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Minden gestalten

Weitere Projekte der Städtebauförderung

    • Rathaus

      Barrierefreies Rathaus und Energetische Sanierung

      Problemstellung:

      Das Rathaus der Stadt Minden besteht aus insgesamt sechs Gebäudeteilen verschiedener Bauepochen mit einer Gesamtfläche von ca. 20.000 m², die alle direkt miteinander verbunden sind. Alle Gebäude, einschließlich des „Neuen Rathauses“, stehen unter Denkmalschutz. Die barrierefreihe Umgestaltung des Rathauses wurde erarbeitet und soll in die Neustrukturierung der Grundrisse des Rathauses einfließen. Dies stellt ebenso wie die energetische Sanierung des Rathausensembles eine große Herausforderung dar.

       Zielsetzung:

      Nachhaltige Erneuerung öffentlicher Gebäude, barrierefreie Umgestaltung und Stärkung der Innenstadt durch respektvollen und denkmalgerechten Umgang mit baukulturell hochrangigen Gebäuden.


       Konzeptionelle Beleuchtung Rathaus

      Problemstellung:

      Das Rathausquartier und sein Umfeld ist geprägt von einer Fülle Baudenkmälern aus verschiedenen bauhistorischen Epochen, die einen geschlossen und maßstäblich intimen Stadtraum bilden, der für viele kulturelle Veranstaltungen wie die Kultursommerbühne, kleinere Events und Märkte genutzt wird.

      Das gesamte Rathausquartier soll daher einen seiner Bedeutung und Nutzung angemessene und einheitliche Beleuchtungsszenerie erhalten.

       Zielsetzung:

      Stärkung des Bildungs-, Freizeit- und Kulturraumes. Schaffung angstfreierer Stadträume in den Abendstunden. Angemessene Inszenierung bauhistorischer Kulturgüter und öffentlicher Plätze.

      Für das Rathausquartier wurde bereits eine konzeptionelle Beleuchtungskonzeption im Vorentwurf ausgearbeitet, welches die bauhistorische Gebäudesubstanz respektvoll unterstützt, die unterschiedlichen Geschichtsepochen wie das Neue Rathaus von der älteren Bausubstanz abgrenzt und die öffentlichen Plätze in den Abendstunden ausreichend erhellt.

       

    • Wettbewerb Weserpromenade

      Gestaltungswettbewerb und Umgestaltung der Weserpromenade

      Durchführung eines Gestaltungswettbewerbs für die Weserpromenade von der Schlagde bis zur Bastaumündung. Die Gesamtlänge beträgt ca. 1.080 m. Bei einer durchschnittlichen Breite von 30 m umfasst das Wettbewerbsgebiet ca. 32.400 m².

       Problemstellung:

      Die heutige Weserpromenade liegt zwischen der Fischerstadt im Norden und dem Sommerbad im Süden. Die in drei Abschnitte unterschiedlicher Qualitäten unterteilte Promenade hat nur bedingt Aufenthaltsqualität. Das nahe Weserufer spielt keine Rolle, da sie nur in Teilen Sichtkontakt zur Weser hat.

      Auf der gesamten Promenade kommt es zu Nutzungskonflikten vorwiegend zwischen Fußgängern und Radfahrern, denn beide Gruppen drängen ans Wasser. Die heutige Gestaltung insbesondere am Weserglacis und an der Schlagde ist dafür nicht ausgelegt, obwohl der Raum vorhanden wäre.

       Zielsetzung:

      Mit einem Wettbewerb sollen Lösungen gefunden werden, um eine angemessene Gestaltung für die Promenade auf der gesamten Länge zu bekommen. Gleichfalls ist es erforderlich, dass die Konflikte zwischen den Nutzern gelöst werden. In diesem Zuge ist auch die barrierefreie Umgestaltung der Weserpromenade und der Anschlusswege an die Innenstadt zu untersuchen.

    • Barriereatlas

      Ein Themenbereich des Integrierten Handlungskonzeptes von 2009 befasste sich mit der Erstellung des Barriereatlas für die Mindener Innenstadt. Dieser wurde in den Jahren 2014/2015 erstellt.

