Quartiersmanagement Bärenkämpen

Erfolgreiche Aktionswoche Nachbarschaft und Demokratie in Bärenkämpen 


Im Rahmen des Projekts „Demokratie Weltweit Gestalten – Deine Stimme, deine Welt, deine Stadt“ wurde deutlich: Demokratie fängt im Quartier an – und wirkt bis in die Welt. Den Startschuss gab am 26. Mai das Projekt „Demokratie! Rede!“ vom Kulturrucksack. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen entstanden Slogans wie „Mitreden statt meckern“ oder „Reden statt Anschreien“, die mit Kreidefarben rund um das Begegnungszentrum auf den Asphalt gebracht wurden. Parallel arbeitete die Künstlerin Lydia Hitzfeld die ganze Woche an einem partizipativen Kunstwerk, das am letzten Tag feierlich eingeweiht wurde.

In Kooperation mit dem Kulturbüro führten die Schauspielerinnen Birgit Klinksieck und Stella Ballare vor 80 Kindern und Eltern das Stück „Andersland – oder wie man sich einmischt“ auf, das auf spielerische Weise zeigt, dass in einer demokratischen Gesellschaft alle Menschen mitentscheiden und für ihre Rechte einstehen dürfen.

Am 29. Mai, dem weltweiten Tag der Nachbarschaft, begrüßten Bürgermeister Peter Kock sowie die Projektverantwortlichen Kerstin Löchelt und Elke Ruhe-Hartmann (Quartiersmanagement Stadt Minden), Wiebke Schu (Welthaus Minden e.V.) und Svenja Bloom (Eine Welt Netz NRW e.V.) rund 250 Gäste. „Wir brauchen Menschen, wir brauchen Zusammensein, um unsere Gesellschaft zu gestalten“, betonte Löchelt bei der Eröffnung des Kunstwerks.

Ein vielfältiges Programm lud zum Mitmachen ein: Beim Mitbring-Picknick gab es internationale Snacks, es wurden Buttons mit Demokratie-Slogans gebastelt und Samenbomben als Symbol für wachsendes Miteinander hergestellt. An Stellwänden konnten Besucher*innen ihre Gedanken zu Demokratie und Nachbarschaft festhalten. Den musikalischen Rahmen gestaltete der internationale Nachbarschaftschor, der in verschiedenen Sprachen sang.

Moderiert von Kerstin Löchelt und Siegmar Lindel (Begegnungszentrum Bärenkämpen) wurde zunächst ein Stimmungsbild eingeholt: Wie erleben die Gäste das Zusammenleben in Bärenkämpen? In einer Podiumsrunde berichteten Nachbar*innen aus verschiedenen Generationen und Nationen von Begegnungen, Unterstützung und gemeinsamen Erlebnissen. Im Anschluss gab es bei Snacks und Getränken die Möglichkeit, mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft ins Gespräch zu kommen.

Die Aktionswoche zeigte: Nachbarschaft ist mehr als ein Wohnort, sie ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Gestaltens. Die Botschaft aller Beteiligten war klar: Begegnung und Gespräche sorgen – ob in Bärenkämpen oder weltweit – für mehr Frieden, Demokratie und Verständnis.

Die Aktionswoche Demokratie und Nachbarschaft ist ein Teil des Projekts „Demokratie Weltweit Gestalten“ vom Eine Welt Netz NRW e.V., das in Minden gemeinsam mit der Stadt Minden, dem Begegnungszentrum Bärenkämpen und dem Welthaus Minden e.V. umgesetzt wurde. Das Projekt wird gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW sowie der Engagement Global gGmbH mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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