverbindung lautet: 

    Sparkasse Minden-Lübbecke

    IBAN: DE12 4905 0101 0080 0000 11

    BIC: WELADED1MIN

    Spendenquittungen werden auf Wunsch ausgestellt. Dafür ist es jedoch wichtig, dass bei der Überweisung Namen und Adresse im Verwendungszweck mitgenannt werden. Bürger*innen, die gespendet haben und eine Quittung wünschen, können sich - bitte mit Nennung des vollen Namens, der Adresse und des Betrages - in der Finanzbuchhaltung an Frau Schumacher, E-Mail: (alternativ: ), Telefon 0571 89 348, wenden. 


    Informationen zu Sozialleistungen

    Für geflüchtete Menschen aus der Ukraine endet voraussichtlich mit dem 31.05.22 der Anspruch auf Asylleistungen. Ab dem 01.06.22 haben Sie ggf. Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II, wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen. Hierfür ist ein Antrag notwendig.

    передбачається що з 31.05.2022 для біженців з України буде припинено виплати соціальної допомоги згідно з законодавством про біженство.

    З 01.06.2022 ви маєте право на отримання соціальної допомоги відповідно до  Другої Книги Соціального Кодексу (SGB II), у разі якщо ви відповідаєте зазначеним у цьому законодавству вимогам. Для цього вам необхідно подати анкету-заяву на отримання соціальної допомоги згідно з Другою Книгою Соціального Кодексу (SGB II).

    Antrag zum Herunterladen

    Beratung und Kontakt

    Servicenummer: 0571 807 16999 (Montag-Freitag 8-12 Uhr)

    Die Anträge können Sie am besten bis 13.05. digital einreichen:

    Hinweis

    Menschen, die am 1.8.1956 oder davor geboren wurden, wenden sich bitte weiterhin an die Stadt Minden unter der oben angegebene Telefonnummer und E-Mail-Adresse. 


  • Aktuelle Pressemeldungen

    • 13. Mai 2022 | Stadt Minden | Stadt registriert ukrainische Geflüchtete - Möglichkeit Aufenthaltstitel zu beantragen

      Ab Montag, 16. Mai registriert die Stadt Minden mit Hilfe des Landes NRW die bislang in Minden melderechtlich erfassten Geflüchteten mit sogenannten „PIK“-Stationen. Bei dieser erkennungsdienstlichen Behandlung, die durch den Bund für alle Personen vorgeschrieben ist, werden digital Fingerbadrücke aufgenommen sowie ein Lichtbild gefertigt. Im Anschluss besteht unmittelbar die Möglichkeit einen Aufenthaltstitel zu beantragen.

      „Die anstehende erkennungsdienstliche Behandlung ist eine Mammutaufgabe, die uns die gesamte nächste Woche, einschließlich Samstag, in Anspruch nehmen wird“, weiß Daniel Schollmeyer, Bereichsleiter Bürgerdienste bei der Stadt Minden. „Pro Behandlung mit anschließender Beantragung des Titels rechnen wir mit rund 30 Minuten Zeitaufwand“, so Schollmeyer weiter. Es sind 941 Personen dazu eingeladen.

      Alle Kriegsflüchtlinge, die bis Freitag 7. Mai melderechtlich erfasst wurden, erhalten jetzt eine Einladung zu den geplanten Terminen. Wer keine Einladung bekommen hat, meldet sich per E-Mail an

    • 28.3.2022 | Stadt Minden | Weiter gesucht: Sprachmittler*innen und Wohnungen

      Stadt hat Konto für ehrenamtliche Unterstützung aktiviert – Verschiedene Einrichtungen nehmen Sachspenden an
      Minden.
       In Minden sind aktuell bereits rund 830 Menschen aus der Ukraine aufgenommen worden. „Das ist die Zahl, die wir kennen und die sich aus den bereits ins Melderegister aufgenommenen Geflüchteten, denen, die für eine Registrierung angemeldet sind, und den zugewiesenen Personen, zusammensetzt“, berichtet der Erste Beigeordnete Peter Kienzle, der auch aktueller Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Minden (SAE) ist.


