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Minden gestalten

Entwicklung Minderheide

Ein Stadtbezirk mit Potential. Die Stadt Minden will den Stadtbezirk funktional stärken und ihn für Wohnen, Leben, Arbeiten und Erholen weiterentwickeln.

  • Aktuelle Informationen

    Der Städtebauliche Rahmenplan Minderheide wurde am 30.11.2020 in der Stadtverordnetenversammlung als städtebauliches Entwicklungskonzept beschlossen. Der Abschlussbericht sowie die Plandarstellung sind hier online einsehbar. 



    Rahmenplan Minderheide

    Der Stadtbezirk Minderheide weist deutlichen städtebaulichen Handlungsbedarf auf, der sich u.a. durch mangelnde Attraktivität und Identität sowie durch Defizite im Einzelhandels- und Dienstleistungsangebot darstellt. Gleichzeitig bietet der Stadtbezirk eine innenstadtnahe Lage und hohe Wohnqualität durch eine grüne und landwirtschaftliche Umgebung. Die Stadt Minden hat sich zum Ziel gesetzt die Potenziale und Chancen des Stadtbezirks Minderheide aufzugreifen und Minderheide funktional zu stärken sowie zukunftsfähig zu entwickeln. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Themen Nutzungen, Ortsbild und Identität, Mobilität und Verkehr, Grünflächen und öffentlicher Raum sowie Quartiere und Wohnen gelegt.  

    Um Zukunftsperspektiven für Minderheide aufzuzeigen, wurde das Dortmunder Planungsbüro Bläser Jansen Partner im Oktober 2019 mit der Erarbeitung eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes beauftragt. Das beauftragte Planungsbüro führte eine umfassende Bestandsaufnahme durch, um die Qualitäten und Potenziale sowie die Mängel und Defizite des Untersuchungsgebietes zu identifizieren. Der Rahmenplan baut auf partizipativen Bausteinen auf. So wurden Gespräche mit Schlüsselpersonen geführt, Fachworkshops innerhalb der Verwaltung und eine gut besuchte Bürgerveranstaltung durchgeführt, um das (Fach)Wissen der Bürgerschaft, der Politik und der Verwaltung in die Planungen mit einfließen zu lassen. Der Rahmenplan trifft somit konzeptionell-strategische Aussagen zur zukunftsfähigen Entwicklung Minderheides, die aus den Ergebnissen der Bestandsaufnahme, der Bewertung der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken sowie den Erkenntnissen der verschiedenen Beteiligungen entwickelt wurden. Die Aussagen beziehen sich auf das Zielgerüst mit den drei Handlungsfeldern ‚Lebendige Quartiere‘, ‚Starke Zentren‘ und ‚Resiliente Grünräume1‘, die die thematischen Entwicklungsziele vorgeben.

     Der Rahmenplan stellt das Potential des Stadtquartiers für die zukünftige Entwicklung dar und soll als Entscheidungsgrundlage zur städtebaulichen Optimierung des Stadtteils beitragen. Als informelles Instrument besitzt der Rahmenplan zwar keinen rechtsverbindlichen Charakter, dient aber als Basis für zukünftige Entwicklungsschritte und um Planungsem­pfehlungen auszusprechen. Beispielhaft kann der Rahmenplan als Grundlage zur Änderung oder Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes sowie zur Aufstellung von Bebauungsplänen dienen. Ebenso soll der Rahmenplan als Grundlage städtischer Maßnahmen und als Exposé für potentielle Bauinteressenten und Investoren Verwendung finden.


    1 Resiliente Grünräume zeichnen sich durch eine besondere Widerstands- und Anpassungsfähigkeit gegenüber immer häufiger auftretenden Umwelteinwirkungen, z.B. im Zusammenhang mit dem Klimawandel, aus.

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