Minden gestalten

Klima-Bündnis

Aktuelle Projekte

    • STADTRADELN 2019 in Minden

      STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis, ein 1990 gegründetes Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas. Ziel der Kampagne ist es einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und ein Zeichen für die Radförderung in der Kommune zu setzen.

      Im Rahmen der Kampagne radeln Teams aus Bürger*innen, Kommunalpolitiker*innen, Schulklassen, Vereinen und Unternehmen für Radförderung und für den Klimaschutz um die Wette. Während des Aktionszeitraums von 21 aufeinanderfolgenden Tagen tragen die Radelnden auf der STADTRADELN-Website die gefahrenen Radkilometer in den Radelkalender ein. Am Ende des Aktionszeitraums wird nachgerechnet, welches Team die meisten Kilometer geradelt und damit die meisten CO2-Emissionen gemieden hat.

      Auch Minden nimmt dieses Jahr zum ersten Mal an STADTRADELN teil und tritt damit in einen Wettbewerb gegen andere Kommunen in Deutschland. Den Startschuss gibt STADTRADELN-Star Bürgermeister Michael Jäcke am 25. Mai auf dem Marktplatz mit einer anschließenden Radtour. Los geht es um 11:00 Uhr.

      Unter www.stadtradeln.de/minden können Sie sich mit Ihrem Team registrieren oder sich einem Team anschließen.

                                                                                                                                             ©Klima-Bündnis

    • Earth Hour 2019

      Am Samstag, den 30. März 2019, gehen in Minden wieder die Lichter aus für den Klimaschutz. Bereits zum dritten Mal nimmt die Stadt Minden an der weltgrößten Umweltaktion der Umweltorganisation WWF statt und verdunkelt das Rathaus und den Dom, um gemeinsam mit tausenden anderen Städten und Millionen von Menschen weltweit ein starkes Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

      In Deutschland steht die Earth Hour auch dieses Jahr unter dem Motto "Für einen lebendigen Planeten". Der WWF macht damit auf die akute Bedrohung der Artenvielfalt aufmerksam, da durch den Klimawandel viele Tier- und Pflanzenarten drohen auszusterben.

      Diese besondere Stunde wird wieder auf dem Kleinen Domhof gefeiert. Der Platz wird von Kerzen und einem kleinen Feuer erleuchtet werden. Sänger Daniel Sawazki wird mit seiner Stimme und seiner Gitarre für die richtige Atmosphäre sorgen, während die künstliche Außenbeleuchtung auf dem Platz abgeschaltet wird. Außerdem wird es eine spektakuläre Feuershow mit Roy dem Funkendrachen geben.

      Los geht es um ca. 20:15 Uhr auf dem Kleinen Domhof. Jeder ist eingeladen an der Earth Hour teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen zum Schutz des Planeten zu setzen, das nachhaltig wirken und weit über die eine Stunde hinausgehen soll.

    • Aktionstag "Meine letzte Plastikflasche"

      Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der Nationalen Klimaschutzinitiative fand am 22.09.2018 unter dem Motto "#sogehtklimaschutz" eine Tauschaktion in der Mindener Innenstadt statt. Bei der Mitmach-Aktion haben Klimaschutzmanagerin Inna Sawatzki und die Umweltberatung der Verbraucherzentrale Minden (Cornelia Franke-Röthemeyer und Pinna Rennegarbe) gezeigt, wie leicht sich das Thema Klimaschutz im Alltag integrieren lässt. Unterstützt wurde die Aktion von der Mindener Wirtschaftsförderung. Thematisiert wurden vor allem die Themen Plastikmüllvermeidung und Nutzung von Leitungswasser als Trinkwasser. In der Broschüre "Klimaschutz und Trinkwasser" sind interessante Informationen dazu zusammengefasst.