      Vermutlich gebe es weitere Ukrainer*innen in Minden, die privat untergekommen sind und sich noch nicht für eine Registrierung angemeldet haben. Deshalb werde die offizielle Zahl höher als 830 sein. Nur wer melderechtlich erfasst ist, hat Anspruch auf soziale Leistungen und eine kostenfreie Krankenbehandlung. Für diese Woche rechnet die Stadtverwaltung mit 46 weiteren, vom Land NRW zugewiesenen Geflüchteten, die untergebracht werden müssen.

      Aus diesem Grund werde die Stadt Minden, neben einer früh aktivierten Unterkunft in Leteln, einer von der Diakonie Stiftung Salem angemieteten Einrichtung und der ehemaligen Hafenschule die Mehrzweckhalle in Stemmer für die vorläufige Unterbringung von Flüchtlingen bis Mitte April herrichten, so Kienzle weiter. Da die meisten geflüchteten Menschen nur Ukrainisch und Russisch sprechen, sei die Verständigung meist schwierig. „Es werden deshalb für Übersetzungen in den Gemeinschaftsunterkünften dringend Mindener*innen gesucht, die sich ehrenamtlich als Sprachmittler*innen einsetzen möchten“, so Kienzle. Diese können sich bei der städtischen Koordinatorin für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsunterstützung, Gisela Posch (), per Mail melden.

      Was kann ich spenden und wo kann ich Sachen abgeben, die an die Geflüchteten weitergereicht werden können? Das ist eine Frage, die in diesem Tagen sehr oft im E-Mail-Postfach und auch unter der eingerichteten Hotline (0571 89-5164) ankommt, beziehungsweise telefonisch gestellt wird, berichtet die städtische Integrationsbeauftragte Selvi Arslan. Sie hat daher zusammen mit ihren Kolleginnen eine Liste für Spendenwillige und Bedürftige zusammengestellt, die nun auch auf dieser Internetseite zu finden ist. Viele Mindener*innen fragten zudem nach Möglichkeiten, wie sie sich ehrenamtlich engagieren können. Dafür wurde ein Formular auf der genannten Internetseite eingerichtet.

      Auch wurde Mitte März das Spendenkonto für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe wieder aktiviert. „Die hier eingehenden Beträge sind ausschließlich zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit bestimmt“, betont Kienzle. Geldspenden können auf das Konto der Stadt Minden unter dem Stichwort „Spende für die Flüchtlingshilfe in Minden“ überwiesen werden. Die Kontoverbindung lautet: Sparkasse Minden-Lübbecke, IBAN: DE12 4905 0101 0080 0000 11, BIC: WELADED1MIN. Spendenquittungen werden auf Wunsch ausgestellt. Dafür ist es jedoch wichtig, dass bei der Überweisung die Adresse im Verwendungszweck mitgenannt wird. Bürger*innen, die gespendet haben und eine Quittung wünschen, können sich - bitte mit Nennung des vollen Namens, der Adresse und des Betrages - in der Finanzbuchhaltung an Frau Schumacher, E-Mai: , Telefon 0571 89 348, wenden.

      Bereits seit Beginn des Krieges in der Ukraine gehen Meldungen von Mindener Haus- und Wohnungseigentümern ein, die ihren Wohnraum für die Unterbringung von Geflüchteten zu Verfügung stellen. Die gemeldeten Wohnungen werden besichtigt und auf Eignung geprüft. Ist das der Fall, könne ein Mietvertrag zwischen Stadt Minden und Eigentümer geschlossen werden. „Die Wohnungen müssen meist auch noch mit Möbeln, Küche und einer weiteren Ausstattung versehen werden, bevor sie an die Geflüchteten übergeben werden können. Und hier gibt es – vor allem bei Betten, Matratzen und Bettwäsche – derzeit Engpässe“, weiß Ruth Georgowitsch, stellvertretende Leiterin des Bereiches Soziales.

