Leben in Minden

Knöllchen

Hier finden Sie allgemeine Informationen zur Überwachung des ruhenden Verkehrs ("Knöllchen")

  • Aufgrund der in der Vergangenheit zugenommenen Zahl von Kraftfahrzeugen ist der Bedarf an Plätzen zum Halten und Parken immer größer geworden.
    Ohnehin wird ein Privatkraftfahrzeug durchschnittlich nur 40 Minuten innerhalb von
    24 Stunden bewegt, während es die übrige Zeit – das sind durchschnittlich 97Prozent des Tages - ungenutzt herumsteht.

    Trotz des im Dezember 2000 in Betrieb genommenen Parkleitsystems, das den Autofahrern in Minden die Möglichkeit bietet, insgesamt 4.500 Stellflächen nutzen zu können, werden Fahrzeuge unzulässig, z. B. im Haltverbot, in der Fußgängerzone, ohne besonderen Parkausweis auf Schwerbehindertenparkplätzen, auf Geh- und Radwegen, usw. zum Parken bzw. Halten abgestellt.

    Dadurch wird die Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigt; häufig sind Fußgänger und Radfahrer die Leidtragenden.
    Die Stadt Minden überwacht daher den ruhenden Straßenverkehr.
    Das verkehrsordnungswidrige Abstellen von Fahrzeugen, die zum Straßenverkehr zugelassen sind, wird durch Verwarnungsgeld bzw. Bußgeld geahndet und evtl. notwendige Abschleppmaßnahmen werden veranlasst.

  • Auszug aus dem Bußgeldkatalog für den ruhenden Verkehr

  •  

    Umzulässig gehalten bzw. geparkt

    Grundtatbestand

    mit Behinderung

     

    im absoluten Halteverbot

    15 Euro

    25 Euro

     

    im eingeschränkten Halteverbot

    15 Euro

    25 Euro

     

    auf einem Parkplatz für Schwerbehinderte
    ohne besonderen Parkausweis

    35 Euro

     

     

    auf einem Geh- oder Radweg bzw.
    Geh- und Radweg

    20 Euro

    30 Euro

     

    in einer Fußgängerzone

    30 Euro

    35 Euro

     

    ohne gültigen Parkschein oder Parkzeit überschritten

    überschreiten der zulässigen Höchstparkdauer

    bis zu 30 Min. 10 Euro
    über 30 Min. 15 Euro
    über 1 St. 20 Euro
    über 2 St. 25 Euro
    über 3 St. 30 Euro

     

  • Dem/Der Betroffenen wird zunächst Gelegenheit gegeben, ein Verwarnungsgeld in der im Bußgeldkatalog genannten Höhe zu zahlen. Die Verwarnung wird durch Zahlung wirksam.
    Ist der/die Betroffene mit dem Verwarnungsgeld nicht einverstanden oder zahlt er/sie das Verwarnungsgeld nicht oder nicht rechtzeitig, wird dieser Betrag in einem Bußgeldbescheid als Geldbuße festgesetzt. Zu der Geldbuße kommen dann noch eine Gebühr in Höhe von 25,00 Euro und Auslagen in Höhe von 3,50 Euro für die Postzustellung des Bußgeldbescheides hinzu.

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