Verkehrsmeldungen
Die Stadt Minden verzeichnet aufgrund zahlreicher Bau- und Modernisierungsmaßnahmen wie Glasfaserverlegung, Leitungsarbeiten und Straßenerneuerungen täglich neue Baustellen. 2024 wurden bereits 1.200 verkehrsrechtliche Anordnungen zur Absicherung dieser Baustellen erteilt – eine Folge der wachsenden Anforderungen bei einem großen Stadtgebiet mit über 85.000 Einwohnern. Die Verkehrsbehörde koordiniert dabei alle Maßnahmen, von Vollsperrungen bis Umleitungen, und informiert auch Einsatzdienste sowie den ÖPNV. Besonders kurzfristige Maßnahmen wie Rohrbrüche sorgen häufig für zusätzliche Belastung im Straßenverkehr und erfordern eine schnelle Reaktion.
Um Übersicht und Transparenz zu verbessern, hat die Stadt eine digitale Baustellenkarte entwickelt, die alle aktuellen und geplanten Maßnahmen übersichtlich visualisiert. Sie basiert auf der Open-Source-Software QGIS und ist mit den Systemen der Verkehrsbehörde verknüpft, wodurch Echtzeitdaten über Art und Dauer von Sperrungen verfügbar sind. Die Karte dient sowohl der internen Verwaltung als auch der öffentlichen Information und reduziert durch digitale Schnittstellen den bisherigen, aufwendigen Abstimmungsaufwand per E-Mail und Telefon. Zwar erfolgt die Anbindung an Navigationsdienste wie Google Maps noch manuell, dennoch gilt das Projekt als ein großer Fortschritt für eine moderne, bürgernahe und effizientere Infrastrukturplanung.
Aktuelle Meldungen
B61: Reinigungsarbeiten im Weserauentunnel
3. Juni 2026| Porta Westfalica (straßen.nrw). Aufgrund turnusmäßiger Reinigungsarbeiten wird der Weserauentunnel in Fahrtrichtung Minden am Montag, 8. Juni, von 8 bis voraussichtlich 17 Uhr gesperrt. Am Dienstag, 9. Juni, wird im gleichen Zeitraum die Fahrtrichtung Porta Westfalica/Bad Oeynhausen gesperrt. Am Montag wird der Verkehr in Fahrtrichtung Minden über die Portastraße/Kreisstraße (L876), Porta-Allee (K18) und B65 umgeleitet – mit Ausnahme von Gefahrguttransportern, die über die Portastraße (B61), Hausberger Straße (B482) und B65 zurück auf die B61 geführt werden. Am Dienstag werden alle Verkehrsteilnehmende in Fahrtrichtung Porta Westfalica/Bad Oeynhausen über die B65, Hausberger Straße (B482) und Portastraße (B61) umgeleitet.
Zur Veranschaulichung gibt es hier den Umleitungsplan.
Kontakt: Jennifer Krüger, Presse-, Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit, Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe, Stapenhorststraße 119, 33615 Bielefeld, Telefon: 0521 / 1082 - 125, E-Mail: jennifer-rose.krueger@strassen.nrw.de, Web: www.strassen.nrw.de
L770: Straßen.NRW informiert über die Zukunft der Weserbrücke in Petershagen
1. Juni 2026 | Petershagen (straßen.nrw). Die Untersuchungen an der Weserbrücke in Petershagen sind abgeschlossen worden, die im Februar festgestellten Schäden an einzelnen Querspanngliedern umfassend bewertet – mit einem positiven Ergebnis für die weitere Nutzung des Bauwerks: Nach Abschluss der geplanten Sanierung des Brückenüberbaus und zusätzlichen Verstärkungsmaßnahmen wird die Weserbrücke wieder zweispurig und uneingeschränkt auch für den Schwerverkehr zur Verfügung stehen. Bis dahin kann die Brücke sicher einspurig im Wechselverkehr befahren werden, einschließlich für LKW mit einem Gesamtgewicht von bis zu 40 Tonnen.