      Da die Gemeinschaftsunterkünfte nur eine Zwischenlösung darstellen und die Menschen möglichst schnell in freie Wohnungen vermittelt werden sollen, werden weitere Unterbringungsmöglichkeiten benötigt. „Wir freuen uns über jedes Angebot und sind sehr dankbar, dass sich schon sehr viele Vermieter*innen bei uns gemeldet haben“, unterstreicht der Erste Beigeordnete Peter Kienzle. Wer eine freie Wohnung hat und diese zur Vermietung an Geflüchtete zur Verfügung stellen möchte, sollte das unter www.minden.de/ukraine eingestellte Formular nutzen.

    • 14.3.2022 |  Stadt Minden | Ukrainehilfe: Stadt arbeitet mit Hochdruck - Bei der Unterbringung wird es eng

      Verwaltung richtet zentrale Anlaufstelle zur Registrierung und Beantragung von Leistungen ein – Spendenkonto für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe aktiviert
      Minden.
      Schätzungsweise bis zu 500 Geflüchtete aus der Ukraine sind bislang in Minden angekommen. „Eine genaue Zahl liegt uns derzeit nicht vor, weil viele zunächst privat untergekommen und aus diesem Grund noch nicht alle registriert sind“, sagt Bürgermeister Michael Jäcke. Er bittet alle Bürger*innen, Familien und Einrichtungen, die Flüchtlinge aufgenommen haben, diese registrieren zu lassen. Dafür sollte ein Termin über die Internetseite des Bürgerbüros vereinbart werden. „Das ist wichtig, damit die Verwaltung weiß, wie viele Personen sich bereits in Minden aufhalten. Auch können wir dann soziale Leistungen anbieten und eine Krankenversorgung bei Bedarf organisieren“, so Jäcke weiter.

      Zunächst erfolgt die Aufnahme in das Melderegister, um dann eine Identitätsprüfung machen zu können. „Daran anschließend können Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beantragt werden", erklärt Daniel Schollmeyer, Leiter des Bereiches Bürgerdienste. Das Bürgerbüro hat für die Registrierung Kapazitäten bei der Terminvergabe freigemacht, sodass online unter www.minden.de/terminvereinbarung ab sofort Zeiten zur Verfügung stehen. In dieser Woche wird die Stadt eine zentrale Stelle im ehemaligen Sparkassengebäude (Kleiner Domhof 6) zur Registrierung und zur Beantragung von Hilfen für den Lebensunterhalt einrichten. Termine dafür können ab Mittwoch, 16. März, gebucht werden.

      Folgende Unterlagen werden für die Anmeldung benötigt: der Reisepass, die vom Eigentümer*in/oder Vermieter*in ausgefüllte Wohnungsgeberbestätigung - das Dokument ist auf der Seite der Terminvergabe verlinkt - sowie wenn vorhanden die Geburtsurkunden der Kinder (wenn möglich übersetzt), Eheurkunden (wenn möglich übersetzt) und ein gültiger 3-G Nachweis. Zu den Terminen müssen alle anzumeldenden Personen anwesend sein. Um eine schnelle Bearbeitung gewährleisten zu können, ist die Anwesenheit eines Dolmetschers notwendig. Die Stadtverwaltung bittet, diese/n selbstständig zu organisieren.

      Mit dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine hat auch die Stadt Minden zahlreiche Vorbereitungen für die Aufnahme von Geflüchteten getroffen und spontan Angebote geschaffen. „Wir haben in den vergangenen beiden Wochen mit Hochdruck daran gearbeitet, Unterkünfte bereit zu stellen, eine geregelte Registrierung zu ermöglichen sowie viele Gespräche mit Vereinen und Organisationen geführt, die helfen wollen“, berichtet Bürgermeister Jäcke weiter. Zur Unterstützung des derzeit stark belasteten Fachbereiches Soziales werde in den kommenden Tagen Personal aus anderen Bereichen dort miteingesetzt. Auch der städtische Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) habe bereits mehrfach getagt und beschäftige sich nun schwerpunktmäßig mit der Ukraine-Hilfe.

