Besuchereingang der SBM

Baumaßnahmen

Baumaßnahmen

Wir bauen für Sie!

Warnbake Warnhinweis

Zur Instandhaltung der städtischen Infrastruktur muss immer wieder erneuert, ausgebessert und neu gebaut werden. Nachfolgend finden Sie alle größeren Bauvorhaben:



Straßenbaumaßnahmen

  • Sanierung der Ringstraße (B61)

    Die Ringstraße wird in dem Bereich zwischen Birne und Königstraße fit gemacht für die Zukunft und ab Ende April 2026 umfangreich saniert.

    Die Straße weist inzwischen viele Schäden an der Fahrbahndecke und den Entwässerungseinrichtungen auf. Zu erkennen ist das insbesondere an den Rissen und Verformungen entlang der äußeren Bordanlagen und in den Kreuzungsbereichen. In der Vergangenheit haben wir deshalb immer wieder Instandsetzungsarbeiten durchgeführt, die zu Behinderungen geführt haben. Jetzt wird diese wichtigste Verkehrsachse nun grundlegend saniert. Dabei werden die  Kanäle ebenso wie die Versorgungsleitungen erneuert und die Baustaubrücke saniert. Die  Straße bekommt eine neue Decke und die Kreuzungen werden  barrierefrei ausgebaut.

    Ab Ende April werden die beiden östlichen Fahrspuren gesperrt. Die Fahrtrichtung zwischen Birne und Königstraße kann während der Baumaßnahme nicht befahren werden.
    Umleitungen sind großräumig ausgeschildert. Für Anlieger und den Kunden- und Lieferverkehr gibt es spezielle Regelungen.

    Die 1. Bauphase wird voraussichtlich im Oktober 2026 abgeschlossen sein.

    Im nächsten Frühjahr folgt dann der 2. Bauabschnitt.

  • Sanierung und Ausbau Marienstraße/Saarring - Verbesserung für die Barrierefreiheit und den Radverkehr

    Ab dem 12. Mai 2026 wird in mehreren Bauphasen der Kanal saniert, der Radweg umgestaltet und die Fahrbahn von Grund auf erneuert, da sowohl die  Fahrbahndecke als auch die Entwässrerungseinrichtugen starke Schäden aufweisen.

    Die Umgestaltung der Radverkehrsführung und der barrierefreie Umbau der Kreuzung und der Fußgängerampel stehen bei der Sanierung  im Vordergrund. Damit die umfangreichen Arbeiten  schnellstmöglich erfolgen können, ist eine Vollsperrung der Kreuzung Marienstraße/Saarring  notwendig. Die Arbeiten im Kreuzungsberich dauern bis etwa Ende August. Anschließend wird die Straße entlang des Nordfriedhof bis Herbst  2026 erneuert.

    Pressemitteilung vom 24.04.2026

    Fahrradfreundlicher Ausbau der Kreuzung Marienstraße/Saarring beginnt in Kürze Vollsperrung ab 12. Mai – Umleitung ist ausgeschildert – Straßenausbau ist gekoppelt mit weiteren Arbeiten

    Neben der halbseitigen Sperrung der Ringstraße wird es ab 12. Mai eine weitere Baumaßnahme geben, die den Verkehrsfluss im Mindener Stadtgebiet über mehrere Monate beeinträchtigt. Denn dann startet der lange geplante Ausbau der Kreuzung Saarring/Marienstraße. Dieser ist gekoppelt mit einer Kanalsanierung, der Erneuerung einer Wasserleitung, der Verlegung einer Bushaltestelle und dem Umbau des Fußgängerüberweges (Ampel) am WEZ-Markt. Die Arbeiten sollen rund 20 Wochen, also bis in den Herbst, dauern.

