Stadtplanung und Umwelt

Citizen Science im Weserglacis


Im Weserglacis leben viele Tiere, aber das Wissen darüber ist teilweise veraltet oder unvollständig. Das will die Stadt Minden ändern. Aus dem Grund wird die Tierwelt dort aktuell genauer untersucht. Bei der sogenannten Faunakartierung wird über mehrere Monate beobachtet, welche Tiere im Weserglacis unterwegs sind. So kann besser geschützt werden, was schon da ist und gezielt gefördert werden, was Hilfe braucht. Nach den geplanten Maßnahmen wird später erneut geschaut, wie sich die Tierwelt entwickelt hat.

Neben vorgeschriebenen Untersuchungen möchte die Stadt Minden bewusst alle Tierarten im Blick behalten, auch die, die sonst oft übersehen werden. Und hier kommen die Mindenerinnen und Mindener ins Spiel: Über www.minden.de/kartierung können Tierarten, wie Biber, Igel, Eichhörnchen oder Marder, die im Glacis gesichtet werden, auf einer Meldekarte eingetragen werden, gerne auch mit einem Foto. Dabei bitte darauf achten, dass die Tiere nicht gestört werden und keine Personen oder Autos mit Kennzeichen auf den Fotos auftauchen.

„Die Unterstützung hilft, die Natur vor Ort besser zu verstehen und langfristig zu schützen. Wir freuen uns sehr, wenn die Mindenerinnen und Mindener mitmachen und so unsere Tierwelt direkt vor der eigenen Haustür entdecken“, hebt Lena Bünck, zuständige Mitarbeiterin für Natur- und Landschaftsschutz bei der Stadt Minden, hervor.

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