Sturmtief "Ylenia": 28 Einsätze für die Feuerwehr Minden


Die Einheiten mussten weiterhin auch Dachziegel sowie lose Fenster sichern. Orkantief „Ylenia“ hat weitere Schäden im Stadtgebiet angerichtet. „Hauptaufgabe bei den Einsätzen war das Beseitigen von Bäumen auf öffentlichen Verkehrsflächen und die Sicherung von Gefahrenstellen“, berichtet der stellvertretende Leiter, Dr. Sven Solyntjes. Neben der Berufsfeuerwehr waren die Einheiten Todtenhausen, Meißen, Dützen, Stadtmitte, Haddenhausen und Bölhorst der Freiwilligen Feuerwehr mit Sturmschäden beschäftigt. 

In den frühen Morgenstunden waren bis zu rund 50 Feuerwehrkräfte gleichzeitig im Einsatz. Bei allen Einsätzen kamen keine Personen zu Schaden. Die Berufsfeuerwehr hatte zeitweise ihren Stab der Einsatzleitung eingerichtet, von dem die Einsätze koordiniert wurden. Der Stabsraum in der Feuerwehrwache an der Marienstraße wurde dafür bereits gestern Nachmittag -  nach der Sturmwarnung mit Orkanböen des Deutschen Wetterdienstes - eingerichtet.

„Als Feuerwehr ist es unsere Aufgaben auf sofortige Notfälle zu reagieren. Wir sind daher personell und materiell auch für diese Lagen ausgestattet. Im Hinblick auf die Organisation einer Vielzahl an zeitgleichen Einsätzen sowie einer längeren Einsatzdauer haben wir die turnusmäßige Überprüfung unseres Materials vorgezogen, die Versorgung vorgeplant und die Verfügbarkeit unserer Einsatzkräfte abgefragt“, führt Solyntjes weiter aus. Die Lage habe sich seit 10.30 Uhr beruhigt. Seitdem gab es nur noch vereinzelte Einsätze. Die Feuerwehr bereitet sich aber auf das folgende Sturmtief am morgigen Freitag und Samstag vor.

Wichtig: Die Feuerwehr Minden bittet die Mindener Bevölkerung, keine Meldungen über Gefahren per E-Mail oder die Homepage zu schicken, sondern dafür den Notruf 112 zu nutzen.

Pressestelle der Stadt Minden, Susann Lewerenz, Telefon 0571 89204, pressestelle@minden.de