    „Die Ausführung dort zur parallel laufenden halbseitigen Sperrung der Ringstraße ließ sich leider nicht vermeiden, da wir zwingend in diesem Jahr bauen müssen“, erläutert der Beigeordnete und SBM-Betriebsleiter Peter Wansing. Die Stadt Minden erhält für den fahrradfreundlichen und barrierefreien Ausbau der Kreuzung eine Förderung von rund 606.000 Euro aus dem Nahmobilitätsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Fördermittel müssen bis Ende 2026 abgerufen werden. Im Mai 2022 hatte die damalige Verkehrsministerin Ina Brandes den Förderbescheid persönlich an die Stadt übergeben. Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits vergangenes Jahr laufen. Die öffentliche Ausschreibung brachte aber nur ein unwirtschaftliches Angebot hervor, berichtet Wansing. Die Ausschreibung musste im Folgenden aufgehoben werden und wurde zum Jahreswechsel neu durchgeführt. Auch die Sperrung der Weserbrücke in Petershagen und die Unsicherheit der Wiederfreigabe der Brücke machten die Bauzeitplanung nicht einfacher.

    Entgegen der ursprünglichen Planungen und nach aktueller Absprache mit dem beauftragten Unternehmen sollen die Arbeiten nun unter einer dauerhaften Vollsperrung der Kreuzung laufen, so die Städtischen Betriebe Minden (SBM). Das ist auch darin begründet, dass am Abwasserkanal gearbeitet wird und eben auch die Mindener Stadtwerke eine Wasserleitung neu unter der Kreuzung Marienstraße verlegen müssen. Außerdem soll durch die Vollsperrung eine Bauzeitverkürzung von drei Wochen erreicht werden. Die Vollsperrung bedeutet, dass der Verkehr auf der Marienstraße (Bundesstraße 61) aus beiden Richtungen kommend umgeleitet werden muss. Die Umleitung wird von einem Fachunternehmen beschildert. Aus Richtung Petershagen kommend wird der Verkehr über die „U 47“ umgeleitet - einmal aus Richtung Heisterholz kommend über die Graßhoffstraße auf den Petershäger Weg und ebenso von der Landesstraße 770 kommend über die Nordholzer Straße und den Petershäger Weg. Im Folgenden wird der Verkehr auf die Stiftsallee geführt. An der Kreuzung Stiftsallee/Hessenring endet die Umleitung. Der aus Süden kommende Verkehr wird über die „U 26“ von der Ringstraße auf die Stiftsallee, die Kutenhauser Straße, den Petershäger Weg und die Nordholzer Straße (beides Kreisstraße 10) auf die Landesstraße 770 geführt.

    Kundinnen und Kunden des Verbrauchermarktes (WEZ) sowie der anderen Geschäfte, Betriebe, Praxen und anliegende Gebäude an der Marienstraße, die nur über den Parkplatz zu erreichen sind, können die Parkplatzzufahrt von Süden kommend weiterhin nutzen. Erst im späteren Bauverlauf wird die Zufahrt nur von Norden her möglich sein.

    Der vielbefahrene Knotenpunkt wird komplett umgestaltet. So werden unter anderem die Radwege verbreitert, rot gefärbt und zur Straße in den Übergängen abgesenkt. Auch soll der Radverkehr über eine eigene Signalanlage geführt und Induktionsschleifen in den Radwegefurten gelegt werden. „Zukünftig ist dann auch der Radverkehr vom Fußgängerbereich getrennt“, erläutert Projektleiter Thomas Bröking (Bereich Straßen und Brücken der SBM). Weiter wird der Gehweg an der Marienstraße stadteinwärts neu gebaut. Zudem werden barrierefreie Übergänge mit tastbaren Bauelementen, sogenannte „taktile Elemente“ für blinde und sehbehinderte Menschen an den Ampeln geschaffen. Die Bushaltestelle an der Marienstraße wird in Richtung Süden verlegt und barrierefrei umgestaltet. „Das Projekt trägt zur weiteren Fahrradfreundlichkeit und zur Verbesserung der Nahmobilität bei. Insgesamt sorgen wir damit für deutlich mehr Verkehrssicherheit “, fasst der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian, zusammen.


