Minden gestalten

Aktuelle Projekte

    • ALTBAUNEU im Kreis Minden-Lübbecke

      Die Kreise Minden-Lübbecke und Herford haben sich entschlossen, 2019 gemeinsam am Projekt ALTBAUNEU des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums teilzunehmen.

      Die Initiative unterstützt teilnehmende Kreise und Kommunen bei der Beratung ihrer Bürgerinnen und Bürger zur sinnvollen Umsetzung von Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung. Zentrales Element des Projekts ist ein Internetportal, auf dem über Sanierungsthemen, Fördermöglichkeiten und Veranstaltungen informiert wird. Außerdem gibt es eine Expertendatenbank mit regionalen Handwerker*innen, Energieberater*innen und Architekten*innen.

      Weitere Informationen gibt es unter https://www.alt-bau-neu.de/kreis-minden-luebbecke/.

    • Klimakampagne OstwestfalenLippe - Wir sind dabei!

      Mit der öffentlichen Unterzeichnung eines Kommuniqués gaben 59 Landräte und Bürgermeister aus der Region am 08. April 2019 den Startschuss zur Klimakampagne OstwestfalenLippe und unterstrichen so ihr Engagement für den kommunalen Klimaschutz. Mit der Kampagne wollen die Kommunen die Region in ihrem Klimaschutzmanagement sichtbarer machen und bieten dafür ihren Bürger*innen eine Mitmachkampagne an, die Spaß macht und wirksam ist. Die Energieagentur.NRW und die OWL GmbH haben die Kampagne im Auftrag des Wirtschaftsministeriums NRW gemeinsam mit dem Lenkungskreis, zu der auch die Stadt Minden gehört, erstellt. Schirmherrin ist die Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl. Einen Eindruck vom Auftakt am 08. April mit Bildern und weitere Informationen zur Kampagne können Sie unter https://www.energieagentur.nrw/klimaschutz/start_der_ersten_klimakampagne_owl finden.

      Die Klimakampagne bietet allen Kommunen in der Region ein "Baukastensystem" an, das für die kommunale Klimaschutzarbeit gemeinsam mit den Bürger*innen genutzt werden kann. Mit der Kampagne werden fünf große Klimaschutz-Themen - Mobilität, Sanierung, Erneuerbare Energien, Nutzerverhalten und Klimafolgenanpassung - behandelt und über kommunale Grenzen hinweg sichtbar gemacht.

      Der erste Klimaschutztag OWL wird am Samstag, dem 25. Mai, stattfinden. An diesem Tag ist jede Kommune und jeder Kreis in OWL aufgefordert, das Thema Klimaschutz in den Fokus zu rücken. Auch im Mühlenkreis wird es zahlreiche Aktionen geben. Eine Klima-Radtour in Kooperation mit dem ADFC wird die Stationen in Bad Oeynhausen, Porta Westfalica und Minden verbinden. Verschiedene Anlagen aus dem Bereich erneuerbare Energien (Solarenergie, Windkraft, Wasserkraft und Biogas) und ein Passivhaus können besichtigt werden. Die einzelnen Aktionen sind im Flyer zu finden.

      In Minden gibt Bürgermeister und STADTRADELN-Star Michael Jäcke im Rahmen des Klimaschutztages der Kampagne STADTRADELN den Startschuss. Los geht es um 11:00 Uhr auf dem Marktplatz in der Mindener Innenstadt mit anschließender gemeinsamer Radtour durch Minden. Die Radtour wird vom ADFC durchgeführt und dauert ca. eine Stunde (ca. 12 km). Endpunkt der Radtour ist das Wesertor. Informationen zum STADTRADELN werden am Infostand der Klimaschutzmanagerin zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus informiert die Verbraucherzentrale NRW zum Thema "Sonne im Tank" und der Kreis Minden-Lübbecke zum Thema Klimaschutz.

      Gruppenfoto der 59 Bürgermeister und Landräte beim Auftakt der OWL Klimakampagne                                                                                       © Energieagentur.NRW

      Unterschrift von Bürgermeister Michael Jäcke auf dem Kommuniqué der OWL Klimakampagne                                                                             © Katharina Hess, Stadt Minden

                                                                                             © Energieagentur.NRW

      Klimaschutzmanagerin Inna Sawatzki und Kollege Frederik Wegener, Klimamanager vom Kreis Minden-Lübbecke, mit dem Kommuniqué der OWL Klimakampagne                                                                             © Katharina Hess, Stadt Minden

    • Sanierung von Lichtsignalanlagen

      Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative erhält die Stadt Minden eine Förderung zur Sanierung von Lichtsignalanlagen. Ziel der Maßnahme ist es den Energieverbrauch und somit den CO2-Ausstoss um mindestens 70 % gegenüber dem Ist-Stand zu senken.