Die Regionalniederlassung OWL informierte heute im Rahmen eines Pressetermins über die Ergebnisse der umfangreichen Messungen, Berechnungen und statischen Prüfungen in den vergangenen Wochen. Das ist die gute Nachricht für die Region: Zusätzlich zur bereits laufenden Instandsetzung des Bauwerks wird die Tragfähigkeit in Querrichtung durch eingeschlitzte Bewehrung sowie in Teilbereichen durch eine Aufbetonverstärkung erhöht. Nach Abschluss dieser Arbeiten und der Instandsetzung des Überbaus wird die Brücke wieder zweispurig befahrbar sein. Über den Zeitpunkt wird die Regionalniederlassung noch informieren. Im Anschluss werden die regulären Arbeiten an den Seitenbereichen und unterhalb des Bauwerks fortgeführt. Weitere Einschränkungen für den Verkehr über die Brücke sind dann nicht zu erwarten.
Wiederaufnahme der Arbeiten und Vollsperrung der Brücke am 5. Juni
Auf Basis der Untersuchungsergebnisse und Instandsetzungskonzepte werden die Arbeiten am Brückenüberbau nun wieder aufgenommen. Zunächst muss der in Teilbereichen noch vorhandene Asphaltbelag entfernt werden. Da der Überbau weiterhin nur eingeschränkt belastbar ist, muss die Brücke einen Tag voll gesperrt werden. Die gleichzeitig auftretenden Belastungen durch den einspurigen Verkehr und die eingesetzten schweren Baumaschinen sind statisch nicht zulässig. Um die Auswirkungen möglichst gering zu halten, wurde der Termin bewusst auf den 5. Juni, den Tag nach Fronleichnam, gelegt. Die Sperrung wird frühmorgens eingerichtet und noch am selben Abend wieder aufgehoben. Der bereits fertiggestellte Radweg auf dem Überbau kann weiterhin ohne Einschränkungen von Radfahrenden und Fußgänger*innen genutzt werden. Für den motorisierten Verkehr wird eine Umleitungsstrecke ausgeschildert.
Kontakt: Jennifer Krüger, Presse-, Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit, Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe, Telefon: 0521 / 1082 - 125, E-Mail: jennifer-rose.krueger@strassen.nrw.de
B61: Untersuchungen an der "Birne" erfordern Teilsperrung
27. Mai 2026 | Minden (straßen.nrw). Die Regionalniederlassung OWL lässt an der „Birne“ (B61) Kampfmittelsondierungen und Baugrunduntersuchungen durchführen. In den Zeiträumen von Montag, 1. Juni, bis Mittwoch, 3. Juni, und von Dienstag, 23. Juni, bis Donnerstag, 25. Juni, kommt es daher zu Verkehrseinschränkungen. Straßen.NRW plant derzeit die Erneuerung mehrerer Verkehrszeichenbrücken (Schilderbrücken) an der „Birne“ – unter anderem wird die Verkehrszeichenbrücke an der südlichen Zufahrt erneuert und um ca. 100 m verschoben. Der neue Standort muss im Vorfeld an die Erneuerung untersucht werden: Zunächst ist eine Kampfmittelsondierung notwendig, zwei Wochen später – nach Kampfmittelfreigabe – dann weitergehende Baugrunduntersuchungen. In den oben genannten Zeiträumen ist daher eine Teilsperrung im südlichen Zufahrtsbereich notwendig. In Fahrtrichtung Norden wird ein Fahrstreifen der Fahrbahn eingezogen, die Höchstgeschwindigkeit auf dem verbleibenden Fahrstreifen auf 50 km/h reduziert. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Arbeitsbereich vorsichtig und rücksichtsvoll zu passieren.
Kontakt: Jennifer Krüger, Presse-, Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit, Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe, Stapenhorststraße 119, 33615 Bielefeld, Telefon: 0521 / 1082 - 125, E-Mail: jennifer-rose.krueger@strassen.nrw.de, Web: www.strassen.nrw.de