  • Bauarbeiten am Preußenring sind pünktlich abgeschlossen

    Seit dem 17. April rollt der Verkehr wieder. Der Preußenring ist nach den erfolglreichen Bauarbeiten wieder freigegeben. Der Bereich zwischen Königstraße und Mittelweg wurde seit Anfang März saniert. Auf ca. 300m Länge fanden Kanalsanierungs- und Straßenbauarbeiten statt. Auch die Fußgängerampel am Mittelweg wurde barrierefrei ausgebaut.

  • Umbau Königstraße

    Der Straßenausbau der Königstraße kommt gut voran. Ab dem 20. April gibt es Änderungen im Verkehrsfluss. Damit der Verkehr immer fließen kann und Anlieger*innen ihre Häuser möglichst immer erreichen können wird in kleinen Bauabschnitten gearbeitet.

    „Die eine Hälfte der Kreuzung zur Umradstraße ist bereits fertig gepflastert, jetzt steht die Ost-Hälfte an“, so Bauleiter Thomas Bröking. Das hat zur Folge, dass der Verkehr – von der Umradstraße kommend – ab dem 20. April 2026, nur noch nach rechts Richtung Königswall abbiegen kann. Fahrzeuge, die das Caritas-Gelände erreichen wollen, müssen über die Ritterstraße auf die Königstraße fahren.

    Gearbeitet wird nach der Fertigstellung der Kreuzung Umradstraße anschließend an der Aufpflasterung vor dem Haus Nummer 20 im Bereich der Caritas. Im Abschnitt zwischen Umradstraße und Ritterstraße sind die asphaltierten Flächen bereits von den SBM mit eigenem Fertiger hergestellt worden. 

    Im weiteren Verlauf wird ab Mitte Mai die Kreuzung Königstraße/Ritterstraße barrierefrei gepflastert. Dann wird es erneut Änderungen in der Verkehrsführung geben, die noch bekanntgegeben werden.

    Die Königstraße ist für den laufenden Straßenausbau in dem betreffenden Bereich gesperrt. Diese Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Anfang Juli komplett fertig sein.

  • Straßenneubau der Graf-Wilhelm-Straße

    Nachdem die Kanalbauarbeiten abgeschlossen sind, beginnen in dem Abschnitt zwischen Herzog-Ferdinand-Straße und Weg in die Hanebek jetzt die Straßenbauarbeiten.

    Baustart ist voraussichtlich Ende April. Die Straße wird während der Bauphase gesperrt. Gebaut wird zunächst die Gosse.
    Im Anschluss wird eine neue Bushaltestelle errichtet, die die bisherige ersetzt.

  • Neubau von Bushaltestellen

    In Leteln/Aminghausen werden 6 Bushaltestellen neu gebaut. Die Bushaltestellen ersetzen die vorhandenen. Sie sind barrierefrei und passen sich vom Design her an die vorhandenen an.

    Während der einzelnen Baumaßnahmen wird es vor Ort zu Verkehrseinschränkungen kommen.

  • Fernwärmeausbau in der Innenstadt

    Eine Maßnahme der Mindener Wärme GmbH

    Die Bauarbeiten für die Erweiterung des Fernwärmenetzes sind am Montag, 9. März 2026 gestartet.  Auftraggeberin für die Arbeiten ist die Mindener Wärme GmbH. Die Leitungen sollen zunächst am Markt (Südseite) und in der Obermarktstraße bis zur Einmündung Opferstraße verlegt werden.

    Insgesamt wird die Ausbaumaßnahme im ersten Bauabschnitt rund zwei Monate in Anspruch nehmen. Die Arbeiten sollen nach Absprache zwischen der Stadt Minden und der Mindener Wärme GmbH im Mai unterbrochen und im September auf dem Markt fortgesetzt werden, um die Belastungen für die Außengastronomie möglichst gering zu halten. Auch soll mit der Bau-Pause sichergestellt werden, dass alle geplanten Veranstaltungen auf dem Markt stattfinden können.