       Ziele des Barriereatlas

      Ziel war es, ein Handlungs- und Maßnahmenkonzept zur barrierefreien Gestaltung der historischen Innenstadt Minden zu erarbeiten. Die Belange von Menschen mit Behinderungen sollen künftig bei der Neu- und Umgestaltung der innerstädtischen öffentlichen Räume optimal berücksichtigt werden.

      Für alle Bürger soll die Innenstadt künftig nutzbar sein.

       Barrierefrei zum Bahnhof

      Dieser Auftrag wurde ergänzt um den Weg zum Bahnhof und den Bahnhof selbst, um auch hier Verbesserungen umzusetzen.

       Profilierung der Stadt Minden

      Die Stadt Minden profiliert sich als Stadt, die durch Umsetzung eines solchen Konzeptes zur „Chancengerechtigkeit als Teilhabe“ einen weiteren wichtigen Beitrag leistet. Auch die Rolle Mindens als regionales Zentrum wird durch die Umsetzung des Barriereatlas gestärkt: die Attraktivität als Einkaufsstadt steigt.

       Ausführungszeitraum: 2014-2015

      Kosten: ca. 60.000 EUR mit 80% Landeszuschuss

      Ausführung: Bürogemeinschaft akp, Kassel/ Protze & Theiling, Bremen

       

      Beteiligung der Beiräte

      Von Anfang an waren die Beiräte für Menschen mit Behinderungen und für Senioren, die zuständigen Fachdienststellen sowie die Politik mit in das Erarbeitungsverfahren einbezogen. So fanden insgesamt ein Stadtspaziergang, 5 Sitzungen der Steuerungsgruppe sowie 3 Arbeitskreissitzungen mit allen Beteiligten statt. Zur Information und Beteiligung der Öffentlichkeit sind zwei öffentliche Foren durchgeführt worden.

      Im Ergebnis liegt eine umfassende Bestandsaufnahme vor, die verschiedene Problemfelder aufzeigt und hierfür Lösungen vorschlägt.

       Schrittweise Umsetzung des Konzeptes

      Auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 19.03.2015 ist vorgesehen, aus den Maßnahmenvorschlägen des Barriereatlas in Abstimmung mit den Städtischen Betrieben Minden die Umsetzung des Konzeptes zu planen. Die kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen werden sukzessiv in den kommenden Jahren durchgeführt.

       Standard für das gesamte Stadtgebiet

      Soweit im übrigen Stadtgebiet die Anforderungen an die Barrierefreiheit nach den allgemeinen technischen Vorschriften nicht eingehalten werden können, sind die Standards aus dem Barriereatlas Minden-Innenstadt entsprechend zu Grunde zu legen. Dieses gilt insbesondere für beengte Verhältnisse bei Straßen, Wegen und Plätzen.

      Maßnahmen aus dem Barriereatlas

      Problemstellung:

      Der entstandene Barriereatlas hat mit seiner Bestandsaufnahme die Barrieremängel aufgezeigt, beschreibt bereits vorhandene exemplarische Lösungen und macht Lösungsvorschläge. Damit wurde auch ein grundsätzlicher gesellschaftlicher Konsens über die Umsetzung der Maßnahmen geschaffen, die bei zukünftigen Planungen bedacht werden sollen. In der Planung und Ausführung der Fußgängerzone sind auch bereits Erkenntnisse aus dem Barriereatlas eingeflossen.

       Zielsetzung:

      Die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Barriereatlas in seiner Gesamtheit wird eine langfristige Aufgabenstellung sein. Für das jetzige Zeitfenster bis 2020 sind Maßnahmen im Rahmen der öffentlichen Straßen- und Wegeinfrastruktur geplant, die die Mobilitätseinschränkungen im Maßnahmengebiet beseitigen oder deutlich mindern sollen.

       Weitere Maßnahmen:

      Trockenhof

      Simeonstraße

      Ritterstraße/Mindener Museum

      Hahler Straße

    • Fußgängerzone

      Gestaltungswettbewerb und Bürgerbeteiligung

      In den Jahren 2010 und 2011 führte die Stadt Minden einen umfangreichen Gestaltungswettbewerb zur Erneuerung der Fußgängerzone durch. Daraufhin beschloss der Rat der Stadt Minden den Wettbewerbssieger mit der weiteren Planung der Umgestaltung zu beauftragen.

