Person spielt Gitarre

Stadtbesetzung

Stadtbesetzung und #ARTinprogress

Die Stadtbesetzung und #ARTinprogress sind vom Kultursekretariat NRW Gütersloh und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Programme, die professionellen Künstler*innen ermöglichen, Kunstprojekte im öffentlichen Raum umzusetzen und die Menschen vor Ort direkt einzubeziehen. Auf der Seite des  Kultursekretariats Gütersloh sowie auf stadtbesetzung.de erhalten Sie weitere Informationen zum Konzept und zu den teilnehmenden Städten.

  • #ARTinprogress 2026: "Sprachskulptur Zivilcourage"

    Vom  3. bis zum 5. September 2026 verwandelt sich ein ehemaliges Ladenlokal in der Mindener Innenstadt zu einer kreativen Produktionsstätte: es wird Aufnahmestudio, Textwerkstatt und Ausstellungsraum. Dort entsteht aus Geschichten und Texten eine Sprachskulptur zum Thema "Zivilcourage".

    Das medienkünstlerische Team (Anja Vormann und Gunnar Friel) lädt alle interessierten Mensche in Minden ein, persönliche Geschichten, Beobachtungen und Gedanken zum Thema zu teilen. Die Erzählungen werden in dem temporären Studio aufgenommen und transkribiert. Aus gesprochenen Worten entstehen Texte, die den Raum nach und nach verändern. Sie erscheinen an den Wänden, im Schaufenster und auf einem LED-Band. Ausschnitte aus den Tonaufnahmen können über Kopfhörer angehört werden.

    So wächst innerhalb von drei Tagen die gemeinsame Rauminstallation aus Stimmen, Texten und Erfahrungen. Die Besucher*innen können beobachten, wie die Arbeit entsteht und wie aus einzelnen Erzählungen eine vielstimmige Sprachskulptur wird.

    Das künstlerische Team ist an den drei Öffnungstagen jeweils von 10 Uhr bis 19 Uhr vor Ort. Alle Interessierten sind eingeladen, die Entstehung der Sprachskulptur mitzuerleben, selbst etwas beizutragen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Es können auch vorab Beiträge eingereicht werden (als Text oder Audio-Datei) an anjavormann@gmx.net.

  • Stadtbesetzung 2025: "Das verschwundene Haus - Der Fall Laxburg"

    Am Samstag, dem 20. September 2025, war am Grillepark auf der Rechten Weserseite die begehbare, interaktive Audio-Installation „Das verschwundene Haus - Der Fall Laxburg“ zu Gast.

    Die Besucher*innen konnten mit Kopfhörern und Audio-Sticks durch ein virtuelles Haus wandern, das allein durch Geräusche, Klänge und Stimmen vor dem inneren Auge entstand, und so dem Geheimnis des verschwundenen Hauses auf die Spur kommen.

     „Der Fall Laxburg“ wurde eigens für Minden entwickelt. Die Künstler*innen Tatjana Poloczek und Stefan Hermanns haben eine akustische Architektur entworfen, die Vergangenheit und Gegenwart der Stadt aufgreift und als spannende Geschichte erlebbar macht.

    Pressemitteilung der Stadt Minden

    Kopfhörer


  • Stadtbesetzung 2024: Pop-up Erzähllabor

    Zu uns nach Minden reiste das Künstler*innen Duo „Mediendienst Leistungshölle“ bestehend aus Stephanie Müller und Klaus Erika Dietl aus München an. Das Duo ließ auf dem Marktplatz von 9 bis 13 Uhr ein Pop-Up Erzähllabor entstehen und kam mit den Passant*innen ins Gespräch. Im Anschluss zog das Duo weiter ins Begegnungszentrum Bärenkämpen.

    An beiden Orten kam die sogenannte „Kraxe“ zum Einsatz. Bei der Kraxe handelt es sich um einen als Tisch ausklappbaren und klimaneutral produzierten Rucksack. Die Kraxe ist mit Recycling-Gestaltungsmitteln und innovativen Naturmaterialen bestückt und regt zum Tüfteln und Experimentieren an. 

    In erster Linie geht es darum, Raum für gegenseitiges Zuhören und gemeinsames Experimentieren zu öffnen. Mal wird die Kraxe zur Schreibredaktion, dann zur Upcycling-Werkstatt oder zum gemeinsamen Picknick-Tisch mit Food-Waste Labor.

    Pressemitteilung der Stadt Minden

    Stadtbesetzung

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