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Minden gestalten

Aktuelle und abgeschlossene Projekte

    • Kläranlage in Leteln arbeitet fast energieautark - Umsetzungsstand der Maßnahmen

      Die Kläranlage der Städtischen Betriebe Minden in Leteln sorgt nicht nur für sauberes Wasser, sondern erzeugt auch den dafür benötigten elektrischen Strom überwiegend selbst und ist damit fast energieautark.Das  Klärwerk in Minden

      Zur Reinigung des Abwassers wird viel Strom benötigt, die technischen Anlagen der Abwasser- und Schlammbehandlung laufen rund um die Uhr. So kommen im Jahr rund 4,5 Mio kWh an elektr. verbrauchter Energie zusammen. Das entspricht in etwa dem durchschnittlichen jährlichen Strombedarf von 1.500 Haushalten.

      In den vergangenen Jahren wurden 2 Klimaschutz-Teilkonzepte erstellt. Die dort vorgeschlagenen verschiedenen Erneuerungs- und Baumaßnahmen konnten größtenteils in die Praxis umgesetzt werden; das führte insgesamt zu erheblichen Energieeinsparungen. Der hierbei genutzte elektrische Strom wird inzwischen auf dem Gelände zu rd. 90% selber erzeugt. Der erforderliche Wärmebedarf wird nahezu vollständig selbst erzeugt.

      Im Einzelnen wurden in den letzten Jahren folgende Maßnahmen umgesetzt:

      Erneuerung des BHKW

      Das vorhandene Blockheizkraftwerk (BHKW) wurde komplett erneuert. Mittlerweile erzeugen 4 Maschinen mit einer elektr. Leistung von jeweils rd. 250 kW insgesamt 4,5 Mio. kWh elektr. Strom im Jahr. Beim Umbau der BHKW-Anlage wurde ein besonderes Augenmerk auf die optimale Ausnutzung der bei der Verbrennung des Klärgases im BHKW-Motor entstehenden Abwärme gerichtet. Hierbei konnte durch eine Optimierung der Nutzung der anfallenden Abwärme, die zur erforderlichen Aufheizung des Faulschlammes in den Faulhältern eingesetzt wird, eine erhebliche Einsparung an Wärmeenergie erreicht werden. Mittlerweile braucht, wenn überhaupt nur noch in strengen Wintermonaten extern zu geheizt werden. Die Eigenversorgungsgrad der erforderlichen Wärme liegt bei nahezu 100%.

      Neubau der Überschussschlammeindickung

      Als eine der ersten Umsetzungsmaßnahmen wurde eine zweistrassige Siebbandanlage zur Eindickung des anfallenden Überschussschlamms gebaut. Sie reduziert die Feuchtigkeit des Klärschlamms. Der Feststoffgehalt konnte so auf bis zu 7% erhöht werden. In der Folge davon sinkt der Wärmebedarf in den Faulbehältern, da eine geringere Durchsatzmenge an Schlamm aufgeheizt werden muss.

      Neubau der Schlammentwässerung

      Die Schlammentwässerung ist ebenfalls erneuert worden. Hierzu wurden die alten Kammerfilterpressen durch 3 neue Einkammerfilterpressen ersetzt. Diese müssen nicht nur weniger gewartet werden, sondern liefern auch ein besseres Ergebnis bei der Entwässerung des Klärschlamms. 

      Neubau Photovoltaik (PV)-Anlage

      Auf dem Gelände des Klärwerks sind im Rahmen des Klimaschutz-Teilprojektes 2 mögliche Flächen für eine Photovoltaikanlage ermittelt worden. Auf genau diesen Freiflächen sind die PV-Anlagen errichtet worden. Ihre Gesamtleistung entspricht 156 kW peak, das heißt, sie produziert etwa 140.000 kWh im Jahr.

      Erneuerung Nachklärbecken

      In den insgesamt 16 Nachklärbecken wurden Betonsanierungen durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurden die maschinentechnischen Eirichtungen erneuert. Bei der Räumung des Schlamms in den Becken kommen so genannte Kettenräumer zum Einsatz. Diese bestanden bisher aus Metall und wurden durch welche aus Kunststoff ersetzt. Die neuen Kettenräumer haben ein geringeres Gewicht im Vergleich zu denen aus Metall und benötigen kleinere und wirtschaftlichere Antriebe.