      Diese Planungen wurden von starkem bürgerschaftlichen Engagement begleitet.

       Mehr Aufenthaltsqualität und Barrierefreiheit

      Seit 2012 wurde in verschiedenen Bauabschnitten mit dem Umbau der Fußgängerzone begonnen. Hauptaugenmerk wurde auf eine zeitgemäße Gestaltung, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität und insbesondere auf die Barrierefreiheit der Fußgängerzone gelegt. Hierbei können seit 2014 auch die neuesten Erkenntnisse aus dem Barriereatlas Minden Innenstadt in die Planung einfließen.

       Bäckerstraße, Scharn und Markt bereits fertig

      Die ersten beiden Bauabschnitte Bäckerstraße/Scharn und Markt sind abgeschlossen. In diesem Jahr wird die Obermarktstraße erneuert. Für das Jahr 2017 ist der 2. Bauabschnitt der Bäckerstraßevorgesehen.

       

      Ausführungszeitraum: 2010-2019

      Kosten: ca. 4,8 Mio. EUR mit 70% Landeszuschuss

      Planung/Durchführung: Büro Pesch Partner Architekten,                                                                                              Bockermann Fritze

      Fußgängerzone Randbereiche

      Problemstellung:

      Die Neugestaltung der Fußgängerzone wurde 2019 abgeschlossen. Dennoch gibt es Anschlussbereiche und Übergänge zur Altstadt, die für die Attraktivitätssteigerung der Innenstadt und Vervollständigung Fußgängerzone bedeutsam sind. Dazu gehören die Johannispassage, die Tränke, die Pulverstraße, die Leiterstraße und der zukünftig erweiterte Platz am Wesertor.

       Zielsetzung:

      Die neue Gestaltung der Fußgängerzone soll auch in ihren Übergängen und beim Anschluss an den ZOB konsequent zu Ende geführt werden und als einheitliches Bild von der Obermarktstraße bis zum Wesertor vermitteln, dass sie einen attraktiven Einzelhandelsstandort in Minden darstellt. Die Zielsetzung ist die Erhaltung und Aufwertung des gesamten Bereiches.

       Maßnahmen:

      Verbindung/Anschluss Markt ZOB

      Johannispassage

      Tränke

    • Aufzug Martinitreppe

      Umgestaltung der Martinitreppe und neue Aufzugsanlage

      Problemstellung:

      Die Martinitreppe ist der fußläufige Hauptverbindungsweg und Bindeglied zwischen dem Rathausquartier, dem Marktplatz, der Fußgängerzone und der oberen Altstadt als Wohn-und Kulturstandort. Aufgrund des erheblichen Höhenunterschiedes von ca. 11 m vom Markt zur Oberen Altstadt, den Eigentumsverhältnissen und nicht zuletzt der finanziellen Rahmenbedingungen waren bisherige Überlegungen zu einer barrierefreien Wegeführung an dieser zentralen Stelle immer wieder zurückgestellt worden.

      Auch der Masterplan Innenstadt von 2009 hebt die Martinitreppe als städtebaulich herausragenden Ort im Innenstadtgefüge hervor, dessen Potential aber bei Weitem nicht ausgeschöpft ist.

      Mit dem geplanten Geschäftshausumbau an der Martinitreppe ergibt sich nun auch die Bereitschaft des Eigentümers ein Schlüsselgrundstück für eine „Fahrstuhllösung“ als öffentliche Anlage zur Verfügung zu stellen.

       Zielsetzung:

      Stärkung der Obere Altstadt als Wohn-und Kulturstandort mit der Kulturachse zwischen Königswall und Fußgängerzone. Ausschöpfung der örtlichen städtebaulichen Potentiale (Genius Loci). Stärkung der gesamten Innenstadt in Wirtschaft- und Handel, Wohnen, Freizeit und Kultur. Weiterer wichtiger Schritt für eine barrierefreie Innenstadt. Mit dem öffentlichen Fahrstuhl entsteht auch erstmalig auf kürzestem Weg eine direkte barrierefreie Verbindung zwischen Oberer Altstadt und zentralem Omnibusbahnhof der auch dem Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln einen erheblichen Vorteil bringt und als Baustein zum Mobilitätskonzept der Stadt Minden beiträgt.

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