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Minden gestalten

Öffentliche Bürgerbeteiligung

Vier öffentliche Veranstaltungen laden dazu ein, mehr über das Glacis zu erfahren und sich mit anderen auszutauschen.

  • Vier öffentliche Veranstaltungen luden dazu ein, mehr über das Glacis zu erfahren und sich mit anderen auszutauschen.

    • Während der Erstellung und Planungsphase des Pflege- und Entwicklungskonzeptes gab es eine kontinuierliche Information und Beteiligung der Öffentlichkeit. Zu vier Veranstaltungen waren alle Bürger*innen herzlich eingeladen, um sich zu informieren, auszutauschen und einzubringen.




    1. öffentliche Veranstaltung am 26. September 2018

    Die Auftaktveranstaltung Ende September nutzten rund 130 Interessierte, um sich über Geschichte und Entwicklung des Mindener Glacis zu informieren und auszutauschen. In einer Kartenabfrage konnten die Teilnehmer*innen der Veranstaltung Statements unter: „Das Glacis ist für mich…“ und „Ich wünsche mir ein Glacis, das…“ abgeben.

    Präsentation des Planungsbüros L-A-E Landschaftsarchitekten Ehrig & Partner

    Statements der Teilnehmer*innen: "Das Glacis ist für mich..."

    Statements der Teilnehmer*innen: "Ich wünsche mir ein Glacis, das ..."

    Eindrücke von der Veranstaltung

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  • 2. öffentliche Veranstaltung am 8. November 2018

    In der zweiten öffentlichen Veranstaltung stellte der Planer Ehm Eike Ehrig (L-A-E Landschaftsarchitekten Ehrig & Partner mbB) in einem Impulsvortrag das Thema „Ökologie und Nutzung des Glacis“ vor. So zeigte er unter anderem auf, welche Bereiche im Glacis unternutzt, übernutzt oder funktionslos sind. Als ein Ergebnis einer umfassenden Bestandsanalyse stellte sich auch heraus, dass das ursprüngliche Artenreichtum verarmt und der Altbaumbestand im Glacis gefährdet ist.

    Im Anschluss an den Impulsvortrag setzten sich die Bürger*innen zu den Themen „Denkmalschutz“, „Naturschutz“, „Nutzung ruhig“ und „Nutzung aktiv“ in Gruppen zusammen, um sich gemeinsam zu beraten, auszutauschen und anschließend die Ergebnisse im Plenum vorzustellen. Eine Besonderheit stellte ein Perspektivwechsel dar, bei dem die Themen untereinander getauscht wurden. Jede/r Teilnehmer*in betrat nun ein neues Terrain. Unter anderem wurden die „Ruhige Nutzung“ mit „Denkmalschutz“ und die „Aktive Nutzung“ mit „Naturschutz“ getauscht.

    Auf diese Weise wurde allen Beteiligten bewusst, welche vielfältigen Meinungen und Belange aufeinandertreffen können und die bei der Erstellung des Pflege- und Entwicklungskonzeptes zu betrachten sind.

    Die Präsentationen und Ergebnisse aus den Veranstaltungen finden Sie im Folgenden.

    Präsentation  des Planungsbüros L-A-E Landschaftsarchitekten Ehrig & Partner

  • Eindrücke von der Veranstaltung

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  • 3. öffentliche Veranstaltung am 4. Dezember 2018

    In der dritten öffentlichen Veranstaltung zum Pflege- und Entwicklungskonzept Glacis ging es um das Thema „Überlegungen zur Entwicklungsplanung“.

    Nach einer kurzen inhaltlichen Rückblende durch den Beigeordneten Lars Bursian und einer Einführung in das Thema wurden die ca. 50 anwesenden Bürger*innen gebeten, aktiv Vorschläge zu erarbeiten und somit als „Planer*innen“ zu agieren.

    Die hier entwickelten Planungsideen der Bürger*innen zu Themenfeldern wie Wegeführung, Beleuchtung und Natur- und Denkmalschutz konnten direkt in einen Plan eingearbeitet werden.