      Passanten konnten ihre Einwegplastikflaschen gegen eine hochwertige Glasflasche eintauschen. Dafür mussten sie lediglich ihre "letzte Plastikflasche" an das Aktionsteam abgeben. Der Tausch zahlte sich gleich mehrfach aus, denn das eingesammelte Pfand kam der Umwelt AG des Herder-Gymnasiums zugute, deren Schülerinnen und Schüler die Aktion tatkräftig unterstützt haben. Die Deckel der Plastikflaschen wurden separat für das Projekt "Deckel gegen Polio" eingesammelt, eine Aktion vom Verein Deckel drauf, die mit den Deckeln Impfungen gegen Kinderlähmung finanziert. Wer seine Flaschendeckel ebenfalls spenden möchte, kann sie in der Bürgerhalle in einen Behälter werden. 


    • Nachhaltigkeitsmarkt 2018

      Als Auftakt zu den Mindener Nachhaltigkeitswochen 2018 fand auf dem Schnurrviertelfest in der Oberen Altstadt der Nachhaltigkeitsmarkt mit dem Schwerpunktthema SDG 6 - Wasser statt. Zahlreiche Akteur*innen und Initiativen stellten sich und ihre Projekte vor. Klimaschutzmanagerin Inna Sawatzki stellte gemeinsam mit Kerstin Pahnke und Cornelia Franke-Röthemeyer von der Verbraucherzentrale Fakten und Tipps zum Thema Trinkwasser und Klimaschutz vor.


    • Fahrradaktionstag 10.06.2017

      Auch in diesem Jahr fand erneut der Fahrradaktionstag am 10. Juni auf dem Markt und Obermarkt statt, parallel zum Weinfest auf dem Kleinen Domhof. Highlights waren u. a. eine Fahrradwaschanlage und –auktion sowie Kinderparcour.

      Der Klimaschutzbereich präsentierte zusammen mit dem Deutschen Fahrradmuseum einen Abriss der 200-jährigen Fahrradgeschichte mit zahlreichen Exponaten und warf auch einen Blick in die Zukunft mit innovativer Technik rund um Elektromobilität.

    • Earth Hour 2017

      Auch in diesem Jahr nimmt die Stadt Minden an der Earth Hour teil und schaltet am 25. März für eine Stunde die Außenbeleuchtung des Doms, des Rathauses und des Schinkelbaus an der Portastraße  ab. Diese Stunde wird auf dem Kleinen Domhof mit einem "Weltfeuer" und musikalischer Darbietung der Musikschule Belcantolino zelebriert. Auch wird das neue Klimaschutzlogo der Öffentlichkeit vorgestellt. An einem Stand informiert die Verbraucherzentrale NRW zudem über den Energieverbrauch verschiedener Leuchtmittel und zeigt so einfache Möglichkeiten des Stromsparens in Wohnungen auf.

      Ziel ist es für mehr Klimaschutz und einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu werben. Jeder - jeden Tag und nicht nur für eine Stunde im Jahr!


    • Sanierung von Lichtsignalanlagen

      Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative erhält die Stadt Minden eine Förderung zur Sanierung von Lichtsignalanlagen. Ziel der Maßnahme ist es den Energieverbrauch und somit den CO2-Ausstoss um mindestens 70 % gegenüber dem Ist-Stand zu senken.

      Die Laufzeit der Maßnahme mit dem Förderkennzeichen 03K03726 hat eine Laufzeit von 01.09.2016 bis 31.08.2017. Die Sanierung von zwei Fußgänger- und einer Knotenpunktlichtsignalanlage erfolgt durch die Umstellung der vorhandenen Signalgeber, welche z. Zt. noch mit 230V-Glühlampen betrieben werden, auf energieeffiziente LED-Signalgebereinsätze.

      Zur Durchführung der Maßnahme wurde eine Ausschreibung mit vorangegangenen Teilnehmerwettbewerb durchgeführt. Daraufhin wurden die betroffenen Lichtsignalanlagen durch die Firma Siemens, Bereich RC-DE MO NORD, mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt.