      Die Laufzeit der Maßnahme mit dem Förderkennzeichen 03K03726 hat eine Laufzeit von 01.09.2016 bis 31.08.2017. Die Sanierung von zwei Fußgänger- und einer Knotenpunktlichtsignalanlage erfolgt durch die Umstellung der vorhandenen Signalgeber, welche z. Zt. noch mit 230V-Glühlampen betrieben werden, auf energieeffiziente LED-Signalgebereinsätze.

      Zur Durchführung der Maßnahme wurde eine Ausschreibung mit vorangegangenen Teilnehmerwettbewerb durchgeführt. Daraufhin wurden die betroffenen Lichtsignalanlagen durch die Firma Siemens, Bereich RC-DE MO NORD, mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt.

      Gegenüber dem Altbestand konnte die elektrische Anschlussleistung der Signalgeber durch den Einsatz der aktuellsten LED-Signalgeber mit einer Anschlussleistung von nur noch rund 1,5W je Signalgeberkammer von bislang 60W bzw. 75W (Glühlampenbetrieb) um 97,4 Prozent bzw. 98 Prozent reduziert werden.

      Daraus ergibt sich eine Reduzierung des Energieverbrauches in Summe für die drei Lichtsignalanlagen von jährlich rund 19.300 kWh bzw. einer CO2-Einsparung von rund 11 Tonnen. 

      Das Projekt wird von Herrn Schakau betreut (E-Mail: , Tel.: 0571-89921).

      Im Anschluss an die oben genannte Maßnahme ist seitens der Städtischen Betriebe Minden / Stadt Minden ein weiterer Förderantrag im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gestellt worden. Im Zuge dieser Maßnahme sollen zwei weitere Knotenpunktlichtsignalanlagen durch Umstellung der vorhandenen Signalgeber, welche aktuell noch mit 230V- 60/75W-Glühlampen betrieben werden, auf energieeffiziente LED-Signalgeber umgerüstet werden.

      Die Maßnahme mit dem Förderkennzeichen 03K08015 hat eine Laufzeit vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019 und wurde mit einem durchgeführten Teilnehmerwettbewerb begonnen. Auf Grund der danach durchgeführten Ausschreibung wird die Firma Siemens Mobility GmbH mit den Arbeiten beauftragt.

      Wie bereits in der vorangegangenen Maßnahme kann somit gegenüber dem Altbestand die elektrische Anschlussleistung der Signalgeber durch die neuen LED-Signalgeber auf nur noch rund 1,5W je Signalkammer reduziert werden. Durch diese Maßnahme wird sich der Energieverbrauch der beiden Lichtsignalanlagen um ca. 97 Prozent, welches einer jährlichen Ersparnis von rund 17.703 kWh entspricht, verringern. Dieses führt wiederum zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes von 10,45 Tonnen pro Jahr.

      Das Projekt wird wieder von Herrn Schakau (E-Mail: , Tel.: 0571-89921) betreut.

      Die praktische Maßnahmenumsetzung musste unter anderem witterungsbedingt leider etwas verschoben werden. Dieses bedingte eine Verlängerung der Fördermaßnahme bis zum 30.06.2019, so dass eine der geförderten Anlagen nunmehr Anfang April und die zweite am 17./18.06.2019 umgebaut wurde. Die Maßnahme mit dem Förderkennzeichen 03K08015 ist somit bautechnisch abgeschlossen.

      Weitere Sanierungen von Lichtsignalanlagen liefen unter den Förderkennzeichen 03KS2322, 03KS3476 und 03KS6844.

      Die Projekte werden von Herrn Schakau betreut (E-Mail: , Tel.: 0571-89921).


    • Earth Hour 2019

      Am Samstag, den 30. März 2019, gehen in Minden wieder die Lichter aus für den Klimaschutz. Bereits zum dritten Mal nimmt die Stadt Minden an der weltgrößten Umweltaktion der Umweltorganisation WWF statt und verdunkelt das Rathaus und den Dom, um gemeinsam mit tausenden anderen Städten und Millionen von Menschen weltweit ein starkes Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

      In Deutschland steht die Earth Hour auch dieses Jahr unter dem Motto "Für einen lebendigen Planeten". Der WWF macht damit auf die akute Bedrohung der Artenvielfalt aufmerksam, da durch den Klimawandel viele Tier- und Pflanzenarten drohen auszusterben.