    Für den ersten Bauabschnitt gilt:
    Die Obermarktstraße muss für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt werden. Autos und Zulieferfahrzeuge können nicht mehr vom Markt in die Obermarktstraße fahren. Nur noch Fußgänger*innen und schiebende Radfahrer*innen kommen hier durch. Die von der Baustelle betroffenen Häuser und Geschäfte sollen während der gesamten Maßnahme über Brücken erreichbar sein.

    In der Obermarktstraße wird ein ca. drei Meter breites und 15 Meter langes Baufeld zunächst im Bereich der Häuser Nr. 4 bis 8 eingerichtet und mit Baken abgesichert. Die Fernwärmerohre werden außerhalb der Fußgängerzone zwischengelagert und in kleinen Bauabschnitten verlegt.

    Lieferfahrzeuge und Anwohner*innen sowie Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge können die Häuser von der Königstraße – über die  Ritterstraße - erreichen. Die Polleranlage am „Kaak“ wird umprogrammiert, damit eine Einfahrt von dort möglich ist. Sonst ist hier nur die Ausfahrt möglich. Die Müllabfuhr ist sichergestellt. Die Baufirma hat dafür zu sorgen, dass die Abfallbehälter der Häuser zwischen Markt und Obermarktstraße 22 in den Bereich Trockenhof gestellt werden. Die Fahrzeuge der Städtischen Betriebe Minden (SBM) können nur rückwärts bis Hausnummer 22 fahren.

    Am Markt gibt es auf der Südseite ein weiteres Baufeld. Die Leitungen werden hier ca. 2 Meter von den dortigen Häusern und dem Restaurant entfernt verlegt. Das schränkt die Außengastronomie in diesem Bereich ein.

Kanalbaumaßnahmen

  • Erneuerung SWK Roßbachstraße

    Die Schmutzwasserkanalisation in der Roßbachstraße muss unter Vollsperrung erneuert werden. Die Bauarbeiten betreffen den Teilabschnitt zwischen der Stiftsallee und der Ziethenstraße.
    Die Zugänglichkeit der Grundstücke wird für Anwohner ermöglicht, soweit der Baufortschritt das zulässt.

     Die Baumaßnahme gliedert sich in 3 Bauabschnitte:

    Der 1. Bauabschnitt beginnt am 28.07.2025 mit der Sperrung der Stiftsallee im Knotenpunkt mit der Roßbachstraße.  In offener Bauweise wird der Schmutzwasserkanal in der Wegeverbindung erneuert. Dieser Abschnitt ist nach ca. 3 Wochen abgeschlossen und es schließt sich der 

    2. Bauabschnitt an. Hier erfolgen die Tiefbauarbeiten in der Roßbachstraße bis zur Ziethenstraße. Für die Dauer dieser Arbeiten ist die Roßbachstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Anlieger können Ihre Grundstücke erreichen, solange sich die Baugrube nicht direkt vor ihrer Haustür befindet.

    Im 3. Bauabschnitt erfolgt die Erneuerung des Kanals im Ginsterweg. Auch für diesen Bauabschnitt sind die Straßen aufgrund der offenen Baugruben für den Verkehr gesperrt. Der Abschluss der beiden Bauabschnitte ist für April 2026 geplant.

    Im Anschluss an die Kanalbaumaßnahmen wird auf der gesamten Breite eine neue Asphaltdecke hergestellt.

    Was ist mit den Grundstücksanschlüssen?

    Alle Grundstücksanschlüsse wurden vorher untersucht. Nur die beschädigten Anschlüsse müssen erneuert werden. Das passiert im Zuge der Bauarbeiten am Hauptkanal.
    Die Hauseigentümer der betroffenen Grundstücksanschlüsse wurden bereits informiert.

