Bei der nächsten Mittagspausenführung am 10. Dezember geht es im Mindener Museum um Geschlechterstereotypen seit der Steinzeit. Viele unserer aktuellen Rollenklischees beziehen sich auf Vorbilder in der Urgeschichte, etwa „Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen“. Aber war das tatsächlich so? Die Archäologie gewinnt im Bereich der Geschlechterverhältnisse ganz neue Erkenntnisse und zeigt ein Spannungsfeld zwischen historischen Rollenbildern und heutigen Klischees und geschlechtsspezifischen Zuweisungen auf. Während der 30minütigen Führung werden die archäologischen Objekte im Schaufenster zur Stadtgeschichte des Mindener Museums unter diesen Gesichtspunkten noch einmal neu befragt. Dabei zeigt sich, ob sich Flintgeräte und Werkzeuge tatsächlich einwandfrei Männern zuschreiben lassen und ob Gefäße und Schmuck ausschließlich in den weiblichen Bereich fallen. Die Führung beginnt um 12:45 Uhr und kostet 3,50 € pro Person.
Mindener Museum
Mittagspausenführung zum Thema Geschlechterstereotypen
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