      Diese besondere Stunde wird wieder auf dem Kleinen Domhof gefeiert. Der Platz wird von Kerzen und einem kleinen Feuer erleuchtet werden. Sänger Daniel Sawazki wird mit seiner Stimme und seiner Gitarre für die richtige Atmosphäre sorgen, während die künstliche Außenbeleuchtung auf dem Platz abgeschaltet wird. Außerdem wird es eine spektakuläre Feuershow mit Roy dem Funkendrachen geben.

      Los geht es um ca. 20:15 Uhr auf dem Kleinen Domhof. Jeder ist eingeladen an der Earth Hour teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen zum Schutz des Planeten zu setzen, das nachhaltig wirken und weit über die eine Stunde hinausgehen soll.

      Feuershow bei der Earth Hour

      Earth Hour 2019

      Sänger Daniel Sawazki auf der Earth Hour

    • Aktionstag "Meine letzte Plastikflasche"

      Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der Nationalen Klimaschutzinitiative fand am 22.09.2018 unter dem Motto "#sogehtklimaschutz" eine Tauschaktion in der Mindener Innenstadt statt. Bei der Mitmach-Aktion haben Klimaschutzmanagerin Inna Sawatzki und die Umweltberatung der Verbraucherzentrale Minden (Cornelia Franke-Röthemeyer und Pinna Rennegarbe) gezeigt, wie leicht sich das Thema Klimaschutz im Alltag integrieren lässt. Unterstützt wurde die Aktion von der Mindener Wirtschaftsförderung. Thematisiert wurden vor allem die Themen Plastikmüllvermeidung und Nutzung von Leitungswasser als Trinkwasser. In der Broschüre "Klimaschutz und Trinkwasser" sind interessante Informationen dazu zusammengefasst.

      Passanten konnten ihre Einwegplastikflaschen gegen eine hochwertige Glasflasche eintauschen. Dafür mussten sie lediglich ihre "letzte Plastikflasche" an das Aktionsteam abgeben. Der Tausch zahlte sich gleich mehrfach aus, denn das eingesammelte Pfand kam der Umwelt AG des Herder-Gymnasiums zugute, deren Schülerinnen und Schüler die Aktion tatkräftig unterstützt haben. Die Deckel der Plastikflaschen wurden separat für das Projekt "Deckel gegen Polio" eingesammelt, eine Aktion vom Verein Deckel drauf, die mit den Deckeln Impfungen gegen Kinderlähmung finanziert. Wer seine Flaschendeckel ebenfalls spenden möchte, kann sie in der Bürgerhalle in einen Behälter werden. 


    • Nachhaltigkeitsmarkt 2018

      Als Auftakt zu den Mindener Nachhaltigkeitswochen 2018 fand auf dem Schnurrviertelfest in der Oberen Altstadt der Nachhaltigkeitsmarkt mit dem Schwerpunktthema SDG 6 - Wasser statt. Zahlreiche Akteur*innen und Initiativen stellten sich und ihre Projekte vor. Klimaschutzmanagerin Inna Sawatzki stellte gemeinsam mit Kerstin Pahnke und Cornelia Franke-Röthemeyer von der Verbraucherzentrale Fakten und Tipps zum Thema Trinkwasser und Klimaschutz vor.


    • comebags - Banner zu Taschen

      „Zeigt her euer Plus für Minden“, das war im Frühjahr 2016 der Aufruf zur Einführung des neuen Stadtlogos. Für diese Kampagne wurden mehrere große Banner gedruckt und in der Innenstadt präsentiert. Nach der mehrwöchigen Aktion sollten die Banner mit dem neuen Logo entsorgt werden. PVC-Banner sind sehr robust, preiswert und eignen sich hervorragend für Außenwerbung, weshalb sich häufig Verwendung finden. Leider sind sie von der Herstellung bis hin zur Entsorgung umweltschädlich.

      „Wieso lassen wir aus den Bannern keine Taschen fertigen?!“ brachte die Klimaschutzmanagerin der Stadt der Stadt, Diana Berg, den Vorschlag in die zuständige Arbeitsgruppe für Standortmarketing ein. Die Idee des Upcycelns der Banner, also dem wiederverwerten zur Herstellung höherwertiger Produkte, wurde geboren.

