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Sprachförderung

Sprache gilt als der entscheidende Schlüssel für Bildung und Integration. Sprachbildung und -förderung sind nachhaltig in den pädagogischen Alltag Mindener Schulen integriert. Im Folgenden erhalten Sie Informationen zu Konzepten und Maßnahmen der schulischen Sprachförderung.


Herkunftssprachlicher Unterricht (HSU)

In vielen Familien wird neben der deutschen Sprache eine weitere Herkunftssprache gesprochen. Der Herkunftssprachliche Unterricht (HSU) bietet ein freiwilliges Angebot zum Erhalt und zur Förderung dieser Fähigkeit.

Für die Kinder und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte sind die mitgebrachten Herkunftssprachen und die Kultur der Herkunftsländer Teil ihrer Identität; sie sind für ihre Persönlichkeitsentwicklung von besonderer Bedeutung. Überdies ist Mehrsprachigkeit ein kultureller Reichtum in einer immer stärker zusammenwachsenden Welt.
Darum wird durch das Land Nordrhein-Westfalen an den allgemeinbildenden Schulen Unterricht in den am meisten gesprochenen Herkunftssprachen angeboten. Aufgabe des Unterrichtes ist es, auf der Grundlage des gültigen Lehrplanes die herkunftssprachlichen Fähigkeiten in Wort und Schrift zu erhalten, zu erweitern und wichtige interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln.

(Quelle: Leitfaden für den Herkunftssprachlichen Unterricht im Schulamtsbezirk Minden-Lübbecke)


FerienIntensivTraining - FIT in Deutsch

Die Deutschkenntnisse der neuzugewanderten Schüler*innen spielen eine große Rolle bei ihrem schulischen Erfolg und ihrer Integration.

Daher nimmt die Stadt Minden seit Sommer 2021 am Programm „FerienIntensivTraining – Fit in Deutsch“ des Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen teil. Dabei kooperiert die Stadt mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Minden-Lübbecke.

Die Kurse finden an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen in den Oster-, Sommer- und Herbstferien statt. In den Kursen sind Deutschunterricht und Freizeitaktivitäten kombiniert, d.h. es findet beispielsweise am Vormittag Deutschunterricht statt und am Nachmittag werden Freizeitaktivitäten angeboten, gemeinsam Einkaufen gegangen oder die Stadtbibliothek erkundet.

Die Teilnahme ist für die Schüler*innen (mit Sprachniveau A1-A2) freiwillig und kostenfrei. Mit 80% der Kosten fördert das Land die Maßnahme, 20% stammen aus städtischen Mitteln.

Geleitet werden die Kurse von zwei vorab geschulten Sprachlernbegleiter*innen. Bis zu 25 Schüler*innen können teilnehmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Schulministeriums.