      Gegenüber dem Altbestand konnte die elektrische Anschlussleistung der Signalgeber durch den Einsatz der aktuellsten LED-Signalgeber mit einer Anschlussleistung von nur noch rund 1,5W je Signalgeberkammer von bislang 60W bzw. 75W (Glühlampenbetrieb) um 97,4 Prozent bzw. 98 Prozent reduziert werden.

      Daraus ergibt sich eine Reduzierung des Energieverbrauches in Summe für die drei Lichtsignalanlagen von jährlich rund 19.300 kWh bzw. einer CO2-Einsparung von rund 11 Tonnen. 

      Das Projekt wird von Herrn Schakau betreut (E-Mail: , Tel.: 0571-89921).

      Im Anschluss an die oben genannte Maßnahme ist seitens der Städtischen Betriebe Minden / Stadt Minden ein weiterer Förderantrag im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gestellt worden. Im Zuge dieser Maßnahme sollen zwei weitere Knotenpunktlichtsignalanlagen durch Umstellung der vorhandenen Signalgeber, welche aktuell noch mit 230V- 60/75W-Glühlampen betrieben werden, auf energieeffiziente LED-Signalgeber umgerüstet werden.

      Die Maßnahme mit dem Förderkennzeichen 03K08015 hat eine Laufzeit vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019 und wurde mit einem durchgeführten Teilnehmerwettbewerb begonnen. Auf Grund der danach durchgeführten Ausschreibung wird die Firma Siemens Mobility GmbH mit den Arbeiten beauftragt.

      Wie bereits in der vorangegangenen Maßnahme wird gegenüber dem Altbestand die elektrische Anschlussleistung der Signalgeber durch die neuen LED-Signalgeber auf nur noch rund 1,5W je Signalkammer reduziert. Durch diese Maßnahme wird sich der Energieverbrauch der beiden Lichtsignalanlagen um ca. 87 Prozent, welches einer jährlichen Ersparnis von rund 15.270 kWh entspricht, verringern. Dieses führt wiederum zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes von 4,92 Tonnen pro Jahr.

      Das Projekt wird von Herrn Schakau (E-Mail: , Tel.: 0571-89921) betreut.


    • comebags - Banner zu Taschen

      „Zeigt her euer Plus für Minden“, das war im Frühjahr 2016 der Aufruf zur Einführung des neuen Stadtlogos. Für diese Kampagne wurden mehrere große Banner gedruckt und in der Innenstadt präsentiert. Nach der mehrwöchigen Aktion sollten die Banner mit dem neuen Logo entsorgt werden. PVC-Banner sind sehr robust, preiswert und eignen sich hervorragend für Außenwerbung, weshalb sich häufig Verwendung finden. Leider sind sie von der Herstellung bis hin zur Entsorgung umweltschädlich.

      „Wieso lassen wir aus den Bannern keine Taschen fertigen?!“ brachte die Klimaschutzmanagerin der Stadt der Stadt, Diana Berg, den Vorschlag in die zuständige Arbeitsgruppe für Standortmarketing ein. Die Idee des Upcycelns der Banner, also dem wiederverwerten zur Herstellung höherwertiger Produkte, wurde geboren.

      Die Lebenshilfe in Bruchsal, Baden-Württemberg, hat sich auf das upcyceln von Bannern spezialisiert und das nötige Know-How. Dort arbeiten circa 1.200 Menschen, davon knapp 850 Mitarbeiter mit Handicap in mehreren Werkstätten.

      Aus den Bannern wurden 54 Umhängetaschen (Bag2life), 40 Shoppingtaschen (Bag4Shopping) und aus den kleineren Resten 100 Smartphonehüllen genäht. Diese Unikate wurden in der Vorweihnachtszeit 2016 verkauft.

      Presseartikel 01.12.2016 - Aus Bannern werden Taschen


    • European Energy Award 2016 - 2020 - Klimaschutz ist Teeamarbeit

      Seit dem 01. April 2016 nimmt unsere Stadt am European Energy Award (kurz eea) teil. Das Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahren dient dazu ein besseres Stärken-Schwächen-Profil zu erstellen und daraus gezielter Projekte entwickeln zu können. Durch die Einbindung sämtlicher Fachbereiche in das Programm wird die Kommunikation untereinander verbessert - der Klimaschutz wird zur Teamarbeit.