      Erneuerung der Biologischen Anlage

      Als eine der aufwändigen energetischen Umbaumaßnahmen fällt die Optimierung der Belüftungsanlagen der Belebungsbecken ins Gewicht. In einem Teil der Anlage wurden energetisch sehr ungünstige und veraltete Oberflächenbelüfter durch eine effektivere Druckbelüftung ausgetauscht. Hierbei wird der für die Abwasserreinigung erforderliche Sauerstoffbedarf in unserem Fall über Plattenbelüfter, die auf dem Beckenboden der einzelnen Becken flächendeckend verteilt sind über Druckbelüftung eingetragen.

      In den weiteren Becken, die bereits mit Druckbelüftung ausgestattet waren, wurden ebenfalls neue Plattenbelüfter eingebaut, um den Wirkungsgrad hierbei zu erhöhen. Weiterhin wurden die alten vorhandenen Luft-Verdichter durch hocheffiziente magnetgelagerte Turbo-Verdichter ausgetauscht. In diesem Zusammenhang konnte im Anschluss das Belüftungsverfahren auf eine Intermittierende Belüftung umgestellt werden. Hierbei wird anhand gemessener Abwasserparameter nicht mehr durchgängig belüftet, sondern nur noch zeitweise. Auch dies ist ein weiterer energetisch wichtiger Aspekt.

      Im Rahmen der Betrachtungen in den durchgeführten Klimaschutz-Teilkonzepten wurden eine Reihe an weiteren kleineren Maßnahmen durchgeführt, die hier nur beispielhaft genannt werden. So wurden an einigen Stellen Pumpen erneuert und diese zum Teil durch kleinere bzw. durch energieeffizientere Motoren ersetzt. Weiterhin wurden fest verbaute Pumpen und Rührwerke in den Becken durch Frequenzumformer ertüchtigt. Dies hat zur Folge, dass diese elektrischen Antriebe in der Drehzahl reduziert werden können und der elektr. Strombedarf sinkt.

      Diese Vorgehensweise ist nicht überall möglich, da die Reinigung des Abwassers und Einhaltung der Überwachungswerte immer im Vordergrund steht.

      Fazit

      In den letzten Jahren wurden durch fortlaufende energiesparende Umbaumaßnahmen und Umstellung der Betriebsweisen der elektrische und thermische Energiebedarf immer weiter abgesenkt. In Zukunft sollen weitere Maßnahmen untersucht und umgesetzt werden, um den Strombedarf weiter zu reduzieren ohne die Reinigungsleistung zu mindern.  


    • In Minden entsteht die 100. Klimaschutzsiedlung in NRW

      Wo jetzt noch im Mindener Stadtbezirk Königstor Ackerfläche zu sehen ist, soll bald die erste Klimaschutzsiedlung in Minden und damit die 100. in NRW entstehen. Die Auswahlkommission der EnergieAgentur.NRW hat das am 07.12.2020 bestätigt. Das Konzept erfüllt alle Anforderungen an eine Klimaschutzsiedlung, die im Rahmen des Projekts "100 Klimaschutzsiedlungen in NRW" festgelegt sind. Das Projekt zeigt, wie eine nachhaltige Stadtentwicklung aussehen kann.

      Hintergrund des Programms "100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen" ist die Zielsetzung der Landesregierung NRW, dass in NRW einhundert Siedlungen entstehen sollen, die besonders gut das Thema Klimaschutz im Wohnungsbau umsetzen. Klimaschutzsiedlungen sollen die wärmebedingten CO2-Emissionen und damit auch die Energiekosten in Wohnsiedlungen erheblich reduzieren und damit dazu beitragen, die Klimaschutzziele zu erreichen. Das ist auch nötig - laut der Verbraucherzentrale NRW und der EnergieAgentur.NRW wird rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland allein für Raumwärme und Warmwasser benötigt. Damit trägt dieser Sektor einen erheblichen Anteil zu den energiebedingten CO2-Emissionen bei. Neben der Reduzierung bzw. Vermeidung von Emissionen sollen Klimaschutzsiedlungen auch besondere städtebauliche und soziale Qualitäten aufweisen. Damit könnte die Siedlung wegweisend für weitere Neubaugebiete in Minden werden.

      Das Konzept für die Klimaschutzsiedlung in Minden hat das Architekturbüro Parallel in Minden erstellt. Investor ist die Wilhelm Fahrenkamp Grundstücks GmbH.

    • Aktion "Mix dir dein Lieblingswasser" 

       Erfrischungspakete für durstige Menschen

      Der Sommer ist da ‒ und damit die Lust auf kühle, durstlöschende Getränke. Damit die Mindenerinnen und Mindener nicht „auf dem Trockenen sitzen“ gab es für Jede und Jeden, die/der schnell ist, ein nachhaltiges Erfrischungspaket bei der Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW in Minden.

