Die Dienststellen der Stadtverwaltung sind persönlich nur nach Terminvereinbarung erreichbar. Mehr Informationen. 

Minden gestalten

Entwicklung Minderheide

Ein Stadtbezirk mit Potential. Die Stadt Minden will den Stadtbezirk funktional stärken und ihn für Wohnen, Leben, Arbeiten und Erholen weiterentwickeln.

  • Aktuelle Informationen

    Der im März wegen der Corona-Pandemie ausgefallene Bürgerworkshop wurde in Form einer Bürgersprechstunde am 12. August 2020 nachgeholt. Zusätzlich bestand die Möglichkeit die Planungen vom 05.08. bis 23.08.2020 online einzusehen. Über eine Kommentarfunktion konnten auch hierüber Anregungen eingebracht werden. Die Anregungen der Bürgersprechstunde und der Online-Beteiligung werden nun ausgewertet und fließen in die Erarbeitung des finalen Rahmenplans mit ein. 


    Städtebauliche Untersuchung

    Die Erarbeitung des städtebaulichen Entwicklungskonzepts „Minderheide“ soll auf einer Untersuchung der baulichen, städtebaulichen und sozialen Situation des zu betrachtenden Bereichs im Stadtbezirk basieren. Diese städtebauliche Untersuchung gibt den Aufschluss über die vorhandenen funktionalen, städtebaulichen oder gestalterischen Qualitäten und Potenziale sowie die Mängel und Defizite im Untersuchungsgebiet.

    Gleichzeitig bietet das Stadtquartier durch seine Freiflächen und untergenutzten Areale erhebliche Möglichkeiten der immer noch steigenden Nachfrage nach „bezahlbarem Wohnraum“ für Familien und Single-Haushalte zu begegnen und hinsichtlich der populären Modelle von „Generationenwohnen“ und „betreutem Wohnen“ entsprechende Flächen zur Verfügung zu stellen. Auch Gebiete für Gewerbeentwicklung sind vorstellbar.

    Darüber hinaus sollen infrastrukturelle Fragen beantwortet werden. 

    Im Rahmen dieser Aufgabe wurde ein externes Planungsbüro, Bläser – Jansen – Partner (BJP), mit der Untersuchung des Gebietes und für die Erstellung eines Rahmenplanes beauftragt.

    Das Untersuchungsgebiet wurde zu Beginn des Planungsverfahrens von der Stadt Minden vorgegeben. Es weicht zum Teil von den Stadtbezirksgrenzen Minderheides ab und kann noch im Laufe des Planungsprozesses durch die Untersuchung und die Ergebnisse, insbesondere durch die Erkenntnisse einer Bürgerbeteiligung, variiert werden.

    Ein interner Fachworkshop mit Beteiligung der betroffenen Fachabteilungen der Stadtverwaltung Minden hat am 10.02.2020 bereits stattgefunden. 

    Rahmenplan Minderheide

    Die Planung soll die Rahmenbedingungen, Chancen und Risiken einer städtebaulichen Entwicklung von Teilen des Stadtgebietes Minderheide analysieren und Empfehlungen für die sich anschließenden Planverfahren geben.

    Grundsätzlich sind dabei auch die Themen des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung zu berücksichtigen.

    Der finale Entwurf (Rahmenplan) soll das Potential des Stadtquartiers für die zukünftige Entwicklung darstellen und als Entscheidungsgrundlage zur Änderung oder Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes sowie zur Aufstellung verbindlicher Bauleitplanung dienen. Ebenso soll der Rahmenplan als Grundlage städtischer Maßnahmen und als Exposé für potentielle Bauinteressenten und Investoren Verwendung finden.


    Bürgersprechstunde

    Wie sieht die Zukunft Minderheides aus? Welche Potenziale und Chancen birgt dieser Stadtbezirk und wie können diese genutzt werden? Mit diesen und weiteren zukunftsgewandten Fragen hat sich die Bürgersprechstunde zum städtebaulichen Rahmenplan Minderheide beschäftigen. Die Stadt Minden sowie das beauftragte Planungsbüro BJP | Bläser Jansen Partner luden für Mittwoch, 12. August 2020, von 14 bis 19 Uhr in das Begegnungszentrum Bärenkämpen, Sieben Bauern 20A, ein. Vor Ort wurde der aktuelle Arbeitsstand präsentiert und umfangreich diskutiert. Dabei sollten vor allem die Anregungen und Wünsche der Bürger*innen berücksichtigt werden und in den weiteren Prozess einfließen. Als „lokale Expert*innen“ nehmen sie eine besonders wertvolle Rolle ein, denn sie verfügen über ortsspezifisches Wissen, welches zutage gefördert werden sollte. 

    Der Städtebauliche Rahmenplan zeigt in einer ganzheitlichen Betrachtung städtebauliche, funktionale sowie sozial-räumliche Zusammenhänge. Darauf aufbauend tätigt er Vorschläge zur Entwicklung Minderheides und zeigt Zukunftsperspektiven auf. Ziel der Planungsaufgabe ist es, in Form einer Rahmenplanung ein integriertes, städtebauliches Entwicklungskonzept vorzustellen, welches auf einem breiten Partizipationsprozess beruht. Im Fokus stehen dabei die Themen Nutzungen, Ortsbild und Identität, Mobilität und Verkehr, Grünflächen und öffentliche Räume sowie Quartiere und Wohnen. 

  • Profil des Planungsbüros BJP

    Bläser Jansen Partner wurde 2012 von Daniel Bläser und Hendrik Jansen in Dortmund gegründet. Auftraggeber sind seitdem Kommunen, Forschungsinstitutionen, Private Unternehmen und Initiativen.

    Ihr Leistungsprofil umfasst vier sich ergänzende Aufgabenbereiche.

    Stadt- und Raumplanung fokussiert auf die Erstellung handlungsorientierter Strategiekonzepte. Hier stehen Städtebauliche Entwürfe, Rahmen-, Struktur-, und Bauleitplanung im Fokus, sowie städtebauliche Wettbewerbe.


  • © 2016 Stadt Minden

    Bitte wählen Sie Ihre Cookie-Präferenzen.