    Warum dauert die Baumaßnahme so lange?

    Der Schmutzwasserkanal liegt in einer Tiefe von ca. 5,50 m in einem Gebiet mit hohem Grundwasserspiegel. Würde hier eine Baugrube ausgehoben, liefe sie mit Grundwasser voll und die Erde würde absacken. Bauarbeiten könnten so nicht stattfinden. Daher muss vor der eigentlichen Baumaßnahme in Absprache und mit Genehmigung der Unteren Wasserbehörde zunächst der Grundwasserspiegel gesenkt werden. 
    Erst wenn das Grundwasser in dem jeweiligen Abschnitt niedrig genug ist, kann mit den Erdarbeiten für die  Erneuerung des Schmutzwasserkanals begonnen werden. 
    Bei einem milden Winter und guten Wetterbedingungen könnten die Arbeiten schneller beendet werden.

Brückenbaumaßnahmen

  • Teilsanierung der Bastaubrücken Ringstraße

    Das Brückenbauwerk besteht eigentlich aus 2 Brücken (= Überbauten über die Bastau). Das gesamte Bauwerk wird im Zuge der Baumaßnahmen an der Ringstraße ebenfalls saniert.

    Es werden folgende Maßnahmen durchgeführt:

    • die Gussasphaltschichten auf der Brücke werden inklusive der Abdichtungen vollständig erneuert,
    • die Fahrbahnübergänge mit den Auflagerbalken werden erneuert,
    • die Außenkappen der Brücke werden erneuert,
    • die Anschlussbereiche der Geh- und Radwege werden an den Brückenenden auf einer Länge von ca. 7 m saniert,
    • die Entwässerungsöffnungen der Auflagerbänke werden an allen vier Flügeln verschlossen und
    • die Lagerbänke der Widerlager werden mit einem Vogel-Einflugschutz ausgestattet.

    Anschließend wird der Graffitischutz im Bereich der Widerlager gereinigt und neu aufgebracht.

    Diese Baumaßnahme im Zusammenhang mit der Sanierung der Ringstraße erfolgt ebenfalls in 2 Bauabschnitten. Der 1. Bauabschnitt (Ostseite) beginnt Ende April und dauert voraussichtlich 9 Wochen.
    Der 2. Bauabschnitt beginnt im Frühjahr 2027.

  • Instandsetzung der Glacisbrücke

    Die 1995 als Hängebrücke gebaute Geh- und Radwegbrücke über die Weser verbindet den Großparkplatz Kanzlers Weide mit der Innenstadt und dem Glacis.
    Wasser und Tausalz ist unter die Beschichtung gelaufen, die Fahrbahnübergänge sind angerostet und die Widerlager schadhaft. Deshalb muss die Brücke in großen Teilen saniert werden.

    Zunächst werden die Widerlager im Böschungsbereich saniert. Sie werden freigelegt und der schadhafte Beton wird entfernt und erneuert.
    Die Beschichtung der Brücke wird komplett entfernt und neu aufgebracht. Der Beton wird in allen Bereichen erneuert. Die Fahrbahnübergänge werden saniert.
    Die Instandsetzungsmaßnahme wird insgesamt ca. 10 Monate dauern.

    In der Zeit vom 11.05.26, also nach der Maimesse, wird die Glacisbrücke komplett gesperrt. Die Sperrung dauert während der gesamten Bauzeit an. Ein Abschluss der Baumaßnahme und die Freigabe der Brücke ist spätestens mit Beginn der Herbstmesse vorgesehen.


  • Errichtung eines Treppenturmes an der Schlagde

    Der Treppenturm, der die Schlagde mit dem Wesertor verbindet, wird neu gebaut. Er ersetzt den abgängigen Turm, der im letzten Jahr abgerissen wurde.