      Begleitet von Reiner Tippkötter vom Unternehmen infas enermetric nahm das neu gegründete Energieteam im Juli die Arbeit auf. Zunächst wird mit Hilfe von Checklisten zu 6 Maßnahmenbereichen eine Ist-Analyse erstellt. Wo sind wir schon relativ gut und wo besteht noch Handlungsbedarf? Dabei brigt der eea-Berater Ideen anderer Kommunen ein und moderiert die Sitzungen. Für die Koordination der Sitzungen ist die städtische Klimaschutzmanagerin Diana Berg zuständig. Den Bereich Mobilität betreut Petra Rehling - Verkehrsplanerin bei der Stadt Minden, die Kommunikation nach außen Katharina Heß (Pressestelle) und die Raumordnung Achim Naujock, Bereichsleiter Stadtplanung und Umwelt. Für interne Bereiche wie die Versorgung, Kommunale Gebäude und Anlagen sind Jörn Schunk vom Bereich Gebäudewirtschaft und Horst Lehning, Leiter des Betriebshofes der Städtischen Betriebe Minden, verantwortlich. Andreas Fabry kümmert sich um die interne Organisation der Stadt wie z. B. die Beschaffung und die Personalressourcen. Andere Fachbereiche sowie die Mindener Stadtwerke und externe Energieexperten werden je nach Bedarf hinzugezogen.

      Über 300 Kommunen deutschlandweit nehmen bereits erfolgreich an dem Programm teil und konnten so den Klimaschutz in ihrer Kommune voranbringen, wurden mit der Auszeichnung eea in Silber oder Gold zertifiziert.

      Das Land NRW fördert das Projekt zu 90 %. Der Bewilligungszeitraum läuft über 4 Jahre.

      eea Partner

      Mehr erfahren: http://www.european-energy-award.de/

    • Tag der Städtebauförderung und Klimaschutztag 2016

      Am 21.05.2016 fand der zweite Tag der Städtebauförderung zusammen mit dem Umwelt- und Klimaschutztag auf dem Markt statt. Tipps zur klimagesunden Ernährung gab es zusammen mit regionalem/saisonalen Obst und Gemüse zum Probieren. Unter dem Mottom "Klimaschutz schmeckt" zeigte die Klimaschutzmanagerin Diana Berg zusammen mit der Verbraucherzentrale NRW auf, dass das eigene Konsumverhalten sehr stark das Klima beeinflusst. Durch bewusstes Einkaufen lassen sich zudem Lebensmittelabfälle vermeiden und somit durchschnittlich über 230 Euro im Jahr pro Kopf einsparen.


      Mehr Infos:

      Zu gut für die Tonne - Tipps zur Abfallvermeidung

      Klimaschutz schmeckt - Tipps zu klimagerechter Ernährung

      Klimaschutztag - Franke-Röthemeyer (VZ), Berg (Stadt Minden), Schürmann (VZ)

    • Earth Hour 2016

      Rund um den Globus gehen am Samstag, den 19. März um 20:30 Uhr für eine Stunde (Logo 60+) die Lichter aus. Während der WWF Earth Hour hüllen tausende Städte ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit, darunter zum Beispiel der Eiffelturm in Paris, die Christus-Statue in Rio de Janeiro oder das Brandenburger Tor in Berlin. Zum ersten Mal ist in diesem Jahr auch Minden dabei und wird das Rathaus und den Dom verdunkeln, um so ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Auf dem Kleinen Domhof wird diese besondere Stunde gefeiert. Der Jugendchor der Musikschule Belcantolino gibt einige Popsongs zum Besten, gefolgt von Singer-Songwritern der Ameise, die die Veranstaltung unterstützen und stimmungsvoll begleiten.