      In dem Zusammenhang richtet der Bürgermeister einen dringenden Appell an alle – auch an Organisationen, Kirchengemeinden und Vereine -, die jetzt gezielt ukrainischen Familien helfen wollen. „Unsere städtischen Kapazitäten, Flüchtlinge spontan unterzubringen, sind derzeit erschöpft. Wenn Sie jetzt privat Flüchtlinge aufnehmen, sollten Sie damit rechnen, dass Sie diese auch für einen längeren Zeit beherbergen müssen“, so Jäcke. Die Verwaltung arbeite daran, weitere Aufnahme-Möglichkeiten zu schaffen, aber diese stünden nicht ad hoc zur Verfügung.

      „Grundsätzlich sind wir als Stadt bereit zu helfen, sehen hier aber jetzt den Bund und das Land NRW in der dringenden Pflicht, Flüchtlinge koordiniert aufzunehmen, zu registrieren und über die vorhandenen Schlüssel verteilen“, macht Jäcke deutlich. „Es ist unbedingt notwendig, die Geflüchteten über geordnete Strukturen an die Kommunen zu verteilen, um eine Überlastung einzelner Städte zu vermeiden“, so der Bürgermeister weiter. Dies sei auch notwendig, um alle Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten ausnahmslos gut versorgen zu können.

      Weiter beschäftigt sich die Stadtverwaltung, weil auch viele Kinder unter den Geflüchteten sind, aktuell auch mit der Schaffung von zusätzlichen Kita-Plätzen und der Beschulung“, berichtet Bürgermeister Jäcke. Auch dazu gab es bereits zahlreiche Gespräche mit der Bezirksregierung und der Schulaufsicht des Kreises. Ziel ist die Zuordnung zur richtigen Schule unter Berücksichtigung der Aufnahmekapazitäten.

      Weitere Aktivitäten der Stadt Minden: Wohnungen gesucht und Spendenkonto aktiviert
      „Es haben uns in den vergangenen 14 Tagen über die angegebenen Kontakte sehr viele Angebote erreicht – von der Bereitschaft Wohnungen zu vermieten, zur privaten Aufnahme von Geflüchteten und auch zur allgemeinen Unterstützung“, berichtet der Leiter des Bereiches Soziales, Peter Schwarze. Mehrere Rückmeldungen hat es am Wochenende und zu Wochenbeginn auch auf eine Anzeige im Mindener Tageblatt gegeben, die das Unternehmen JCC Bruns der Stadt für diesen Zweck kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

      Viele Mindener*innen fragen zudem nach Möglichkeiten, wie sie sich ehrenamtlich engagieren und spenden können. Hier bringt sich aktuell stark auch der Bereich Integration ein, der Helfende und Hilfesuchende zusammenbringt. Ehrenamtliche, die zum Beispiel Unterstützung als „Dolmetscher*in“ anbieten, können sich bei der städtischen Koordinatorin für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsunterstützung, Frau Posch (), per Mail melden.

      Eine große Welle der Hilfsbereitschaft gab es auch mit der Aufnahme der ersten Familien in der ehemaligen Grundschule Leteln, die innerhalb von wenigen Tagen reaktiviert wurde. 80 Menschen - je zur Hälfte Erwachsene und Kinder - sind jetzt hier in Appartements mit Küchenzeile untergebracht. Sie werden derzeit durch Ehrenamtliche aus Leteln betreut und versorgt. Viele Lebensmittel, Kleidung, Kinderspielzeug und auch Bettwäsche wurden spontan gespendet. Innerhalb von nur wenigen Tagen war die Unterkunft voll belegt.

      Im zweiten Schritt setzt die Stadt Minden nun auf eine weitere, größere Unterkunft mit rund 80 Plätzen, die bislang von der Diakonie Stiftung Salem genutzt wurde, sowie auf wenige Wohnungen, die sie noch in ihrem Pool zur Unterbringung von zugewiesenen Geflüchteten hat. Auch gibt es aktuell Angebote von größeren Vermietern. Darüber hinaus wurden bislang rund 30 Wohnungen von privaten Vermieter*innen angeboten. „Diese werden wir uns in Kürze ansehen“, kündigt Peter Schwarze an. Alle Mindener*innen, die ebenfalls Wohnraum zur Verfügung stellen wollen, können das Formular auf der angegebenen Internetseite zur Kontaktaufnahme nutzen.

