Ehrenamtspreis

Ehrenamtspreis

Die Stadt Minden vergibt jedes Jahr einen Preis für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement in Höhe von 500 Euro.
Geehrt werden eine Einzelperson und/oder eine Institution, die sich in besonderem Maße auf ehrenamtlichem Gebiet engagiert hat.

Wer soll den Preis bekommen?

Jährlich vom 24. September bis 31. Oktober hat jede Mindenerin und jeder Mindener, aber auch jeder Verein, jede Organisation oder Institution die Möglichkeit, Personen oder Institutionen, deren ehrenamtliches oder freiwilliges Engagement sie für besonders anerkennenswert hält, für den Preis vorzuschlagen. Dabei gibt es ausdrücklich keine genauere Definition, welche der vielfältigen Formen persönlichen Einsatzes unter den Begriff „ehrenamtliches und freiwilliges Engagement“ zu fassen sind. Somit kann jede und jeder nach eigenen Vorstellungen und dem jeweiligen persönlichen Ermessen entsprechende Personen oder Institutionen, deren Engagement sie für ehrenwert hält, vorschlagen.

Ihren Vorschlag können Sie im angegebenen Zeitraum einreichen.  Im September und Oktober jedes Jahres finden Sie hierzu im blauen Kasten unter "Ihr Vorschlag" einen aktuellen Vorschlagsbogen. 

Eigenvorschläge können nicht berücksichtigt werden.

Nach Ablauf der Ausschreibungsfrist entscheidet eine unabhängige Jury über die Preisvergabe. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar.

Die Preisträger 2021

Ausgezeichnet wurde als Einzelpreisträger 2021 der engagierte Bürger und Fotograf Detlef Müller. Bürgermeister Michael Jäcke lobte ihn als einen „politisch engagierten Mindener mit großem Herz“. Zuletzt war Müller als Fotograf bei der Kundgebung und Menschenkette „Minden steht zusammen“ aktiv. Aber auch wenn der Integrationsrat zu Aktionen aufrufe und wenn es um die Unterstützung von Geflüchteten geht, sei er „immer ganz vorne mit dabei“. Müller engagiere sich bereits seit Jahrzehnten für die Stadtgesellschaft, so Jäcke in seiner Laudatio. Und auch sonst ist Detlef Müller in mehreren Projekten ehrenamtlich engagiert - sei es die Hafenschule, die Kanusportgemeinschaft (KSG), für das Kulturzentrum BÜZ und die Simeons-Herberge. Vorgeschlagen wurde er von Jonathan Löchelt.

Den Gruppenpreis 2021 gab es für die Projektbeteiligten an der im vergangenen Jahr eröffneten Ausstellung „Mer Ketne - Wir zusammen“ im Bildungszentrum „Mer Ketne“ an der Königstraße. Dieses betreiben Oswald und Carmen Marschall zusammen mit dem Verein „Deutscher Sinti e.V. Minden“ seit 2016. Vorgeschlagen wurde die Gruppe von den stellvertretenden Bürgermeisterinnen Kathrin Kosiek (CDU) und Ulrieke Schulze (SPD) sowie von der Stadtverordneten Bettina Fuhg (Bündnis 90/Die Grünen).
„Es steht einer Stadt wie Minden gut an, dass wir einen Erinnerungsort für die aus Minden deportierten Sinti und Roma erhalten“. Mit diesem Satz zitierte der Bürgermeister Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, der im vergangenen Jahr zur Eröffnung der Ausstellung im Bildungszentrum dabei war. Es sei „sehr wichtig und richtig, dass an diese schrecklichen Taten erinnert wird, dass aufgeklärt wird, um niemals zu vergessen, dass unschuldige Menschen von 1933 bis 1945 wegen ihrer Religion und Kultur verfolgt, verschleppt und ermordet wurden“, machte Jäcke in seiner Laudatio deutlich.




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Ihr Vorschlag

Ab dem 24. September 2022 können Sie hier über das Online-Formular Ihren Vorschlag einreichen. 

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