    Der Treppenturm wird in Stahlbauweise errichtet. Die Lieferung und Montage des Treppenturmes mit dem Geländer ist ab Juni/Juli 2026 geplant.

Gewässermaßnahmen

  • Fließgewässerentwicklung der Bastau oberhalb der Ringstraße

    Vorabinformation
    Die Bastau als Nebenfluss der Weser ist ein übermäßig von Menschen geprägtes Gewässer ohne Anbindung an die sonst natürlichen Ufer-/Auenbereiche.
    Die EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) fordert einen guten ökologischen und chemischen Zustand von Fließgewässern. Aus diesem Grund wurde nun ein Abschnitt von 1,5 km von der Ringstraße bis nahe der Wettiner Allee überplant, um für Fauna und Flora, sowie für die Menschen ein attraktives, naturnahes Gewässer zu gestalten. Die Ausführung ist in drei Bauabschnitten vorgesehen.

    Es werden großzügige Auenbereiche, Wasserwechselzonen und Strukturelemente wie Störsteine für die Änderung des Fließverhaltens, Totholz und Wurzelstubben als Rückzugsräume für Lebewesen geschaffen. Ebenso wird es Zugänge an das Gewässer zum Verweilen für Spaziergänger und Anwohner geben.

    Erhaltenswürdige Bäume sind in der Planung berücksichtigt, ebenso wird die Hochwassersituation nicht negativ beeinflusst. Artenschutzrechtliche- und Umweltbelange werden mit hoher Sensibilität in Abstimmung mit den Umweltfachbehörden behandelt. Habitateignung für die Avifauna (Vogelfauna), insbesondere für Höhlenbrüter und Greifvögel (Funktion als Horstbaum) wurden bereits untersucht. Ebenso eine mögliche Besiedlung von Fledermäusen. Im Untersuchungsgebiet konnten keine gefährdeten oder planungsrelevanten Arten nachgewiesen werden. Für Kohlmeisen und Gartenbaumläufer, die ihre potentiellen Nester immer wieder benutzen, wurden Nistkästen in räumlicher Nähe angebracht. Im Zuge der geplanten Baumaßnahme werden selbstverständlich standortgerechte Neuanpflanzungen vorgenommen.

    Der 1. Bauabschnitt ist abgeschlossen. Von Höhe der Grundschule an der Bastau bis zum Schwabenring ist das Gewässer auf einer Länge von rd. 500m in einen naturnahen Zustand gestaltet worden.



    Update von der Bastau (Februar 2025)

    Der 2. Bauabschnitt beginnt am 13.10.2025. Ähnlich dem ersten Bauabschnitt wird auch hier die Bastau naturnah gestaltet und ihrem ursprünglichen Aussehen angepasst.

    Es entstehen Sekundärauen, wechselfeuchte Bereiche, Mäander und Steilufer. Dafür werden Totholz, Störsteine und Sand-/Kiesdepots eingebracht.
    -> Übersichtsplan des 2. Bauabschnitts

    Abgeschlossen wird diese Baumaßnahme voraussichtlich im Frühjahr 2026.

Glacisumgestaltung

Das Glacis wird in seiner gesamten Ausdehnung umgestaltet. In den verschiedenen Bauabschnitten erfolgt jeweils die Umgestaltung einzelner Glacisabschnitte.
In jedem Abschnitt wird individuell entsprechend der Besonderheiten und Gegebenheiten vor Ort geplant und umgestaltet. Das Glacis soll wieder seinen Waldpark-Charakter erhalten.

Umgestaltung der Spielplätze

 Die vielfältigen Spielplätze in Minden sollen nach und nach erneuert werden. In dem aktuellen städtischen Spiel-, Bewegungs- und Freiflächenbedarfsplan wurde eine Prioritätenliste entwickelt. Nach dieser Liste werden die Spielplätze nun umgestaltet. 

Kontakt

Logo_SBM_4c
Keine Abteilungen gefunden.

Auch interessant