      Ihren Anfang nahm die WWF Earth Hour im Jahr 2007 in Sydney, zu der mehrere Hunderttausend Australier gemeinsam das Licht ausschalteten. Seit 2008 wird die Earth Hour international gefeiert. Im vergangenen Jahr nahmen rund 7.000 Städte in 172 Ländern teil, darunter auch 227 deutsche Städte. 2016 ging in 241 deutschen Städten das Licht aus.

      Earth Hour 2016 - Für einen lebendigen Planeten

    • Modal-Split-Analyse & Mobilitätskonzept

      Durchführung einer Modal-Split-Analyse im Aug. - Sep. 2015 (Befragung von ca. 5.000 Haushalten nach ihrem Mobilitätsverhalten zur Ermittlung der Mindener Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel). Das Land fördert diese von dem Ingenieurbüro Planersocietät Dortmund durchgeführte Maßnahme zu 70 %. Die ausgewerteten Daten der Erhebung unterliegen einem einheitlichen Standard und können mit anderen Städten verglichen werden. Die Ergebnisse finden Berücksichtigung in dem im Anschluss erstellten "Masterplan nachhaltige Mobilität Minden" (einem Klimaschutz-Teilkonzept) und evaluieren zudem das Radverkehrskonzept, welches vor 5 Jahren erstellt worden ist.
      Das Projekt wird betreut von Frau Rehling (E-Mail: , Tel: 0571-89297).

    • Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzeptes für die Kläranlage Leteln

      Für die Kläranlage Minden-Leteln soll ein Klimaschutz-Teilkonzept erarbeitet werden. Dieses wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages zusammen mit dem Projektträger Jülich gefördert.

      Das Projekt hat folgenden Hintergrund: Auf der Kläranlage Minden-Leteln erfolgt unter erheblichem technischem Aufwand eine weitgehende Reinigung des Abwassers. Diese erfordert unter anderem einen hohen Energieaufwand mit den entsprechenden Konsequenzen für den CO2-Ausstoß und unser Klima. Zu diesem Thema wurde letztmals 2007 eine umfangreiche Energieanalyse aufgestellt. Aus dieser haben sich Maßnahmen ergeben, die sich inzwischen größtenteils in der Umsetzung befinden.

      Die nun angelaufene Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzepts basiert teilweise auf der bereits durchgeführten Energieanalyse. Die weitergehende Senkung des Energieverbrauches der Kläranlage bzw. die Reduzierung des Fremdstrombezuges ist von ökonomischem und ökologischem Interesse. Die bereits erreichten energetischen Verbesserungen sind im Regelfall auch mit zusätzlichen Prozessoptimierungen der Abwasser- und Klärschlammbehandlung verknüpft.

      Die Durchführung des Teilkonzeptes findet unter Berücksichtigung der Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in öffentlichen Einrichtungen statt. Bei der Konzepterstellung sollen schwerpunktmäßig die Energieerzeugung durch Windkraft und Fotovoltaik am Standort Minden-Leteln betrachtet werden.

      Im Rahmen der Förderung durch das BMU können für die Erarbeitung des Teilkonzepts Zuschüsse in Höhe von 50 Prozent der Gesamtkosten beantragt werden. Das Projekt wird unter dem Förderkennzeichen 03KS3645 geführt.

      Das Projekt wird von Herr Gahre betreut (E-Mail: , Tel.: 05713872311).

    • Modernisierung der Außenbeleuchtung (LED-Technik)

      Seit 2011 nimmt die Stadt Minden an der Förderung der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt‚ Naturschutz und Reaktorsicherheit zur Modernisierung der Außenbeleuchtung teil. In Zusammenarbeit mit dem Projektträger Jülich wurden seitdem zahlreiche Straßenleuchten durch energieeffizientere LED-Straßenleuchten ersetzt. Damit konnten der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen erheblich gesenkt werden.

      Förderkennzeichen 03KS2322, 03KS3476, 03KS6844

      Das Projekt wird von Herrn Schakau betreut (E-Mail: , Tel.: 0571-89921).

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