      Als allererste Maßnahme hat die Stadtverwaltung bereits vorletzte Woche eine Internetseite, die ständig mit Informationen ergänzt wird, sowie eine Hotline für Hilfesuchende und Helfende in Minden eingerichtet. Informationen gibt es unter www.minden.de/ukraine . Die Hotline lautet: + 49 571 895164, E-Mail: . Hier ist seit vergangenen Freitag auch eine Videobotschaft des Bürgermeisters verlinkt, in der um Unterstützung gebeten wird.

      Auch wurde jetzt das Spendenkonto für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe wieder aktiviert. Geldspenden können auf das Konto der Stadt Minden unter dem Stichwort „Spende für die Flüchtlingshilfe in Minden“ überwiesen werden. Die Kontoverbindung lautet: Sparkasse Minden-Lübbecke, IBAN: DE12 4905 0101 0080 0000 11, BIC: WELADED1MIN. Spendenquittungen werden auf Wunsch ausgestellt. Dafür ist es jedoch wichtig, dass bei der Überweisung die Adresse im Verwendungszweck mitgenannt wird. Bürger*innen, die gespendet haben und eine Quittung wünschen, können sich - bitte mit Nennung des vollen Namens, der Adresse und des Betrages - in der Finanzbuchhaltung an Frau Schumacher, E-Mai: (alternativ: ), Telefon 0571 89 348, wenden.

    • 3. März 2022 | Stadt Minden | Unterstützung für Menschen aus der Ukraine: Stadt Minden richtet Hotline ein

      Minden. In den vergangenen sieben Tagen sind bei der Stadtverwaltung Minden zahlreiche Anfragen zum Thema Unterstützung für die Menschen aus der Ukraine angekommen. „Die Menschen fragen bei uns an, welche Möglichkeiten es gibt, Familien oder Einzelpersonen in Minden unterzubringen“, weiß Peter Schwarze, Leiter des Bereichs Soziales bei der Stadt Minden.

      Er hat in den zurückliegenden Tagen viele Angebote von Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen bekommen, die neben ihren eigenen ukrainischen Verwandten, weitere Personen unterbringen wollen. Wer eine Wohnung oder ein Zimmer bereitstellen kann, meldet sich unter der Telefonnummer +49 571 89-5164 oder schreibt eine E-Mail an . Die Stadt Minden sammelt die Wohnungsangebote innerhalb des Stadtgebietes und vermittelt diese an die Hilfesuchenden. Die Stadt Minden bittet vorerst von Sachspenden abzusehen. Zunächst muss der Bedarf gesichtet werden.

      „Wir haben uns natürlich auch Gedanken gemacht, wie wir Geflüchtete aus dem Kriegsgebiet aufnehmen und gut versorgen können, die nicht durch private Angebote untergebracht werden können. Dafür wird jetzt die städtische Unterkunft in der ehemaligen Grundschule Leteln reaktiviert“, unterstreicht Bürgermeister Michael Jäcke. Mitarbeitende haben die Unterkunft hergerichtet, sodass ab Donnerstag (3. März) zunächst 36 Plätze für Personen zur Verfügung stehen. Weitere 36 Plätze werden eingerichtet. Bisher wurden erste Ukrainer*innen in Minden aufgenommen, weitere werden in den nächsten Tagen eintreffen.

      Das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung haben bis jetzt noch keine konkreten Informationen zur Verteilung bzw. Aufnahme von geflüchteten Menschen aus der Ukraine an die Kommunen weitergegeben. „Wir hoffen darauf, dass Bund und Land das in den kommenden Tagen nachholen und den rechtlichen Rahmen vorgeben“, so Peter Schwarze.


  • Informationen für Menschen aus der Ukraine zur Einreise und zum Aufenthalt in Deutschland | Запитання та відповіді щодо в’їзду з України й перебування в Німеччині

  • Die folgenden Stellen bieten aktuelle mehrsprachige Informationen:

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