      Mit der Aktion „Mix Dir Dein Lieblingswasser“ zeigen die Stadt Minden, die Verbraucherzentrale NRW und die Mindener Stadtwerke, wie schnell und einfach sich preisgünstige, kalorienarme und dazu noch klimafreundliche Alternativen zu zuckerhaltigen Kaltgetränken selbst herstellen lassen.

      „Leitungswasser zu trinken ist nicht nur durstlöschend, es ist auch ein einfacher Weg, die Umwelt zu schonen. Leitungswasser ist ökologisch sehr sinnvoll, da es Ressourcen spart, Plastikmüll vermeidet und das Klima erheblich weniger belastet, als abgefülltes Wasser. Darüber hinaus ist es ein sehr viel preiswerteres Lebensmittel als Flaschenwasser“, erklärt die Klimaschutzmanagerin der Stadt Minden, Inna Sawazki.

      Die Erfrischungspakete werden in einer gemeinsamen Aktion von der Umweltberatung der Verbraucherzentrale, den Mindener Stadtwerken und der Stadt Minden zur Verfügung gestellt.

      Mehr Informationen zur Aktion gibt es in der Pressemitteilung.

      Wer mehr über den Beitrag von Leitungswasser zum Klimaschutz erfahren möchte, findet entsprechende Informationen im Flyer "Klimaschutz und Trinkwasser".

    • ALTBAUNEU im Kreis Minden-Lübbecke

      Die Kreise Minden-Lübbecke und Herford haben sich entschlossen, 2019 gemeinsam am Projekt ALTBAUNEU des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums teilzunehmen.

      Die Initiative unterstützt teilnehmende Kreise und Kommunen bei der Beratung ihrer Bürgerinnen und Bürger zur sinnvollen Umsetzung von Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung. Zentrales Element des Projekts ist ein Internetportal, auf dem über Sanierungsthemen, Fördermöglichkeiten und Veranstaltungen informiert wird. Außerdem gibt es eine Expertendatenbank mit regionalen Handwerker*innen, Energieberater*innen und Architekten*innen.

      Weitere Informationen gibt es unter https://www.alt-bau-neu.de/kreis-minden-luebbecke/.

    • Sanierung von Lichtsignalanlagen

      Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative erhält die Stadt Minden eine Förderung zur Sanierung von Lichtsignalanlagen. Ziel der Maßnahme ist es den Energieverbrauch und somit den CO2-Ausstoss um mindestens 70 % gegenüber dem Ist-Stand zu senken.

      Die Laufzeit der Maßnahme mit dem Förderkennzeichen 03K03726 hat eine Laufzeit von 01.09.2016 bis 31.08.2017. Die Sanierung von zwei Fußgänger- und einer Knotenpunktlichtsignalanlage erfolgt durch die Umstellung der vorhandenen Signalgeber, welche z. Zt. noch mit 230V-Glühlampen betrieben werden, auf energieeffiziente LED-Signalgebereinsätze.

      Zur Durchführung der Maßnahme wurde eine Ausschreibung mit vorangegangenen Teilnehmerwettbewerb durchgeführt. Daraufhin wurden die betroffenen Lichtsignalanlagen durch die Firma Siemens, Bereich RC-DE MO NORD, mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt.

      Gegenüber dem Altbestand konnte die elektrische Anschlussleistung der Signalgeber durch den Einsatz der aktuellsten LED-Signalgeber mit einer Anschlussleistung von nur noch rund 1,5W je Signalgeberkammer von bislang 60W bzw. 75W (Glühlampenbetrieb) um 97,4 Prozent bzw. 98 Prozent reduziert werden.

      Daraus ergibt sich eine Reduzierung des Energieverbrauches in Summe für die drei Lichtsignalanlagen von jährlich rund 19.300 kWh bzw. einer CO2-Einsparung von rund 11 Tonnen. 

      Das Projekt wird von Herrn Schakau betreut (E-Mail: , Tel.: 0571-89921).

      Im Anschluss an die oben genannte Maßnahme ist seitens der Städtischen Betriebe Minden / Stadt Minden ein weiterer Förderantrag im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gestellt worden. Im Zuge dieser Maßnahme sollen zwei weitere Knotenpunktlichtsignalanlagen durch Umstellung der vorhandenen Signalgeber, welche aktuell noch mit 230V- 60/75W-Glühlampen betrieben werden, auf energieeffiziente LED-Signalgeber umgerüstet werden.

      Die Maßnahme mit dem Förderkennzeichen 03K08015 hat eine Laufzeit vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019 und wurde mit einem durchgeführten Teilnehmerwettbewerb begonnen. Auf Grund der danach durchgeführten Ausschreibung wird die Firma Siemens Mobility GmbH mit den Arbeiten beauftragt.