      Die Lebenshilfe in Bruchsal, Baden-Württemberg, hat sich auf das upcyceln von Bannern spezialisiert und das nötige Know-How. Dort arbeiten circa 1.200 Menschen, davon knapp 850 Mitarbeiter mit Handicap in mehreren Werkstätten.

      Aus den Bannern wurden 54 Umhängetaschen (Bag2life), 40 Shoppingtaschen (Bag4Shopping) und aus den kleineren Resten 100 Smartphonehüllen genäht. Diese Unikate wurden in der Vorweihnachtszeit 2016 verkauft.

      Presseartikel 01.12.2016 - Aus Bannern werden Taschen


    • Tag der Städtebauförderung und Klimaschutztag 2016

      Am 21.05.2016 fand der zweite Tag der Städtebauförderung zusammen mit dem Umwelt- und Klimaschutztag auf dem Markt statt. Tipps zur klimagesunden Ernährung gab es zusammen mit regionalem/saisonalen Obst und Gemüse zum Probieren. Unter dem Mottom "Klimaschutz schmeckt" zeigte die Klimaschutzmanagerin Diana Berg zusammen mit der Verbraucherzentrale NRW auf, dass das eigene Konsumverhalten sehr stark das Klima beeinflusst. Durch bewusstes Einkaufen lassen sich zudem Lebensmittelabfälle vermeiden und somit durchschnittlich über 230 Euro im Jahr pro Kopf einsparen.


      Mehr Infos:

      Zu gut für die Tonne - Tipps zur Abfallvermeidung

      Klimaschutz schmeckt - Tipps zu klimagerechter Ernährung

      Klimaschutztag - Franke-Röthemeyer (VZ), Berg (Stadt Minden), Schürmann (VZ)

    • Modal-Split-Analyse & Mobilitätskonzept

      Durchführung einer Modal-Split-Analyse im Aug. - Sep. 2015 (Befragung von ca. 5.000 Haushalten nach ihrem Mobilitätsverhalten zur Ermittlung der Mindener Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel). Das Land fördert diese von dem Ingenieurbüro Planersocietät Dortmund durchgeführte Maßnahme zu 70 %. Die ausgewerteten Daten der Erhebung unterliegen einem einheitlichen Standard und können mit anderen Städten verglichen werden. Die Ergebnisse finden Berücksichtigung in dem im Anschluss erstellten "Masterplan nachhaltige Mobilität Minden" (einem Klimaschutz-Teilkonzept) und evaluieren zudem das Radverkehrskonzept, welches vor 5 Jahren erstellt worden ist.
      Das Projekt wird betreut von Frau Rehling (E-Mail: , Tel: 0571-89297).

    • Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzeptes für die Kläranlage Leteln

      Für die Kläranlage Minden-Leteln soll ein Klimaschutz-Teilkonzept erarbeitet werden. Dieses wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages zusammen mit dem Projektträger Jülich gefördert.

      Das Projekt hat folgenden Hintergrund: Auf der Kläranlage Minden-Leteln erfolgt unter erheblichem technischem Aufwand eine weitgehende Reinigung des Abwassers. Diese erfordert unter anderem einen hohen Energieaufwand mit den entsprechenden Konsequenzen für den CO2-Ausstoß und unser Klima. Zu diesem Thema wurde letztmals 2007 eine umfangreiche Energieanalyse aufgestellt. Aus dieser haben sich Maßnahmen ergeben, die sich inzwischen größtenteils in der Umsetzung befinden.

      Die nun angelaufene Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzepts basiert teilweise auf der bereits durchgeführten Energieanalyse. Die weitergehende Senkung des Energieverbrauches der Kläranlage bzw. die Reduzierung des Fremdstrombezuges ist von ökonomischem und ökologischem Interesse. Die bereits erreichten energetischen Verbesserungen sind im Regelfall auch mit zusätzlichen Prozessoptimierungen der Abwasser- und Klärschlammbehandlung verknüpft.

      Die Durchführung des Teilkonzeptes findet unter Berücksichtigung der Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in öffentlichen Einrichtungen statt. Bei der Konzepterstellung sollen schwerpunktmäßig die Energieerzeugung durch Windkraft und Fotovoltaik am Standort Minden-Leteln betrachtet werden.

      Im Rahmen der Förderung durch das BMU können für die Erarbeitung des Teilkonzepts Zuschüsse in Höhe von 50 Prozent der Gesamtkosten beantragt werden. Das Projekt wird unter dem Förderkennzeichen 03KS3645 geführt.

      Das Projekt wird von Herr Gahre betreut (E-Mail: , Tel.: 05713872311).

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