Der Straßenausbau in der Königstraße (Altstadt) geht in die finale Phase. Die Pflasterarbeiten kommen gut voran, die Asphaltierungsarbeiten sind abgeschlossen. Auch die Fahrradbügel sind schon montiert. „Spätestens Anfang Juli soll alles fertig sein. Dann kann der Verkehr wieder normal fließen“, kündigt Bauleiter Thomas Bröking (Bereich Straßen und Brücken – Städtische Betriebe Minden) an.
Gearbeitet wird aktuell im letzten Abschnitt – an der Kreuzung Ritterstraße. Bis Montagabend, 15. Juni, soll die östliche Kreuzungshälfte Königstraße/Ritterstraße/Simeonskirchhof fertiggestellt sein, danach steht die westliche Hälfte auf dem Plan. „Am Dienstagmorgen wird dann die Verkehrsführung geändert“, so der Bauleiter. Die jetzige Regelung für die Simeonstraße werde dann aufgehoben. Aus dem Zweirichtungsverkehr werde wieder eine Einbahnstraße. Die Simeonstraße ist für den Rest der Bauzeit dann nur noch über die Kampstraße, Ritterstraße und die Königstraße zu erreichen.
Von der Ritterstraße kommend können Verkehrsteilnehmer*innen ab 16. Juni also nur noch links in Richtung Simeonstraße abbiegen oder geradeaus fahren in den Simeonskirchhof. Die Königstraße bleibt - vom Königswall kommend - bis zur Kreuzung Ritterstraße eine Sackgasse.
Die Fahrradbügel am Ausbauanfang (Kreuzungsbereich Königswall) und am Ausbauende (Königstraße/Simeonstraße) wurden bereits montiert. Ebenso wurden in diesen Bereichen schon Parkplätze und eine Ladezone markiert, der mittlere Abschnitt folgt in Kürze. Dort ist aufgrund der Bautätigkeiten noch eine Haltverbotszone eingerichtet.
Es ist beabsichtigt, so viele Parkplätze wie möglich zu markieren. Um Rettungswege für die Feuerwehr freizuhalten, können in einigen Bereichen aber keine Parkplätze ausgewiesen werden. Das betrifft unter anderem den Zufahrtsbereich der Caritas. „Wenn dort gegenüber der Zufahrt Autos parken, ist es für die Feuerwehr unmöglich, mit Löschfahrzeugen und der Drehleiter das Gelände der Caritas mit der St. Mauritius Kirche und den anderen Gebäuden (Pauline-von-Mallinckrodt-Platz) zu erreichen, da die Königstraße zu schmal ist“, erläutert der Bauleiter.
Parken ist dann nur noch in gekennzeichneten Flächen erlaubt. Die entsprechende Beschilderung wird ebenfalls am Dienstag wieder aufgestellt, teilen die Städtischen Betriebe Minden (SBM) mit.
In der ausgebauten Königstraße zwischen dem Königswall und der Simeonstraße wechseln sich asphaltierte Abschnitte mit Hochbord (Bürgersteig) mit höhengleich gepflasterten, barrierefreien Flächen ab. In den Übergängen wurden Rampen hergestellt, die der Verkehrsberuhigung dienen.
