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Leben in Minden

Lärmaktionsplan

Der Lärm in der Stadt ist größtenteils Verkehrslärm. Die Lärmaktionspläne zeigen Belastungen auf und machen Vorschläge für Maßnahmen.

  • Die Belastung durch Lärm wird als eines der größten Umweltprobleme in Europa angesehen. Lärm ist unerwünschter Schall, der als störend oder belästigend empfunden wird, aber oft selbst verursacht wird. Lärm kann auch zu gesundheitlichen Schäden führen.

    Die Europäische Union hat deshalb eine Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm erlassen. Umgebungslärm sind belästigende oder gesundheitsgefährdende Geräusche im Freien. Er wird verursacht von Straßen-, Schienen- und Flugverkehr oder von Gewerbe- oder Industrieanlagen. Die Umgebungslärm-Richtlinie (URL) hat das Ziel ein gemeinsames Konzept zur Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm festzulegen, um schädliche Auswirkungen und Belästigungen zu verhindern, ihnen vorzubeugen oder sie zu vermindern. Dabei wurde festgeschrieben, dass die Gemeinden alle 5 Jahre eine Lärmaktionsplanung durchführen müssen. Ausgenommen sind die Schienenwege des Bundes, bei denen die Lärmaktionsplanung vom Eisenbahnbundesamt durchgeführt werden muss.

    Die Lärmaktionsplanung der Stufe 1 für die Lärmarten Straße und Schiene wurde in der Stadt Minden im Jahr 2011 aufgestellt und am 20.11.2011 beschlossen. Die Lärmaktionsplanung Stufe 2 wurde im Jahr 2016 aufgestellt und am 07.07.2016 beschlossen.

    Mit dem Lärmaktionsplan Stufe 3 - Straße - wurden die bereits vorgeschlagenen Maßnahmen zur Regelung von Lärmproblemen und Lärmauswirkungen im Bereich Straße überprüft und ggf. aktualisiert. Hierzu wurde zunächst die Belastung durch Umgebungslärm anhand von Lärmkarten ermittelt, um darauf aufbauend einen Lärmaktionsplan aufzustellen. Der Lärmaktionsplan wurde vom Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr am 18.11.2020 beschlossen.


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