      Wie bereits in der vorangegangenen Maßnahme kann somit gegenüber dem Altbestand die elektrische Anschlussleistung der Signalgeber durch die neuen LED-Signalgeber auf nur noch rund 1,5W je Signalkammer reduziert werden. Durch diese Maßnahme wird sich der Energieverbrauch der beiden Lichtsignalanlagen um ca. 97 Prozent, welches einer jährlichen Ersparnis von rund 17.703 kWh entspricht, verringern. Dieses führt wiederum zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes von 10,45 Tonnen pro Jahr.

      Das Projekt wird wieder von Herrn Schakau (E-Mail: , Tel.: 0571-89921) betreut.

      Die praktische Maßnahmenumsetzung musste unter anderem witterungsbedingt leider etwas verschoben werden. Dieses bedingte eine Verlängerung der Fördermaßnahme bis zum 30.06.2019, so dass eine der geförderten Anlagen nunmehr Anfang April und die zweite am 17./18.06.2019 umgebaut wurde. Die Maßnahme mit dem Förderkennzeichen 03K08015 ist somit bautechnisch abgeschlossen.

      Weitere Sanierungen von Lichtsignalanlagen liefen unter den Förderkennzeichen 03KS2322, 03KS3476 und 03KS6844.

      Die Projekte werden von Herrn Schakau betreut (E-Mail: , Tel.: 0571-89921).


    • Aktionstag "Meine letzte Plastikflasche"

      Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der Nationalen Klimaschutzinitiative fand am 22.09.2018 unter dem Motto "#sogehtklimaschutz" eine Tauschaktion in der Mindener Innenstadt statt. Bei der Mitmach-Aktion haben Klimaschutzmanagerin Inna Sawatzki und die Umweltberatung der Verbraucherzentrale Minden (Cornelia Franke-Röthemeyer und Pinna Rennegarbe) gezeigt, wie leicht sich das Thema Klimaschutz im Alltag integrieren lässt. Unterstützt wurde die Aktion von der Mindener Wirtschaftsförderung. Thematisiert wurden vor allem die Themen Plastikmüllvermeidung und Nutzung von Leitungswasser als Trinkwasser. In der Broschüre "Klimaschutz und Trinkwasser" sind interessante Informationen dazu zusammengefasst.

      Passanten konnten ihre Einwegplastikflaschen gegen eine hochwertige Glasflasche eintauschen. Dafür mussten sie lediglich ihre "letzte Plastikflasche" an das Aktionsteam abgeben. Der Tausch zahlte sich gleich mehrfach aus, denn das eingesammelte Pfand kam der Umwelt AG des Herder-Gymnasiums zugute, deren Schülerinnen und Schüler die Aktion tatkräftig unterstützt haben. Die Deckel der Plastikflaschen wurden separat für das Projekt "Deckel gegen Polio" eingesammelt, eine Aktion vom Verein Deckel drauf, die mit den Deckeln Impfungen gegen Kinderlähmung finanziert. Wer seine Flaschendeckel ebenfalls spenden möchte, kann sie in der Bürgerhalle in einen Behälter werden. 


    • Nachhaltigkeitsmarkt 2018

      Als Auftakt zu den Mindener Nachhaltigkeitswochen 2018 fand auf dem Schnurrviertelfest in der Oberen Altstadt der Nachhaltigkeitsmarkt mit dem Schwerpunktthema SDG 6 - Wasser statt. Zahlreiche Akteur*innen und Initiativen stellten sich und ihre Projekte vor. Klimaschutzmanagerin Inna Sawatzki stellte gemeinsam mit Kerstin Pahnke und Cornelia Franke-Röthemeyer von der Verbraucherzentrale Fakten und Tipps zum Thema Trinkwasser und Klimaschutz vor.


    • comebags - Banner zu Taschen

      „Zeigt her euer Plus für Minden“, das war im Frühjahr 2016 der Aufruf zur Einführung des neuen Stadtlogos. Für diese Kampagne wurden mehrere große Banner gedruckt und in der Innenstadt präsentiert. Nach der mehrwöchigen Aktion sollten die Banner mit dem neuen Logo entsorgt werden. PVC-Banner sind sehr robust, preiswert und eignen sich hervorragend für Außenwerbung, weshalb sich häufig Verwendung finden. Leider sind sie von der Herstellung bis hin zur Entsorgung umweltschädlich.