    Die in einer Stunde gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse wurden von den Gruppen vorgetragen, anschließend von Planer Ehm Eike Ehrig zusammengefasst und mit den vom Büro Ehrig erarbeiteten Vorschlägen abgeglichen und vorgestellt.

    Die erarbeiteten Ergebnisse sind in einem Plan zusammengefasst. Der Plan ist auf dieser Seite unter Ergebnisse der Gruppenarbeit hinterlegt.

    Die Präsentationen und Ergebnisse aus den Veranstaltungen finden Sie im Folgenden.

    Präsentation des Planungsbüros L-A-E Landschaftsarchitekten Ehrig & Partner

    Ergebnisse der Gruppenarbeit

    Eindrücke von der Veranstaltung

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  • 4. öffentliche Veranstaltung am 2. April 2019

    Bei der vierten öffentlichen Veranstaltung stellte das Planungsbüro L-A-E Landschaftsarchitekten Ehrig vor rund 80 interessierten Bürgerinnen und Bürger die Ziel- und Maßnahmenplanung für das Glacis vor.

    Die Teilnehmenden hatten nochmals die Möglichkeit, sich zu beteiligen. An fünf Stelltafeln wurde rege diskutiert und es gab wertvolle Anregungen, die in das Konzept mit einflossen.

    Inhalte des Konzeptes wurden vorgestellt. Einerseits die Wiederherstellung des Waldpark-Charakters und andererseits die Einbeziehung moderner Nutzungsansprüche. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen anhand eines Prioritätenplanes nach und nach umgesetzt werden.

    Die weiteren wichtigen Aussagen im Konzept waren: 1. Der Waldpark – eine preußische Glaciswaldung – ist Waldpark und wird Waldpark bleiben. 2. Die wertvollen Alteichen müssen aktiv geschützt werden – dafür müssen zum Teil andere Bäume weichen. Es soll standortgerechte und klimafeste Nachpflanzungen geben. 3. Die Nährstoffverschmutzung des Glacis soll durch Pflegemaßnahmen verringert werden und 4. Der Waldpark benötigt ein höheres Unterhaltungsbudget, um seine Strahlkraft für Minden auch in Zukunft zu behalten.

    Die Bestandsanalyse des Fachbüros machte deutlich, dass das Glacis bei Weitem nicht so artenreich ist wie vermutet. Probleme bereiten der hohe Nähstoffgehalt des Bodens, die akute Gefährdung des Altbaumbestandes durch Überdüngung, aber auch Klimawandelprobleme und Konkurrenzdruck.

    Planer Ehm Eike Ehrig empfahl unter anderem eine behutsame Auslichtung unter den großen Bäumen und Nachpflanzungen mit klimaverträglichen Arten. Bestimmte Baumarten wie die Kastanie, die Ulme und die Esche seien durch Schädlinge und Pilzbefall stark dezimiert. Aber es gebe resistentere Züchtungen, die gepflanzt werden können.

    Nicht umgesetzt werden kann der vielfach geäußerte Wunsch, eine beleuchtete Strecke durch das gesamte Glacis – vor allem für Jogger und Spaziergänger – zu schaffen. Das sei vor allem aus naturschutzfachlicher Sicht nicht möglich, so Ehm Eike Ehrig. Ein wichtiger Grund sei, dass es Fledermäuse im Glacis gebe, die durch abendliches Licht gestört werden können. Eine Absage erteilte der Fachmann auch den diskutierten Plänen, einen Radschnellweg durch das Glacis zu führen. Dagegen sprechen vor allem Denkmalschutz-Aspekte, aber auch die dafür notwendigen Voraussetzungen. Dies sind durchgängige Wegbreiten von vier Metern, eine Beleuchtung und eine mögliche Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern. Das könne zu gefährlichen Konfliktsituationen mit Fußgängern führen.

    Ein Ziel zur Aufwertung des Glacis ist es, den Rundweg-Charakter stärker zu betonen. Diskutiert werden müsse in der späteren Ausführungsplanung noch der künftige Belag der Wege.

    Präsentation des Planungsbüros L-A-E Landschaftsarchitekten Ehrig & Partner

  • Eindrücke der Veranstaltung

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