      „Wieso lassen wir aus den Bannern keine Taschen fertigen?!“ brachte die Klimaschutzmanagerin der Stadt der Stadt den Vorschlag in die zuständige Arbeitsgruppe für Standortmarketing ein. Die Idee des Upcycelns der Banner, also dem wiederverwerten zur Herstellung höherwertiger Produkte, wurde geboren.

      Die Lebenshilfe in Bruchsal, Baden-Württemberg, hat sich auf das upcyceln von Bannern spezialisiert und das nötige Know-How. Dort arbeiten circa 1.200 Menschen, davon knapp 850 Mitarbeiter mit Handicap in mehreren Werkstätten.

      Aus den Bannern wurden 54 Umhängetaschen (Bag2life), 40 Shoppingtaschen (Bag4Shopping) und aus den kleineren Resten 100 Smartphonehüllen genäht. Diese Unikate wurden in der Vorweihnachtszeit 2016 verkauft.

      Presseartikel 01.12.2016 - Aus Bannern werden Taschen


    • Tag der Städtebauförderung und Klimaschutztag 2016

      Am 21.05.2016 fand der zweite Tag der Städtebauförderung zusammen mit dem Umwelt- und Klimaschutztag auf dem Markt statt. Tipps zur klimagesunden Ernährung gab es zusammen mit regionalem/saisonalen Obst und Gemüse zum Probieren. Unter dem Mottom "Klimaschutz schmeckt" zeigte die Klimaschutzmanagerin Diana Berg zusammen mit der Verbraucherzentrale NRW auf, dass das eigene Konsumverhalten sehr stark das Klima beeinflusst. Durch bewusstes Einkaufen lassen sich zudem Lebensmittelabfälle vermeiden und somit durchschnittlich über 230 Euro im Jahr pro Kopf einsparen.


      Mehr Infos:

      Zu gut für die Tonne - Tipps zur Abfallvermeidung

      Klimaschutz schmeckt - Tipps zu klimagerechter Ernährung

      Klimaschutztag - Franke-Röthemeyer (VZ), Berg (Stadt Minden), Schürmann (VZ)

    • Modal-Split-Analyse & Mobilitätskonzept

      Durchführung einer Modal-Split-Analyse im Aug. - Sep. 2015 (Befragung von ca. 5.000 Haushalten nach ihrem Mobilitätsverhalten zur Ermittlung der Mindener Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel). Das Land fördert diese von dem Ingenieurbüro Planersocietät Dortmund durchgeführte Maßnahme zu 70 %. Die ausgewerteten Daten der Erhebung unterliegen einem einheitlichen Standard und können mit anderen Städten verglichen werden. Die Ergebnisse finden Berücksichtigung in dem im Anschluss erstellten "Masterplan nachhaltige Mobilität Minden" (einem Klimaschutz-Teilkonzept) und evaluieren zudem das Radverkehrskonzept, welches vor 5 Jahren erstellt worden ist.
      Das Projekt wird betreut von Frau Rehling (E-Mail: , Tel: 0571-89297).

    • Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzeptes für die Kläranlage Leteln

      Für die Kläranlage Minden-Leteln wurde ein Klimaschutz-Teilkonzept erarbeitet. Dieses wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages zusammen mit dem Projektträger Jülich gefördert.

      Das Projekt hat folgenden Hintergrund: Auf der Kläranlage Minden-Leteln erfolgt unter erheblichem technischem Aufwand eine weitgehende Reinigung des Abwassers. Diese erfordert unter anderem einen hohen Energieaufwand mit den entsprechenden Konsequenzen für den CO2-Ausstoß und unser Klima. Zu diesem Thema wurde letztmals 2007 eine umfangreiche Energieanalyse aufgestellt. Aus dieser haben sich Maßnahmen ergeben, die sich inzwischen größtenteils in der Umsetzung befinden.

      Die Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzepts basierte teilweise auf der bereits durchgeführten Energieanalyse. Die weitergehende Senkung des Energieverbrauches der Kläranlage bzw. die Reduzierung des Fremdstrombezuges ist von ökonomischem und ökologischem Interesse. Die bereits erreichten energetischen Verbesserungen sind im Regelfall auch mit zusätzlichen Prozessoptimierungen der Abwasser- und Klärschlammbehandlung verknüpft.

      Die Durchführung des Teilkonzeptes findet unter Berücksichtigung der Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in öffentlichen Einrichtungen statt. 

      Im Rahmen der Förderung durch das BMU konnten für die Erarbeitung des Teilkonzepts Zuschüsse in Höhe von 50 Prozent der Gesamtkosten beantragt werden. Das Projekt wurde unter dem Förderkennzeichen 03KS3645 geführt.

      Das Projekt wird von Herr Gahre betreut (E-Mail: , Tel.: 0571 3872311).

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